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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abdichten von Spundbohlenkonstruktionen, bei welchem vor dem Einfädeln einer Spundbohle in die Klauenkammer der benachbarten Spundbohle in diese Klauenkammer ein plastisches oder dickflussiges Abdichtungsmaterial eingebracht und mittels einer Vorrichtung abgezogen und in die gewünschte Form gebracht wird.
Femer betrifft die
Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung einer Abdichtung in einer Klauenkammer einer Spundbohle, mit einem entlang der Klauenkammer bewegbaren Einsatz
Spundbohlen mussen in der Regel gas- und flüssigkeitsdicht ausgebildet sein, einerseits, um ein Eindringen von Wasser in den von der Spundbohlenkonstruktion begrenzten Raum zu verhindern, anderseits um ein Austreten von Flüssigkeiten oder Gasen, beispielsweise von aus Mülldeponien freigesetzten Gasen, aus diesem Raum zu verhindern
Um benachbarte Spundbohlen miteinander zu verbinden, weisen die zu verbindenden Ränder im Querschnitt U-förmige oder Z-förmige Klauen auf, durch welche Klauenkammern gebildet werden, die so geformt sind,
dass die Klaue einer Spundbohle in die Klauenkammer der benachbarten Spundbohle eingefädelt werden kann Um ein solches Einschieben ohne die Gefahr eines Klemmens zu ermöglichen sowie eine erwünschte Verschwenkung benachbarter Spund- bohlen sicherzustellen, müssen die Klauen ein bestimmtes Spiel aufweisen, sodass ohne zusätzliche Massnahmen eine dichte Verbindung benachbarter Spundbohlen nicht gewährleistet ist insbesondere dann, wenn die Verbindung benachbarter Spundbohlen an einer Baustelle erfolgt und vor allem dann, wenn die Spundbohlen in den Boden gerammt werden, ist eine nachträgliche Abdichtung benachbarter Spundbohlen im Bereich der Klauen nicht mehr möglich
Es ist daher bekannt,
vor dem Einfädeln einer Spundbohle in die Klauenkammer der benachbarten Spundbohle in diese Klauenkammer ein plastisches oder dickflüssiges Abdichtungs- material einzubringen und mittels einer Vorrichtung abzuziehen und in die gewünschte Form zu bringen. So ist es aus der DE 27 22 978 B bekannt, in die Klaue einer Spundbohle vor dem Einfädeln und Rammen der benachbarten Spundbohle ein flussiges, aushärtbares Material in flüssigem bis plastischem Zustand unter Druck einzuspritzen, sodass es an der Klauenwand haftet Dieses Material wird in der Folge mit einer Vorrichtung verteilt und geformt, um an der Klauenwand eine Dichtung in der gewünschten Form herzustellen, bevor das flüssige Dichtungsmaterial durch Polymerisation aushärtet,
jedoch in ausgehärtetem Zustand elastische Eigenschaften aufweist Die so behandelte Klaue einer Spundbohle wird dann in eine nicht behandelte, bereits in den Boden gerammte Klaue eingefädelt Dieses bekannte Verfahren unter Verwendung der angeführten Dichtungsmaterialien setzt voraus, dass die Klauenkammer vollkommen sauber ist Diese Klauenkammer muss also mittels eines Sandstrahles entzundert und anschliessend mit einem Haftgrundmittel angestrichen werden, damit das Dichtungsmaterial in gewünschter Weise an der Wand der Klauenkammer haftet Es sind somit bei dem bekannten Verfahren zusätzliche Arbeitsschritte erforderlich, die zumeist händisch ausgeführt werden müssen, wodurch dieses bekannte Verfahren einen grösseren Zeitaufwand erfordert und die Herstellung der Spundbohlenkonstruktionen wesentlich verteuert.
Darüber hinaus weist die mit diesem bekannten Verfahren hergestellte elastische Dichtung den Nachteil auf, dass ihr Profil, bedingt durch die sich verändernde Menge des Abdichtungsmateriales wahrend des Einspritzvorganges und durch die Herstellung der Dichtung mittels der Abziehvornchtung, ungleichmässig ist und weiters das Abdichtungsmaterial nicht in die spitzwinkelige Ecke einer Klauenkammer befördert wird, da diese schwer zugänglich ist Vor allem aber können mit einer solchen vorgeformten Dichtung versehene Spundbohlen nicht mit der für eine einwandfreie Abdichtung erforderlichen Sicherheit gerammt werden, wenn hiefür ein Vibrationsgerät eingesetzt wird, wie dies häufig der Fall ist, da es weniger schädliche Auswirkungen zeigt als Rammbären.
Bei der Verwendung derartiger Vibrationsgeräte besteht nämlich die Gefahr, dass die Dichtung reisst, sich von der Wand der Klauenkammer löst oder infolge der auftretenden Temperatur und Reibung beschädigt wird. Das abgelöste Material verstopft den freien Raum zwischen den beiden Klauen und verursacht häufig eine Beschädigung der noch an der Klauenkammerwand haftenden Dichtung, sodass dann die erforderliche Dichtheit nicht mehr gewährleistet ist
Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, ein Verfahren zum Abdichten von Spundbohlenkonstruktionen der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, welches einfach und ohne Schwierigkeiten angewendet werden kann und bei welchem die erforderliche Dichtheit über die ganze Länge der Klaue gewährleistet ist Femer hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt,
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eine Vorrichtung zu schaffen,
mit welcher eine Abdichtung in einer Klauenkammer einer Spundbohle auf einfache und daher sichere Weise erfolgen kann, ohne dass eine zusätzliche Bearbeitung der Spundbohle im Bereich der Klauenkammer erfolgen muss.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt gesehen ein abgeschlossener, sich von der Sohle bis zum oberen Rand der Klauenkammer erstreckender Versorgungsraum gebildet wird, der in Spundbohlenlängsrichtung weiterbewegt wird, dass während der Bewegung diesem Versorgungsraum das Abdichtungsmaterial zugeführt wird, und dass an der Innenwand der Klauenkammer aus dem Abdichtungsmatenal ein Überzug hergestellt wird.
Beim erfindungsgemässen Verfahren wird zunächst das ganze Volumen des sich in Spundbohlenlängsrichtung weiterbewegenden Versorgungsraumes in der Klauenkammer mit dem Abdichtungsmatenal ausgefüllt, worauf durch eine sich gleichfalls weiterbewegende Vorrichtung an der Innenwand der Klauenkammer der die Dichtung bildende Überzug hergestellt wird
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Herstellung einer Abdichtung in einer Klauenkammer einer Spundbohle, mit einem entlang der Klauenkammer bewegbaren Einsatz, ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz eine Einlaufkammer aufweist, in welche eine Öffnung für die Zufuhr eines plastischen oder dickflüssigen Abdichtungsmatenales mündet, wobei eine Stimwand der Einlaufkammer durch einen Gleitschuh, dessen Querschnitt jenem der Klauenkammer entspricht, jedoch geringfügig kleiner ist,
und die andere Stirnwand von einem sich in Längsrichtung der Spundbohle erstreckenden Dorn begrenzt ist, dessen Querschnitt kleiner ist als jener des Gleitschuhs Der Querschnitt dieses Domes ist hiebei abhängig von der herzustellenden Form der Dichtung, die in Form eines Überzuges an den Wanden der Klauenkammer haftet Die erfindungsgemässe Vorrichtung weist den Vorteil auf, dass vom zugeführten Abdichtungsmatenal ein abdichtender Überzug an der Klauenkammerwand gebildet wird, der in allen Richtungen gleichmässig und über die ganze Länge der Spundbohle kontinuierlich ausgebildet ist, ohne dass hiefür ein zusätzlicher Arbeitsvorgang notwendig ist
Der Einsatz mit dem Gleitschuh und dem Dorn kann einstückig ausgebildet sein und aus Metall, aus Kunststoff oder aus einer Kombination dieser Materialien bestehen.
Die Oberfläche des Einsatzes kann weiters einer Spezialbehandlung unterworfen werden, um ein Verklemmen des Einsatzes während der Bewegung desselben zu vermeiden und um eine Benetzung durch das Abdichtungsmatenal auf ein Minimum zu beschränken Die Bewegung des Einsatzes kann durch eine Vorrichtung automatisiert werden.
Die mit der erfindungsgemassen Vorrichtung hergestellte Dichtung erstreckt sich im Querschnitt zumindest über den grössten Teil der Innenfläche der Klauenkammer und bedeckt diese mit einem kontinuierlichen Überzug, wobei jedoch nach dem Aushärten des Abdichtungsmatenales die Wandstärke des Überzuges an verschiedenen Stellen des Querschnittes der Klauenkammer variieren kann. So ist beispielsweise auf dem Grund der Klauenkammer oder insbesondere in spitzwinkeligen Ecken derselben die Wandstärke grösser als in anderen Bereichen.
Es ist zumeist ausreichend, eine Klauenkammer eines zu verbindenden Klauenpaares mit einer Dichtung zu versehen. Es ist aber selbstverständlich auch möglich, in beiden Klauenkammern eines Klauenpaares Dichtungen vorzusehen, die im Querschnitt gesehen an verschiedenen Stellen eine unterschiedliche Dicke aufweisen bzw die Wand einer Klauenkammer nur teilweise bedecken
Da bei Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens und bei Anwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung eine Vorbehandlung der Klauen der Spundbohlen, beispielsweise durch Sandstrahlen, durch Trocknen und/oder durch Aufbringen eines Grundierungsanstriches, nicht erforderlich ist, ist der Arbeitsvorgang an der Baustelle äusserst einfach, schnell und wirtschaftlich Als Abdichtungsmaterial kann jedes bekannte Produkt verwendet werden,
welches entweder eine hinreichende dauernde Elastizität aufweist oder einer Schwellung durch Einwirken von Wasser unterliegt. Ausgezeichnete Resultate sind mit dem zuletzt genannten Material erzielt worden.
Der Dorn kann erfindungsgemäss aus einem konzentrisch in die Klauenkammer einsteckbaren Formstück gebildet sein, dessen Querschnitt jenem der Klauenkammer abzüglich dem Querschnitt der herzustellenden Abdichtung entspricht, sodass durch entsprechende Wahl des Formstückes der Querschnitt der Abdichtung bestimmt wird.
Vorzugsweise weist der Einsatz einen Abschnitt mit einer Vertiefung auf, deren Wand die
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Aussenseite der Klaue teilweise übergreift Dadurch wird ein unerwünschtes Austreten des plastischen oder dickflüssigen Abdichtungsmateriales aus der Einlaufkammer verhindert
Um die erfindungsgemasse Vorrichtung auf einfache Weise unterschiedlich geformten Klauen anpassen und Abdichtungen unterschiedlichen Querschnittes herstellen zu können, können gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung der Gleitschuh, der Dorn und/oder der Abschnitt mit der Vertiefung auswechselbar ausgebildet bzw angeordnet sein
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch veranschaulicht
Fig 1 zeigt die erfindungsgemässe Vorrichtung in Seitenansicht.
Die Fig. 2a, 2b und 2c stellen Schnitte durch die erfindungsgemässe Vorrichtung nach den Linien a-a, b-b und c-c dar. Fig 3 zeigt einen Schnitt durch miteinander verbundene Klauen zweier benachbarter Spundbohlen, aus dem die mit einer erfindungsgemässen Vorrichtung hergestellte Abdichtung ersichtlich ist.
Die in den Fig 1,2a, 2b und 2c dargestellte Vorrichtung weist einen Einsatz 1 mit einem Gleitschuh 20, einer Einlaufkammer 30 und einem Dom 40 auf
In den Fig. 2a, 2b und 2c ist die Anwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung bei der Herstellung einer Abdichtung in einer von einer Klaue 50 begrenzten Kammer dargestellt. Die Klaue 50 weist hiebei eine eine Verdickung aufweisende Krümmung 51, eine den Boden begrenzende Wand 52 und eine Rückwand 53 in Verlängerung des Spundbohlensteges auf
Wie aus Fig 2a ersichtlich, entspricht der Querschnitt des Gleitschuhes 20 dem Querschnitt der Klauenkammer, ist jedoch geringfügig kleiner als jener der Klauenkammer, sodass das für die Bewegung des Einsatzes erforderliche Spiel 25 gegeben ist.
Die vordere Stimwand 21 des Gleitschuhes kann eine Verjüngung 22 aufweisen, welche gleichfalls dazu dient, die Bewegung des Einsatzes 1 entlang der Klauenkammer zu erleichtern und ein Verklemmen des Gleitschuhes 20 innerhalb der Klauenkammer zu vermeiden. Diese Klauenkammer braucht vor Anwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung nicht gereinigt zu werden und es ist auch nicht erforderlich, eine Verzunderung derselben zu beseitigen Für die Weiterbewegung des Gleitschuhes 20 in der Klauenkammer genügt es, dass dieser einen geringfügig geringeren Querschnitt als die Klauenkammer von beispielsweise ungefähr 0,5 mm aufweist.
Dadurch wird sichergestellt, dass das sich unter einem geringen Überdruck in der Einlaufkammer 30 befindliche Abdichtungsmaterial nicht entlang des Gleitschuhes 20 ausfliessen kann
Um ein Austreten dieses plastischen oder dickflüssigen Abdichtungsmateriales im Bereich der Öffnung der Klauenkammer zu verhindern, weist der Gleitschuh 20 eine die Aussenseite der Klaue im Bereich der Verdickung 51 übergreifende Vertiefung 11auf
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Wand 13 des Einsatzes 1 eben und gleitet bei der Bewegung desselben entlang der Aussenflache des die Wand 53 verlängernden, ebenfalls ebenen, Steges der Klaue 50 Dadurch wird auch ein Ausfliessen des plastischen oder dickflüssigen Abdichtungsmateriales an dieser Stelle vermieden.
Bei einem anders gestalteten Spundbohlen- profil muss ebenfalls ein unerwünschtes Austreten dieses Abdichtungsmateriales verhindert werden. Es ist daher zweckmässig auch die Wand 14 des Einsatzes 1 eben ausgebildet Diese Ausbildung der Wände 13,14 stellt auch sicher, dass es während der Bewegung des Einsatzes 1 keiner besonderen Zentnerung desselben bedarf
Die Einlaufkammer 30 ist durch die ebene vertikale, hintere Begrenzungswand 23 des Gleitschuhes 20 und durch die vordere vertikale Begrenzungswand 41 des Domes 40 begrenzt Wie insbesondere auch aus Fig 2b hervorgeht, ist im Einsatz 1 eine Offnung 12 vorgesehen, die der Zufuhr eines plastischen oder dickflüssigen Abdichtungsmateriales in die Einlaufkammer 30 dient.
Je nach Bedarf ist die Öffnung 12 entweder mit einem Vorratsbehälter oder mit einer beweglichen Zufuhrleitung verbunden Die Weiterbewegung des Einsatzes 1 mit dem Gleitschuh 20 und dem Dom 40 entlang der Klauenkammer erfolgt uber eine nicht dargestellte Vorrichtung, wobei gleichzeitig mit der Weiterbewegung über die Öffnung 12 das Abdichtungsmaterial der vorher leeren Einlaufkammer 30 zugeführt wird.
Wie aus Fig 2c ersichtlich, ist der Querschnitt des Domes 40 geringer als der Querschnitt der Klauenkammer, u. zw um jenen Betrag, der dem Querschnitt der herzustellenden Abdichtung entspricht. Der Dom 40 weist weiters eine Profilierung 44 auf, die entsprechend der herzustellenden Abdichtung ausgebildet ist. Der Zwischenraum 45 legt das Profil der Abdichtung fest, die einen Überzug an der Innenwand der Klauenkammer bildet.
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Der Dorn 40 ist vorzugsweise länger als der Gleitschuh 20. Dies ist insbesondere dann zweckmässig, wenn der Dom 40 hohl ausgebildet ist und dadurch über diesen Dom ein Medium, beispielsweise ein Gas oder eine Flüssigkeit, der Einlaufkammer 30 zugeführt wird, welches Medium über kleine seitliche Düsen aus dem Dom austritt und auf das die Wand der Klauenkammer bedeckende Abdichtungsmaterial einwirkt So kann ein Gas beispielsweise dazu dienen, den die Abdichtung bildenden Überzug rauer zu gestalten, wogegen eine Flüssigkeit beispielsweise dazu benutzt werden kann, die Polymerisation des Abdichtungsmateriales zu beschleunigen oder aber den Ablauf einer Hydroschwellung zu verlangsamen
Es ist erforderlich,
die erfindungsgemässe Vorrichtung an verschiedene Spundbohlenprofile und an unterschiedliche Dimensionen der Spundbohlen anzupassen Dazu ist es jedoch lediglich notwendig, den Einsatz auszuwechseln, der nicht langer als 10 bis 20 cm und nicht höher als 5 bis 10 cm ist und eine maximale Breite von weniger als 5 cm aufweist Es kann aber auch lediglich der Gleitschuh 20, der Dorn 40 und/oder der Abschnitt mit der Vertiefung 11 auswechselbar ausgebildet sein, sodass durch entsprechenden Ersatz eine Anpassung an verschiedene Spundbohlenprofile möglich ist
In Fig.
3 ist die Anordnung zweier ineinander geschobener Klauenkammem mit einer Abdichtung dargestellt, die lediglich die Wand der in der Zeichnung links dargestellten Klaue bedeckt Je nach Einsatzbereich ist es aber auch möglich, beide Klauen mit einem solchen eine Abdichtung bildenden Überzug der Wand zu versehen, also beispielsweise den Zwischenraum 62 durch ein an der Wand der rechten Klaue vorgesehenes Abdichtungsmaterial auszufüllen, welches ident zum Abdichtungsmaterial 61 ausgebildet ist Wie aus Fig. 3 weiter ersichtlich ist, kann der die Abdichtung bildende Überzug in der von den Wänden 52,53 begrenzten rechtwinkeligen Ecke der Klauenkammer sowie in der von den Wänden 51 und 52 begrenzten spitzwinkeligen Ecke der Klauenkammer dicker sein als an den übrigen Stellen, was bei Herstellung der Abdichtung nach dem bekannten Verfahren nicht gelingt.
Bei Anwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist es somit möglich, den Querschnitt der Abdichtung so auszubilden, dass beim Einfädeln einer Spundbohle in die Klauenkammer der benachbarten Spundbohle diese Abdichtung nicht verdrängt oder beschädigt wird, sondern vielmehr entlang des ganzen Querschnittes und über die ganze Länge der Spundbohle unverändert bleibt.