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nächstfolgenden Zeitmomentes festzustellen, muss das beschriebene Spiel des Apparates wieder von neuem eingeleitet und somit das Zahnrad 10 mit dem Hebelarm 11 wieder in die Nullstellung gebracht werden. Dieses Freigeben des Zahnrades 10 mit dem Hebel 11 erfolgt durch entsprechende Bewegung des Hebelarmes 7, welcher auch die Zahnräder 9 und 10 in sowie ausser Eingriff miteinander bringt. Für den Eingriff der beiden Zahnrider 9 und 10 wird der Hebelarm 7 gesenkt und für das Entkuppeln etwas angehoben.
Bei weiterem Anheben des Hebels 7 wird jedoch die Sperrklinke 16 ausser Eingriff mit dorn zahrade 10 gebracht, indem das freie Ende 17 der Sperrklinke gegen einen Anschlagstift 18 trifft, und die Klinke 16 dabei aus den Zähnen des Zahnrades 10 aushebt. Das Zahnrad 10 schnellt unter Wirkung der Feder 13 in die Nullstellung zurück. Es würde nun auch der Zeiger 14 wieder in die Nullstellung übergehen, jedoch wäre dann der Zeitraum, in welchem der Zeiger eingestellt bleibt, für die Beobachtung des Apparates zu kurz und würde eine zu grosse Aufmerksamkeit und Ablenkung des Fahrzeugführers von seiner Tätigkeit erfordern.
Um das sofortige Zurückschwingen des Zeigers 14 zu verhindern, ist eine Spcrrklinke 20 vorgesehen, welche in ein mit dem Zeiger 14 verbundenes Sperrad 19 eingreift.
Diese Sporrklinko. 30 sitzt an einem zweiarmigen Hebel 21, dessen freies mit einem Querstift 21'versehenes Ende durch die Wirkung einer Feder 22 gegen eine auf einer Welle 27 sitzende Daumenschcibe 2B gedrückt wird, welche mit einer Aussparung 24 versehen ist.
Sobald nun der Stift 21' bei Drehung der durch das Uhrwerk angetriebenen Welle 27 in diese Aussparung 24 eintritt, wird die Sperrklinke 20 ausser Eingriff mit dem Sperrad 19 gebracht und der Zeiger 14 kann unter der Wirkung der Feder 15 frei zurückschnellen.
Die Bewegung des Ilebelsystemes 6,7 für die Kupplung bzw. Entkupplung der Zahnräder. 9 und 10 sowie die Freigabe des Zahnrades 10 von der Sperrklinke 16 erfolgt durch eine gleichfalls auf der Welle 27 sitzende Daumenscheibe 26, auf welcher eine am Hebelarm 7 sitzende Nase 25 gleitet. Die Daumenscheibe 26 ist mit drei verschiedenen Stufen versehen.
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hieboi das Zahnrad n in Eingriff mit dem Zahnrad 10 (vgl. Fig. 1 und 3).
Das Zahnrad 10 wird nun von der flexiblen Welle 1 aus unter Vermittlung der Zahnräder 2 und 3 und des Zahnrades 9 angetrieben, u. zw. jedesmal so lange, als sich die Nase 25 auf der tiefsten Stufe der Daumenscheibe 26 befindet. Der Zeiger wird hiebei durch Stift 12 in Richtung des Pfeiles 28 mitgenommen und in seiner Stellung durch die Sperrklinke 20 erhalten (Fig. 3). (gelangt nun die Nase 25 bei weiterer Drehung der Welle 27 auf die nächst höhere Stufe der Daumenscheibe 26, so wird durch Anheben des Hebelarmes 7 das Zahnrad 9 ausser Eingriff mit dem Zahnrade 10 gebracht (Fig. 4). Das
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hat und nunmehr durch Freigabe zurückschnellt, bis er den Anschlagstift 12 erreicht.
Es muss somit, wenn die in Fig. 4 dargestellte Stellung des Hebels 7 und der Daumenscheibe 26 erreicht ist, nunmehr oino Freigabe des Zeigers 14 stattfinden, wie Fig. 5 zeigt. In diesem
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punktiert dargost Dt ist, so wird r unter der Wirkung der Feder 15 in Richtung des pfeiles bis zum.
\nftreffen auf den Anschlagstift 12 zurückschnellen, welcher inzwischen wieder vom Nullpunkte durch die Bewegung des Zahnrades 10 in die der momentanen Geschwindigkeit entsprechende Stellung gebracht ist, worauf bei weiterer Drehung der Daumenscheibe 23 wiederum der Stift 21'aus der Aussparung 24 heraustritt und die Sperr-
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Geschwindigkeit des Fahrzeuges entsprechende Skalenstellung erreicht, so ist die Tätigkeit des Hebels 11 für die Einstellung des Zeigers beendet und der Hebel kann in seine Nullstellung zurückgehen.
Es gelangt jetzt bei weiterer Drehung der Welle 27 die Nase 25
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Sperrklinko 16 gegen den Anschlagstift 18 trifft und die Sperrklinke 16 aus dem Eingriff in das Zahnrad 10 aushebt, so dass dieses wie auch der Hebelarm 11 in die durch Pfeil 80 angegebene Richtung in die Nullstellung zurückschwingen kann (vgl. Fig. 6).
Nachdem nunmehr die Nullstellung des Zahnrades 10 und des Armes 11 herbeigeführt ist, kann wiederum das beschriebene Spiel von neuem beginnen, indem die Nase 25 des ! ! ebe) s 7 entsprechend der in Fig. 3 dargestellten Stellung auf die niedrigste Stufe der
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Ein Zurückschnellen des Zeigers 14 bei der Stellung der Teile der Fig. 5 findet nur bei abnehmender Geschwindigkeit statt, d. h. wenn der Anschlagstift 12 des Hebelarmes 11 nicht bis an die vorherige Stellung des Zeigers 14 heranreicht. Ist jedoch die Geschwindigkeit die gleichbleibende oder eine grössere, so wird der Anschlagstift 12 bis zum Zeiger 14 gelangen, bzw. den Zeiger weiter bis auf einen höheren Teilstrich der Geschwindigkeitsskala mitnehmen.
Es ergibt sich somit, dass beim Gange des Apparates der Zeiger 14 ständig in ganz kurzen Zeitabschnitten verschiedene feste Einstellungen auf der Geschwindigkeitsskala erhält, die sich stets nach der jeweiligen Geschwindigkeit des Fahrzeuges richten.
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welcher die die Daumenscheiben 23 und @ 26 tragende Welle 27 umgetrieben wird. Die Dauer einer Umdrehung dieser Wolle kann mit Vorteil z. B. etwa zwei Sekunden betragen,
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welche für. praktische Zwecke ausreicht, da die Änderung der Geschwindigkeit innerhalb dieser Zeit bei einem Fahrzeuge niemals erheblich sein kann.
Es kann jedoch auch eine beliebige andere Umdrehungsgeschwindigkeit der Daumen-
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der Scheibe 26 auch zweimal, dreimal oder mehrmal solche drei Stufen hintereinander vorgesehen sein.
Der beschriebene Anzeigeapparat kann auch in zweckentsprechender Weise mit einem Registrierapparat verbunden sein, welcher mit einem von dem Uhrwerk gleichmässig angetriebenen Papierband versehen ist, auf welchem die Geschwindigkeit entsprechend der jeweiligen Verstellung des Zeigers 14 aufgezeichnet wird.
Das Uhrwerk dos Apparates ist zweckmässig mit einem Federwerk versehen, welches bei Inbetriebsetzung des Fahrzeuges von Hand aufgezogen wird. Es kann nun in einfacher Weise noch eine Vorrichtung vorgesehen sein, durch welche das weitere Aufziehen des Fodorworkes selbsttätig von der Achse des angetriebenen Fahrzeuges oder dgl. herbeigeführt wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Geschwindigkeitsmesser mit von einem Uhrwerk in gleichen Zeitabschnitten mittels einer Daumonscbeibe in bzw. ausser Eingriff gebrachten Zahnrädern für die Zeigereinstellung.
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