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Enden der Hebel 30 und 31 mit den Nasen 38 und 39 gleiten unter dem Einfluss von Federn 36 und. 37 auf dem Umfang von Kurvenscheiben 40, 41, die auf einer von einem nicht gezeichneten Uhrwerk angetriebenen Welle 42 angebracht sind. Im Bereich des Anschlages 19 ist ein fester Anschlag 43 angeordnet.
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zur Aehsenriehtung von 42 verläuft.
Aus Fig. 3 ist das Zusammenwirken der Sehalträder 12, 13, 14 in Abhängigkeit von der Zeit ersiehtlich. Der Einfachheit halber ist hiebei zunächst angenommen, dass die Vorrichtung mit gleichbleibender Belastung arbeitet, d. h. dass in der Zeiteinheit stets gleiche Grössen gezählt werden, so dass in gleichen Zeitabschnitten eine gleiche Zahl von Sehaltimpulsen durch das Sehaltrad 3 übertragen werden. Es ist ferner angenommen. dass die Vorrichtung ans der Ruhestellung in Gang gesetzt wird. so dass zunächst an der auf dem Streifen 28 aufgezeichneten Linie lediglich das Arbeiten der Vorrichtung an sich erkannt werden kann, während die Messgrösse noch nicht ablesbar ist.
Diese sofortige Übertragung der ersten Schaltimpulse auf die Schreibvorrichtung hat den Vorteil gegenüber andern bekannten Vorrichtungen, dass nicht, wie bei diesen, die Schaltimpulse innerhalb eines Messabsehnittes gesammelt werden, sondern sofort sichtbar zur Anzeige gelangen und ein etwaiges Versagen der Vorrichtung sofort bemerkt wird.
Es ist ausserdem bei der Fig. 3 angenommen worden, dass die Klinke 8 mit dem Rad 48 in Eingriff steht. während die Klinke 9 durch den Hebel 34 ausgeschaltet ist. Auf der Abszisse ist in Fig. 3 die Zeit in Sekunden aufgetragen. während die Ordinate die Schaltwege der Räder 12-14 wiedergibt. Wenn also
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die Klinke 8 das Rad 12 jedesmal um einen Zahn weiter, so dass die gestrichelte Treppenlinie entsteht.
Da, wie bereits gesagt, in der Zeiteinheit stets eine gleiche Zahl von Fortschaltbewegungen vollführt werden, so werden die Absätze der Linie alle gleich gross, bei veränderlicher Belastung'ist jedoch jedes beliebige Stufenverhältnis möglich.
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Es führen also auch die beiden andern Räder 13 und 14 die gleiche Fortbewegung aus wie das Rad 12, und dementsprechend verlaufen die strichpunktierte Linie für das Rad 13 und die voll ausgezogene fiir das Rad 14 mit der gestrichelten für das Rad 12 vollkommen gleich.
Von einem bestimmten Augenblick ab. u. zw., wie dargestellt, nach 30 Sekunden, hat der Nocken 11
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Hebels 5 um einen Zahn vorgerückt wird, aber auch um denselben Betrag wieder zurückfällt, da die Klinke 33 nicht mehr mit dem Rad 12 in Eingriff ist.
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der erste Messabsehnitt beendet ist.
Es könnte hiebei der Fall eintreten. dass gerade im Augenblick der Umschaltung ein Schaltimpuls auf das Rad 8 übertragen wird und die gerade in Ausschaltung begriffene Klinke 9 das Rad 7. 3 weitergeschaltet hätte, so dass es nach vollständigem Ausheben der Klinke 9 in die kurz vorher innegehabte Stellung zurückkehren müsste und daher dieser Schaltimpuls verlorengehen
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auf das Rad 12 übertragen, das somit um eine ganze Zahnbreite weitergeschaltet wird. so dass die Klinke S in die nächstfolgende Lücke des Rades 78 einfallen kann. Dieser Schaltimpuls geht also nicht verloren. sondern kommt im nächsten Messabschnitt zur Geltung.
Das Rad 12, das bei 57 Sekunden in die Nullstellung zurückgelaufen war, wird nunmehr durch die Klinke 8 entsprechend der Zahl der ankommenden Schaltimpulse wieder vorwärtsgeschaltet, ohne jedoch irgendeinen Einfluss auf das Rad 75 auszuüben. das durch die Klinke 48 in seiner zuletzt erreichten Lage festgehalten wird. Ebenso wird das Rad 74 durch die Klinke 49 festgehalten. so dass die vom Schreibstift 26 aufgezeichnete Linie zunächst einen
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waagrechten Verlauf nimmt. Nach kurzer Zeit, z. B. nach weiteren 6 Sekunden, fällt der Hebel 47 auf die tiefste Stelle der Walze 56 zurück und schaltet somit die Klinke 49 aus, welche das Rad 14 freigibt.
Da jedoch das Rad 13 unverändert seine Stellung beibehalten hatte, kann das Rad 14 nicht in die Null-
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des Nockens 56 ausgehoben, so dass das Rad 13 in seine Nullstellung bzw. bis an den Anschlag 20 des Rades j ? 2 zurücklaufen kann. Das Rad 12 war jedoch, wie aus Fig. 3 ersichtlich, bereits wieder durch mehrere Schaltimpulse fortgeschaltet, und die Mitnahme des Rades 13 beginnt von dem Augenblick ab, wo es mit dem Anschlag ; 21 an den Anschlag 20 gelangt ist, d. i. bei etwa 21 Sekunden des zweiten
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wirkt, mitgenommen, ohne dass eine Einwirkung auf das Rad 14 in dem dargestellten Beispiel stattfindet.
Dieses hat die durch die Klinke 49 festgelegte Lage inne, die sieh durch den waagrechten Teil a (vgl. Fig. 3) der ausgezogenen Linie, welche dem Rad 14 entspricht, kennzeichnet. Der senkrechte Abstand des Linienteiles a (Fig. 3) von der Abszissenachse gibt den Mittelwert des ersten Messabschnittes an.
Für den ersten Abschnitt 0 bis 30 Sekunden des zweiten Messabschnittes besteht weiterhin gleichbleibende Belastung, während von hier ab ungleiche Belastung angenommen ist. Beim Zeitpunkt 30 Sekunden des zweiten Messabschnittes findet nun wieder Umschaltung der Klinken 8 und 9 statt, wobei, wie bereits beschrieben, zunächst beide Klinken 8 und 9 die Räder 12 und 13 antreiben, ohne dass dadurch jedoch aus den oben erklärten Gründen eine doppelte Zählung stattfindet, bis schliesslich die Klinke 8 ganz ausgehoben ist und die Klinke 9 das Rad z allein weiterschaltet. Das Rad 12 läuft also wieder in seine Nullage bis zum Anschlag 43 zurück, während das Rad 13 entsprechend der Zahl der ankommenden Schaltimpulse bis zum Schluss des zweiten 1\Iessabschnittes weitergeschaltet wird.
Jetzt werden wieder die Klinken 8 und 9 plötzlich umgeschaltet und bald darauf das Rad 14 freigegeben, das jetzt auf den vom Rad 13 mittels der noch eingeschalteten Klinke 48 gehaltenen Wert zurückläuft. Nach kurzer Zeit wird das Rad 14 wieder durch die Klinke- ? festgelegt und der Träger 25 hat nunmehr die neue Lage inne, die den Mittelwert b (vgl. Fig. 3) des zweiten Messabschnittes anzeigt.
Da sich die einzelnen Messabschnitte stets über einen grösseren Zeitbereieh erstrecken, so ist leicht einzusehen, dass wenn auch nur einer der ankommenden Schaltimpulse im Augenblick der Umschaltung von der Klinke 9 auf der Klinke 8 verlorengehen würde, dies auf die Anzeige oder Verzeichnung einen erheblichen fälschenden Einfluss haben muss. Die ununterbrochene Aufzeichnung der Messwerte ist also in jedem Falle der Umschaltung vollkommen gewährleistet.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Vorrichtung zum Anzeigen oder Verzeichnen von durch einen Winkelweg gemessenen Grössen, wie z. B. Geschwindigkeiten oder Verbrauchsmengen, bei der das den Messwert unmittelbar wiedergebende Anzeige- oder Schreibgerät abwechselnd von zwei Zwischenantriebsgliedern eingestellt wird, von denen jeweils das eine angetrieben wird, wenn das andere in seine Anfangsstellung zurückgeht, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Zwischenantriebsglieder (12, 13) einwirkenden Schaltmittel (8, 9, 30, 31) und jene selbst derart ausgebildet sind, dass die durch die Schaltmittel auf eines der Zwischenantriebsglieder (12 oder 13) übertragenen Schaltwege auch auf das andere, u. zw. zumindest für eine
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