AT27913B - Verfahren zur Herstellung von Bromsilbergelatine. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bromsilbergelatine.

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Photochemie Wiesloch Heidelber
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Bromsilbergelatine. 



   Um eine empfindliche, nicht Schleier bildende bzw. trockene   Dromsilbergelatine   herzustellen, hat man schon vorgeschlagen, während ihrer Emulsifikation Alkohol zuzusetzen bzw. sie mit Alkohol zu fällen. Da bei diesen Verfahren aber die   Bromsillergelatine stets   in mehr oder minder grossen Klumpen ausgefällt wird bzw. erstarrt, so muss sie   Behufs   
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 wird. Die so erhaltene Bromsilbergelatine zeigt deshalb nicht immer die   gewünschten Eigen-   schnaften. 
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 nachträglichen Zusatz von Gelatinelösung in   mehr   oder weniger vollkommener Weise zu einer Emulsifikation zu bringen versucht werden musste. 



   Nach vorliegendem Verfabren werden alle diese Übelstände vermieden und wird stets mit Sicherheit ein Produkt mit den gewünschten Eigenschaften erhalten, wenn man die 
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 gewaschen werden kann und dafür sorgt, dass gleichzeitig das Bromsilber mit der Gelatine in inniger Emulsion verbleibt, ein Umstand. der bisher nicht   berücksichtigt   und erkannt worden ist. 
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 getrennt und leicht völlig durch Waschen in reinem Zustande erhalten werden. Eine so hergestellte Emulsion zeigt ferner den Vorteil, dass sie bei gleicher Empfindlichkeit gegen-   über den   in   umständlicher   Weise erhaltenen Emulsionen ein derart feines Korn besitzt, dass sie auf durchsichtiger Unterlage ganz klare Negative bzw. Diapositive liefert, die 
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  Projektion von grösster Bedeutung ist. Abgesehen von dieser besonderen Wirkung besteht somit das Neue des vorliegenden Verfahrens gegenüber dem Bekannten darin, durch Anwendung von Alkohol eine leicht völlig rein zu gewinnende Silberemulsion unmittelbar in einem gleichmässigen feinen Zustande zu erhalten. An Stelle von Alkohol, d. h. Äthylalkohol, kann naturgemäss auch Methylalkohol (Holzgeist) oder Azeton, überhaupt jede andere mit Wasser mischbare Flüssigkeit   Anwendung Snden, welche u ! e Löslichkeit   des   Emulsionsmittels (Gelatine, Lichenin, Stärke, Gummi, Tragant usw. ) in der Wärme nicht   aufhebt, jedoch die erwähnte feinkörnige Abscheidung beim Abkühlen unter Rühren bewirkt. 



   Das Verfahren wird beispielsweise in folgender Weise ausgeführt : Man lässt 150   9   Gelatine in   2500     c Wasser (luellen, löst   sie durch Erwärmen auf und setzt unter Umrühren   600 t'm3   einer Lösung von 290   9 Kadmiumbromid   in   1500     cm3   Alkohol und darauf   tiro cm   einer Lösung von 220 9 Silbernitrat in 300   cm3   Wasser und 600 cm3 Alkohol hinzu, lässt die Mischung reifen und kühlt sie alsdann unter lebhaftem Rühren rasch und gut ab. Die hiebei als sandiges, feines, schweres Pulver abgeschiedene Bromsilber- 
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 entsprechenden Zusätzen geschmolzen und zum Guss verwendet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von lichtempfindlichen Silberemulsionen unter Anwendung von Alkohol oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass man den Emulsionsansatz mit so viel eines das Emulsionsmittel (Gelatine usw.) fällenden Mittels, wie Alkohol, Holzgeist oder dgl. versetzt und reifen lässt, dass die Mischung in der Wärme in Lösung bleibt und die Lösung alsdann unter Kühlung derart lebhaft rührt oder dgl., dass sich die Silbergelatine usw. von der klaren, die löslichen Salze enthaltenden Flüssigkeit als feines, sandiges, schweres, durch Filtrieren oder dgl. und Waschen leicht völlig rein zu gewinnendes Pulver abscheidet, zum Zwecke, mit Sicherheit stuts eine völlig reine und feinstkörnige Emulsion zu erhalten.
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