AT264516B - Verfahren zur Herstellung des neuen α-(1-Benzoyl-2-methyl-5-methoxy-3-indolyl)-cyclopropylcarbonsäureäthylesters - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des neuen α-(1-Benzoyl-2-methyl-5-methoxy-3-indolyl)-cyclopropylcarbonsäureäthylesters

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung des neuen   ox- (l-Benzoyl-2-methyl-5-methoxy-3-indolyl)-cyclo-   propylcarbonsäureäthylesters 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung des neuen   cx- (1-Benzoyl-2-methyl-5-     methoxy-3-indolyl)-cyclopropylcarbonsäureäthylesters.   



   Der   erfindungsgemäss   erhältliche neue Ester ist bei der Verhütung und Hemmung der Bildung von Granulationsgewebe wirksam. Er ist bei der Behandlung von arthritischen Erkrankungen und Hauterkrankungen und ähnlichen Zuständen, die auf die Behandlung mit entzündungshemmenden Mitteln ansprechen, wertvoll. Zusätzlich besitzt die erfindungsgemäss erhältliche Verbindung nützliche   antipyreti-   sche Wirksamkeit. Für diese Zwecke wird die Verbindung normalerweise oral in Tabletten oder Kapseln verabreicht, wobei die optimale Dosierung natürlich von der Art und Schwere der zu behandelnden Infektion abhängt. Die optimalen Mengen der erfindungsgemäss erhältlichen Verbindung, die in dieser Weise 
 EMI1.1 
 gigkeit von der Reaktionssensibilität des Patienten brauchbar. 



   Das   eifindungsgemässe   Verfahren besteht in seinem Wesen darin, dass man an die Acrylsäuredoppelbindung im   &alpha;-(1-Benzoyl-2-methyl-5-methoxy-3-indolyl)-acrylsäureäthylester   ein Methylenradikal anlagert ; dabei bildet man das Methylenradikal durch Umsetzung von Dijodmethan mit Zink-Kupfer. 



   Beispiel :   &alpha;-(1-Benzoyl-2-methyl-5-methoxy-3-indolyl)-cyclopropyl-carbonsäureäthylester     1, 8   g   Äthyl-&alpha;-(1-benzoyl-2-methyl-5-methoxy-3-indolyl)-acrylat   in 10 ml trockenem Tetrahydrofuran werden zu 4 g Dijodmethan,   1, 25   g Zink-Kupfer und 0, 2 g Jod in 20 ml trockenem Tetrahydrofuran zugegeben. Das Gemisch wird unter Stickstoff 20 h unter Rühren und   Rückflusskühlung   erhitzt. Dann wird das Reaktionsgemisch filtriert, das Filtrat zu Eiswasser zugegeben und das ganze Gemisch dreimal mit je 50 ml Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte werden zweimal mit je 50 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und eingeengt. Der so erhaltene Sirup wird auf eine 60 g Aluminiumoxydsäule als Aufschlämmung in Benzol aufgegossen.

   Das   Äthyl-&alpha;-(1-benzoyl-2-methyl-5-methoxy-3-   indolyl)-cyclopropylcarboxylat wird aus der Säule durch Eluierung mit   60% Äther-Petroläther   gewonnen. 



   Der als Ausgangsmaterial verwendete   &alpha;-(1-Benzoyl-2-Methyl-5-methoxy-3-indolyl)-acrylsäureäthyl-   ester kann wie folgt erhalten werden : 
 EMI1.2 
 werden   l   h bei Zimmertemperatur unter Stickstoff gerührt. Es werden 38 g (2-Methyl-5-methoxy-3indolyl)-glyoxalsäureäthylester in 260 ml Benzol und 500 ml trockenem Äther zugegeben und es wird   l   h weiter gerührt. Das Reaktionsgemisch wird in ein Druckgefäss übergeführt und in einem geschlossenen Gefäss 5 h bei   65#70 C   erhitzt. Die Flüssigkeit wird aus dem   Di uckgefäss   gegossen und die schmierige Substanz mit 500 ml 33%igem Benzol in Äther verrieben. Die Lösungen werden vereinigt und dreimal mit je 500 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum zu einem Sirup eingeengt.

   Der Sirup wird in Benzol aufgeschlämmt und auf eine Säule von 200 g aktiviertem Aluminiumoxyd aufgebracht. Das   Äthyl-&alpha;-(2-methyl-5-methoxy-3-indolyl0-acrylat   wird durch Waschen der Säule 
 EMI1.3 
 Rühren des Gemisches wird innerhalb von 15 min eine Lösung von   llg p-Nitrophenylbenzoat   in 50 ml trockenem Dimethylformamid zugegeben. Das Gemisch wird 4 h bei   0 0 C   unter Stickstoff und anschliessend bei Zimmertemperatur unter Stickstoff über Nacht gerührt. Dann wird das Reaktionsgemisch in eine 

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Eiswasser-Äther-Lösung, die einige ml Essigsäure enthält, gegossen und die Schichten werden getrennt. 



   Die wässerige Phase wird mit Äther gewaschen und die Ätherextrakte werden vereinigt. Zu den Äther- schichten wird eine gesättigte Lösung von Chlorwasserstoffgas in trockenem Äther zugegeben. Der Äther wird abdekantiert, wobei ein dickes Öl zurückbleibt. Das Öl wird mit Äther gewaschen. Anschliessend wird eine wässerige Natriumbicarbonatlösung zugegeben. Das Produkt wird dann mit Äther extrahiert. 



   Die Ätherschicht wird über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne eingeengt. Man erhält so   K- (l-Benzoyl-2-methyl-5-methoxy-3-indolyl)-acrylsäureäthylester.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : EMI2.1 EMI2.2 EMI2.3 (I-Benzoyl-2-methyl-5-methoxy-3-indolyl) -cyclopropy1carbon-methoxy-3-indolyl)-acrylsäureäthylester der Formel EMI2.4 ein Methylenradikal anlagert, indem man ihn mit Dijodmethan und Zink-Kupfer umsetzt.
AT404066A 1962-01-05 1962-03-16 Verfahren zur Herstellung des neuen α-(1-Benzoyl-2-methyl-5-methoxy-3-indolyl)-cyclopropylcarbonsäureäthylesters AT264516B (de)

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