AT205027B - Verfahren zur Herstellung von neuen α-Aroyl-α-phthaliminoessigsäureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen α-Aroyl-α-phthaliminoessigsäureestern

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AT205027B
AT205027B AT839257A AT839257A AT205027B AT 205027 B AT205027 B AT 205027B AT 839257 A AT839257 A AT 839257A AT 839257 A AT839257 A AT 839257A AT 205027 B AT205027 B AT 205027B
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AT
Austria
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aroyl
dimethylformamide
new
acid esters
phthaliminoacetic
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Application number
AT839257A
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English (en)
Inventor
Laszlo Chem Ing Levai
Original Assignee
Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen   K-Aroyl-tx-phthaliminoessigsäureestern   
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von neuen   oc-Aroyl-oc-phthaliminoessigsäureestern   der allgemeinen Formel : 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 



   Das überschüssige Phthalimidkalium kann aus dem Umsetzungsgemisch quantitativ zurückgewonnen werden. Der chlorierte Kohlenwasserstoff übt einen mässigen Einfluss auf die Umsetzung aus, wodurch die Ausbeute erhöht wird und ein reineres Produkt erhalten werden kann. 



   Die günstige Wirkung des Dimethylformamids ist hier überraschend. Obwohl es bei der GabrielSynthese zur Herstellung von gewissen Verbindungen bereits angewandt wurde (J. Am. Chem. 



  Soc. 1950,2786, John Shechan und William Bolhofer), bietet es gegenüber andern Lösungsmitteln im Allgemeinen keinen Vorteil. So ist es z. B. bei der Umsetzung von Bromoxymethylenacetophenon und Phthalimidkalium nicht zu gebrauchen (Journ. Ind. Chem. Soc. Vol.   31,   No 3, p 270.1954). Bei dieser Umsetzung ist Äthylalkohol das entsprechende Lösungsmittel und die Umsetzung wird anstatt Phthalimidkalium mit   Phthalimidnatrium   durchgeführt. 



   Es wurde weiters gefunden, dass man die besagte Phthaliminoverbindung aus dem Reaktiongemisch quantitativ gewinnen kann, wenn man das Reaktionsgemisch in einem chlorierten Kohlenwasserstofflösungsmittel aufnimmt und, falls Dimethylformamid verwendet wurde, dieses mit Wasser auswäscht und danach aus der zurückgebliebenen Lösung das Umsetzungsprodukt mittels schwachen Alkalien, z. B. mit verdünnter Alkalicarbonatlösung, herauslöst und dann durch Ansäuern mit verdünnter Säure aus dieser Lösung die Phthaliminoverbindung ausfällt.
Im Laufe dieser Behandlung finden Nebenreaktionen nicht statt. Das Umsetzungsprodukt löst sich zufolge dem Enolysieren der im Molekül vorhandenen Ketogruppe. Ein solches Verhalten des   (x-Aroyl-K-phthalimino-essigsäureesters   war nicht vorauszusehen.

   Schwache Alkalien sind spezifische Enolysierungsmittel für diese Verbindungen. Wenn man jedoch zum Herauslösen Alkalihydroxyde, z. B. verdünnte wässerige Natriumhydroxydlösung, verwendet, gelangt man zu einem andern Produkt. 



   Die bezogenen Phthaliminoverbindungen sind wichtige Zwischenprodukte bei der Herstellung von pharmazeutischen Produkten. 



   Beispiel : Ein Gemisch von 10 g p-Nitro-   benzoyl-essigsäureäthylester   (Schmelzpunkt 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   760 C), 7, 5   g N-Bromsuccinimid und 25 ml Tetrachlorkohlenstoff wird eine Stunde lang unter Rückfluss langsam gekocht, danach auf   00 C   abgekühlt und filtriert. Auf diese Weise werden 4, 2 g kristallines Succinimid zurückgewonnen. 



   Zum Filtrat, welches den   Nitrobenzoyl-brom-   essigsäureäthylester in Tetrachlorkohlenstoff enthält, werden 15, 6 g Phthalimidkalium hinzugemischt, danach 15 ml Tetrachlorkohlenstoff und unter Rühren 55 ml Dimethylformamid in mehreren Portionen hinzugefügt und die Temperatur 
 EMI2.1 
 
0 C+15   150 C   gerührt, sodann mit 130 ml Dichloräthan verdünnt und in 440 ml Wasser gegossen. Der 
 EMI2.2 
 midkalium sich ausscheidet. Das ausgeschiedene Phthalimidkalium wird abfiltriert, mit 20-25 ml Wasser und mit 10 ml Dichloräthan gewaschen. Man erhält auf diese Weise 7, 7 g Phthalimidkalium zurück. 



   Das Filtrat besteht aus zwei Schichten. Die wässerige Schicht ist farblos und die Dichlor- äthanschicht ist stark gelb. Diese letztere Schicht enthält das erwünschte Produkt. Die beiden Schichten werden voneinander getrennt. Der wässerige Teil wird zweimal mit 50 ml Dichlor- äthan ausgeschüttelt, die vereinigten Dichlor- äthanlösungen werden mit Wasser so lange gewaschen, bis das Waschwasser nur schwach sauer ist   (pH   = 5-6). Das Volumen des verwendeten Waschwassers beträgt etwa 250 ml. Die Dichlor- äthanlösung wird über Natriumsulfat 1 Stunde lang getrocknet und danach unter 20 mm Vakuum bei   40  C   auf 40-50 ml eingeengt. 



   Die konzentrierte Dichloräthanlösung wird von neuem mit Eis gekühlt, wobei sich noch 0, 6 g Phthalimidkalium ausscheiden, welche filtriert und mit wenig kaltem Dichloräthan gewaschen werden. 



   Die die Phthaliminoverbindung enthaltende Dichloräthanlösung wird vorerst mit 300 ml und danach mit 150 ml   20 piger   Natriumcarbonatlösung ausgeschüttelt. In dieser Natriumcarbonatlösung ist die Phthaliminoverbindung als Natriumsalz ihrer Enolform zugegen. Diese Lösung wird dann unter Rühren und Kühlen mittels piger Salzsäure auf pH = 3 angesäuert. Dabei scheidet sich die Phthaliminoverbindung zunächst in zäher Form aus, wandelt sich jedoch nach 10-20 Minuten Rühren in weisse Kristalle um. Die Flüssigkeit wird abgenutscht und die Kristalle vorerst bei Zimmertemperatur, danach bei   40-50 C   getrocknet. 



  Man erhält auf diese Weise 12, 8 g kristallines Produkt mit einem Schmelzpunkt von 101 bis   106 : C.    
 EMI2.3 
 wonnene Produkt kann für weitere Synthesen ohne besondere Reinigung verwendet werden. 



   Aus der zehnfachen Menge Äthylalkohol umkristallisiert erhält man ein reines Produkt mit einem Schmelzpunkt von 106 bis 107'C. Die Ausbeute bei dem Umkristallisieren beträgt   90\..   



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von neuen   K-Aroyl-x-phthalimino-essigsäureestern   der allgemeinen Formel : 
 EMI2.4 
 worin R, H,   NHg, N0 , CH O   oder Halogen und R1 einen Alkylrest bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel : 
 EMI2.5 
 worin   R und R. i die   obige Bedeutung haben, mit Phthalimidkalium in Gegenwart von Lösungsmitteln umsetzt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Lösungsmittel Dimethylformamid bzw. ein Gemisch aus Dimethylformamid und chlorierten Kohlenwasserstoffen verwendet.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 1 Mol x-Aroyl-ccbromessigsäureester 2 bis 2, 5 Mole Phthalimidkalium verwendet.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man nach beendeter Umsetzung zum Umsetzungsgemisch einen chlorierten Kohlenwasserstoff hinzufügt, vorhandenes Dimethylformamid mit Wasser auswäscht, danach das Umsetzungsprodukt der verbleibenden Lösung durch eine verdünnte, wässerige Lösung schwacher Alkalien, vorzugsweise Alkalicarbonat, entzieht und aus der so gewonnenen wässerigen Lösung des Umsetzungsproduktes dieses mit verdünnter Säure ausfällt.
AT839257A 1957-07-18 1957-12-30 Verfahren zur Herstellung von neuen α-Aroyl-α-phthaliminoessigsäureestern AT205027B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4562263A (en) * 1983-05-25 1985-12-31 Sumitomo Chemical Company, Limited Process for producing 3-(3,4-dihydroxyphenyl) serine

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US4562263A (en) * 1983-05-25 1985-12-31 Sumitomo Chemical Company, Limited Process for producing 3-(3,4-dihydroxyphenyl) serine

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