CH318823A - Verfahren zur Herstellung von fluoreszierenden heterocyclischen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fluoreszierenden heterocyclischen Verbindungen

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CH318823A
CH318823A CH318823DA CH318823A CH 318823 A CH318823 A CH 318823A CH 318823D A CH318823D A CH 318823DA CH 318823 A CH318823 A CH 318823A
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CH
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heterocyclic compounds
fluorescent
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Inventor
Otto Dr Troesken
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Cassella Farbwerke Mainkur Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D263/00Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings
    • C07D263/02Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings
    • C07D263/30Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D263/32Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to ring carbon atoms

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Description


  Verfahren zur Herstellung von fluoreszierenden     heterocyclischen    Verbindungen    Das Schweizer Patent Nr. 304882 bezieht  sich auf ein Verfahren zur Herstellung     einer     fluoreszierenden     heteroeyclischen    Verbindung,  das     dadurch    gekennzeichnet ist, dass man  2     Mol        co-Aminoacetophenon    mit 1     Mol        Tere-          phthalbyl:

  chlorid        acyliert,    das erhaltene     Tere-          phthaloyl-dco-aminoacetophenon    mit konden  sierenden Mitteln in das     entsprechende        Bis-          oxazo,1        überführt    und.     dieses        sulfoniert,    wobei  eine     Disulfosäure    erhalten wird.  



  Es wurde nun gefunden, dass man eben  falls     zu        wertvollen        fluoreszierenden        Verbin-          dungen    der     heteroeyclischen    Reihe     gelangt,          wenn    man     Aminoketone    der     allgemeinen    For  mel  R -     COCH2NH2       (worin R einen     Rest    der     Benzolreihe    bedeutet)  mit Säuren oder deren funktionellen     Derivaten     der     ,

  allgemeinen    Formel    X -     CO-CH    =     CH-CO    - X    (worin X     eine    gegen die     Aminogruppe        -aus-          tauschbare        Gruppe,        insbesondere    Halogen;

   be  deutet) behandelt, die     erhaltenen        Acylamino.-          ketone        mit        kondensierenden    Mitteln in die       entsprechenden        Bisoxazo'le        überführt        und     diese     sulfoniert,    wobei     Disulfosäuren        erhalten     werden.  



  Die     Natriumsalze    dieser     Disu'Ifosäuren     sind schwach     gelbliche        Pulver,    welche die    Farbe von damit behandelten Materialien, z. B.       Baumwollgarn,        aufhellen,    so     dass    ein     schöner          Weisston        erhalten:

          wird.       <I>Beispiel Z</I>    Man lässt     in        eine        Mischung    von 172     Teilen     salzsaurem     co-Aminoaeetophenon    und 100 Tei  len     wasserfrevem        Nafriumacetat    in 1000     Teilen          Eisessig    bei 5-10  im Verlauf von 1 Stunde  80     Teile        Fumarsäureehlorid        eintropfen.    Nach  Zugabe von weiteren 100 Teilen     wasserfreiem.          Natriumacetat        

  verrührt    man die     Mischung     1 Stunde bei 15  und     dann    4-5 Stunden bei  20-25 .     Dann    giesst man     unter    Rühren auf  2000     Teile    Eis,     saugt    die     ausgeschiedene    farb  lose     Substanz    ab und wäscht mit     Wasser    aus.

    Das so erhaltene     Fiunaroyl        d'i-(o)-aminoaeeto-          phenon)        zeigt    nach dem     Umkristallhsleren        aus          Dimethylformamid    den     Schmelzpunkt    300 .    20 Teile     Fumaroyl-di-(o)-aminoaeetophenon)     werden bei 10-15  in     kleinen        Portionen,    in  200     Teile        konzentrierte        Schwefelsäure    einge  tragen.

   Darauf wird die klare Lösung 1 Stunde  bei 10-15  verrührt und     dann    vorsichtig  unter Rühren auf 1000 Teile Eis     gegeben,     wobei sieh eine gelbe     flockige        Substanz    ab  scheidet. Nach     einigem    Stehen saugt man ab;       wäscht    mit     Wasser    neutral und trocknet.

    Durch     Umlösen    aus     Dimethylformamicl        erhält     man das     Produkt    in Form von gelben Kristal-           len,    die bei 240  schmelzen;     sie        stellen    das     1,2-Di-(5'-phenyl-oxazolyl-2')-äthylen    der folgen  den     Formel    dar:

    
EMI0002.0006     
         Seine        Lösungen        in.        organischen        Lösungsmitteln          fluoreszieren    noch in     stärkster        Verdünnung          intensiv    blau. '  20 Teile     1,2-Di-(5'-phenyl-oxazolyl-2')-          äthylen        werden    mit 200 Teilen 10     o/oigem          Oleum    3     Stunden    bei 70-75  verrührt.

       Nasch     dem     Erkalten    rührt man auf 600 Teile Eis  und     entfernt    die     überschüssige        Schwefelsäure     durch Zugabe von Kreide.

   Man saugt heiss vom  Gips ab,     wäscht    den Rückstand mit heissem       Wasser    nach und     versetzt    das     Filtrat        zwecks          Bildung    des     Natriumsallzes        mit        Sod@alösung.     Durch Eindampfen erhält man dieses als  schwach gelbliches Pulver, dessen     wässrige    Lö  sung auch     in    sehr     starker        Verdünnung    noch  eine     intensive    blaue Fluoreszenz zeigt.  



  <I>Beispiel 2</I>  Eine     Lösung    von 10     Teilen    des nach Bei  ; spiel 1,     Abs.    1 erhaltenen     Fumaroyl-di-(co-          aminoacetophenonss)    in 80     Teilen        Monohydrat          wird    1     Stunde    bei     40--45         und.    3     Stunden    bei  70-75      verrührt.        Nach    dem Erkalten giesst  man die Lösung     unter    Rühren auf 250 Teile       i        Eis    und 

  entfernt die     überschüssige    Schwefel  säure     durch    Zugabe von Kreide. Die     Über-          führung        in    das     Natriumsalz    und     die        Isolierung          desselben        wird    wie in     Beispiel    1     beschrieben     durchgeführt:         Dae    so erhaltene     Natriumsalz    kann     wie     folgt     verwendet    werden:

         Baumwollgarn    wird im Flottenverhältnis  1 :40 bei 40  während 20     Minifiten    mit einer  Lösung behandelt,     die    im Liter 0,01 g des       Natriumsalzes        enthält.    Das auf diese     Weise     behandelte     Garn;        zeigt    gegenüber dem unbe  handelten einen     wesentlich    schöneren     Weisston.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von fluores zierenden Verbindungen der heterocyelischen Reihe, dadurch gekennzeichnet, dass man Aminok etone der allgemeinen Formel <B>R</B> - COCH2NH2 (worin R einen Rest der Benzolreihe bed'@eutet)
    s5 mit Säuren oder deren funktionellen Derivaten der allgemeinen Formel X - CO-CH = CH-CO - X (worin X eine gegen, die Aminograppe aus- tauschbare Gruppe bedeutet) behandelt,
    die erhaltenen Acylaminoketone mit kondensieren den Mitteln. in die entsprechenden Bisoxazole überführt und diese sulfoniert, wobei Disulfo- säuren erhalten werden.
CH318823D 1952-06-06 1953-06-05 Verfahren zur Herstellung von fluoreszierenden heterocyclischen Verbindungen CH318823A (de)

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