AT235829B - Verfahren zur Herstellung des neuen Phenyläthylessigsäurediäthylaminoäthoxyäthylesters und seiner Salze - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des neuen Phenyläthylessigsäurediäthylaminoäthoxyäthylesters und seiner Salze

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Herstellung des neuen Phenyläthylessigsäurediäthylaminoäthoxyäthylesters und seiner Salze 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   B.Beispiel 3 : 100 g Phenyläthylessigsäure werden in 100ml Toluol gelöst und 120 g Diäthylamino- äthoxyäthanol zugegeben. 



   Unter Rühren und Kühlen lässt man nun trockenes Salzsäuregas bis zur Sättigung einströmen. Die
Temperatur soll zwischen 10 und   200C   gehalten werden. Man lässt das Reaktionsgemisch 5 Tage lang stehen, giesst anschliessend auf 400 g Eis und gewinnt, wie in Beispiel 1 beschrieben. den Ester und dessen
Salze. 



   Beispiel 4 : 19, 2 g   Phenyläthylessigsäureäthylester und 20 g Diäthylaminoäthoxyäthanol werden   mit Natriummethylat, das 0. 3 g Natrium enthält, versetzt und 6 hunter Rückfluss gekocht. Das Reak- tionsgemisch wird auf Eis gegossen und der Ester mit Toluol extrahiert. Die Toluollösung wird mit Wasser neutral gewaschen, getrocknet und gekohlt. Im Vakuum wird das Toluol und nicht umgeesterter Phenyl- äthylessigsäureäthylester entfernt. 



   Der zurückbleibende basische Ester wird, wie im Beispiel 1 beschrieben, in das Citrat übergeführt. 



   Es wurde festgestellt, dass 1 mg/kg des erfindungsgemäss hergestellten basischen Esters einen experi- mentell erzeugten Hustenreflex für 20 min aufhebt. Der Diäthylaminoäthoxyäthanolester der   oc-Diäthyl-   phenylessigsäure   (J. Pharm.   and Pharmacol., 9 [1957]. S. 451) dagegen bewirkt eine Aufhebung des Hu- stenreizes von 25 min bei 2 mg/kg. Berücksichtigt man, dass die Resultate der hustenreizaufhebenden
Wirkung methodisch bedingte Schwankungen aufweisen, so darf man diese beiden Präparate in der Wir- kung praktisch als identisch betrachten. Auf Seite 452   (J. Pharm. and Pharmacol..   9 [1957],   S. 452)   ist ist weiter zu sehen, dass auch der Diäthylaminoäthoxyäthanolester der   1-Phenyl-l-cyclópentancarbon-   säure etwa in der gleichen Grössenordnung wirksam ist.

   Eine graphische Darstellung in Arch. int. pharma- codyn.   [1955],     S. 202,   zeigt die gleichen Resultate. 



   Nachdem der erfindungsgemäss hergestellte basische Ester, der Diäthylaminoäthoxyäthanolester der   ct-Diäthylphenylessigsäure   und der Diäthylaminoäthoxyäthanolester der   1-Phenyl-l-cyclopentancarbon-   säure in der Wirkung als identisch bezeichnet werden müssen, war es nicht voraussehbar, dass sie sich in bezug auf die Toxizität wesentlich unterscheiden.

   Die Ergebnisse der Toxizitätsprüfungen sind nachste- hend aufgeführt : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Versuch <SEP> an <SEP> Mäusen,
<tb> perorale <SEP> Verabreichung
<tb> in <SEP> mg/kg
<tb> a <SEP> -Diäthylphenylessigsäureester <SEP> 130
<tb> 1-Phenyl-1-cyclopentan- <SEP> 130 <SEP> 1) <SEP> 
<tb> carbonsäureester <SEP> 230 <SEP> 2) <SEP> 
<tb> Codeinphosphat <SEP> 300 <SEP> 1) <SEP> 
<tb> Ester <SEP> nach <SEP> erfindungsgemässem
<tb> Verfahren <SEP> 1200
<tb> 1) <SEP> lt. <SEP> J. <SEP> Pharm. <SEP> and <SEP> Pharmacol., <SEP> 9 <SEP> [1957], <SEP> S. <SEP> 453. <SEP> 
<tb> 



  2) <SEP> lt. <SEP> Arch. <SEP> int. <SEP> pharmacodyn., <SEP> 209 <SEP> [1955]. <SEP> 
<tb> 
 
 EMI2.2 
    bis1-Phenyl-l-cyelopentancarbonsäure.   Daraus ergibt sich eine unerwartete Vergrösserung der therapeutischen Breite, die bei diesen hochwirksamen Stoffen als wesentlicher Fortschritt angesehen werden kann. 



   Wenn für die oben genannten drei Ester als mittlere pharmakologische Wirkdosis 2 mg/kg angenommen wird, so ergibt dies folgenden therapeutischen Index : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> therapeutischer <SEP> Index
<tb> LI
<tb> Wirkdosis
<tb> erfindungsgemäss <SEP> hergestellter <SEP> Ester <SEP> 600
<tb> &alpha;-Diäthylphenylessigsäurediäthylaminoäthoxyäthanolester <SEP> 65
<tb> 1-Phenyl-l-cyclopentancarbonsäurediäthylaminoäthoxyäthanolester <SEP> 65-115
<tb> 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung des neuen Phenyläthylessigsäurediäthylaminoäthoxyäthylesters und seiner Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man Phenyläthy1essigsäme mit Diäthylaminoäthoxyäthanol in einem organischen Lösungsmittel kondensiert oder Phenyläthylessigsäurechlorid mit Diäthylaminoäthoxyäthanol in einem organischen Lösungsmittel umsetzt oder Phenyläthylessigsäureäthylester unter Verwendung von Natriumalkoholat als Kondensationsmittel mit Diäthylaminoäthoxyäthanol umestert und gegebenenfalls die erhaltene Esterbase in Salze physiologisch unbedenklicher Säuren überführt.
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