DE2236005C3 - Dibenzo- eckige Klammer auf d,f eckige Klammer zu -dioxepin- eckige Klammer auf 1,3 eckige Klammer zu -derivate und deren pharmakologisch verträgliche Salze, sowie Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel - Google Patents
Dibenzo- eckige Klammer auf d,f eckige Klammer zu -dioxepin- eckige Klammer auf 1,3 eckige Klammer zu -derivate und deren pharmakologisch verträgliche Salze, sowie Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende ArzneimittelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Dibenzo-[d,f]-dioxepin-[l,3]-derivate
der allgemeinen Formel
in der X ein Halogenatom, Y entweder ein Wasserstoffatom
oder ein Halogenatom darstellt und Z entweder eine — OM-Gruppe bedeutet, in der M ein
Wasserstoffatomi oder ein Alkalimetallatom darstellt, oder eine —OR-Gruppe bedeutet, in der R einen
gerad- oder verzweigtkettigen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, oder die Gruppe
bedeutet, in der R1 und R2 einen Alkylrest mit 1 bis
6 Kohlenstoffatomen darstellt, wobei R1 und R2
zusammen mit dem Stickstoffatom auch den Morpholinoring bilden können, oder den Rest
-O-(CH2)m-A-R3
bedeutet, in dem A den Piperidinyl- oder Pyrrolidinylrest darstellt, der am Stickstoffatom durch
den Rest R3, der einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
bedeutet, substituiert ist, und m eine ganze Zahl von 0 bis 4 bedeutet, und deren pharmakologisch
verträgliche Salze.
2. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man in an sich bekannter Weise ein Diphenol der allgemeinen Formel
— N
(H)
R,
bedeutet, in der R1 und R2 einen Alkylrest mit 1 bis
6 Kohlenstoffatomen darstellt, wobei R1 und R2
zusammen mit dem Stickstoffatom auch den Morpholinring bilden können, oder den Rest
-O-(CH2),,,-A-R3
bedeutet, in dem A den Piperidinyl- oder Pyrrolidinylrest darstellt, der am Stickstoffatom durch den Rest R3,
der einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, substituiert ist, und m eine ganze Zahl von
0 bis 4 bedeutet, und deren pharmakologisch verträgliche Salze sowie Verfahren zu deren Herstellung
und Arzneimittel mit einem Gehalt dieser Verbindungen.
Die Verbindungen der oben angegebenen allgemeinen Formel 1 und deren pharmakologisch verfragliche
Salze werden dadurch hergestellt, daß man in an sich bekannter Weise ein Diphenol der allgemeinen
Formel
60
in welcher X und Y die im Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzen, gegebenenfalls in Form
eines alkalischen Phenats, in einem inerten Lösungsmittel entweder mit einer Dihalogenessigsäure
in Form eines ihrer alkalischen Salze oder mit einem entsprechenden Dihalogenalkylacetat
umsetzt oder den erhaltenen Ester verseift und ge-
OH
OH
(II)
in welcher X und Y die oben angegebenen Bedeutun-
gen besitzen, gegebenenfalls in Fonn eines alkalischen
Phenuts in einem inerten Lösungsmittel entweder mit einer Dihalogenessigsäure in Form eines ihrer alkalischen
Salze oder mit einem entsprechenden Dihalogenalkylacetat umsetzt oder den erhaltenen Ester
verseift und gegebenenfalls die erhaltene Verbindung in ein pharmakologisch verträgliches Salz überführt.
Die für die Umsetzung zu verwendenden Salze des Diphenols (II) und der Dihalogenessigsäure können
in situ durch Zugabe einer entsprechenden Base hergestellt werden, beispielsweise mittels Kalium-, Natrium-
oder Lithiumhydroxid oder -karbonat oder, wenn nichtwäßrige Lösungsmittel benutzt werden,
auch durch Zugabe eines Alkalihydiids, -amids oder
-alkoholate.
Verwendet man für die Umsetzung Dihalogenessigsüure,
so empfiehlt es sich, die Reaktion in wäßrigem Medium durchzuführen. Man erhält dann die
entsprechenden Alkalisalze der Verbindung (1) in Form einer wäßrigen Lösung, aus der nach Ansäuern
die entsprechende Säure erhalten wird.
Wird von einem entsprechenden Ester der Dihalogenessigsäure ausgegangen, so empfiehlt es sich, in
nichtwäßrigem Medium zu arbeiten, beispielsweise in Benzol, Toluol, Xylol, oder besser in einem Amid,
wie Dimethylformamid, Dimethylacetamid. Man erhält dann die Verbindungen [\), in denen Z die angegebene
Gruppe OR darstellt.
Die Umsetzung wird bei einer Temperatur zwischen 100 und 200" C, vorzugsweise bei etwa 120 C,
durchgeführt. Die Reaktionszeit kann einige Stunden bis zu mehreren Tagen betragen; vorzugsweise beträgt
sie 15 Stunden.
Ein erhaltener Ester der Verbindung (1) kann in üblicher Weise in saurem oder in alkalischem Medium
verseift werden.
Aus einer entsprechenden Säure (1) erhält man nach an sich bekannten Methoden die entsprechenden
Alkylester oder Amide bzw. Aminoamide.
Die pharmakologisch verträglichen Salze erhält man in üblicher Weise aus den entsprechenden Verbindungen
(1) durch Umsetzung mit einer entsprechenden Säure oder Base.
Die obigen Verbindungen werden, soweit es sich um die entsprechenden Derivate handelt, im lebenden
Organismus von Säugetieren in die betreffende freie Dibenzo-fd,f]-dioxepin-fl,3]-6-carbonsäure übergeführt,
die eine starke lipämiesenkende Wirkung hat, die sich insbesondere auf den Gehalt des Plasmas an
Cholesterin, Phospholipiden und Triglyceriden auswirkt.
Diese Eigenschaft trifft sowohl bei dem normalen Tier als auch bei einem Tier mit einem anomal hohen
Fettgehalt des Blutes auf.
Nachstehend werden die Ergebnisse von Versuchen beschrieben, die an 80 männlichen Sherman-Ratten
mit einem Gewicht von 250 bis 30U g und mit normaler Cholesterinämie vorgenommen wurden. Die Tiere
wurden durch Auslosung in acht Gruppen von je 10 Tieren eingeteilt.
Die Gruppen Nr. 1, 2, 3 und 4 wurden während 6 aufeinanderfolgenden Tagen per os mit 8,75, 17,50,
35 bzw. 70 mg/kg 2,10-Dichlor-dibenzo-[d,fJ-dioxepin-[l,3]-6-carbonsäure
(Beispiel 3), die im folgenden Verbindung »A« genannt wird, behandelt.
Die Gruppen Nr. 5, 6, 7 und 8 wurden während 6 aufeinanderfolgenden Tagen per os mit 150, 240,
350 bzw. 500 mg/kg mit dem bekannten, eine cholesterinänniescp.kende
Wirkung aufweisenden Clofibrat oder Para - chlor - phenoxy - äthyl - isobutyrat (Verbindung
R) behandelt.
Zu Beginn und bei Beendigung der Behandlung wurde die Cholesterinämie gemäß B. Zak, Am. G.
Chin. Path-, 1957, 27, 583, bestimmt, und es wurde
der Prozentsatz der Senkung der ursprünglichen Cholesterinämie für jedes Tier und für jede Gruppe
errechnet. Mittels dieser Werte kann die Dosis-Wirkungskurve der Verbindungen A und R gezeichnet
werden, und es läßt sich diejenige Dosis ED50
jeder dieser Verbindungen errechnen, die die ursprüngliche Cholesterinämie um 50% senkt. Die
Ergebnisse sind folgende:
| Ver | CK)sis | Mittlerer | ED50 |
| bindung | Prozentsatz der | ||
| Cholesterin- | |||
| (rng/kg) | ämiesenkung | ||
| A | 8,75 | 19 | 49 mg/kg |
| 17,5 | 25 | ||
| 35,0 | 47 | ||
| 70,0 | 52 | ||
| R | 150 | 37 | OS ιησ/lfo —C "c |
| 240 | 38 | ||
| 350 | 47 | ||
| 500 | 40 |
Hieraus geht hervor, daß die erfindungsgemäße Verbindung A die sechs- bis siebenfache Wirkung der
bekannten Verbindung R hat.
Weitere Versuche wurden mit den Verbindungen
2,10 - Dichlor - dibenzo - [d,f] - dioxepin - [1,3]-6
- carbonsäureäthylester (Beispiel 1) = Verbindung
B,
2,4,8,10 - Tetrachlor - dibenzo - [d,f] - dioxepin-[l,3]-6-carbonsäure
(Beispiel 4) == Verbindung C, 2,4,8,10 - Tetrachlor - dibenzo - [d,f] - dioxepin-[!,^-ö-carbonsäu'eäthylester
(Beispiel 2) = Verbindung D
vorgenommen, wobei diese Verbindungen, die sechs aufeinanderfolgende Tage in einer Dosis von 35 mg/kg
per os an Ratten verabreicht wurden, bei einer Ratte mit normaler Ausgangscholesterinämie folgende Senkung
der Cholesterinämie bewirkten:
B
C
D
C
D
Prozentsatz der Senkung
der Cholesterinämie
Ferner 'wurden Versuche durchgeführt, bei welchen die Wirkung der Verbindung A (35 mg/kg) auf den
Gehalt des Plasmas an Trigiyceriden und Phospholipiden nach oraler Verabreichung während sechs auf-
einanderfolgenden Tagen mit der Wirkung der bekannten Verbindung R (35 und 250 n.g/kg) verglichen
wurde. Hierbei wurden folgende Ergebnisse erhalten:
Dosis
(mg/kg)
Pbospho- Triglyceride
lipide
| 35 | A | 0,65 | 1,30 |
| 35 | R | 0,96 | 2,40 |
| 250 | R | 0,69 | 1,46 |
| Vergleichs | Vergleichs | !,03 | 2,60 |
| gruppe | gruppe |
Akute Toxizität
| Geprüfte Verbindungen | Akute Toxizität bei |
| der Maus, DL50 | |
| mg/kg per os bestimmt | |
| 5 Tage nach der | |
| Behandlung | |
| Verbindung A (Beispiel 3\ | 1800 |
| Verbindung des Beispiels 1 der | 1500 |
| DT-OS 20 29 796 | |
| Verbindung B (Beispiel 1) | 2230 |
| Verbindung des Beispiels 4 der | 1950 |
| DT-OS 20 29 796 |
Hypocholesterinämie-Wirkung
Die zu prüfenden Verbindungen wurden während sieben aufeinanderfolgenden Tagen per os an Sherman-Ratten
verabreicht, und dann wurde die
Cholesterinämie am Abend des 7. Tages
Es wurden folgende Werte erhalten:
Cholesterinämie am Abend des 7. Tages
Es wurden folgende Werte erhalten:
Höhe der bestimmt.
Die DL30 der einer Schweizer Maus verabreichten
Verbindung A beträgt 1150 mg/kg (Vertrauensgrenze 95%: 920 bis 1450 mg/kg), und die der bekannten
Verbindung R beträgt 1320 mg/kg (Vertrauensgrenze 1170 bis 1490 mg/kg).
Da der Unterschied der DL50 zwischen diesen
beiden Verbindungen nicht bedeutend ist und die Verbindung Λ die sechs- bis siebenfache cholesterinämiesenkende
Wirkung der Verbindung R hat, ist der therapeutische Index der Verbindung A sechsbis
siebenmal günstiger als der der Verbindung R.
Weiterhin wurden einige erfindungsgemai.se Verbindungen
gegenüber der aus der DT-OS 20 29 796 bekannten Z10-Dichlor 12H-Dibcnzo[d,g]-[l,3]-dioxocin-6-carbonsäuren
und deren Äthylester in ihrer Wirkung auf die Cholesterinämid geprüft und die Toxizitäten, gemäß J. P. Litchfield u. WiI-co
χ on: J. Pharmakol. Exp. Therap., 1949, 96, 99, ermittelt.
Hierzu wurden die Verbindung A = Dichlor-2,10 - dibenzo - [d,f] - dioxepin - [ 1,3] - 6 - carbonsäure
(Beispiel 3) und deren Äthylester = Verbindung B (Beispiel 1) verwendet. Die Ergebnisse zeigten, daß die
erfindungsgemäßen Verbindungen bei oraler Verabreichung erheblich weniger toxisch waren als die
Verbindung der DT-OS 2029 796, während sie in ihrer pharmakologischen Wirkung effektiver waren
als die Verbindungen der DT-OS 20 29 796.
45
Dosis
(mg/kg/
Tag)
Cholesleriiiämic
(g/l)
+ P 0,05 + + P 0,01 (Schwankung)
Standard (dispersiv)
Verbindung A
Verbindung A
Verbindung des
Beispiels 1 der
DT-OS 20 29 796
Verbindung B
Beispiels 1 der
DT-OS 20 29 796
Verbindung B
Verbindung des
Beispiels 4 der
DT-OS 20 29 796
Beispiels 4 der
DT-OS 20 29 796
15
60
15
60
60
15
60
15
60
15
60
60
15
60
1,00
0,70
0,50
0,80
0,60
0,70
0,50
0,80
0,60
0,72
0,50
0,50
0,85
0,75
0,75
In der letzten Spalte ist mit + und + + der statistische
Fehler der Versuche für die Cholesterinämiewerte angegeben.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind hauptsächlich allgemein fur die Behandlung pathologischer
Zustände, die von einer Hyperlipämie. insbesondere einer Hypercholesterinämie begleitet sind, geeignet,
und zwar für Atherome in den verschiedenen Formen: Kreislaufstörungen (Gehirn, Kranzgefäße), Arterienentzündung,
Bluthochdruck; ursprünglicher Hyperlipämien; essentielle Hypercholesterinämie.
Die erfindungsgemäßen verbindungen sind für die orale Verabreichung, z. B. in Form von Tabletten,
Dragees, Kapseln, Sirup, Emulsionen, anwendbar. Die Einzeldosis kann zwischen 10 und 200 mg und die
Tagesdosis zwischen 30 und lOO mg liegen.
2,10-Dichlor-dibenzo-[d,Q-dioxepin-[ l ,3]-6-carbonsä
ureä thyl ester
In einen Dreihalskolben mit einem Fassungsvermögen von 11, der mit einem mechanischen Rührwerk,
einem Rückflußkühler und einem Tropftrichier versehen ist, wird eine Lösung von 52 g (204 mMol/g)
5,5'-Dichlor-2,2'-diphenol in 310 ml Dimethylformamid und 15,2 g (204 mMol/g) Lithiumkarbonat eingebracht.
Diese Lösung wird unter Erwärmung auf 1200C 75 Minuten gerührt. Dann werden über den
Tropftrichter in 30 Minuten 64 g (408 mMol/g) Dichloräthylacetat zugegeben, und diese Mischung wird
unter Rühren 15 Stunden auf 1200C erhitzt. Man
läßt die Mischung abkühlen, schüttet sie in 31 Wasser
und extrahiert dreimal mit 4CO ml Äther. Die Ätherextrakte werden miteinander vereinigt und zweimal
nacheinander mit 500 ml n-Natriumkarbonatlösung, dann einmal mit 500 ml Wasser gewaschen. Die
organische Phase wird über Natriumsulfat getrocknet und filtriert. Anschließend wird die Ätherphase im
Wasserbad unter Vakuum vom Äther befreit und der ölige Rückstand in Petroläther (35 bis 70° C) bis zur
Kristallisation verrieben. Der 2,10-Dichlor-dibenzo-[d,f]
- dioxepin - [1,3] - 6 - carbonsäureäthylester wird abgetrennt und aus Isopropyloxy umkristallisiert.
Die Verbindung schmilzt bei 900C. Die Ausbeute
beträgt 15%.
Gewichtsanalyse in Prozent für C16H1,Cl,O4
(MG 339):
(MG 339):
Berechnet ... C 56,66, H 3,57, Cl 20,91;
gefunden .... C 56,50, H 3,75, Cl 20,70;
C 56,67, H 3,67, CI 20,83.
2,4,8,10-Tetrachlor-dibenzo-[d,(]-dioxepin-[
I,'.?]-6-cai bonsäureiithylester
In einem Dreihalskolben mit einem Fassungsvermögen von 500 ml, der mit einer mechanischen Rühreinrichtung,
einem Rückflußflcühler und einem Tropftrichter
versehen ist, wird eine Lösung von 25 g (77 mMol/g) 3,3',5,5'-Tetrachlor-2,2'-diphenol in 16 ml
wasserfreiem Dimethylformamid eingebracht und mit 6 g (77 mMol/g) Lithiumkarbonat versetzt. Diese
Mischung wird 1 Stunde unter Rühren auf 1000C erhitzt und dann tropfenweise in einer Zeit von einer
Stunde mit 22,6 g (154 mMol/g) Dichloräthyiacetat
versetzt. Das Reaktionsgemisch wird 12 Stunden auf 1000C erhitzt. Dann laßt man es abkühlen und gießt
es in 21 Wasser. Man extrahiert dreimal nacheinander
mit 500 ml Äther, vereinigt die Ätherextrakle, wäscht sie mil 500 ml n-Natriumkarbonatlösung und anschließend
mit 500 ml Wasser. Die organische Phase wird dann über Natriumsulfat getrocknet, danach
filtriert und der Äther im Wasserbad unter Vakuum abgezogen. Der Rückstand wird aus Isopropyloxid
uinkristallisiert. Man erhält 8 g (Ausbeute 25%) 2,4,8,10 - Tetrachlor - dibenzo - [d,f] - dioxepin - [1,3]-6-carbonsäureäthylester,
der nach Umkristallisation aus Äthylacetat bei 152'C schmilzt.
Gewichtsanalyse in Prozent für C16H10Cl4O4
(MG 408):
(MG 408):
Berechnet ... C 47,09, H 2,47, CI 34,75;
gefunden .... C 47.17, H 2,34, Cl 34,13,
C 46,97, H 2,35, Cl 34,42.
2.10-DichIor-dibenzo-[d,f]-dioxepin-[l,3]-6-carbonsäure
Eine Suspension von 4,3 g (12,7 mMol/g) des gemäß
Beispiel 1 hergestellten 2,10-Dichlor-dibenzo-[djj
- dioxepin - [13] - 6 - carbonsäureathylesters in
5 ml Alkohol wird mit 5 ml 10%igem Natriumkarbo-
nat versetzt. Dieses Gemisch wird unter Rühren 2'/2 Stunden auf Rückflußtemperatur erwärmt. Man
läßt dann abkühlen, gießt das Reaktionsgemisch in 400 ml Wasser, extrahiert mit 50 ml Äther, säuert
mit konzentrierter Salzsäure auf den pH-Wert I an und extrahiert dreimal mit 150 ml Äther. Die Ätherextrakte
werden vereinigt, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und dann der Äther auf dem Wasserbad
unter Vakuum abgezogen. Der Rückstand wird in Petroläther (Kp. 35 bis 700C) zur Kristallisation gebracht.
M!an erhält 3,6 g (Ausbeute 92%) 2,10-Dichlor - dibenzo - |[d,f] - dioxepin - [ 1,3] - 6 - carbonsäure,
die nach der Urnkristallisation aus einem Chloroform-Hexan-Gemisch im Verhältnis 4:1 bei 190 bis 191C'C
schmilzt.
Gewichtsanalyse in Prozent für C14H8CI2O4
(MG311):
(MG311):
| Berechnet .. | . C | 54,05, | H | 2,59, | Cl | 22,79; |
| gefunden ... | . C | 54,27, | H | 2,51, | CI | 22,83, |
| C | 54,14, | H | 2,50, | Cl | 22,54. |
2,4,8,10-Tetrach1or-dibenzo-[d,f]-dioxepin-
[ 1,3]-6-carbonsäure
Eine Lösung von 19,5 g (48 mMol/g) gemäß Beispiel 2 hergestelltem 2,4,8.10-Tetrachlor-dibenzo-[d,f]-dioxepiii-j"
1,3]-6-carbonsäureäthylester in 50 ml. Alkohol wird mit 50 ml n-Natriumkarbonatlösung
versetzt. Dieses Gemisch wird 6 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt. Der Alkohol wird dann im
Wasserbad unter Vakuum abgezogen, der Rückstand in 1 ' Wasser gegossen und mit 50 ml Äther extrahiert.
Das Gemisch wird mit konz. Salzsäure auf einen pH-Wert von 1 angesäuert, und anschließend wird
zweimal mit jeweils 250 ml Älher noch einmal extrahiert. Die Ätherextrakte werden miteinander vereinigt,
über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und der Äther abgedampft und der Rückstand aus Isopropyloxid
umkristallisiert. Man erhält 17,5 g (Ausbeute 96%) 2,4,8,10 - Tetrachlor - dibenzo - [d,f] - dioxepin-[l,3]-6-carbonsäure,
die nach der Umkristallisation aus Äthylacetat bei 2400C schmilzt.
Gewichtsanalyse in Prozent für C14H6Cl4O4
(MG 380):
(MG 380):
Berechnet ...
gefunden ....
gefunden ....
C 44,25, H 1,59. Cl 37,32;
C 44,40, H 1,23, Cl 37,23,
C 44,24, H 1,29, Cl 37,16.
C 44,40, H 1,23, Cl 37,23,
C 44,24, H 1,29, Cl 37,16.
Claims (1)
1. Dibenzo-[d,0-dioxepin-[l,3]-derivate der allgemeinen
Formel
CH-C
(1)
in der X ein Halogenatom, Y entweder ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom darstellt und Z
entweder eine —OM-Gruppe bedeutet, in der M ein Wasserstoffatom oder ein Alkalimetallatom
darstellt, oder eine —OR-Gruppe bedeutet, in der R einen gerad- oder verzweigtkettigen Alkylrest
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, oder die Gruppe
— N
gebenenfalls die erhaltene Verbindung in ein pharraakologisch verträgliches Salz überführt.
J. Arzneimittel mit einem Gehalt an einer Verbindung
gemäß Anspruch 1 neben pharmazeutisch üblichen Trägelsubstanzen und/oder Verdünnungsmitteln.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7126967 | 1971-07-23 | ||
| FR7126967A FR2146895B1 (de) | 1971-07-23 | 1971-07-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2236005A1 DE2236005A1 (de) | 1973-02-01 |
| DE2236005B2 DE2236005B2 (de) | 1975-12-04 |
| DE2236005C3 true DE2236005C3 (de) | 1976-07-08 |
Family
ID=
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