AT228785B - Verfahren zur Herstellung neuer basisch substituierter Triphenylcarbinole und deren Salze - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer basisch substituierter Triphenylcarbinole und deren Salze

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AT228785B
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alk
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung neuer basisch substituierter Triphenylcarbinole und deren Salze Basische Carbinole der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in welcher R1 und R2 Wasserstoff, Halogen- bzw. Trifluormethyl-Radikale oder niedrige Alkyl-, AlkoxyAlkylmercapto-Reste bedeuten, X Sauerstoff oder Schwefel ist, Alk für einen geradkettigen oder verzweigten Alkylenrest steht und   R'bzw. R"gleiche   oder verschiedene Alkylreste, die auch unter sich direkt oder über ein weiteres Heteroatom verbunden sein können, bedeuten, sind in der Literatur bislang nicht beschrieben. 



   Es wurde gefunden, dass diese neuen Verbindungen interessante pharmakologische Eigenschaften aufweisen ; sie senken den Cholesterinspiegel im Serum ebenso wie den Cholesteringehalt der Leber erheblich und sollen zur Behandlung der Atherosklerose Anwendung finden. 



   Die Herstellung der neuen Verbindungen erfolgt vorzugsweise durch Grignard-Reaktion von basisch substituierten Benzophenonen der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 mit einem Arylmagnesiumhalogenid der Formel   R,-CH,-Mg-Hal.   



   Die hiebei als Ausgangsstoffe benötigten basisch substituierten Benzophenone werden auf übliche Weise erhalten durch Umsetzung eines Hydroxy-benzophenons bzw. eines Mercapto-benzophenons mit 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
    substituierten Alkylhalogeniden Hal-Alk-N R"oderR1=R2=R ist - in   vorteilhafter Weise auch durch Umsetzung eines basisch substituierten Benzoesäureesters der allgemeinen Formel 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 dargestelltBeispiele :
Allgemeine Arbeitsvorschrift zur Herstellung von basisch substituierten   Triphenylcarbinolen :   A. Aus 0, 15 Mol Magnesium und 0, 15 Mol eines Arylhalogenids wird auf übliche Weise in einem geeigneten Lösungsmittel, z. B. Äther oder Tetrahydrofuran, eine Grignardlösung hergestellt.

   Zu dieser
Lösung lässt man unter Kühlung 0, 10 Mol eines   Aminoalkoxy-bzw. Aminoalkylmercapto-benzophenons,   gelöst in zirka 100-150 cm3 Tetrahydrofuran, zutropfen und erhitzt anschliessend 4 h zum Sieden. Das
Grignard-Addukt wird durch Zugabe von 100 cm3 gesättigter Ammonchloridlösung zersetzt und die organi- sche Schicht abgetrennt. Nach zweimaligem Ausschütteln mit Chloroform werden die Lösungsmittel- schichten vereinigt, getrocknet und im Vakuum eingeengt. Die im Rückstand enthaltenen basisch sub- stituierten Triphenylcarbinole können sofort in die Salze (vorzugsweise Hydrochloride) überführt werden, welche sich durch Umkristallisation leicht reinigen lassen. 



   In der folgenden Tabelle sind die nach dieser Methode hergestellten Verbindungen aufgeführt. 



   Tabelle 1 : 
 EMI2.5 
 
<tb> 
<tb> F.( C) <SEP> des <SEP> Ausbeute
<tb> Verbindung <SEP> Hydrochlorids <SEP> %
<tb> 4- <SEP> (ss-Diäthylammoäthoxy)-4'-chlor-4"-methyl-tnphenylcarbinol <SEP> 214-215 <SEP> 40-45 <SEP> 
<tb> 4- <SEP> (ss-Diäthylaminoäthoxy)-4'-methyl-triphenylcarbinol <SEP> 190-192 <SEP> 45-50
<tb> 4-(&gamma;-Diäthylaminopropoxy)-4'-chlor-4"-methyl-triphenylcarbinol <SEP> 182-184 <SEP> 40-45
<tb> 4- <SEP> (ss-Diäthylaminoäthoxy)-4',4"-dichlor-triphenylcarbinol <SEP> 209-210 <SEP> 45-50
<tb> 4- <SEP> (ss-Diäthylaminoäthoxy)-4'-methyl-4"-fluor-triphenylcarbinol
<tb> 4- <SEP> [y- <SEP> (N-Methylpiperazinyl-1)-propoxy]-4', <SEP> 4"-dichlor-triphenyl- <SEP> 
<tb> carbinol <SEP> 222-224 <SEP> 45
<tb> (enthält <SEP> Kristallwasser)
<tb> 4-(ss-Dithylaminothoxy)-4'-chlor-4"-fluor-triphenylcarbinol <SEP> 195 <SEP> 50-55
<tb> 
 
B.

   Aus 0, 3 Mol Magnesium und 0, 3 Mol eines Arylhalogenids wird auf übliche Weise in einem geeigneten Lösungsmittel (z. B. Äther oder Tetrahydrofuran) eine Grignardlösung hergestellt. Zu dieser Lösung lässt man unter Kühlung 0, 10 Mol eines Aminoalkoxy- bzw. eines Aminoalkylmercapto-benzoesäureesters, gelöst in zirka 100 cm3 Äther (oder Tetrahydrofuran), zutropfen und erhitzt anschliessend 4-6 h zum Sieden. Nachfolgend werden 100-150 cm3 gesättigte Ammonchloridlösung zugetropft und die organische Schicht wird abgetrennt. Die wässerige Schicht wird ausgeäthert, und die vereinigten Lösungsmittelschichten werden mit Natriumsulfat getrocknet.

   Aus dieser Lösung können direkt die Salze (vorzugsweise die Hydrochloride) der basisch substituierten Triphenylcarbinole dargestellt und durch Umkristallisation gereinigt werden. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 In der folgenden Tabelle sind die nach dieser Methode hergestellten Verbindungen aufgeführt. 



   Tabelle 2 : 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Verbindung <SEP> F. <SEP> ('C) <SEP> des <SEP> Ausbeute
<tb> Verbmdung <SEP> Hydrochlorids <SEP> % <SEP> 
<tb> 4- <SEP> (ss-Dimethylaminoäthoxy)-4',4"-dichlor-triphenylcarbinol <SEP> 198-199 <SEP> 55-60
<tb> 4- <SEP> (ss-Diäthylaminoäthoxy)-4',4"-difluor-triphenylcarbinol <SEP> 185-187 <SEP> 70-75
<tb> 4-[&gamma;

  -(N-Methylpiperazinyl-l)-propoxy]-4',4"-dichlor-triphenyl <SEP> 22-224 <SEP> 45-50
<tb> carbinol <SEP> (enthält <SEP> Kristallwasser)
<tb> 4- <SEP> (ss-Dimethylaminothoxy)-4',4"-dichlor-triphenylcarbinol <SEP> 198-199 <SEP> 55-60
<tb> 4- <SEP> (ss-Diäthylaminothoxy)-4',4"-difluor-triphenylcarbinoll <SEP> 185-187 <SEP> 70-75
<tb> 2- <SEP> (ss-Diäthylaminoäthoxy)-4',4"-dichlor-triphenylcarbinol <SEP> 201-202 <SEP> 65-70
<tb> 4- <SEP> (ss-Piperidinoäthoxy)-4',4"-difluor-triphenylcarbinol <SEP> 85-87 <SEP> 50-55
<tb> (Base)
<tb> 4-(ss-Diäthylaminoäthoxy)-3',3'-dirifluormethyl-triphenylcarbinol <SEP> 148-150 <SEP> 65
<tb> 4- <SEP> (ss-Diäthylaminoäthylmercapto)-4',4"-dichlor-triphenylcarbinol <SEP> 198-199 <SEP> 45-50
<tb> 4-(ss-Diäthylaminoäthylmercapto)-4,4"-difluor-triphenylcarbinol <SEP> 179-180 <SEP> 50
<tb> 4- <SEP> (ss-Diäthylaminoäthoxy)-4',

  4"-dimethoxy-triphenylcarbinol <SEP> 204-205 <SEP> 60-65
<tb> 
 
PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung neuer basisch substituierter Triphenylcarbinole der allgemeinen Formel 
 EMI3.2 
 in welcher   R.     und R2   Wasserstoff, Halogen bzw. Trifluormethyl oder niedrige Alkyl-, Alkoxy- bzw. Alkylmercapto-Reste bedeuten, X Sauerstoff oder Schwefel ist, Alk für einen geradkettigen oder verzweigten Alkylenrest steht und R'bzw. R"gleiche oder verschiedene Alkylreste, die auch unter sich direkt oder über ein weiteres Heteroatom verbunden sein können, bedeuten, und deren Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI3.3 
 worin X, Alk, R'und R"die obige Bedeutung haben und Z für eine Alkoxygruppe oder den Rest 
 EMI3.4 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. (R1 in obiger Bedeutung) steht, mit einem Arylmagnesiumhalogenid kondensiert und das Kondensationsprodukt hydrolysiert, worauf die Basen als solche oder in Form ihrer Salze isoliert werden. <Desc/Clms Page number 4> 2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung neuer basisch substituierter Triphenylcarbinole der allgemeinen Formel EMI4.1 in welcher Ri und R2 Wasserstoff, Halogen bzw. Trifluormethyl oder niedrige Alkyl-, Alkoxy- bzw. Alkylmercapto-Reste bedeuten, X Sauerstoff oder Schwefel ist, Alk für einen geradkettigen oder verzweigten Alkylenrest steht und R'bzw.
    R"gleiche oder verschiedene Alkylreste, die auch unter sich direkt oder über ein weiteres Heteroatom verbunden sein können, bedeuten, und deren Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man Benzophenone der allgemeinen Formel EMI4.2 in welcher Ri, X, Alk, R'und R"die obige Bedeutung haben, mit einem Arylmagnesiumhalogenid der Formel R2-C6H4-Mg-Hal umsetzt, worauf die Basen als solche oder in Form ihrer Salze isoliert werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung neuer basisch substituierter Triphenylcarbinole der allgemeinen Formel EMI4.3 in welcher die beiden Reste R gleich sind und Wasserstoff, Halogen bzw. Trifluormethyl oder niedrige Alkyl-, Alkoxy- bzw. Alkylmercapto-Reste bedeuten, X Sauerstoff oder Schwefel ist, Alk für einen geradkettigen oder verzweigten Alkylenrest steht und R'bzw.
    R"gleiche oder verschiedene Alkylreste, die auch unter sich direkt oder über ein weiteres Heteroatom verbunden sein können, bedeuten, und deren Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man basisch substituierte Benzoesäureester der allgemeinen Formel EMI4.4 worin X, Alk, R'und R"die obige Bedeutung haben und R'"niederes Alkyl bedeutet, mit 2 Mol eines Arylmagnesiumhalogenids der Formel R-C-Mg-Hal umsetzt, worauf die Basen als solche oder in Form ihrer Salze isoliert werden.
AT854861A 1960-12-02 1961-11-13 Verfahren zur Herstellung neuer basisch substituierter Triphenylcarbinole und deren Salze AT228785B (de)

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