AT224630B - Verfahren zur Herstellung der neuen α-(3-Acetylamino-2,4,6-trijod-phenoxy)-capronsäure, deren Alkylester und Salze - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der neuen α-(3-Acetylamino-2,4,6-trijod-phenoxy)-capronsäure, deren Alkylester und Salze

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AT224630B AT431161A AT431161A AT224630B AT 224630 B AT224630 B AT 224630B AT 431161 A AT431161 A AT 431161A AT 431161 A AT431161 A AT 431161A AT 224630 B AT224630 B AT 224630B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung der neuen   &alpha;-(3-Acetylamino-2,4,6-trijod-phenoxy)-capron-   säure, deren Alkylester und Salze 
Die vorliegende Erfindung betrifft das Verfahren zur Herstellung der neuen   0l- (3-Acetylamino-2, 4, 6-   trijod-phenoxy)-capronsäure. Dieses neue Capronsäurederivat lässt sich nämlich gemäss dem folgenden Verfahren einfach und vorteilhaft, mit guter Ausbeute und rein herstellen, was für diese komplex gebaute trijodierte Verbindung sehr überraschend ist. Dies zeigt sich auch darin, dass bei Abweichung vom beanspruchten Herstellverfahren das gewünschte Produkt nicht erhalten werden kann. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man 3-Acetylamino-2, 4, 6-trijodphenol mit einem reaktionsfähigen Säureester, vorzugsweise einem Halogenwasserstoffsäureester, dem Methansulfonsäureester oder dem   p-Toluolsulfonsäureester   der   oc-Hydroxy-capronsäure   oder einem niederen Alkylester derselben zur   &alpha;-(3-Acetylamino-2,4,6-trijod-phenoxy)-capronsäure   oder einem niederen Alkylester derselben kondensiert und gegebenenfalls anschliessend die Estergruppe verseift und danach die   &alpha;-(3-Acetylamino-2,4,6-trijod-phenoxy)-capronsäure   in deren Alkali- oder Aminsalze überführt. 
 EMI1.1 
 scher Lösung. 



   Das für die Synthese benötigte   3-Acetylamino-2, 4, 6-trijod-phenol   wird am vorteilhaftesten hergestellt durch Trijodierung des stabilen 3-Acetylaminophenols mit Jodchlorid, wobei das Jodierungsmittel vorzugsweise in komplexer Form als   Alkalijod-dichlorid,   z. B.   K (JCI2),   im Überschuss angewendet wird. 



    3-Acetylamino-2, 4, 6-trijod-phenol   kann aber   ausserdem-wenn   auch weniger vorteilhaft-durch Jodierung von 3-Aminophenol mit Jodchlorid und anschliessende Acetylierung des erhaltenen, ziemlich unstabilen 3-Amino-2, 4, 6-trijod-phenols erhalten werden. 



   Die Herstellung der   erfindungsgemässen   Verbindung durch Jodierung von   0l- (3-Amino-phenoxy) -   capronsäure, analog dem in der brit.   Patentschrift Nr. 775, 811   beschriebenen Verfahren, und anschliessende Acetylierung gelingt nicht. Es lassen sich auf diese Weise im Maximum 2 Jod-Atome in den aromatischen Kern dieses Moleküls einführen. 



   Das Verfahrensprodukt ist neu. Es soll allgemeinen technischen Verwendungszwecken, insbesondere diagnostischen und therapeutischen Zwecken zugeführt werden. 



   Beispiel : a)   3-Acetylamino-2, 4, 6-trijod-phenol :   
 EMI1.2 
 2 h wird gerührt, dann wird die entstandene Fällung abgenutscht, mit angesäuerter Natriumhydrogensulfit-Lösung gewaschen und aus verdünnter Natronlauge mit Salzsäure umgefällt. Fp. 208   C. 



   Zur Entfernung eventueller kleiner Beimengungen von   3-Acetylamino-4, 6-dijod-phenol   kann das umgefällte Produkt in 200   Vol.-Teilen 0, 5n-Natronlauge   gelöst und mit 150   Vol.-Teilen   gesättigter KochsalzLösung versetzt werden. Nach einiger Zeit scheidet sich das Natriumsalz des   3-Acetylamino-4, 6-dijod-   phenols aus und wird nach 24 h Stehen durch Filtrieren entfernt. Das Filtrat wird mit In-SalzsäureLösung versetzt, worauf reines 3-Acetylamino-2, 4, 6-trijod-phenol vom Fp.   207-2090 C   ausfällt. Die Ausbeute beträgt jeweils 45-47 Gew.-Teile, d.   s. 83%   der Theorie. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das ausgeschiedene Natriumbromid wird abfiltriert, das Filtrat im Vakuum eingedampft und der Rückstand in Wasser eingerührt. Hierauf wird die entstandene Fällung abgenutscht, mit Natriumkarbonatlösung und danach wiederholt mit Wasser gewaschen. Nach dem eventuell wiederholten Umkristallisieren aus wenig Äthanol schmilzt der auf diese Weise mit guter Ausbeute erhaltene   oc- (3-Acetylamino-   2,4,6-trijod-phenoxy)-capronsäure-äthylester bei   115-117  C.   



   Dieser neue Ester ist unlöslich in Wasser und Diäthyläther, dagegen löslich in warmem Benzol und Chloroform, leicht löslich in Methanol, warmem Äthanol und warmer Essigsäure. 



   Ausser aus Äthanol lässt sich der erhaltene Ester auch z. B. aus Benzol oder Chloroform umkristallisieren. 
 EMI2.1 
 säure-methylester führt mit guter Ausbeute zum   K- (3-Acetylamino-2, 4, 6-trijod-phenoxy)-capronsäure-   methylester. Dieser Ester ist unlöslich in Wasser und Diäthyläther, aber löslich in Methanol und warmem Eisessig. 
 EMI2.2 
 ester werden durch 4stündiges Kochen in einer Lösung von 6 Gew.-Teilen Natriumhydroxyd in 100   Vol.-   Teilen 80%igem wässerigem Äthanol verseift. Es entsteht eine klare Lösung des Natriumsalzes. Diese wird im Vakuum eingedampft. Der Eindampfrückstand wird in Wasser gegossen. Die etwas trübe Lösung, die dabei entsteht, wird filtriert, und das Filtrat wird mit   10% iger wässeriger   Salzsäure-Lösung angesäuert bis zur kongosauren Reaktion.

   Das Produkt fällt dabei praktisch quantitativ aus. 
 EMI2.3 
 d) Salze von    < x- (3-Acetylamino-2, 4, 6-trijod-phenoxy)-capronsäure :  
1. Natrium-Salz :
Dieses wird beispielsweise gewonnen durch Lösen der freien Säure in der berechneten Menge 2-8   normaler Natriumhydroxydlösung   und Fällen des Salzes, beispielsweise mit Äthanol. 



   2.   N-Methyl-glukamin-Salz :  
Dieses Salz ist spielend leicht löslich in Wasser. Es löst sich nämlich zu 64 g/100 cm3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : EMI2.4 tionsfähigen Säureester, vorzugsweise einem Halogenwasserstoffsäureester, dem Methansulfonsäureester oder dem p-Toluolsulfonsäurcester der oc-Hydroxycapronsäure oder einem niederen Alkylester derselben zur &alpha;-(3-Acetylamino-2,4,6-trijod-phenoxy)-capronsäure oder einem niederen Alkylester derselben kondensiert und gegebenenfalls anschliessend die Estergruppe in alkalischer Lösung verseift und danach die &alpha;-(3-Acetylamino-2,4,6-trijod-phenoxy)-capronsäure in deren Alkali- oder Aminsalze überführt.
AT431161A 1960-06-21 1961-06-02 Verfahren zur Herstellung der neuen α-(3-Acetylamino-2,4,6-trijod-phenoxy)-capronsäure, deren Alkylester und Salze AT224630B (de)

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