AT22110B - Förderschale für Munitionsaufzüge. - Google Patents
Förderschale für Munitionsaufzüge.Info
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Description
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Förderschale für Munltlonaaufzüge.
Bei verschiedenen bekannten Ausführungsformen von MunitionsaufzUgen werden die Klinken, welche die die Munition während des Aufziehens in der Förderschale festhaltenden Backen betätigen, beim Anlagen der Förderschale'in der Höchststellung von Daumenfliichen beeinflusst, die das Öffnen der Backen bewirken, so dass das Geschoss oder die Ladung freigegeben wird. wird.
Gegenwärtige Erfindung hat den Zweck, diese Daumenflächen entbehrlich zu machen, indem die Klinken durch das Eigengewicht der zu befördernden Munition betätigt werden.
Der Boden der Förderschalo, auf dem das Geschoss oder die Ladung aufruht, ist nämlich im Gestelle der Förderschale mittels in Führungen gleitender Spindeln aufgehängt, die durch Federn stets nach oben gedrückt werden und die während des Steigen oder Sinkens die Klinken oder Knaggen betätigen, die das Öffnen oder Schliessen der Backen bewirken.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine der Erfindung gemäss ausgestaltete Förderschale, und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 ein Grundriss.
Der Boden 2 der Förderschale 1 ist mittels Spindeln 3 aufgehängt, die in Führungansätzen 4 und 5, die am Gestelle der Förderschale befestigt sind, gleiten können. Um jede Spindel 3 ist eine Feder 6 gewunden, die zwischen einem Bund 7 der Spindel und dem Führungsansatz 4 eingelegt ist. Diese Feder stützt sich gegen den festen Führungsansatz 4 und hat stets das Bestreben, die Spindel 3 und infolgedessen auch den mit dieser fest verbundenen Boden 2 zu heben. Der obere Teil einer jeden Spindel ist von quadratischem Querschnitt und mit einer schiefen Furche oder Nut 8 versehen, in die je eine Knagge 9 eingreift, welche Knaggen die Drehung der Backen 10 um die Achsen 11 bewirken.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende : Die auf den Boden 2 aufgelegte Munition drückt diesen Boden durch ihr Gewicht hinab, wobei die Federn 6 zusammengedrückt und die Spindeln. 9 gesenkt werden. Die durch die Nuten 8 gesteuerten Knaggen 9 werden durch diese Nuten nach hinten bewegt und drehen die
Backen 10, welche die Ladung oder das Geschoss anpressen, und zwar um so heftiger, je schwerer diese sind.
Sobald die Förderschale am oberen Ende des Aufzuges anlangt, kippt sie bekannt- lich um, indem sie über die obere Rolle, über welche die die Förderschale tragende end- lose Kette geführt ist, hinweggeht. Dabei nimmt sie eine wagerechte Stellung ein ; die
Wirkung der Schwerkraft auf den Boden 2 hört auf, dieser geht unter der Einwirkung des Druckes der Federn 6 vor, gleichzeitig stossen die Spindeln 3 die Knaggen 9 zurück, die Backen 10 gehen zur Seite, so dass der gehobene Gegenstand aus der Förderschale entfernt und. auf die zur Aufnahme desselben dienende, am oberen Ende des Aufzuges angebrachte Plattform gelegt werden kann.
Der wesentliche Vorteil der Einrichtung besteht darin, dass der Durchmesser des zu hebenden Gegenstandes entsprechend der Veränderlichkeit des Ausschlages der verschwenk- baren Backen 10, innerhalb gewisser Grenzen schwanken kann. Dies ist besonders dort von
Wichtigkeit, wo der Durchmesser der Ladung grösser ist als der des Geschosses.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Eine Förderschale für Munitionsaufzüge, deren Förderketten über je eine an der Bcschickungs-und Entnahmostelle angeordnete Rolle geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der Schale, auf dem die Munition aufruht, im Gestelle der Förderschale mittels federnd abgestützter Spindeln aufgehängt ist, die, bei Belastung durch Munition nach abwärts gezogen, mittels entsprechend gestalteter Schrägnuten, die die Munition am Herausfallen aus der Schale hindernden Backenstücke mittels deren Hebeldaumen an die Munition andrücken, so dass die Backen, wenn auch die Durchmesser der zu hebenden (regeniände innerhalb gewisser Grenzen verschieden sind, diesen Gegenstand um so fester fassen,Je schwerer er ist und dass sie ihn durch die Einwirkung des Federdruckes freigeben, sobald die Förderschale an der Entnahmestelle anlangt und eine wagerechto Lage einnimmt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT22110T | 1904-12-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT22110B true AT22110B (de) | 1905-11-25 |
Family
ID=3530066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT22110D AT22110B (de) | 1904-12-29 | 1904-12-29 | Förderschale für Munitionsaufzüge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT22110B (de) |
-
1904
- 1904-12-29 AT AT22110D patent/AT22110B/de active
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