AT220624B - Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen

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AT220624B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer N-heterocyclischer Verbindungen und deren Salze mit wertvollen pharmakologischen Eigenschaften. 



   Es wurde gefunden, dass basisch substituierte Iminodibenzyle (10,11-Dihydro-5 H-dibenzo[b,f]azepine) der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 worin Z Wasserstoff oder ein Halogenatom, eines der Symbole R1   i und R   die Methylgruppe und das andere Wasserstoff, und   Rg   und   R4   niedere Alkenylreste oder niedere Alkylreste, welche auch unter sich direkt   (1)   zu einem 5- oder 6-Ring oder über ein Sauerstoffatom (2) oder eine niedere   Alkanoyloxyalkylimino- (3)   oder Hydroxyalkyliminogruppe (4) verbunden sein können, wobei R2 und ein Alkylrest   Rg   zusammen mindestens zwei Kohlenstoffatome besitzen müssen, bedeuten, wertvolle pharmakologische Eigenschaften, insbesondere spasmolytische, antiallergische, sedative, anticonvulsive und antiemetische Wirksamkeit besitzen.

   
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 z. B. ein Halogenid, einen   Arylsulfonsäure- oder Methansulfonsäureester,   mit einem sekundären Amin der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
RAmins als säurebindendes Mittel verwendet wird. Je nach dem Siedepunkt des verwendeten Amins und des Lösungsmittels, sowie der benötigten Reaktionstemperatur ist die Umsetzung gegebenenfalls im geschlossenen Gefäss durchzuführen. Zu reaktionsfähigen Estern von Hydroxyverbindungen der allgemeinen Formel (II) gelangt man beispielsweise durch Umsetzung von Alkalimetallverbindungen von gegebenenfalls substituierten Iminodibenzyl bzw.

   Iminostilben der allgemeinen Formel (IV) 
 EMI2.3 
 worin Z die oben angegebene Bedeutung hat, mit   l-Brom-3-chlorbutan,     1, 3-Dichlor-butan   oder y-Brom- -methyl-propyl-chlorid oder mit   Halogenbutyl-arylsulfonsäureestern     oder -methansulfonsäureestern.   



   Als sekundäre Amine der allgemeinen Formel (III) seien Dimethylamin, Diäthylamin, Di-n-butylamin, Diallylamin, Methyläthylamin, Pyrrolidin, Piperidin, Morpholin,   N-Hydroxyäthylpiperazin   und NAcetoxyäthyl-piperazin, genannt. 



   Geeignete Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel (IV) sind neben dem Grundkörper Iminodibenzyl z. B. die monosubstituierten Verbindungen 3-Chlor-iminodibenzyl und 3-Brom-iminodibenzyl. Deren Herstellung kann z. B. durch Behandlung von   3, 5-Diacetyliminodibenzyl   mit Stickstoffwasserstoffsäure nach Schmitt, gefolgt von partieller Hydrolyse der Acetaminverbindung zum 3-Amino-5-acetyl-iminodibenzyl, Diazotierung desselben, Umsetzung der Diazoniumhalogenide mit Cuprihalogeniden nach Sandmeyer und Hydrolyse zu 3-Halogen-iminodibenzylen erfolgen. 



   Mit anorganischen oder organischen Säuren, wie Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure, Äthandisulfonsäure, Essigsäure, Citronensäure, Äpfelsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Weinsäure, Benzoesäure und Phthalsäure, 8-Chlorotheophyllin bilden die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) Salze, welche zum Teil wasserlöslich sind. 



   Das nachfolgende Beispiel soll die erfindungsgemässe Herstellung der neuen Verbindungen näher erläutern. Teile bedeuten darin, sofern nichts anderes vermerkt ist, Gewichtsteile ; diese verhalten sich zu   Volumteilen   wie g zu cm3. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



   Beispiel 1 : 19, 5 Teile Iminodibenzyl werden   inlOOVol.-Teilensbs.   Toluol gelöst. Unter starkem Rühren wird bei 60   eine Suspension von 5 Teilen Natriumamid in Toluol zugetropft, worauf das Reaktionsgemisch 2 Stunden unter Rückfluss gekocht wird. 



   Unter starkem Rühren wird bei   60-70'eine   Lösung von 22 Teilen   l-Chlor-2-methyl-3-brom-propan   in 100 Vol.-Teilen abs. Toluol zugetropft. Während 12 Stunden wird dann das Ganze unter Rückfluss gekocht. Hierauf zersetzt man das Reaktionsgemisch mit Wasser, trocknet die Toluollösung über Kaliumcarbonat und dampft sie ein. Der obige Rückstand wird mit Petroläther kurz aufgekocht, filtriert und eingedampft. 



     25, 7   Teile von so erhaltenem, rohem   5- (y-Chlor-ss-methylpropyl)-imincdibenzyl   werden in 200 Vol.Teilen Butanon gelöst, mit 16, 4 Teilen   4- (2'-Hydroxy-äthyl) -piperazin   und 15 Teilen Natriumjodid 17 Stunden unter starkem Rühren unter Rückfluss gekocht. Hierauf zersetzt man das Reaktionsgemisch mit Wasser und entzieht der Toluolschicht die basischen Anteile durch dreimaliges Ausschütten mit verdünnter Salzsäure. Die vereinigten Auszüge werden basisch gestellt und ausgeäthert, die ätherische Lösung über Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft. 
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. EMI3.2 EMI3.3 Wasserstoff und Ra und R4 niedere Alkylenreste oder niedere Alkylreste, welche auch unter sich direkt zu einem 5- oder 6-Ring oder über ein Sauerstoff oder eine niedere Alkanoxyloxyalkylimino-oder Hydroxy- alkyliminogruppe verbunden sein können, wobei Ru und ein Alkylrest Rg zusammen mindestens zwei Kohlenstoffatome besitzen müssen, bedeuten, sowie deren Salzen mit anorganischen und organischen Säuren, dadurch gekennzeichnet, dass man einen reaktionsfähigen Ester einer Hydroxyverbindung der allgemeinen Formel EMI3.4 mit einem sekundären Amin der allgemeinen Formel EMI3.5 wobei Z, R1, R2, Ra und R4 die oben angegebene Bedeutung haben, umsetzt, gewünschtenfalls die erhaltenen Basen in Salze überführt.
AT332261A 1959-08-28 1960-08-26 Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen AT220624B (de)

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