AT212326B - Verfahren zur Herstellung von neuen, basisch substituierten Azepinderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen, basisch substituierten Azepinderivaten

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AT212326B AT538959A AT538959A AT212326B AT 212326 B AT212326 B AT 212326B AT 538959 A AT538959 A AT 538959A AT 538959 A AT538959 A AT 538959A AT 212326 B AT212326 B AT 212326B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen, basisch substituierten
Azepinderivaten 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen, basisch substituierten Azepinderivaten der allgemeinen Formel I : 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 Hydroxyalkyliminogruppe verbunden sein können, und n eine Zahl von 1 bis 3 bedeuten, welche wertvolle pharmakologische Eigenschaften, insbesondere antiallergische und sedative Wirksamkeit besitzen ; quaternäre Ammoniumsalze, die sich von den vorstehend definierten tertiären Basen ableiten, wirken als Ganglioplegica. 



   Zur Herstellung der neuen Verbindungen setzt man ein Azepinderivat der allgemeinen Formel   n :   
 EMI1.3 
   d. h.   ein gegebenenfalls substituiertes 5-Dibenzo (b, f) azepin oder   10, ll-Dihydro-5-dibenzo (b, f) azepin,   welches im folgenden als gegebenenfalls substituiertes Iminostilben bzw. Iminodibenzyl bezeichnet wird, in Gegenwart eines säurebindenden Mittels mit einem reaktionsfähigen Ester eines Aminoalkohols der allgemeinen Formel   In :   
 EMI1.4 
 um, wobei in den Formeln   II   bzw. III die Symbole X, Y, Z,   Ri, R   und n die oben angegebene Bedeutung haben. 



   Als säurebindende Mittel eignen sich insbesondere Natriumamid, Natriumhydrid, Lithiumamid, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Kaliumamid sowie auch Natrium, Lithium und Kalium selbst. Als reaktionsfähige Ester von Aminoalkoholen kommen insbesondere die Halogenide in Frage ; im einzelnen seien beispielsweise genannt : 
 EMI2.1 
 (1-Dimethylamino-8-chlor-äthylchlorid, N-Methyl-piperazinoäthoxyäthylchlorid oder N-Acetoxyäthyl-piperazinoäthoxy-äthylchlorid sowie die entsprechenden Bromide. 



   Geeignete Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel II sind beispielsweise das Iminodibenzyl und das 
 EMI2.2 
 und 3,   7-Dichlor-iminostilben.   



   Durch Anlagerung von Halogeniden oder Sulfaten aliphatischer oder araliphatischer Alkohole,   z. B.   von Methyljodid, Dimethylsulfat, Äthylbromid, Äthyljodid,   Allylbromid,     n-Butylbromid   oder Benzylchlorid, entstehen aus den tertiären Basen der allgemeinen Formel I in üblicher Weise monoquaternäre Ammoniumverbindungen, wobei die tertiäre Aminogruppe der Seitenkette reagiert. 



   Mit anorganischen oder organischen Säuren, wie Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure, Äthansulfonsäure, Äthandisulfonsäure, Essigsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Citronensäure, Benzoesäure und Phthalsäure bilden die tertiären Basen Salze, welche zum Teil wasserlöslich sind. 



   Die nachfolgenden Beispiele sollen die Herstellung der neuen Verbindungen näher erläutern. Teile bedeuten darin Gewichtsteile, diese verhalten sich zu Volumteilen wie g zu   cm\   Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



   Beispiel 1 : 19, 5 Teile Iminodibenzyl werden in 50 Vol.-Teilen abs. Benzol gelöst und mit der benzolischen Lösung der Base aus 30 Teilen Diäthylaminoäthoxyäthylchlorid-hydrochlorid in 300 Vol.-Teilen abs. Benzol versetzt. 



   Unter starkem Rühren wird bei   60 - 700   eine Suspension von 4, 4 Teilen Natriumamid in Toluol zugetropft und das Ganze anschliessend 16 Stunden unter Rückfluss gekocht. Hierauf zersetzt man das Reaktionsgemisch mit Wasser und entzieht der benzolischen Schicht die basischen Anteile durch dreimaliges Ausschütteln mit verdünnter Salzsäure. Die vereinigten Auszüge werden alkalisch gestellt und ausgeäthert, die ätherische Lösung über Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird im Hochvakuum destilliert, wobei das 5-(Diäthylamino-äthoxy-äthyl)-imino-dibenzyl unter 0, 005 mm Druck bei 1630 übergeht. 



   Das mit alkoholischer Salzsäure bereitete Hydrochlorid schmilzt bei   130 - 1310   (aus Aceton).
Verwendet man an Stelle des Iminodibenzyls 26, 4 Teile 3,7-Dichloriminodibenzyl, so erhält man in analoger Weise das   5- (Diäthylamino-äthoxy-äthyl)-3, 7-dichlor-iminodibenzyl.   
 EMI2.3 
 und 9,7 Teile Iminostilben werden in 250   Vol.-Teilen   Benzol gelöst. Unter Rühren tropft man bei 700 eine Suspension von 3 Teilen Natriumamid in Toluol zu und rührt anschliessend 16 Stunden bei Siedetemperatur unter   Rückfluss.   



   Arbeitet man wie im Beispiel 1 beschrieben auf, so erhält man das 5-(Diäthylamino-äthoxy-äthyl)- 
 EMI2.4 
 -iminostilbenvom'KpBeispiel 3 : 26,4 Teile Dichlor-iminodibenzyl und die aus 30 Teilen Diäthylaminoäthoxyäthoxy- äthylchlorid-hydrochlorid freigesetzte Base werden in 300   Vol.-Teilen   abs. Benzol gelöst und bei 700 unter Rühren 4 Teile Natriumamid, suspendiert in Toluol, zugetropft. 



   Man kocht das Reaktionsgemisch anschliessend 16 Stunden unter Rückfluss. Nach dem Abkühlen wird es mit Wasser zersetzt, die benzolische Lösung abgehoben, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand 

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 wird mit 200   Vol.-Teilen   Ligroin ausgekocht, kalt filtriert und das Filtrat eingedampft. Der Rückstand wird im Hochvakuum destilliert, wobei man das 5-(Diäthylamino-äthoxy-äthoxy-äthyl)-3,7-dichlor- - iminodibenzyl vom Kapo,   215    erhält. 



   Beispiel 4 : 19, 5 Teile Iminodibenzyl und die aus 23 Teilen Dimethylaminoäthoxyäthylchlorid- -hydrochlorid freigesetzte Base werden in 300   Vol.-Teilen   abs. Benzol gelöst. 



   Unter starkem Rühren wird eine Suspension von 5 Teilen Natriumamid in Toluol bei 700 zugetropft und das Reaktionsgemisch anschliessend bei Siedetemperatur während 16 Stunden gerührt. Nach dem Ab- kühlen wird es mit Wasser zersetzt und die benzolische Lösung viermal mit je 50 Teilen 2n-Salzsäure ausgezogen. Die sauren wässerigen Anteile werden alkalisch gestellt und ausgeäthert. Der Ätherextrakt wird getrocknet, eingedampft und sein Rückstand im Hochvakuum destilliert, wobei das 5- (Dimethyl-   amino-äthoxy-äthyl)-iminodibenzyl   unter 0, 03 mm Druck bei 1750 übergeht. 



   In analoger Weise erhält man das   5- (Dimethylamino-äthoxy-äthyl)-3, 7-dichlor-iminodibenzyl   vom Kp0,005 175 . wenn man im obigen Beispiel an Stelle des Iminodibenzyls 26, 4 Teile 3, 7-Dichlor- - iminodibenzyl verwendet. 



   In analoger Weise kann ebenfalls das 5-(Dimethylamino-äthoxy-äthoxy-äthyl)-3-chlor-iminodibenzyl vom Kp0,02 228 - 234  hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen, basisch substituierten Azepinderivaten der allgemeinen Formel I : EMI3.1 worin X die Äthylen- oder Vinylengruppe, -CH2-CH2- bzw. -CH=CH-, Y und Z Wasserstoff, Halogenatome oder niedermolekulare Alkylreste, Rl und Rz niedermolekulare Alkylreste, welche auch unter sich direkt oder über ein Sauerstoffatom, eine niedermolekulare Alkylimino-. Alkanoyloxyalkylimino- oder Hydroxyalkyliminogruppe verbunden sein können, und n eine Zahl von 1 bis 3 bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Azepinderivat der allgemeinen Formel II : EMI3.2 in Gegenwart eines säurebindenden Mittels mit einem reaktionsfähigen Ester eines Aminoalkohols der allgemeinen Formel III :
    EMI3.3 umsetzt, wobei in den Formeln II und III die Symbole X, Y, Z, Ri, ruz und n die oben angegebene Bedeutung besitzen.
AT538959A 1958-07-23 1959-07-22 Verfahren zur Herstellung von neuen, basisch substituierten Azepinderivaten AT212326B (de)

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