AT159572B - Einrichtung zum Antrieb für schwingbare Halbachsen bzw. Halbachswellen. - Google Patents

Einrichtung zum Antrieb für schwingbare Halbachsen bzw. Halbachswellen.

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AT159572B
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Tatra Werke Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Antrieb für schwingbare   Hslbaehsen   bzw. Halbaehswellen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Abänderung des im Hauptpatent Nr. 154305 angegebenen Antriebes. 



   In jenem Patent ist ein Antrieb für schwingbare Halbachse bzw. Halbachswellen mit je einem die Antriebsteile einer Halbachse bzw.   Halbachswelle     umschliessenden   Gehäuse vorgesehen, wobei dieses Gehäuse jeweils ein auf der Halbachswelle befestigtes Tellerrad, ein in dasselbe eingreifendes Kegelritzel od. dgl. mit in der Fahrtrichtung verlaufender Mittelachse, ein auf der Welle des Kegelritzels od. dgl. befestigtes Vorgelegerad und ein in letzteres Rad eingreifendes, auf der in der Längsrichtung verlaufenden, vom Motor angetriebenen Längswelle angeordnetes Vorgelegerad   umschliesst   ; die Halbachse schwingt hiebei um die Achse der Längswelle. 
 EMI1.1 
 Schwierigkeiten und ausserdem ergibt sich der Nachteil, dass die Halbachsen nicht ohne weiteres je für sich abgenommen werden können.

   Diese Nachteile sollen durch die vorliegende Erfindung vermieden werden unter gleichzeitiger Beibehaltung der Vorteile der früher vorgeschlagenen Ausbildung. 



   Gemäss der Erfindung sind in dem zur Halbachse bzw. Halbachswelle gehörigen Gehäuse in an sich bekannter Weise nur das mit der Halbachswelle verbundene Tellerrad und das in dieses eingreifende Kegelritzel od. dgl. untergebracht. Die Ritzelwelle trägt ausserhalb des Gehäuses ein Vorgelegerad ; dieses Vorgelegerad wird von einem Gehäuse umschlossen, das fest im Fahrgestell gelagert ist, das von der Hauptlängswelle getragene Antriebsrad   umschliesst   und in das das   Halbachsgehäuse   konzentrisch zur Ritzelwelle und somit zur Schwingungsaehse der Halbachse eintritt. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigt sie ein angetriebenes Räderpaar im Grundriss mit den die Antriebsteile   umschliessenden     Gehäusen   im Schnitt. 



   Die die Laufräder 1 tragenden Achsrohr 2   umschliessen     Halbachswellen 3.   Die inneren Enden der Achsrohr sind mit je einem Gehäuse   4   verbunden. Die Gehäuse   J umschliessen   je ein mit der zugehörigen Halbachswelle 3 verbundenes Tellerrad 5 und ein in dasselbe eingreifendes Kegelritzel 6. 



  Die Welle 7 des Kegelritzels 6 trägt ausserhalb des Gehäuses   4   ein Stirnzahnrad 8. Konzentrisch zur Welle 7 sind am Gehäuse 4 Lagerzapfen 9 und 10 ausgebildet, von denen der Zapfen 9 einen Hohlzapfen darstellt und die Welle 7 umschliesst. Für die Zapfen 9 und 10 sind Lager 11, 12 an einem zum festen Fahrgestell gehörigen Gehäuse   18   ausgebildet. 



   Die die Hohlzapfen 9 umfassenden Lager 11 stehen mit dem mittleren Gehäuse 13 durch Gehäusefortsätze 14, 14 a in Verbindung. Jeder dieser   Gel'äusefortsätze 14, 14   a umschliesst das Stirnrad 8 der betreffenden Halbachse sowie das mit ihm in Eingriff stehende Antriebsrad 15. 



     1m   Gehäuse 13 sind auch die mit dem Motor in Verbindung stehende Längsantriebswelle 16, das Ausgleichsgetriebe 17 und die von letzterem angetriebene, die Vorgelegezahnräder   15   tragende, die Hauptwelle 16   umschliessende   Hohlwelle 18 untergebracht. 



   Wie ersichtlich, sind die   Gehäuseansätze 14, 14 a nebst   den Lagern 11 in der Mittelebene der Lager unterteilt ; in gleicher Weise können die Lager 12 zweiteilig ausgeführt sein. Die Halbachsen können nun nach Lösen der Lager 11, 12 je für sich abgenommen werden, und anderseits sind aber bei fertig zusammengebautem Antrieb alle Antriebsteile vom Gehäuse umschlossen. Es sind keinerlei *) Erstes Zusatzpatent Nr. 159039. 

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 aussenliegende Antriebsteile vorhanden und keinerlei Lagerflächen, die beim Auf-und Abschwenken zeitweise freigelegt werden und somit verschmutzen können. 



   Es sind naturgemäss viele Abänderungen des dargestellten Ausführungsbeispieles möglich ; so kann beispielsweise das nur schematisch veranschaulichte mittlere Gehäuse 13 an einem mittleren Tragkörper befestigt sein oder einen Teil eines solchen, die Längswelle 16 umschliessenden Tragkörpers bilden. 



   PATENT-ANSPRUCHE : 
1. Einrichtung zum Antrieb für schwingbare Halbachsen bzw. Halbachswellen mit je einem, 
 EMI2.1 
 dadurch gekennzeichnet, dass die von einem   Halbachsgehäuse     (4)   umschlossenen Antriebsteile jeweils aus einem auf der Halbachswelle   (3)   befestigten Tellerrad   (5)   und einem in dasselbe eingreifenden   Kegelritzel (6) mit in der Fahrtrichtung gleiehaehsig zur Schwingungsachse der Halbachse verlaufender Mittelachse bestehen, dass ein von der Ritzelwelle (7) ausserhalb des Halbachsgehäuses (4) getragenes   Vorgelegerad   (8)   nebst dem zugehörigen, von einer Längswelle   (16,   18) angetriebenen Vorgelegerad (15) von einem im Fahrgestell fest angebrachten Gehäuse bzw.

   Gehäuseansatz   (14, 14 a) umschlossen   werden und dass in dem das Vorgelege umschliessenden Gehäuse (14, 14a) eine zur Ritzelwelle   (7)   konzentrische Durchtrittsöffnung für den der Ritzelwelle   (7)   als Lager dienenden Hohlzapfen   (9)   der schwingbaren Halbachse   (2)   vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das den Hohlzapfen (9) umschliessende Lager (11) und das den Zapfen (10) des Halbachsgehäuses (4) umschliessende Lager (12) an dem zum festen Fahrgestell gehörigen Gehäuse (13) ausgebildet sind. EMI2.2
AT159572D 1936-05-18 1936-05-18 Einrichtung zum Antrieb für schwingbare Halbachsen bzw. Halbachswellen. AT159572B (de)

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AT154305B (de) 1938-09-26

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