AT157797B - Verfahren zur Herstellung wäßriger Chinidinsalzlösungen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung wäßriger Chinidinsalzlösungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung wässriger Chinidinsalzlösungen. Es ist bereits bekannt, in Wasser schwerlösliche Arzneimittel überhaupt dadurch in Lösung zu bringen, dass man Lösungsvermittler, auch Mischungen von mindestens zwei verschiedenen Lösung- vermittlern in Anwendung bringt. Man hat diese Massnahme auch schon für Chinaalkaloide angewendet. Auch Phenyldimethylpyrazolon einerseits und Harnstoff anderseits sind für diesen Zweck bereits als Lösungsvermittler verwendet worden. Es hat sich nun die überraschende Tatsache ergeben, dass haltbare, hochkonzentrierte Lösungen (mindestens 10% ig) von Chinidinsalzen mit wertvollen therapeutischen Eigenschaften ohne unerwünschte Nebenwirkungen erhalten werden, wenn man Chinidinsalz in Anwesenheit von Phenyldimethyl- pyrazolon und einem wasserlöslichen Harnstoff oder einem Urethan löst, worauf man die Lösung unter völligem Luftabschluss so lange nötigenfalls wiederholt erhitzt, bis nach dem Abkühlen keine Kristallisationskeime mehr gebildet werden. Dieser Erfolg ist überraschend, wenn man bedenkt, dass Chinidin bei Verwendung eines einzigen der bekannten Lösungsvermittler, wie z. B. Phenyldimethylpyrazolon, Harnstoff, Urethan, Fettsäureamid nur in wässrige Lösungen geringer Konzentration zu bringen ist. Versuche haben ergeben, dass bei Verwendung von mindestens zwei Lösungsvermittlern sich die Konzentration wesentlich bis zu 25% und mehr steigern lässt. Es zeigt sich jedoch, dass diese Lösungen nicht stabil sind, da sie, gleichgültig, ob in der Wärme oder in der Kälte hergestellt, nach einiger Zeit Chinidinkristalle abscheiden. Hierin unterscheiden sich die Chinidinlösungen wesentlich von z. B. gleichartig hergestellten Chinin- lösungen, die zu dieser Kristallbildung nicht neigen. Mit Hilfe des vorliegenden Verfahrens lassen sich nun durch Kombination mindestens zweier Lösungsvermittler und Erhitzen der fertigen Lösung unter völligem Abschluss bis zur Verhinderung der Kristallbildung hochkonzentrierte unbegrenzt haltbare Chinidinlösungen herstellen. Beispiel l : 150 y Chinidinchlorhydrat, 150 < /Phenyldimethylpyrazolon und 200 Harnstoff oder Alkylharnstoff werden mit heissem Wasser zu 11 gelöst, bis zur völligen Lösung erwärmt und sofort nach Abkiihlen und Filtrieren im Vakuum in Ampullen abgefüllt, die Ampullen sofort verschmolzen und so lange, z. B. bei 60 , gegebenenfalls wiederholt erwärmt, bis nach dem Abkühlen keine Kristallisationszentren mehr gebildet werden. Die Erhitzung der Ampullen kann natürlich auch bei höheren Temperaturen, z. B. 80-120 , durchgeführt werden. Überraschenderweise lassen sich die erfindunggemässen Lösungen aber auch bei ungefähr 500 stabilisieren, insbesondere, wenn diese Erhitzung mehrmals nacheinander erfolgt. Die so erhaltenen Lösungen sind unbegrenzt haltbar. An Stelle von Chinidinsalz kann auch Chinidinbase oder eine Mischung beider zur Anwendung EMI1.1 Beispiel 2 : 150 g Chinidinchlorhydrat, 150 g Phenyldimethylpyrazolon und 2009 Urethan werden zu 1 l Wasser gelöst und, wie im Beispiel 1 angegeben, weiterbehandelt. EMI1.2 100 g Urethan werden zu 1 1 Wasser gelöst und wie im Beispiel 1 behandelt. Im allgemeinen wird bei der Herstellung der erfindungsgemässen Lösung in der Weise vorgegangen, dass man die fertige Lösung in bekannter Weise rasch, eventuell unter Anwendung von EMI1.3 füllt, sofort zuschmilzt und diese Ampullen dann je nach der Zusammensetzung der Lösung in verschiedenen Abständen auf bestimmte Zeiträume von ungefähr y Stunde bis zu 2 Stunden so oft erhitzt, bis nach dem letzten Abkühlen keine Kristallisationszentren mehr gebildet werden und die Lösung daher unbegrenzt haltbar bleibt, ohne dass das Chinidin auskristallisiert. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung wässriger sowohl intramuskular als auch intravenös reizlos verträglicher und stabiler Chinidinsalzlösungen für therapeutische Zwecke unter Verwendung von Lösungsvermittlern, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Chinidinsalz in Anwesenheit von Phenyldimethylpyrazolon und einem wasserlöslichen Harnstoff oder einem Urethan löst, worauf man die Lösung unter völligem Luftabschluss so lange nötigenfalls wiederholt erhitzt, bis nach dem Abkühlen keine Kristallisationskeime mehr gebildet werden, wodurch eine hochkonzentrierte, mindestens tige haltbare Chinidinsalzlösung erhalten wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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