AT146155B - Lamellenschloß. - Google Patents

Lamellenschloß.

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AT146155B
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AT
Austria
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housing
lamellar
lock
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lamellae
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English (en)
Inventor
Antonin Kittler
Gustav Ing Palous
Original Assignee
Antonin Kittler
Gustav Ing Palous
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Description


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    Lamellensehlog.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein   Lamellenschloss   nach Art von   Brahmaschlössern,   u. zw. jener Art, bei welcher zwecks Öffnen des Schlosses eine Anzahl Lamellen mittels eines geeigneten Schlüssels in ihrer Längsrichtung, d. h. in der Richtung der Längsachse des Schlosses, so verschoben werden, dass die   Querausschnitte   dieser Lamellen sich nebeneinander anordnen und die Segmente der Haltescheibe, bei gleichzeitiger Achsendrehung des Schlossgehäuses, durchlassen. 



   Nach der Erfindung sind diese verschiebbaren Lamellen zueinander so angeordnet, dass sich dieses Schloss durch Drehen der Lamellen in ihrer Gesamtheit immer mit einem andern Schlüssel öffnen lässt, z. B. im ganzen mit vier Schlüsseln, u. zw. nach einem Ausführungsbeispiel immer mit einem dieser   Schlüssel   bis zum gewünschten Wechsel, oder nach dem zweiten Ausführungsbeispiele mit allen vier   Schlüsseln   nacheinander bei vier Sperrstellungen des Riegels. 



   In den Zeichnungen sind diese zwei Ausführungsbeispiele mit zugehörigen Einzelheiten schematisch dargestellt. Fig. 1 ist ein   Längsachsenschnitt   des Schlosses nach dem ersten Ausführungsbeispiel mit den mittleren Lamellenteilen von der Seite gesehen, Fig. 2 ist eine Stirnansicht der äusseren Schlossplatte (zwecks Veranschaulichung der einzelnen Stellungen beim Öffnen des Schlosses), Fig. 3 zeigt eine Einzelheit der Sicherung des Lamellengehäuses gegen Verschiebung und Verdrehung im Schnitte nach der Ebene 111-111 in Fig. 1, Fig. 4 ist ein vergrösserter schematischer Querschnitt des Lamellengehäuses und der Lamellen nach der Linie   IV-IV in   Fig. 1, Fig. 4 a ist eine schaubildliche Darstellung einer Lamelle samt Leiste, Fig.

   5 zeigt die Profile der einzelnen Schlüssel XI, XII, XIII und XIV und Andeutung der Lage ihrer verschiedenen Zähne a-p auf den Lamellen, Fig. 6 ist eine Seitenansicht auf eines der Lamellengehäuseenden und eines der gegenüberliegenden inneren Zylinderenden, Fig. 7 ist eine weitere Einzelheit dieser Lamellengehäuseteile, Fig. 8 ist eine Stirnansicht des eingesetzten Schlosses, Fig. 9 ist ein Teilquerschnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 10 und Teilansicht der Schlossanordnung nach dem zweiten Ausführungsbeispiele zum Öffnen des Schlosses mittels mehrerer Schlüssel nacheinander, Fig. 10 ist der entsprechend Schnitt nach der Linie X-X und Fig. 9, Fig. 11 und Fig. 12 sind zugehörige Einzelheiten. 



  Fig. 13 zeigt eine weitere Abänderung. 



   Beim Ausführungsbeispiele nach Fig. 1-8 besteht das mit vier verschiedenen, zugehörigen Schlüsseln zu öffnende bzw. zu schliessende Schloss nach der Erfindung aus vier aneinander verschiebbar angeordneten Lamellen   1,   2,3 und 4 mit winklig ausgebildetem Querschnittprofil, wodurch sie sich gegenseitig zum Teil umfassen, wenn sie als Ganzes im Lamellengehäuse 5 eingesetzt sind. Das Gehäuse ist mit vier Ausschnitten 6 (Fig. 1, 4 und 6) versehen, durch welche die Leisten 7 dieser Lamellen durchgreifen, die radiale Einschnitte zweierleit Art haben, u. zw. durchgehende Einschnitte 8 und blinde Einschnitte 9 (Fig. 4 a).

   In der veranschaulichten Lage der Leisten 7 in Fig. 1 sind die durchgehenden Einschnitte 8 dieser Leisten gegeneinander aus der gemeinsamen Querebene der an sich bekannten Haltescheibe 10 so verschoben, dass die Segmente dieser Scheibe mit den Zähnen der Leisten 7 in Eingriff stehen und diese Leisten und damit die Lamellen 1, 2,3, 4 gegen Verdrehung siehern. Sobald aber bei Verwendung des zugehörigen   Schlüssels 11   die Leisten 7 in an sich bekannter Weise in die   Öffnungslage verschoben   
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 blinden Einschnitte 9 an beiden Seiten der Leisten 7 zur Täuschung vorgesehen. Die durchgehenden Einschnitte 8 sind bei den einzelnen Leisten an verschiedenen Stellen, jedoch stets symmetrisch zur Leistenmitte M (Fig. 4 a) angebracht.

   Die Lamellen   1, 2,   3 und 4 werden beim Herausziehen des Schlüssels durch entsprechende Flachfedern 12 in die Sperrstellung   gedrückt   ; diese Flachfedern sind radial an den Leisten 7 befestigt   und stützen sieh   im gespannten Zustand gegen die Flächen 12'bzw.   12" des Schloss-   gehäuses (Fig. 1). 



   Das Lamellengehäuse 5 mit den Lamellen ist frei beweglich in den beiden mittleren Öffnungen der Seitenwände des inneren   Schlossgehäuses   13 (Fig. 1), aus welchem beide Enden des Lamellengehäuses 5 hervorstehen, gelagert. Jedes dieser Enden des Lamellengehäuses 5 ist mit vier symmetrisch angeordneten   Längsausschnitten   16 versehen, die in entsprechende Längszahnansätze 15 am inneren Ende jedes 
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 sehen. In diese Nuten greift nach der Erfindung bei jedem Zylinderkopf 17 je eine Sperrgabel 20 ein, welche um den festen Zapfen 21 (Fig. 1 und 3) drehbar ist und die in die in Fig. 3 gestrichelt gezeichnete
Lage schwenkbar sind, so dass sie mit den Umfangsrillen   19, 19'   (Fig. 6) ausser Eingriff stehen.

   Die
Gabeln 20 sind zu diesem Zweck mit einem flachen Griff 22 (Fig. 3 und 8) versehen, der nur teilweise in den Ausschnitt 23 in der Deckplatte 24 des Schlosses eingreift (Fig. 8). 



   Das Lamellengehäuse 5 ist weiter mit einem Zahntriebling (Fig. 7) ausgestattet, der mit einem   Profilausschnitt   26 versehen ist, der die Längsverschiebung der Lamellen gestattet und mit Zähnen   21   versehen ist, die in den gezahnten Stangenansatz 28 des eigentlichen Riegels eingreifen. 



   Das Lamellengehäuse 5 ist mit den Lamellen zu den beiden Zylinderköpfen   17   und damit zum'
Schlüsselloch 18 (Fig. 2) bzw. zur   Haltescheibe   10 (Fig. 1) so eingestellt, dass sich das Schloss mit nur einem der vier Schlüssel öffnen lässt, z. B. mit dem Schlüssel Xl ; mittels der übrigen Schlüssel können die Lamellen bei dieser Einstellung der   Zylinderköpfe17 nicht   in die entriegelte Lage gegenüber der Halte-   scheibelogebrachtwerden. Fallseserwünsehtist, denSchlüsseIXIdurcheinenderdreiandernz.   B. XIII zu ersetzen, dann müssen beide Zylinderköpfe 17 durch Herausschwenken der Gabeln 20 entsichert und hierauf durch Herausziehen bis zum Wulstring   17'   (Fig. 6) mit dem Lamellengehäuse ausser Eingriff gebracht werden.

   Dann werden beide Zylinderköpfe in die neue dem Schlüssel   XIII   zugehörige Stellung gedreht, durch Einschieben in die Ausnehmungen des Lamellengehäuses mit diesem wieder gekuppelt und durch Einschwenken der Gabeln 20 in die Nuten 19 bzw.   19'gegen   Herausziehen in Achsenrichtung gesichert. Durch die so geänderte Lage des Lamellengehäuses zum   Schlüsselloch   ergibt sich eine andere, dem Schlüsselprofil XIII entsprechende und daher nur mit diesem zu öffnende bzw.   zu schliessende   Anordordnung der Zuhaltungen entsprechend der neuen Lage der Einschnitte 8 der Lamellenleisten. 



   Bei Anwendung der Schlüssel   XIl   oder   Xi zist   in gleicher Weise vorzugehen, nur sind die Zylinderköpfe dann in die zugehörige Stellung   XU   oder XIV zu bringen. 



   Die eben beschriebene Ausführung des Schlosses nach Fig. 1-8 lässt sieh so abändern, dass das Schloss sich nur durch Anwendung der vier Schlüssel nacheinander öffnen lässt ; diese Anordnung ist mit Vorteil bei Kassenschlössern und ähnlichen anzuwenden, die nur bei Anwesenheit von z. B. vier Personen, von denen jede einen dieser Schlüssel hat,   aufschliessbar   sein sollen. 



   Diese abgeänderte Anordnung, von welcher Einzelheiten in Fig. 9-12 dargestellt sind, deckt sich mit der vorher beschriebenen in der Gruppierung von vier wirksamen Lamellen 1, 2,3 und 4 im inneren Lamellengehäuse 5, wobei aber die beiden Zylinderköpfe 17 gegenüber   dem Lamellengehäuse   5 nur um   900     hin-und zurückgedreht   werden können. Beim Einstecken des ersten Schlüssels XI (Fig. 5) stellen sich die Lamellen entsprechend dem Schlüsselprofil   Xf   ein.

   Hierauf wird der Schlüssel und damit das Lamellengehäuse um 900 gedreht ; ein weiteres Drehen mittels desselben Schlüssels wird durch feststehende   Anschläge   30 auf der vorderen Deckwand 31 des Schlosses hinter der   üblichen   Holzstärke des Türflügels 27 od. dgl. und Nasen 32 am äusseren Rande jedes Zylinderkopfes 17 verhindert. Nach diesem ersten Drehen des Lamellengehäuses um   90  und   Zurückziehen des Schlossriegels um die erste Sperrlänge muss der erste   Schlüsselherausgezogen werden, wobei die Lamellen samt Lamellengehäuse um 900 gegenüber   der ursprünglichen Lage vor Verwendung des Schlüssels XI verdreht bleiben, durch die Flachfedern 12 aber, wie in Ausführung nach Fig.   l   für die weiteren, z.

   B. noch drei Sperrlängen, in die Sperrstellung   gedrückt   werden, so dass der   Haltescheibe   10 der Durchgang durch die Leisteneinschnitte 8 der Lamellen 1, 2, 3 und 4 versperrt ist. Nach dem Herausziehen des   Schlüssels Xf   werden die zugehörigen Zylinderköpfe 17 durch geeignete Federn oder von Hand aus mittels Schlüssels zurückgedreht, während die Lamellen und das   Lamellengehäuse   in der um 900 verdrehten Lage bleiben. In dieser neuen Lage der Lamellen zum   Schlüsselloch   ist es für ein weiteres Drehen der Lamellen um 90  nötig, den Schlüssel   Xil   anzuwenden, wobei der eben beschriebene Vorgang sich auch bei der Anwendung   der weiteren Schlüssel XIII bzw. XIV   wiederholt.

   Bei Anwendung des letzten Schlüssels XIV wird der Riegel um das letzte Stück seiner Sperrlänge aus der Sperrstellung zurückgeschoben und damit ist das Schloss geöffnet. 



   Die Verbindung beider Zylinderköpfe 17 mit dem Lamellengehäuse 5 geschieht auch hier mittels geeigneter Gabeln   20'   (Fig. 9 und 10), die bei diesem Ausführungsbeispiele   längsverschiebbar   in den Lappen 33 der Vorderwand'31 des Schlosses geführt sind. 

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   Fig. 12 stellt einen Schnitt durch den Zylinderkopf 17 nach der Linie   XlI-XII   in Fig. 11 dar. 



   Bei einer weiteren abgeänderten Ausführung nach Fig. 13 werden an Stelle der Anschläge 30 und Nasen 32 nach Fig. 9 und 10 ein oder mehrere sieh   gegenüberstehende Schräubchen   oder Stifte 40 am äusseren Rand eines jeden Zylinderkopfes 17, 17'' und symmetrisch angeordnete Begrenzungsanschläge 41 vorgesehen, deren Lage z. B. den vier Drehstellungen dieser Zylinderköpfe um je   900 entspricht.   



   Aus der Beschreibung geht überdies hervor, dass der in Fig. 4 und 4 a abgebildete Lamellenquerschnitt auch anders, z. B. stumpfwinklig oder bogenförmig, ausgebildet werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Lamellenschloss   nach Art der Brahmasehlösser mit mehreren, z. B. vier im zylindrischen La-   mellengehäuse   symmetrisch gelagerten Lamellen, die mit Leisten mit durchgehenden und blinden, d. h.   nichtdurchgehenden   Einschnitten versehen sind, wobei dieses Lamellengehäuse mit den Lamellen samt ihren Leisten von einer Haltescheibe mit entsprechender Anzahl von Segmenten umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der ineinandergreifenden Lamellen (1, 2,3, 4) winklig ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Lamellenschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an beide Enden des Lamellengehäuses (5) zylindrische Köpfe (17) mittels mehrerer Zähne und gegenüberliegender Ausschnitte (15 bzw. 16) und mittels Nuten (19 bzw. 19') angeschlossen sind, in welche an beiden Enden des Lamellengehäuses je eine Gabel (20) eingreift.
    3. Lamellenschloss nach den Ansprüchen 1 und 2 in abgeänderter Ausführung für die Anwendung mehrerer verschiedener Schlüssel nacheinander, dadurch gekennzeichnet, dass an den Zylinderköpfen (17) Nasen (32) angeordnet sind, die mit feststehenden Ansehlagbacken (30) so zusammenarbeiten, dass sich die Zylinderköpfe (17) gemeinsam mit dem Lamellengehäuse immer nur um einen bestimmten Winkel, z. B. 900, verdrehen und ohne Lamellengehäuse zurückdrehen lassen. EMI3.1
AT146155D 1934-09-25 1935-03-23 Lamellenschloß. AT146155B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CS146155X 1934-09-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT146155B true AT146155B (de) 1936-06-10

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ID=5449578

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AT146155D AT146155B (de) 1934-09-25 1935-03-23 Lamellenschloß.

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