DE2311811C3 - DrehzylinderschloB - Google Patents

DrehzylinderschloB

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DE2311811C3
DE2311811C3 DE19732311811 DE2311811A DE2311811C3 DE 2311811 C3 DE2311811 C3 DE 2311811C3 DE 19732311811 DE19732311811 DE 19732311811 DE 2311811 A DE2311811 A DE 2311811A DE 2311811 C3 DE2311811 C3 DE 2311811C3
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DE19732311811
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DE2311811A1 (de
Inventor
Andre Thann Haut Rhin Beudat (Frankreich)
Original Assignee
Beauside Patentverwertungs AG, Zürich (Schweiz)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Drehzylinderschloß mit einem den Schließbart betätigenden Zylinderkern, mit einem parallel zur Drehachse des Zylinderkerns im Zylindergehäuse verlaufenden federbelasteten Zusatzschubriegel, der aus einer Sperrstellung im Eingriff an einem Gegenhahungsteil heraus in eine Freigabestellung verschiebbar ist, und mit radial zur Drehachse des Zylinderkerns verlaufenden Bohrungen im Zylindergehäuse, im Zylinderkern und im Zusatzschubriegel, die aufeinander ausrichtbar sind und mehrteilige Zuhaltungsstifte aufnehmen, derart, daß bei in den Schlüsselkanal des Zylinderkerns eingeführten Schlüssel der Zylinderkern drehbar und der Schubriegel verschiebbar ist.
Bei dem bekannten Drehzylinderschloß (US-PS 60 769), von dem die Erfindung ausgeht, ist ebenfalls zusätzlich zum drehbarsn Zylinderkern ein Zusatzschubriegel angeordnet, durch den die Zuhaltungsstifte hindurchtreten. Durch Einführen des Schlüssels gelangen die Zuhaltungsstifte in eine solche Lage, daß der Zusatzschubriegel axial verschiebbar ist Die Verschiebung des Zusatzschubriegels erfolgt dann durch eine Zwangssteuerung beim Drehen des Zylinderkerns, nämlich über Schrägflächen. Dies führt zu erhöhten Reibungswiderständen und zur Störanfälligkeit. Auch ist ein Verschieben des Zusatzschubriegels nur in geringem Umfang möglich, etwa entsprechend dem halben Durchmesser der die Zuhaltungsstifte aufnehmenden Bohrungen. So kann der Zusatzschubriegel auch nur in seiner einen Stellung mittels der Stiftzuhaltungen blockiert werdeq.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei dem Drehzylinderschloß der eingangs genannten Art zu erreichen, daß der Zusatzschubriegel in seinen beiden Endstellungen unabhängig vom Einstecken des Schlüssels wirksam blockiert werden kann und daß die Sicherheit gegen unbefugtes öffnen möglichst groß ist.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß sich der Zusatzschubriegel nmr dann axial verschieben läßt, wenn der Schlüssel in den Schlüsselkanal des Zylinderkerns eingeführt ist Der Zusatzschubriegel ist bei entferntem Schlüssel in beiden Endlagen verblockt, so daß er weder in die Freigabestellung noch in die Sperrstellung gebracht werden kann. Die Betätigung des Zusatzschubriegels erfolgt unabhängig von aufwendigen Steuerflächen.
Es ist zwar bekannt (CH-PS 3 80 573), in einem Zylinderschloß einen von Hand betätigbaren verschiebbaren Bolzen vorzusehen. Zum Abziehen des Schlüssels wird mittels des Bolzens der Zylinderkern verschoben. Der Bolzen hat jedoch keinerlei Sperrwirkung.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 und 2 einen Längsschnitt durch ein Drehzylinderschloß in Freigabestellung und in Sperrstellung und
Fi g. 3 eine zweite Ausführungsform für ein Kastenschloß.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2 ist das Drehzylinderschlloß mit seinem Zylindergehäuse 10 in einen Türrahmen 12 eingebaut, wobei es in an sich bekannter, hier nicht dargestellter We>se gegen axiale Verschiebung in beiden Richtungen gegenüber diesem Türrahmen gesichert ist. Das Zylindergehäuse 10 hat eine zylinderförmige Längsbohrung 14 für einen Zylinderkern 16, der in dem Zylindergehäuse drehbar gelagert, jedoch mittels eines Vorsprungs 18 und eines Sicherungsblechs 20 in axialer Richtung in der Längsbohrung 14 gehalten ist. Von der Längsbohrung 14 geht eine im Querschnitt viereckige, rechtwinklige, axiale Nut 22 für einen Zusaizscüubriegel 24 mit dazu passendem Querschnitt aus. Eine Anzahl radialer Bohrungen 26, im diargestellten Beispiel sechs, sind in axialer Richtung in Reihe hintereinander im Zylinderkern 16 enthalten. Eine entsprechende Anzahl radialer Bohrungen 28 weist auch das Zylindergehäuse 10 auf. Der Zusatzschubriegel 24 weist ebenfalls radiale Bohrungen 30 auf, die in der in den F i g. 1 und 2 gezeigten Lage gleichachsig mit den Bohrungen 26 und 28 liegen.
In jeder dieser Bohrungen 26,28,30 sind Zuhaltungsstifte 32 untergebracht. Jeder Zuhaltungsstift 32 setzt sich aus drei zylinderförmigen Einzelstiften gleichen Durchmessers zusammen, die in Längsrichtung hintereinander angeordnet sind. Der innere Einzelstift 34 jedes Zuhaltungsstiftes hat eine schmälere innere Spitze 36, die durch einen engeren Abschnitt 37 der Bohrung 26 zur Innenseite des Zylinderkerns 16 reicht. Die Verengung 37 bildet p'nen die Bewegungsfreiheit des Zuhaltungsstiftes 32 nach innen begrenzenden Anschlag. Der mit 38 bezeichnete äußere der drei Einzelstifte jedes Zuhaltungsstiftes 32 ist vorzugsweise als Hülse mit einwärts gekehrtem Boden ausgeführt und enthält eine Feder 40, die sich gegen einen die Bohrung
28 abschließenden Pfropfen 41 abstützt. Zwischen diesen beiden Elementen befindet sich der mittlere Einzelstift 42, der bei sämtlichen Zuhaltungsstiften dieselbe Länge hat wie die Bohrung 30 im Zusatzschubriegel 24, so daß der Zusatzschubriegel in seiner Nut 22 axial Verschoben werden kann, wenn die Endflächen der Elemente 42 in gleicher Ebene mit den beiden Kantenflächen des Zusatzschubriegels 24 liegen, wie in der F i g. 1 veranschaulicht ist Wenn dagegen die inneren Einzelrtifte 34 ihre radiale innere Endlage an den engeren Abschnitten 37 einnehmen, wie in der F i g. 2 dargestellt ist, so sind die Zuhaltungsstifte 32 von den Federn 40 so verschoben, daß sich die mittleren Einzelstifte 42 teilweise in den Bohrungen 26 des Zylinderkerns 16 befinden, während die äußeren Einzelstifte 38 in die Bohrungen 30 des Zusatzschubriegels 24 eintreten. Hierdurch ist der Zusatzschubriegel 24 gegen axiale Bewegung verriegelt, also in Sperrstellung, und läßt sich der Zylinderkern 16 nicht im Zylindergehäuse 10 drehen.
Der Zylinderkern 16 hat einen Schlüsselkanal 44, der eine runde Querschnittsform, vorzugsweise eine zylindrische, über wenigstens einen großen Teil seines Umfanges aufweist. Bei dem Ausführungsbeispiel ist dieser Schlüsselkanal zur Gänze zylindrisch mit einem Durchmesser von z. B. 5 bis 8 mm und mit einer Endwand 46 an seinem inneren Ende und einem Führungsnocken 48 an seinem iiuß<iren Ende versehen. Der Schlüsselkanal ist in der Form dem Bart 50 eines Schlüssels 52 angepaßt. Der zylindrische Bart 50 hat ein kegelig abgeschrägtes Ende 54, um das Einsetzen des Schlüssels zu erleichtern, in dem Bart ist eine Anzahl von Vertiefungen 56 vorgesehen, die in Reihe hintereinander liegen und entsprechend einem im voraus bestimmten, für jedes Schloß abwandelbaren System, einer sog. Kombination, voneinander abweichende Tiefen haben. Die axiale Erstreckung der inneren Einzelstifte 34 ist bei jedem der Zuhaltungsstifte 32 nach Maßgabe der Tiefe der zugehörigen Vertiefung 56 verschieden, während die Spitzen 36 vorzugsweise gleich lang sind. Während also die Länge der Einzelstifte 34 verschieden ist, dringen doch sämtliche Spitzen 36 gleich tief in den Schlüsselkanal 44 ein, wenn der Schlüssel herausgezogen ist, wie Fig.2 zeigt. Der Schlüssel 52 hat eine längsverlaufende Nut 58, die in den Führungsnocken 48 paßt, so daß sich der Bart 50 nur dann in den Schlüsselkanal 44 einführen läßt, wenn die Vertiefungen 56 den Spitzen 36 genau gegenüberliegen. Wenn nun der Schlüssel 52 mit dem Bart 50 in den Schlüsselkanal 44 eingeführt wird, werden die Zuhaltungsstifte aus der Lage gemäß F i g. 2 radial nach außen gedrückt, wenn ihre Spitzen 36 mit dem kegelig abgeschrägten Ende 54 in Berührung kommen. Wenn der Schlüssel ganz eingeschoben ist, ist jede Spitze 36 in ihre Vertiefung 56 eingetreten, und demgemäß nehmen die Einzelstifte die in der F i g. 1 gezeigte Lage ein, d. h., die mittleren Einzelstifte 42 sind so verschoben, daß der Zusatzschubriegel axial verschoben werden kann. Die Vertiefungen 56 haben einen weichen Übergang, so daß die Stiftenaen ohne Schwierigkeit in die Vertiefungen ^0 hinein- und aus ihnen herausgleiten können, bis der Schlüssel seine Endlage im Schlüsselkanal eingenommen hat
Der Zusatzschubriegel 24 ist in axialer Richtung zwischen zwei Endlagen beweglich, die z. B. von einem Schlitz 60 und einem im Gehäuse befestigten Anschlag 62 bestimmt sind. Ferner erfolgt eine Betätigung des 7.ii*at7.schubrieeels durch eine Feder 64, die bestrebt ist, ihn in die linke Endlage gemäß Fig. 1 zu führen. In dieser Lage befindet sich der Zusatzschubriegel in der Freigabesteliung und ist somit aus einer in einem stangenförmigen Gegenhaltungsteil 67 vorgesehenen Ausnehmung 66 herausgezogen.
In dem Zylinderkern 16 ist ferner eine zweite Gruppe von Ausnehmungen 68 vorgesehen, die sich sämtlich radial erstrecken, aber zueinander sowohl axial als auch am Umfang verschoben sind, und zwar nach einem vorbestimmten Muster. Stifte 69 treten mit einem inneren Einzelstift 70 in jede Ausnehmung 68 eia Die Einzelstifte 70 haben ebenso wie die oben beschriebenen Einzelstifte 34 ein schmäleres Ende 72, das sich durch einen engen Anschlag 73 hindurch in den Schlüsselkanal 44 hinein erstreckt In der F i g. 2 ist eine Anzahl derartiger Enden 72 mit zueinander verschiedener Lage um den Umfang des zylindrischen Schlüsselkanals verteilt dargestellt Diese Anzahl der Stifte 69 kann innerhalb weiter Grenzen abgewandelt werden; bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist ihre Anzahl zehn, von denen fünf in der durch den Schnitt offen gelegten einen Hälfte der Schlüsselkanalwand gezeigt sind. Eine entsprechende Anzahl von radialen Bohrungen 74 ist in dem Zylindergehäuse 10 vorgesehen, deren Enden durch Pfropfen 76 verschlossen sind. Die Stifte 69 sind ebenfalls geteilt und umfassen außer dem inneren Einzelstift 70, je einen äußeren Einzelstift 78, der in der Bohrung 74 von einer außerhalb gelegenen Druckfeder 80 beaufschlagt ist. Bei der in den F i g. 1 und 2 gezeigten Lage der einzelnen Teile zueinander befinden sich die Bohrungen 68 und 74 gleichachsig einander genau gegenüber. Die äußeren Einzelstifte 78 strecken sich bei herausgezogenem Schlüssel teilweise in die Bohrungen 68 des Zylinderkerns und verriegeln daher den Zylinderkern gegen Drehung. Die Stifte 70 haben in derselben Weise wie oben beschrieben untereinander ungleiche Längen, aber ihre Enden 72 haben dieselbe Länge und eine Lage entsprechend der von Einschnitten 82 (Fig. 1) von ungleicher Tiefe im Bart 50 des Schlüssels nach Maßgabe eines im voraus festgelegten Musters. Bei herausgezogenem Schlüssel ragen auch in diesem Fa1I sämtliche Enden 72 um dieselbe oder annähernd dieselbe Strecke in den Schlüsselkanal hinein. Die Einschnitte 82 sind ebenso wie die zugehörigen Stifte 69 sowohl in axialer als auch in radialer Richtung um die zylindrische Außenfläche der Barte 50 verteilt. Wenn nun der Schlüssel 52 in den Schlüsselkanal gemäß F i g. 1 eingeführt wird, so werden auch die Stifte 69 dieser zweiten Gruppe radial nach außen verschoben, bis die jeweiligen Enden 72 in die zugehörigen Einschnitte 82 eingetreten sind, wobei sich der Übergang zwischen den Einzelstiften 70 und 78 genau in einer Ebene mit der für das Zylindergehäuse 10 und den Zylinderkern 16 gemeinsamen Berührungsfläche befindet. Damit ist der Zylinderkern von der Sperrwirkung der Stiftelemente 78 befreit und läßt sich mittels des Schlüssels 52 drehen.
Damit der Zusatzschubriegel 24 axial verschoben werden kann, muß er eine weitere Bohrung 301 haben, in der sich ein Teilslift 42' derselben Ausführung wie die Einzelstifte 42 befindet. Dieser zusätzliche Teilstift 42" ist notwendig, damit der Zusatzschubriegel 24 nach rechts in die Sperrstellung geschoben werden kann, weil andernfalls der linke äußere Einzelstift 38 unwirksam wäre. An die Stelle des zugehörigen Einzelstiftes 42 tritt nun der Teilstift 421. Wenn dann der Zusatzschubriegel 24 seine Sperrstellung in Fig.2 erreicht hat, ist der ganz rechts gelegene Einzelstift 422 aus dem Bereich des
am weitesten rechts gelegenen Zuhaltungsstiftes 32 herausgeschoben worden.
Ist gemäß Fig.2 der Zusatzschubriegel 24 in die Ausnehmung 66 der Stange des Gegenhaltungsteils 67 eingeschoben, ist die Stange gegen Drehung verriegelt und die Tür damit verschlossen. Nachdem der Schlüssel eingeführt worden ist und der Zusatzschubriegel 24 in seine in der Fig. 1 gezeigte Freigabestellung zurückgekehrt ist kann bei Drehung des Schlüssels 52 zusammen mit dem Zylinderkern 16 die Stange um ihre lotrechte Achse gedreht werden. Hierbei greift ein von dem Zylinderkern herausragender Zapfen 83 in eine Ausnehmung in der Stange ein.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß sich der Zusatzschubriegel 24 von seiner einen Endlage nur dann in die andere überführen läßt, wenn der Schlüssel 52 im Schlüsselkanal sitzt. Es ist also ohne die Benutzung des Schlüssels 52 nicht möglich, die Tür abzuschließen oder zu öffnen. Infolge der Stifte, insbesondere wenn diese in zwei Gruppen angeordnet sind, ist die Anzahl der möglichen Kombinationen sehr groß. Darüber hinaus ist es praktisch unmöglich, die Enden 36 bzw. 72 der Stifte mit einem Werkzeug, wie einem Dietrich, so zu betätigen, daß sie eine Lage einnehmen, in der sich ein Drehen des Zylinderkerns 16 bzw. eine axiale Verschiebung des Zusatzschubriegels 24 durchführen läßt Da die Tür in abgeschlossener Lage völlig verriegelt ist, ist die Möglichkeit ausgeschlossen, z. B. eine Kraftwagentür dadurch von innen zu öffnen, daß man eine Fensterscheibe eindrückt oder zerschlägt.
Die Ausführungsform nach der Fig.3 veranschaulicht den Einbau des Drehzylinderschlosses in ein gewöhnliches Kastenschloß 84 mit einem, eine Falle 88 betätigenden Türdrücker 86. Das Drehzylinderschloß 90 wird in der Tür befestigt, und sein Zylinderkern 16 tritt mit einer Kupplungsleiste 92 in eine öffnung 94 in dem Kasten ein und betätigt den Sperriegel 96 bei Drehen des Schlüssels 52 in der üblichen Weise. In dem Kasten ist ein Loch 98 vorgesehen, durch das der Zusatzschubriegel 24 ragt. Nachdem der Sperriegel 96 durch Drehen des Schlüssels 52 in das zugehörige Schließblech am Türrahmen hineingeschoben worden ist, wird der Zusatzschubriegel 24 mit der Hand in das Loch 98
ίο hineingedrückt. Nach Herausziehen des Schlüssels 52 ist die Tür gegen öffnen sowohl von außen als auch von innen fest verriegelt.
Gemäß der Zeichnung soll der Schlüssel um etwa 90° drehbar sein. Zu diesem Zweck ist, wie in der F i g. 3
) 5 veranschaulicht, der Flansch 18 des Zylinderkerns 16 mit einer Freilaufnut 99 für den Zusatzschubriegel 24 versehen, die sich über einen entsprechenden Teil des Umfanges des Zylinderkerns 16 erstreckt
Die Einzelstifte können in den beiden Gruppen denselben Durchmesser haben. Sämtliche Einzelstifte 38 bzw. 42 und 78 können alle dieselbe Gesamtlänge aufweisen. Zum Aufbau der voneinander abweichenden Schloßkombinationen braucht daher nur die Länge der Einzelstifte 34 und 78 variiert zu werden.
Die Tür wird von innen mittels Gliedern verriegelt, die an sich bekannter Art sein können.
Die Umfangslage des Nockens 48 und der Nut 58 gegenüber den Stiften kann geändert werden und damit auch die Anzahl denkbarer Schloßkombinationen.
Ferner können zwei oder noch mehr Nocken mit zugehörigen Nuten vorgesehen sein, was die Kombinationsmöglichkeiten weiter vermehrt Noch ein Schritt in dieser Richtung besteht darin, die axiale Lage des Nockens 48 und damit die Länge der Nut 58 zu ändern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (3)

Patentansprüche:
1. Drehzylinderschloß mit einem den Schließbart betätigenden Zylinderkern, mit einem parallel zur Drehachse des Zylinderkerns im Zylindergehäuse verlaufenden federbelasteten Zusatzschubriegel, der aus einer Sperrstellung im Eingriff an einem Gegenhaltungsteil heraus in eine Freigabestellung verschiebbar ist, und mit radial zur Drehachse des Zylinderkerns verlaufenden Bohrungen im Zylindergehäuse^im-Zylinderkern und im Zusatzschubriegel, die aufeinander ausrichtbar sind und mehrteilige Zuhaltungsstifte aufnehmen, derart, daß bei in den Schlüsselkanal des Zylinderkerns eingeführten Schlüssel der Zylinderkern drehbar und der Schubriegel verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzschubriege! (24) von außen von Hand betätigbar ist und daß sein Hub zwischen der Sperr- und der Freigabestellung gleich dem axialen Abstand zweier benachbarter Bohrungen (26, 28, 30) ist, wobei der Zusatzschubriegel ir. beiden Endstellungen und bei abgezogenem Schlüssel (52) durch die Zuhaltungsstifte (32) verriegelt ist
2. Drehzylinderschloß nach Anspruch 1, daduich gekennzeichnet, daß zusätzlich zu dem im Zylindergehäuse, im Zylinderkern und im Zusatzschubriegel (24) verlaufenden aufeinander ausrichtbaren Bohrungen (26,28,30) im Zusatzschubriegel eine weitere Bohrung (301) mit zugehörigem Teilstift (421) vorgesehen ist.
3. Drehzylinderschloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzschubriegel (24) viereckigen Querschnitt hat und in einer zur Längsbohrung des Zylindergehäuses (10) hin offenen axialen Nut (22) des Zylindergehäuses (10) geführt ist.
DE19732311811 1973-03-09 1973-03-09 DrehzylinderschloB Expired DE2311811C3 (de)

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