AT130139B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit aus Einstell- und Sprechwählern bestehenden Verbindungseinrichtungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit aus Einstell- und Sprechwählern bestehenden Verbindungseinrichtungen.

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AT130139B
AT130139B AT130139DA AT130139B AT 130139 B AT130139 B AT 130139B AT 130139D A AT130139D A AT 130139DA AT 130139 B AT130139 B AT 130139B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Stromkreise an. 



   Werden jetzt vom anrufenden Teilnehmer   T)     Stromstosse ausgesandt,   d. h. wird durch stossweise Unterbrechung des über die Teilnehmerschleife verlaufenden Erregerkreises des Relais   A   der   Kontakt 2a   stossweise geschlossen, so kommt dementsprechend eine Erregung des   Relais A1   im Leitungswähler   LW   zustande über : Erde, Kontakte 3eo, 2a,   Widerstand Wi4,   Relais   A Z,   Batterie, Erde. Entsprechend der Stromstosszahl wird nun bei jeder Aberregung des Relais Al in dem eben beschriebenen Stromkreise der Schaltmagnet S über seine   Wicklung Z   in dem bereits beschriebenen Stromkreise erregt, so dass der Schaltarm s entsprechend der Stromstosszahl fortgeschaltet wird.

   Werden beispielsweise vier Stromstösse ausgesandt, so wird der Schaltarm s den Kontakt 5 erreichen. Inzwischen ist nun auch, nachdem der Schaltarm s die Stellung 1 verlassen hat und so das Relais T stromlos geworden ist, ein Fortschaltestromkreis für   den Drellmagneten D   des Sprechwählers zustande kommen über : Erde, Batterie, Drehmagnet D, Kontakte 20p, 25t,   23e,     24s1, Wechselstromquelle W2,   Erde. In diesem Stromkreis wird der Drehmagnet so lange fortgeschaltet, bis sein Schaltarm d den vom Schaltarm s gekennzeichneten Kontakt, also den Kontakt   30,   erreicht hat.

   In diesem Falle kommt wiederum ein Erregerstromkreis für das Relais T zustande (Erde, Batterie, Wicklung J des Relais T, Schaltarm d des Sprechwählers, Kontakt 30 in der Kontaktbank desselben, Kontakt 5 in der Kontaktbank des Einstellwählers,   Sehaltarm   s desselben, Kontakt 30e, Erde). Durch Öffnen des Kontaktes 25t wird der Drehmagnet D des   Sprechwiihlers stromlos   und dadurch der Sprechwähler stillgesetzt. 
 EMI2.2 
 gehalten wurde, nach Beendigung derselben ab,   so dass   der Schaltmagnet   S   erregt bleibt über : Erde, Widerstand   T,   Schaltarm des Gruppenwählers GW, Kontakte 9s, 7v, 14a1, 12c, Wicklung I des Schaltmagneten   S,   Batterie, Erde. 



   Bei Aussendung der nächsten Stromstossreihe wird das Relais   A ! wiederum   stossweise erregt und 
 EMI2.3 
 mit seinem Kontakt 4c über den Widerstand Wi3 in einen Haltekreis und führt eine Erregung des Relais V herbei über : Erde, Batterie, Wicklung I des Relais V, Wicklung 11 des Schaltmagneten N, Kontakte   29t,- c,   Erde. In diesem Stromkreise wird auch der Schaltmagnet 8 erregt gehalten, so dass   dieWeehselstromqueIlel7j !   
 EMI2.4 
 seiner Wicklung II verzögernd wirkt. 



   Nach Ablauf der Stromstossreihe wird das Relais T stromlos und führt vor Aberregung des Relais V eine Prüfung der erreichten Teilnehmerleitung herbei. Bei freier Teilnehmerleitung wird das Relais P in folgendem Stromkreis erregt : Erde, Kontakte 31c, 28t, 37v, Wicklungen II und I des Relais P, Schaltarm c des   Sprechwählers, Widerstand Wi   6, Batterie, Erde. Das Relais P schliesst den Kontakt   36p   und legt dadurch nur die Wicklung 1 in einen Haltekreis. 



   Da durch Öffnen des Kontaktes 29t die Wicklung 11 des Relais S stromlos geworden ist, erfolgt 
 EMI2.5 
 takt 11so geöffnet wird. Während dieser Fortschaltung wird der Kontakt 18s stossweise geschlossen, so dass eine Erregung der Wicklung   11   des Relais V erfolgt über : Erde, Batterie, Drehmagnet D des Sprech- 
 EMI2.6 
 über seinen Kontakt   391)   eine Anschaltung der Rufmasehine RN, damit also eine Rufstromaussendung. 



   Meldet sich der   gewünschte   Teilnehmer, so sprechen die Relais   A !   und   JM   über die Teilnehmerschleife desselben an und verhindern, falls der Schaltmagnet S, der, wie aus der eben gegebenen   Beschrei-   
 EMI2.7 
 des Kontaktes   19b1   eine weitere Rufstromaussendung. Die gewünschte Verbindung ist somit hergestellt. 



   Die Auslösung der Verbindung nach Gesprächsbeendigung erfolgt auf irgendeine hier nicht interessierende Weise. 



   Wird der Aufbau der Verbindung nicht vollständig durchgeführt, sondern beispielsweise nach Aussendung der ersten Stromstossreihe ausgelöst, so muss der Leitungswähler   LW   für eine andere Verbindung selbstverständlich so lange gesperrt bleiben, bis seine Steuereinrichtungen die Ruhelage eingenommen haben. Dies wird in folgender Weise erreicht. 



   Ist der Leitungswähler LW durch eine Stromstossreihe bereits eingestellt, so ist   nur, wie aus   der vorausgehenden Beschreibung zu entnehmen ist, der Schaltmagnet   8   und das Relais T erregt. Löst der 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Teilnehmer Tn1 die Verbindung jetzt aus, d. h. führt er auf irgendeine Weise eine Rückstellung des Gruppen- wählers GW in die Ruhelage herbei, so wird dadurch das Erdpotential von der Prüfader abgeschaltet. 



   Der   Leitungswähler   wäre nun nicht mehr gegen eine andere Belegung gesperrt, wenn nicht besondere
Vorkehrungen getroffen wären. Diese bestehen nun darin, dass durch Stromloswerden der Wicklung I des Schaltmagneten S das Relais C erregt wird über : Erde, Kontakt   6v,     5so,   10s, Relais C, Batterie, Erde. 



   Über die Kontakte   6v, 5s., Os, 4c   und den Widerstand Wi3 wird ein Erdpotential an die Prüfader gelegt, welches so lange angeschaltet bleibt, bis der Einstellwähler, der über die Wechselstromquelle W1 in die
Ruhelage geschaltet wird, diese erreicht hat. In diesem Augenblick wird der Kontakt 5so geöffnet und 
 EMI3.1 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :   @ 1.

   Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit   aus Einstell-und Sprechwählern bestehenden
Verbindungseinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer vor Rückkehr des   Einstellwählers   in die Ruhelage eintretenden Auslösung einer Verbindung der Spreehwähler während der Auslösebe-   wegung   des ihn steuernden Einstellwählers durch Schaltmittel (Kontakt   5su)   desselben bis zur   Rück-   führung des Einstellwählers in die Ruhelage gesperrt gehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (Kon- takt 5so) von der Schaltwelle des Einstellwählers betätigt werden.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über die Schaltmittel des Einstellwählers eine zur Auslösung desselben dienende Schalteinriehtung C beeinflusst wird, welche unter gleichzeitiger Auslösung des Einstellwählers über von ihr beeinflusste Kontakteinrichtungen (Kon- takt 4t) in Reihe mit den Schaltmitteln des Einstellwählers die Sperrung des Sprechwählers bewirkt.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass über die Schalt- mittel des Einstellwählers dasselbe Potential, welches bei Belegung der Verbindungseinrichtung vom vorgeordneten Wähler zur Sperrung der Verbindungseinrichtung angelegt wird, bei einer vor Rückkehr des Einstellwählers in die Ruhelage eintretenden Auslösung angeschaltet wird. EMI3.2
AT130139D 1930-08-13 1931-05-21 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit aus Einstell- und Sprechwählern bestehenden Verbindungseinrichtungen. AT130139B (de)

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