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Stromkreise an.
Werden jetzt vom anrufenden Teilnehmer T) Stromstosse ausgesandt, d. h. wird durch stossweise Unterbrechung des über die Teilnehmerschleife verlaufenden Erregerkreises des Relais A der Kontakt 2a stossweise geschlossen, so kommt dementsprechend eine Erregung des Relais A1 im Leitungswähler LW zustande über : Erde, Kontakte 3eo, 2a, Widerstand Wi4, Relais A Z, Batterie, Erde. Entsprechend der Stromstosszahl wird nun bei jeder Aberregung des Relais Al in dem eben beschriebenen Stromkreise der Schaltmagnet S über seine Wicklung Z in dem bereits beschriebenen Stromkreise erregt, so dass der Schaltarm s entsprechend der Stromstosszahl fortgeschaltet wird.
Werden beispielsweise vier Stromstösse ausgesandt, so wird der Schaltarm s den Kontakt 5 erreichen. Inzwischen ist nun auch, nachdem der Schaltarm s die Stellung 1 verlassen hat und so das Relais T stromlos geworden ist, ein Fortschaltestromkreis für den Drellmagneten D des Sprechwählers zustande kommen über : Erde, Batterie, Drehmagnet D, Kontakte 20p, 25t, 23e, 24s1, Wechselstromquelle W2, Erde. In diesem Stromkreis wird der Drehmagnet so lange fortgeschaltet, bis sein Schaltarm d den vom Schaltarm s gekennzeichneten Kontakt, also den Kontakt 30, erreicht hat.
In diesem Falle kommt wiederum ein Erregerstromkreis für das Relais T zustande (Erde, Batterie, Wicklung J des Relais T, Schaltarm d des Sprechwählers, Kontakt 30 in der Kontaktbank desselben, Kontakt 5 in der Kontaktbank des Einstellwählers, Sehaltarm s desselben, Kontakt 30e, Erde). Durch Öffnen des Kontaktes 25t wird der Drehmagnet D des Sprechwiihlers stromlos und dadurch der Sprechwähler stillgesetzt.
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gehalten wurde, nach Beendigung derselben ab, so dass der Schaltmagnet S erregt bleibt über : Erde, Widerstand T, Schaltarm des Gruppenwählers GW, Kontakte 9s, 7v, 14a1, 12c, Wicklung I des Schaltmagneten S, Batterie, Erde.
Bei Aussendung der nächsten Stromstossreihe wird das Relais A ! wiederum stossweise erregt und
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mit seinem Kontakt 4c über den Widerstand Wi3 in einen Haltekreis und führt eine Erregung des Relais V herbei über : Erde, Batterie, Wicklung I des Relais V, Wicklung 11 des Schaltmagneten N, Kontakte 29t,- c, Erde. In diesem Stromkreise wird auch der Schaltmagnet 8 erregt gehalten, so dass dieWeehselstromqueIlel7j !
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seiner Wicklung II verzögernd wirkt.
Nach Ablauf der Stromstossreihe wird das Relais T stromlos und führt vor Aberregung des Relais V eine Prüfung der erreichten Teilnehmerleitung herbei. Bei freier Teilnehmerleitung wird das Relais P in folgendem Stromkreis erregt : Erde, Kontakte 31c, 28t, 37v, Wicklungen II und I des Relais P, Schaltarm c des Sprechwählers, Widerstand Wi 6, Batterie, Erde. Das Relais P schliesst den Kontakt 36p und legt dadurch nur die Wicklung 1 in einen Haltekreis.
Da durch Öffnen des Kontaktes 29t die Wicklung 11 des Relais S stromlos geworden ist, erfolgt
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takt 11so geöffnet wird. Während dieser Fortschaltung wird der Kontakt 18s stossweise geschlossen, so dass eine Erregung der Wicklung 11 des Relais V erfolgt über : Erde, Batterie, Drehmagnet D des Sprech-
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über seinen Kontakt 391) eine Anschaltung der Rufmasehine RN, damit also eine Rufstromaussendung.
Meldet sich der gewünschte Teilnehmer, so sprechen die Relais A ! und JM über die Teilnehmerschleife desselben an und verhindern, falls der Schaltmagnet S, der, wie aus der eben gegebenen Beschrei-
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des Kontaktes 19b1 eine weitere Rufstromaussendung. Die gewünschte Verbindung ist somit hergestellt.
Die Auslösung der Verbindung nach Gesprächsbeendigung erfolgt auf irgendeine hier nicht interessierende Weise.
Wird der Aufbau der Verbindung nicht vollständig durchgeführt, sondern beispielsweise nach Aussendung der ersten Stromstossreihe ausgelöst, so muss der Leitungswähler LW für eine andere Verbindung selbstverständlich so lange gesperrt bleiben, bis seine Steuereinrichtungen die Ruhelage eingenommen haben. Dies wird in folgender Weise erreicht.
Ist der Leitungswähler LW durch eine Stromstossreihe bereits eingestellt, so ist nur, wie aus der vorausgehenden Beschreibung zu entnehmen ist, der Schaltmagnet 8 und das Relais T erregt. Löst der
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Teilnehmer Tn1 die Verbindung jetzt aus, d. h. führt er auf irgendeine Weise eine Rückstellung des Gruppen- wählers GW in die Ruhelage herbei, so wird dadurch das Erdpotential von der Prüfader abgeschaltet.
Der Leitungswähler wäre nun nicht mehr gegen eine andere Belegung gesperrt, wenn nicht besondere
Vorkehrungen getroffen wären. Diese bestehen nun darin, dass durch Stromloswerden der Wicklung I des Schaltmagneten S das Relais C erregt wird über : Erde, Kontakt 6v, 5so, 10s, Relais C, Batterie, Erde.
Über die Kontakte 6v, 5s., Os, 4c und den Widerstand Wi3 wird ein Erdpotential an die Prüfader gelegt, welches so lange angeschaltet bleibt, bis der Einstellwähler, der über die Wechselstromquelle W1 in die
Ruhelage geschaltet wird, diese erreicht hat. In diesem Augenblick wird der Kontakt 5so geöffnet und
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PATENT-ANSPRÜCHE : @ 1.
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit aus Einstell-und Sprechwählern bestehenden
Verbindungseinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer vor Rückkehr des Einstellwählers in die Ruhelage eintretenden Auslösung einer Verbindung der Spreehwähler während der Auslösebe- wegung des ihn steuernden Einstellwählers durch Schaltmittel (Kontakt 5su) desselben bis zur Rück- führung des Einstellwählers in die Ruhelage gesperrt gehalten wird.