AT133067B - Kontaktvorrichtung für Fernsprech-Anruforgane. - Google Patents
Kontaktvorrichtung für Fernsprech-Anruforgane.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> KontaktvorrichtungfürFernsprech-Anruforgane. Vorliegende Erfindung zeigt vorzugsweise eine Ruffänger-Schaltung für an Ämter miL intermittierendem Ruf angeschlossene Nebenstellzentralen, bei welchen zur Durchführung des #Ruffanges" keinerlei Stromquelle benötigt wird. Die Lösung besteht darin, dass gleichzeitig mit dem Anrufrelais oder einem ihm zugeordneten Hilfsrelais beim jedesmaligen Einlangen des Anrufwechselstromes eine Kontaktvorrichtung derart betätigt wird, dass sie erst dann wieder in die normale Ruhelage zurückkehrt, wenn die Rufperiode beendet ist, also nach ordnungsmässigem Abfragen des eingelangten Rufes durch die Nebenstellenzentranlenbedienung, oder nach Auflegen des Gegenabonnenten. Eine derartige Anordnung hat den grossen Vorteil, dass die Amtsleitung für einen neuen Ruf sofort wieder bereitsteht, wenn die Kontaktvorrichtung kurze Zeit nach Beendigung des Rufes wieder in ihre normale Ruhestellung zurückkehrt. Beispielsweise Ausführungsformen sind in der Zeichnung sehematiselh dargestellt. In Fig. 1 liegen an den Fernsprechleitungen a, bein Haupttelephon BT und mehrere Nebenstellen N1, N2. Beim Einlangen eines Amtsanrufes spricht das Anruforgan W an und die in Serie zu diesem liegende Kontaktvorrichtung. KV wird durch den ersten Anrufimpuls angereizt, zieht den Anker A an und schleudert den Hebel II aus seiner Ruhelage. Dadurch werden die Kontakte k1, k 2 geöffnet und die Sperrklinke Kl, welche am andern Hebelende befestigt ist, gleitet über mehrere Zähne des Sperrades 8. Der Hebel If hat das Bestreben, durch seine Schwere oder durch den Zug der Feder f'in seine Ausgangsstellung zurückzukehren, kann dies aber nur langsam tun. weil die Sperrklinke Kl nunmehr in die Zähne des Sperrades S eingreift und dieses durch seine Kupplung mit dem Räderwerk 1 ? und dem Windflügel Wi nur langsam vorschieben kann. Wenn der Hebel If bei längerer Dauer des Anrufes heruntersinkt, wird er durch die Impulsbewegung des Ankers neuerlich gehoben, so dass er während der ganzen Dauer des Anrufes nicht in seine Ruhelage zurückkehren kann, EMI1.1 ausschliesst. Eine andere Ausführungsform ist in Fig. 2 gezeigt. Die hochohmige Kontaktvorrichtung KVl ist beispielsweise parallel zum Anruforgan an die beiden Fernsprechleitungen a, b gelegt EMI1.2 Hebel Hui geschlossen gehalten wird. Beim Einlangen eines Amtsanrufes spricht das Anruforgan TV'an und das Solenoid 80 zieht die Armatur A'in seine Spule, wodurch der Hebel vom Kontakt & 'weggeschleudert wird und diesen öffnet. Der Vorzug des Solenoids ist, dass der Hebel HI bei jedem folgenden Impuls sofort gehoben wird, wodurch die Rückkehr des EMI1.3 Sperrad 8', Räderwerk B'und Regulator haben denselben Zweck wie in Fig. 1. Es ist auch möglich, das Anruforgan mit der Kontaktvorrichtung zu kombinieren, so dass dieses nur durch eine mechanische Kontaktvorrichtung ergänzt wird. Naturgemäss kann statt des Hebels auch eine andere Schwungmasse verwendet werden und die verzögerte Rückkehr in die Normallage mit ändern Mitteln als mit Windfliigel und Regulator erreicht werden. EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> Schaltmassnahmen bis zu deren Beendigung ohne Zuhilfenahme einer Stromquelle aufrecht- erhalten bleiben sollen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kontaktvorrichtung für Fernsprech-Anruforgane, welche an Ämter mit intermittierendem Ruf angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass dem Amtsanruforgan oder seinem Hilfs- organ eine Kontaktvorrichtung (KV, KT"l) zugeordnet ist, welche vom ersten Amtsrufimpuls angereizt wird, ihre Kontakte betätigt und in ihre Ruhelage erst zurückkehrt, wenn die in bestimmten Zeitabständen einlangenden Rufimpulse eines Amtsanrufes beendet sind.
Claims (1)
- 2. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Elektromagnet oder ein Solenoid in Serie oder parallel mit dem Amtsanruforgan oder seinem Hilfsorgan geschaltet ist und die Öffnung der Kontakte (k 1, k2 bzw. kl) dadurch besorgt. dass ein EMI2.1 Ruhelage geschleudert wird und an seiner raschen Rückkehr durch ein Räderwerk mit \rind- Bügel oder Regulator oder eine andere Bremsvorrichtung und die folgenden Impulse behindert wird. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT133067T | 1932-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT133067B true AT133067B (de) | 1933-04-25 |
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ID=3637675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT133067D AT133067B (de) | 1932-04-13 | 1932-04-13 | Kontaktvorrichtung für Fernsprech-Anruforgane. |
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| AT (1) | AT133067B (de) |
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1932
- 1932-04-13 AT AT133067D patent/AT133067B/de active
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