DE358138C - Registriereinrichtung fuer UEberspannungsschutzvorrichtungen - Google Patents
Registriereinrichtung fuer UEberspannungsschutzvorrichtungenInfo
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- DE358138C DE358138C DEM75513D DEM0075513D DE358138C DE 358138 C DE358138 C DE 358138C DE M75513 D DEM75513 D DE M75513D DE M0075513 D DEM0075513 D DE M0075513D DE 358138 C DE358138 C DE 358138C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H3/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
- H02H3/02—Details
- H02H3/04—Details with warning or supervision in addition to disconnection, e.g. for indicating that protective apparatus has functioned
- H02H3/048—Checking overvoltage diverters
Landscapes
- Relay Circuits (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 6. SEPTEMBER 1922
AM 6. SEPTEMBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 358138 KLASSE 21 c GRUPPE
(M 75513 VIII/su*)
Dr. Paul Meyer A. G. in Berlin. Registriereinrichtung für Überspannungsschutzvorrichtungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Oktober 1921 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Registriereinrichtung für ÜberspannungsschutzvorrLchtungen,
die nicht nur beim Auftreten gewisser Erdströme in der Erdleitung einen Impuls für das Zählwerk oder die
Registriereinrichtung gibt, sondern bei Andauern dieses Erdstromes periodische Impulse
hervorruft, so daß entsprechend der Anzahl verzeichneter Perioden die Dauer des Erdstromes
kontrolliert werden kann. Wenn
ζ. B. die Periode 0,5 Sekunden beträgt und der Erdstrom 1,2 Sekunden andauert, so soll
die \Orrichtung dreimal ansprechen, nämlich
sofort beim Eintreten des Erdstromes, 0,5 Sekünden später und 1 Sekunde später, so daß
ein etwa betätigtes Zählwerk drei Hübe ausführt oder ein Registrierdiagramm drei Zacken
aufweist.
Die Lösung der vorstehend beschriebenen Aufgabe geschieht durch die Verbindung eines
empfindlichen, vom Erdstrom der Überspannungsschutzvorrichtung betätigten Relais und
eines von diesem gesteuerten Schaltmagneten mit Schwungmasse, welche den Magneten
nach Beendigung des Hubes ausschaltet und in die Ruhestellung zurückkehrt, so daß bei
andauerndem Erdstrom ein neues Spiel der Vorrichtung beginnt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Von der Leitung L zweigt ein Stromkreis über die Überspannungsschutzvorrichtung G
und den Hitzdraht H zur Erde ab. Wenn ein Erdstrom hier abfließt, dehnt sich der Hitzdraht
aus und biegt sich nach unten durch, so daß der daran befindliche Kontakt geschlossen
und vom Transformator T über diesen Kontakt und den Hilfskontakt K2 die Wicklung
des Relaismagneten R betätigt wird. Letzterer dient nur als Zwischenrelais, um den sehr
empfindlichen Kontakt des Hitzdrahtrelais zu entlasten.
Wird in dieser Weise der Relaismagnet R erregt, so schließt sich der zugehörige Kon-
iaktK1, und der Magnet M wird auf den
Transformator gelegt; er zieht seinen Anker A an und bewirkt dadurch eine Schaltung des
Zählwerkes Z, dessen erstes Rad 'angedeutet ist, um eine Stelle; gleichzeitig schlägt aber
der Anker -A gegen einen Ansatz der Schwungmasse S, welche im Sinne des Uhrzeigers
in Bewegung gesetzt wird und mit einem zweiten Anschlag den Schalter K2 in
die gestrichelt dargestellte Stellung schlägt, wodurch der Stromkreis für die Erregung des
Relaismagneten R von einem verhältnismäßig kräftig konstruierten Kontakt unterbrochen
wird. Das Relais R läßt seinen Kontakt K1 los, öffnet damit die Erregung des Magneten
M, der Anker A fällt zurück, die Schwungscheibe 6" fährt unter der Einwir- j
kung einer nicht bezeichneten Rückzugskraft, z. B. einer Feder, entgegen dem Uhrzeiger zu- ί
rück und schlägt dabei den Kontakt K2 wieder zu, so daß die gezeichnete Anfangsstellung
wieder vorhanden ist. Wenn unterdessen der Erdstrom noch nicht aufgehört hat, ist der
Kontakt des Hitzdrahtrelais H noch geschlossen, so daß das Spiel sich sofort wiederholt.
Andernfalls tritt Ruhe ein, und das Spiel beginnt erst dann von neuem, wenn ein neuer Erdstrom einsetzt.
In dem Schema ist mit dem Kontakt K2 noch ein weiterer Kontakt Ks verbunden, der
sich in gleichem Spiel öffnet und schließt und mittels der Klemmen Z1, X2 nach außen geführt
ist. Wird hieran z. B. ein Registriervoltmeter gelegt, welches von einer Netzspannung,
beispielsweise einem Netztransformator oder einer Batterie, gespeist wird, so bewirkt
der Kontakt K3 bei jedesmaligem Eintritt eines Erdstromes eine Unterbrechung in der
Erregung dieses Schreibinstrumentes, mithin ein Heruntergehen auf die Ordinate O für
die Zeit von dem Maximalausschlag der Schwungmasse bis zu ihrer Rückkehr in die Anfangsstellung. Dauert also der Erdstrom
länger, als einer Periode in der Bewegung der Schwungmasse entspricht, so zählt das Zählwerk
Z mehrere Hübe, während der Kontakt Ks mehrere Zacken im Diagramm des
Registriervoltmeters hervorruft.
Durch entsprechende Bemessung oder Veränderung der Schwungmasse sowie der dieser
Schwungmasse in ihre Ruhestellung zurückführenden Gegenkraft, z. B. einer Feder, läßt
sich die Periode der Wirksamkeit dieses Apparates in weiten Grenzen einstellen. Im
übrigen gibt es noch weitere Hilfsmittel dazu, so z. B. Abänderungen in der Erregung des
Magneten oder in der Art der Kraftübertragung vom Anker auf die Schwungmasse.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Registriereinrichtung für Überspannungssehutzvorrichtungen, gekennzeichnet durch ein empfindliches, vom Erdstrom der Uberspannungsschutzvorrichtung betätigtes Relais und einen von diesem direkt oder durch Zwischenrelais gesteuerten Schaltmagneten mit Schwungmasse, welche den Magneten nach Beendigung seines Hubes wieder ausschaltet, zum Zwecke, den Magneten bei länger dauerndem Ansprechen des Erdstromrelais mehrere Hübe ausführen zu lassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM75513D DE358138C (de) | 1921-10-18 | 1921-10-18 | Registriereinrichtung fuer UEberspannungsschutzvorrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM75513D DE358138C (de) | 1921-10-18 | 1921-10-18 | Registriereinrichtung fuer UEberspannungsschutzvorrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE358138C true DE358138C (de) | 1922-09-06 |
Family
ID=7316391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM75513D Expired DE358138C (de) | 1921-10-18 | 1921-10-18 | Registriereinrichtung fuer UEberspannungsschutzvorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE358138C (de) |
-
1921
- 1921-10-18 DE DEM75513D patent/DE358138C/de not_active Expired
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