AT122405B - Schaltungsanordnung für Münzfernsprecher. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Münzfernsprecher.

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AT122405B
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Zwietusch E & Co Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für Münzfernsprecher. 



   Es sind Münzfernsprecher bekannt, bei denen die eingeworfene Münze in einer   Zwisehenstellung   gehalten wird. Aus dieser Stellung wird die Münze mit Hilfe eines   Kassiermagneten   einkassiert oder bei nicht zustande gekommenen Gespräch mit Hilfe einer vom Teilnehmer zu betätigenden   Ruckgabeeinrich-   tung   zurückgegeben.   Die Rückgabe wird meist durch Einhängen des Hörers bewirkt. Da in den meisten Selbstanschlussämtern die Gesprächszählung erst nach Schluss des Gespräches stattfindet, muss, um den 
 EMI1.1 
 stattfinden, damit bei erfolgreichem Gespräch vor dem Zurückgeben der Münze der Kassiermagnet die Münze einkassieren kann.

   Um die   Spreehverständigung   nicht zu verschlechtern, wird der Kassiermagnet erst nach Einhängen des Hakenumschalters an die zum Amt führende Leitung geschaltet. Bei den   Miinz-   fernspreehern der geschilderten Art, die am Anschluss an SA-Ämter verwendet werden, ist der Sprechgast imstande, durch betrügerische   Massnahmen sich   wieder in Besitz des eingeworfenen Geldbetrages auch bei erfolgreichem Gespräch zu setzen. Es ist nur erforderlich. die Verbindung nicht durch Einhängen des Hakenumschalters aufzutrennen, sondern mit Hilfe der   Nummernscheibe.   Die Nummernscheibe wird dabei etwas aufgezogen und längere Zeit gesperrt gehalten, so dass der Impulskontakt geöffnet ist. 



  Im Amt werden dadurch die Wähler ausgelöst und der über die Leitung gegebene Kassierstromstoss bleibt wirkungslos, da ja der Kassiermagnet bei entlastetem Hakenumschalter nicht an die Leitung geschaltet ist. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Sehaltungsanordnung, durch die diese   Betrugs-   möglichkeit in einfacher Weise verhindert wird. Mit Hilfe einer Relaisanordnung wird der Zählstromstoss im Amt so lange aufgespeichert, bis der Kassiermagnet zur Wirkung gekommen ist. 



   Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. 



   Da der konstruktive Aufbau des Münzfernsprechers nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, so sind nur die Teile in der Beschreibung erwähnt, die für das Verständnis der Schaltung erforderlich sind. Mit KM ist der Kassiermagnet bezeichnet. Von der von dem Hakenumschalter betätigten Ver-   zögerungseinrichtung   ist schematisch nur ein Segment gezeigt, das unter Wirkung eines nicht näher zu erläuternden Uhrwerkes steht, das vom Hakenumsehalter aufgezogen wird. Durch Einhängen des   Hakenumschalters   wird das Segment V in Pfeilrichtung an dem Kontakt VK vorbeibewegt, so dass dieser Kontakt unmittelbar nach Einhängen des Hakenumsehalters eine gewisse Zeit lang die in der Zeichnung dargestellte Lage hat.

   Sobald das   Segmentstück   V an dem Kontakt VK sich vorbeibewegt hat, wird über den Kontakt VK die Amtsschleife wieder geschlossen und die   Rückgabe   der Münze bewirkt, falls der Kassiermagnet die Münze nicht vorher einkassiert hatte. JE ist der Impulskontakt der Nummernseheibe, durch den in bekannter Weise die hinter dem Vorwähler VIF liegenden Wähler eingestellt werden.   jM'ist   ein Münzkontakt, der den Kurzschluss des Impulskontaktes bei eingeworfener Münze aufhebt, damit der Teilnehmer gezwungen ist, zur Herstellung einer Verbindung zunächst eine Münze einzuwerfen.   j   ist 
 EMI1.2 
 aus dem Relais   ZH und   dem Relais Z mit den zwei Wicklungen   Z1   und ZII.

   Wenn die vom Münzfernsprecher hergestellte Verbindung erfolgreich war, so wird bei Einhängen des Hakenumsehalters das 

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 EMI2.1 
 über seine Wicklung Z II. 



   1. Erde, ZII, z I, Widerstand   Batterie.   



     Über Kontakt s 77 liegt   jetzt Spannung an der b-Ader zur Erregung des   Kassiermagneten KM.   



  Es kommt folgender Stromkreis zustande :
2. Batterie, ZH,   zlI, VK, KM,   Erde. 



   Durch Ansprechen von KM wird die in der Zwischenstellung gehaltene Münze einkassiert. Der 
 EMI2.2 
 über den Kontakt zh II die Wicklung Z   il   des Relais Z kurz, so dass dieses verzögert abfällt. Die Abfallzeit von Z ist so gross, dass mit Sicherheit der Magnet KM erregt werden kann. Durch die von dem Zeitlaufwerk gesteuerte Bewegung des   Segmentstüekes   V wird nach einiger Zeit der Kassiermagnet von der b-Ader abgeschaltet, so dass der   Münzfernsprecher wieder gespräehsbereit   wird. In dem letzten Teil der Bewegung des   Segmentstückes   V wird die   Rückgabeeinriehtung   betätigt, jedoch in diesem Falle ohne Wirkung, da die Münze bereits einkassiert ist.

   Wollte der Teilnehmer das in der Einleitung beschriebene 
 EMI2.3 
 betätigen, wodurch die Bewegung des   Segmentstückes   V eingeleitet wird. Der   Kassiermagnet   wurde dann in der gleichen Weise anziehen wie bisher. Bei nicht erfolgreichen Verbindungen zieht das Relais Z nicht an und die Anschaltung des Kassiermagneten an die b-Ader bleibt ohne Wirkung, so dass nach Ablauf einer bestimmten Zeit nach Einhängen des Hakenumsehalters die Rückgabeeinrichtung in Tätigkeit tritt und dem Teilnehmer die eingeworfene Münze zurückerstattet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schaltungsanordnung für Münzfernsprecher mit Kassiermagneten, dadurch gekennzeichnet, dass EMI2.4 EMI2.5
AT122405D 1929-05-17 1930-01-23 Schaltungsanordnung für Münzfernsprecher. AT122405B (de)

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