AT125871B - Schaltungsanordnung für Signalanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Signalanlagen.

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AT125871B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für Signalanlagen. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Signalanlagen, insbesondere für Feuermeldeanlagen. Die Alarmgebestellen sind in Schleifen untergebracht. Bei derartigen Anordnungen   muss   vor allem darauf gesehen werden. dass bei Abgabe einer Meldung aus einer Schleife die Alarmmeldung durch den Alarmruf eines zweiten Melders in derselben Schleife nicht   verstümmelt   wird. Hiefür sind verschiedene Vorrichtungen bekannt geworden. 



   Bei der vorliegenden   Erfindung ist   die Aufgabe gestellt, in einfacher und trotzdem sicherer Weise 
 EMI1.1 
 gebestelle verhindert wird. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens. Dargestellt sind vier 
 EMI1.2 
 und M4 sind schematisch gezeichnet, während die Einrichtungen der Alarmgebestellen M2 und M3 besonders dargestellt sind. In der Alarmempfangsstelle HBW sind nur diejenigen Schalteinrichtungen gezeigt. die für das Verständnis des   Erfindungsgedankens   erforderlich sind.

   Die mit einem Pfeil bezeichneten beiden   Leitungen führen   zu dem bekannten   Meldertableau.   Wird von der Schleife keine Alarmmeldung abgegeben, so fliesst in derselben Ruhestrom aus der Batterie B über das Empfangsrelais LR. welches, so lange keine   Alarmgebestelle   in der   Schleife sich   in Betrieb befindet. erregt ist. 



  Der zu dem Alarmempfangsrelais gehörige Kontakt ist in seiner Arbeitsstellung dargestellt. 



   Im folgenden werden die   Schaltvorgänge   beschrieben. welche bei Abgabe einer Meldung von seiten einer   Alarmgebestelle   zur Wirkung kommen. Es sei angenommen, dass ein Melder    seinen Alarmruf   
 EMI1.3 
 stossreihe mit einer bestimmten Anzahl von Stromstössen. wodurch der Melder M2 gekennzeichnet ist. zur Alarmempfangsstelle HBW übertragen. Durch Öffnen und Schliessen der Kontakte 1. 2 am Impulshebel   J'2   werden die   Stromstösse   zur Alarmempfangsstelle HBW gesendet.

   Das   Empfangsrelais LR   folgt den durch den Impulshebel J'2 erzeugten Stromunterbrechungen und überträgt die   Stromstösse   durch 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   gesehen.   um zu verhindern, dass der Gleichstrom über die   Wicklungen   der Sperrelais nach Erde fliesst. 



  Die beiden Kondensatoren CB1 und CB2 verhindern. dass die Batterie B kurzgeschlossen ist. 



   Die Sperrelais S2 und S3 sprechen an und betätigen ihren Anker. Wie oben angenommen, gibt der Melder M2 seine Alarmmeldung ab, so dass derselbe beim Anziehen des Relais   8.   seine Rasten   Sp,   
 EMI2.2 
 angesprochen ist. wird so lange Wechselstrom in die Schleife gegeben, bis der Melder M, seine Meldung beendet hat.   Nach Beendigung   der   Alarmmeldung   ist das Relais LR dauernd angesprochen. Das Relais V fällt ab, ebenso das Relais IT. so dass der Wechselstromkreis unterbrochen ist. Dadurch werden sämtliche Sperrelais wieder stromlos und heben die Sperrung der einzelnen Melder auf. 



   Werden beispielsweise die Melder M1. M2   und A gleichzeitig   oder kurz hintereinander betätigt. so wird nur ein Melder, da ein   mathematisch   genau gleicher Gang praktisch nicht vorhanden ist, zuerst zur Impulsabgabe kommen. Bei dem Ansprechen der zu den einzelnen Alarmgebestellen gehörigen Sperrelais wird der erste Melder, der den ersten Impuls gegeben hat. nicht gesperrt werden, da er seine Rasten schon passiert hat. Der zweite Melder dagegen wird durch eine der Rasten 1 und 2 gesperrt, da der Anker des Sperrelais in eine dieser Rasten einfallen kann. Der dritte, etwas später angezogene 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 stössen zugeordnet, um in der Alarmempfangsstelle die einzelnen   Alarmgebestellen   auf diese Weise zu kennzeichnen. Der zweite Melder wird dann beim zweiten Umlauf seine Meldung abgeben. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
 EMI2.5 
 Abgabe einer Alarmmeldung bei Aussendung eines alarms durch die Alarmgebestelle einer Schleife Wechselstrom über die Schleifen gesandt wird, durch den den einzelnen Alarmgebestellen zugeordnete Sperrelais zum Ansprechen kommen und eine Sperrung   der Alarmgebestellen bewirken, so   dass die Abgabe eines weiteren Alarms während der Zeit der Alarmmeldung durch die erstere Alarmgebestelle verhindert wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch l für Anlagen, bei welchen ein Empfangsrelais in der Alarmempfangsstelle die Kennzeichnung des Alarms in derselben bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass beim ersten Abfallen des Empfangsrelais der Wechselstromkreis für die Aussendung des Wechselstromes über die Schleifen geschlossen wird.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch das erste Abfallen des Empfangsrelais ein Verzögerungsrelais eingeschaltet wird, welches während der Dauer der Abgabe eines Alarms erregt bleibt und die Einschaltung des Wechselstromkreises während der Dauer einer Alarmmeldung bewirkt. EMI2.6 a. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den einzelnen Alarmgebestellen Sperrelais zugeordnet sind, die durch den Wechselstrom zum Ansprechen kommen und eine Sperrung der Alarmgebestellen bewirken. EMI2.7 <Desc/Clms Page number 3> dass bei gleichzeitiger Abgabe von Alarmmeldungen derjenige Melder seinen Alarm abgeben kann, der die grössere Stromstosszahl aufweist, während der Melder mit der kleineren Stromstosszahl seine Meldung erst beim zweiten Umlauf aussenden kann. EMI3.1
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