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Schaltungsanordnung für Alarmanlage.
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Schleife aufgetretenen Störung sich lange Zeit hinzieht. Für Feuermeldeanlagen ist es aber sehr wichtig trotz des Vorliegens einer Störung in einer Schleife Vorsorge dafür zu treffen, dass die einzelnen Alarm- gebestellen der gestörten Schleife an die Alarmempfangsstelle alarmieren können.
Es ist bereits bekannt, durch eine in der Alarmempfangsstelle vorgesehene Hilfseinrichtung die
Aufteilung der gestörten Schleife in zwei normale Schleifen um so die Alarmgabe von beiden Seiten der gestörten Schleife zu ermöglichen.
Erfindungsgemäss besteht nun diese Hilfseinrichtung aus einer Schleife, welche mittels an den einzelnen Schleifen vorgesehenen Klinken mit diesen in Verbindung gebracht werden kann.
Eine andere und noch bessere Lösung wird jedoch dadurch erreicht, dass mehreren Schleifen eine geringere Zahl von Hilfsschleifen zugeordnet wird. Die Hilfsschleifen werden hiebei vorzugsweise selbst- tätig und nacheinander belegt, unabhängig davon, welche Schleife gestört ist. Nach Wiederherstellung der gestörten Schleife kann eine selbsttätige Rückschaltung des getrennten Schleifenzweiges und die
Freigabe der Hilfsschleife erfolgen.
Die Figuren der Zeichnungen zeigen zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Fig. 1 wird eine
Schaltungsanordnung für Alarmanlage gezeigt, bei welcher im Störungsfalle irgendeiner Schleife von
Hand aus mittels Stöpsels je eine Reserveschleife an die beiden getrennten Teile der Schleife angeschlossen wird. In den Fig. 2-4 wird dagegen eine Schaltungsanordnung für Alarmanlage gezeigt, bei welcher bei Drahtbruch der Schleife der linke Leitungszweig vollkommen selbsttätig auf eine Hilfsschleife umge- schaltet wird und der rechte Leitungszweig der Schleife weiter auf die Stammschleife arbeitet.
In Fig. l ist eine Feuermeldeanlage mit einer Hauptalarmempfangsstelle HBW und Feuermeldern M dargestellt. Die Melder M sind in Schleifen angeordnet, die in Fig. 1 mit I, II, III und IV bezeichnet sind. Die Meldeschleife IV ist direkt an eine Unterwache angeschlossen, zu welcher die in der Haupt- alarmempfangsstelle HBW einlaufenden Alarmrufe weitergegeben werden können. Jeder Meldeschleife sind Schaltmittel (Relais) zugeordnet, die dazu dienen, dem Beamten in der Alarmempfangsstelle HBW anzuzeigen, dass von einem Melder einer Schleife ein Alarm gegeben wird, oder dass in dieser Schleife eine
Störung vorliegt. In der Hauptalarmempfangsstelle HBW sind die Alarmempfangsapparate angeordnet.
Diese bestehen beim Ausführungsbeispiel aus einem Locher Le, einem Zeitstempel Z, einem Alarm- wecker W und einem Stromstossrelais Ü, welches einen in der Hauptalarmempfangsstelle HBW auf- genommenen Alarm zu einer Unterwache übertragen kann. Die Alarmempfangsapparate sind gemeinsam für alle Schleifen vorgesehen. Infolgedessen sind besondere Anordnungen notwendig, welche die Alarm- empfangsapparate gegen die Aufnahme von weiteren Alarmen sperren, wenn von einer Schleife schon ein Alarm gegeben wird. In jeder Schleife ist ein besonderes Relais angeordnet, welches den von einem
Melder der Schleife abgegebenen Alarm auf die Alarmempfangsapparate weitergibt. Die Alarmempfangs- apparate sind in Fig. 1 nicht näher dargestellt und werden in der Beschreibung nicht besonders erläutert, da die Apparate von bekannter Bauart und Wirkungsweise sind.
Die Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten Anordnung sei nun im folgenden näher beschrieben.
Es wird angenommen, dass ein Melder M der Schleife I einen Alarm an die Hauptalarmempfangs- stelle HBW gibt. Der Melder M ist von bekannter Bauart. Zwecks Abgabe eines Alarms wird von dem
Melder M eine bestimmte Anzahl von Stromstössen ausgesandt, welche in der Hauptalarmempfangs- stelle HBW aufgezeichnet werden. Auf diese Weise wird dem Beamten der Hauptalarmempfangs- stelle HBW mitgeteilt, von welchem Melder der Alarm erfolgt ist. Ist die Schleife I im Ruhezustand, d. h. von keinem Melder der Schleife I wird ein Alarmruf abgegeben, dann ist das Relais L angesprochen.
Der Stromkreis für das Relais L ist folgender : Minuspol der Batterie, Wicklung des Relais L, Ruhe-
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Melder M der Schleife I ein Alarm abgegeben, so wird das Relais L zum Abfallen gebracht. Das Relais L legt seinen Kontakt 3 l um, wodurch ein Stromkreis für das Relais Z geschlossen wird, der wie folgt verläuft : Erde, Ruhekontakt 3 !, Wicklung des Relais Z, Batterie, Erde. Der Kontakt 3l ist in Fig. 1 in seiner Arbeitsstellung dargestellt, da das Relais L im Ruhezustand der Schleife I angesprochen ist.
Das Relais Z spricht in dem oben beschriebenen Stromkreise an und betätigt seine Kontakte 4 s, J s und 6 z. Durch Schliessen des Kontaktes 4 z wird ein Stromkreis für das Relais D gebildet, der über Erde, Arbeitskontakt 4 z, Wicklung des Relais D, Ruhekontakt 7 f, Batterie, Erde, verläuft. In diesem
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Wicklung des Relais D, Ruhekontakt 7 f, Batterie, Erde, verläuft. Durch Schliessen des Kontaktes 10 d wird der durch den Kontakt 6 z vorbereitete Stromkreis für die Störungslampe BIL geschlossen. Der Stromkreis ist folgender : Erde, Arbeitskontakt 6 z, Arbeitskontakt 10 d, Störungslampe EtL, Batterie, Erde.
Die Störungslampe StL flackert nur sehr kurze Zeit auf, wenn von der Schleife 1 eine Alarmmeldung gegeben wird, denn bei der Aussendung der Stromstösse von dem Melder M spricht nach dem ersten Abfall
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Relais F geschlossen, der wie folgt verläuft : Erde, Batterie. Wicklung des Relais F, Arbeitskontakt 12 f, Auslösetaste AT, Erde. Durch Schliessen des Kontaktes 11 f wird ein Stromkreis für die Lampe AL gebildet, u. zw. über Erde, Arbeitskontakt 11 f, Lampe AL, Batterie, Erde. Die Lampe AL leuchtet auf
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Alarm in die Hauptalarmempfangsstelle HBW einläuft. Durch das Ansprechen des Relais F wird der Kontakt 7 f geöffnet und so der Haltestromkreis für das Relais D unterbrochen.
Dadurch ist es nicht möglich, dass die Störungslampe StL nochmals zum Aufleuchten kommt, da der Stromkreis für die Störungslampe SIL durch den Kontakt 10 d dauernd unterbrochen ist.
Wird dagegen von der Meldeschleife 1 keine Meldung abgegeben, sondern es liegt in dieser Schleife eine Störung irgendwelcher Art vor, dann leuchtet die Störungslampe StL dauernd auf, während die
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in der Hauptalarmempfangsstelle HBW angezeigt, dass eine Störung in der Meldeschleife 1 vorliegt.
Ist die Meldeschleife 1 z. B. durch Erdsehluss gestört, dann fällt das Relais L ab und bleibt, solange die Störung nicht behoben ist, dauernd aberregt. Über den Kontakt 3 i ist ein Stromkreis für das Relais Z geschlossen. Das Relais F kann in diesem Falle nicht zum Ansprechen kommen, da der Kontakt 5 z dauernd geöffnet bleibt. Infolgedessen wird auch der Stromkreis für die Anruflampe AL nicht geschlossen, da dieser von dem Relais F abhängig ist.
Der von dem Melder M der Schleife I abgegebene Alarm wird durch das Relais L auf den den Meldesebleifen gemeinsamen Empfangsapparat der Hauptalarmempfangsstelle HBW gekennzeichnet.
Eine besondere Relaisanordnung ist für jede Meldeschleife, wie schon oben ausgeführt, in der Hauptalarmempfangsstelle HBW angeordnet. Diese besteht für die Meldeschleife 1 aus den Relais B und T,
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Diese Relais haben die Aufgabe zu erfüllen, die Alarmempfangsapparate in der Hauptalarmempfangsstelle HBW während der Übertragung eines Alarmes von dem Melder M der Schleife 1 gegen die übrigen Schleifen 11 und 111 zu sperren.
Dem Relais L in der Meldeschleife 1 entsprechen die Relais 7 ; 7 der Meldeschleife 77 und L 2 der Meldeschleife III und L 3 der Meldeschleife IV. Die Wirkungsweise ist bei allen diesen Relais dieselbe.
Die von dem Melder M der Meldeschleife 1 ausgesandten Stromstösse, welche den von dem Melder M gegebenen Alarm kennzeichnen, werden durch das Relais L in die Alarmempfangsstelle HBW wie folgt
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des Kontaktes 13 l die von dem Melder M der Meldeschleife 1 ausgesandten Stromstösse aufgezeichnet. Der Locher Le ist von bekannter Bauart und auf dessen Wirkungsweise wird nicht näher eingegangen,
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kreis für den Alarmwecker W ist folgender : Erde, Batterie, Alarmwecker W, Stromstosskontakt 16 ü, Erde.
Durch den Kontakt 17 ü des Stromstossrelais Ü wird der in der HauptaJarmempfal1gsstelle einlaufende Alarmruf an eine Unterwache weitergegeben. An dieser Unterwache ist die Meldeschleife IV angeschlossen. Der von dem Melder M gegebene Alarm wird in folgendem Stromkreise auf die Empfangsapparate der Unterwache übertragen : Minuspol, Melder der Schleife IV, Stromstosskontakt 17 ü, Wicklung des Relais L 3, Empfangsapparat RE, Pluspol der Batterie. Der Meldeschleife IV sind ebenso wie der Schleife 1 Schaltmittel zugeordnet, die, wie oben ausgeführt, den Zweck haben, dem Beamten einen Alarm oder eine vorliegende Störung in der Meldeschleife IV anzuzeigen.
Beim ersten Abfall des Relais L wird ein Stromkreis für das Relais B gebildet, der wie folgt ver-
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Stromkreis spricht das Relais B an und schliesst für sich folgenden Haltestromkreis ; Erde, Batterie, Arbeitskontakt 19 b, Wicklung 11 des Relais B, Ruhekontakt 20 b 1, Ruhekontakt 21 b 2, Wicklung
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26 bund 27 b. Über den Kontakt 19 b verläuft der oben beschriebene Haltestromkreis für das Relais B.
Durch Schliessen der Kontakte 24 u und 25 M werden Stromkreise für die Relais T 1 und T 2, welche den Schleifen II bzw. III zugeordnet sind, geschlossen. Sie verlaufen wie folgt : Erde, Batterie, Ruhekontakt 28 b 1, Arbeitskontakt 24 u, Wicklung des Relais T 7, Ruhekontakt 29 M, Erde und Erde, Batterie, Ruhekontakt 29 b 2, Arbeitskontakt 25 u, Wicklung des Relais T 2, Ruhekontakt 29 ü, Erde.
Die Relais T 1 und T 2 sprechen an und betätigen ihre Kontakte. Durch Öffnen der Kontakte 30 t 1 und 31 t 1 wird die Schleife 11 und durch Öffnen des Kontaktes 32 t 2 die Schleife 111 unterbrochen.
Dadurch wird es unmöglich gemacht, dass während einer Alarmgabe, die vom Melder M der Schleife 1 aus erfolgt, ein Alarm von den Schleifen 11 oder 111 gegeben werden kann.
Die Relais L 1 der Schleife Il und L 2 der Schleife Ill werden über besondere Stromkreise erregt gehalten, so dass diese nicht abfallen können. Der Stromkreis für das Relais LI verläuft wie folgt : Minuspol der Batterie, Widerstand Wi 2, Arbeitskontakt 31 t 1, Wieldung des Relais Li, Pluspol der Batterie. Der Stromkreis für das Relais L 2 erstreckt sich über Erde, Widerstand Wi 3, Arbeitskontakt 32 t 2, Wicklung des Relais L 2, Batterie, Erde.
Nach Beendigung der Stromstossgabe von seiten des Melders M der Schleife 1 wird ein Kontakt 33le auf mechanische Weise von dem Locher Le geschlossen. Durch Schliessen dieses Kontaktes werden zwei Stromkreise gebildet, die wie folgt verlaufen : Erde, Arbeitskontakt 33le, Wicklung des Relais A, Batterie, Erde und Erde, Arbeitskontakt 33 le, Zeitstempel Z, Batterie, Erde. Auf dem Zeitstempel wird in bekannter Weise die Zeit der Beendigung einer Alarmmeldung von seiten eines Melders vermerkt, während in dem ersteren Stromkreis das Relais A zum Ansprechen kommt. Das Relais A betätigt seinen Kontakt 22 a, wodurch der oben beschriebene Stromkreis für das Relais U und das Relais B geöffnet wird.
Durch Abfallen der Relais U und B wird die Relaisanordnung für einen weiteren Alarmruf bereitgestellt.
Es sei angenommen, dass von einem Melder M 1 der Schleife 11 ein Alarm in die Hauptalarmempfangsstelle HBW gegeben wird. Das Stromstossrelais L 1 übermittelt dann die von dem Melder M 1 gegebenen Stromstösse den Empfangsapparaten Le und W der Hauptalarmempfangsstelle HBW. Beim ersten Abfallen des Relais L 1 während der Stromstossgabe spricht das Relais B 1 in folgendem Stromkreis an : Erde, Ruhekontakt 13 !, Ruhekontakt 14 ! 7, Wicklung 1 des Relais B 1, Ruhekontakt 18 u,
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wird der über den Kontakt 24 u verlaufende Stromkreis für das Relais T 1 nochmals unterbrochen, so dass auch beim Anziehen des Relais U das Relais T 1 nicht erregt wird.
Durch Schliessen des Kontaktes 33 b 1 wird ein Haltestromkreis für das Relais B 1 gebildet, der wie folgt verläuft : Erde, Batterie,
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umgelegt werden. Für die Relais T und T 2 bestehen folgende Stromkreise : Erde, Batterie, Ruhekontakt 27 b, Wicklung des Relais T, Arbeitskontakt 23 M, Kontakt 29 ü, Erde und Erde, Batterie, Ruhekontakt 29 b 2, Arbeitskontakt 25 u, Wicklung des Relais T 2, Kontakt 29 ü, Erde. Das der Meldeschleife II, von welcher aus die Alarmgabe erfolgt, zugeordnete Relais T 1 kann nicht ansprechen,
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des Relais B 1 unmöglich gemacht. Die Stromstösse, die von dem Melder M 1 der Schleife II ausgesandt werden, werden auf den Locher Le und auf den Alarmweeker W übertragen.
Die Stromkreise sind folgende : Erde, Arbeitskontakt 131, Stromstosskontakt 1411, Arbeitskontakt 1512, Locher Le, Wicklung' des Relais Ü, Batterie, Erde und Erde, Batterie, Alarmwecker W, Kontakt 16 ü, Erde. Durch den
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einlaufende Alarm an eine Unterwache (Alarmempfangsstelle) weitergegeben werden. Durch die Relaisanordnung wird es also erreicht, dass Meldungen, die von verschiedenen Schleifen, z. B. I, II und III ausgehen, sich nicht gegenseitig stören können.
Wenn während der Aussendung der Stromstösse von seiten des Melders M 1 der Schleife II ein zweiter Melder M 2 derselben Schleife II einen Alarm zur Hauptalarmempfangsstelle HBW senden will, so können sich beide Alarme nicht gegenseitig beeinflussen. Durch die besondere Ausbildung der Meldeapparate läuft die Typenscheibe des Melders M 2 während der Stromstossgabe von seiten des Melders M 1 leer ab, d. h. der Melder M 2 wird keine Unterbrechungen in der Schleife II hervorbringen. Da jeder Melder seine Meldung zwei-oder dreimal abgibt, so wird nach vielleicht einem Leerablauf der Typenscheibe der zweite Ablauf schon die Stromstösse an die Hauptalarmempfangsstelle HBW übermitteln können.
Eine eingehende Beschreibung der Meldeapparate erübrigt sich, da sie bekannter Bauart und für den Erfindungsgedanken ganz belanglos sind.
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Teil der Schleife III über die Klinke Kl 5 ist ein neuer Stromstosskreis hergestellt. Das Relais L 2 empfängt die von dem Melder M 3 ausgesandten Stromstösse und übermittelt sie an die Empfangsapparate der Hauptalarmempfangsstelle HBW. Der Beamte wird auf die Alarmgabe des Melders M 3 wie folgt aufmerksam gemacht. Beim ersten Abfallen des Relais L 2 kommt ein Stromkreis für das Relais Z 1 zustande, der wie folgt verläuft : Erde, Ruhekontakt 33l2, Wicklung des Relais Z 1, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais Z 1 an und schliesst einen Stromkreis über dem Kontakt 34 z 1 für das Relais D 1.
Der Stromkreis ist folgender : Erde, Arbeitskontakt 34 z 1, Wicklung des Relais D 1, Ruhekontakt 35 f 1, Batterie, Erde. Das Relais D 1 bildet für sich durch Schliessen des Kontaktes 36 d 1 einen Haltestromkreis, der über Erde, Arbeitskontakt 36 d 1, Wicklung des Relais D 1, Ruhekontakt 35 f 1 Batterie, Erde, verläuft. Für die Störungslampe StL 1 ist folgender Stromkreis geschlossen : Erde, Arbeitskontakt 37 z1, Arbeitskontakt 38 d 1, Störungslampe StL1, Batterie, Erde. Die Störungslampe StL 1 leuchtet nur sehr kurze Zeit auf, da beim nächsten Ansprechen des Relais L 2 bei der Aussendung der Stromstösse von seiten des Melders ill 3 das Relais Z 1 zum Abfallen gebracht wird.
Durch das Abfallen des Relais Z 1 wird folgender Stromkreis für das Relais F 1 gebildet : Erde, Ruhekontakt 39z1, Arbeitskontakt 40 d 1, Wicklung des Relais F 1, Batterie, Erde. Bei seinem Ansprechen betätigt das Relais F 1 den Kontakt 411, wodurch ein Haltestromkreis für das Relais F 1 gebildet wird. Der Stromkreis ist folgender : Erde, Batterie, Wicklung des Relais F 1, Arbeitskontakt 41 f 1, Auslösetaste AT1, Erde. Durch Schliessen des Kontaktes 42 f 1 wird ein Stromkreis für die Lampe AL 1 geschlossen, der über Erde, Arbeitskontakt 42 f 1, Anruflampe AL 1, Batterie, Erde, verläuft.
Die Anruflampe AT 1 leuchtet auf und zeigt den Beamten in der Hauptalarmempfangsstelle HBW an, dass ein Alarm von der gestörten Meldeschleife 111 gegeben wird.
Wenn in der Reserveleitung selbst eine Störung vorläge, wodurch das Relais L 2 abfallen würde so leuchtet die Störungslampe StL 1 so lange auf, bis die Störung in diesem Teil der Schleife behoben ist.
Beim ersten Abfallen des Relais L 2 während der Alarmgabe wird ein Stromkreis für die Wicklung 1
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Batterie, Arbeitskontakt 36 b 2, Wicklung II des Relais B 2, Wicklung des Relais U, Ruhekontakt 22 a Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais U an. Durch Öffnen des Kontaktes 21 b 2 wird ein Ansprechen der Relais B und B 1 verhindert und durch Schliessen der Kontakte 23 u und 24 u sind Stromkreise für die Relais T 1 und T gebildet, wodurch eine Stromstossgabe von seiten der Meldesehleifen I und II während der Aussendung der Stromstösse von seiten des Melders M 3 der Meldeschleife III ver-
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mit den ausgesandten Stromstössen von seiten des Melders M 3 zum Ertönen gebracht.
Nach Schluss der Stromstossgabe wird durch das Ansprechen des Relais A die Anordnung für einen weiteren Anruf bereitgestellt. Durch Öffnen der Auslösetaste AT 1 wird die Lampe AL 1 abgeschaltet. Die weiteren Schaltvorgänge, die bei der Auslösung zur Wirkung kommen, werden nicht näher beschrieben, da diese für den Erfindungsgegenstand unwesentlich sind.
Die Fig. 2,3 und 4 zeigen nun ein anderes Ausführungsbeispiel. In den Fig. 2-4 sind der Übersichtlichkeit wegen andere Bezugszeichen gewählt worden. In dem gewählten Beispiel ist eine Feuermelderanlage mit zwei Schleifen und einer Hilfsschleife sowie einer Hauptalarmempfangsstelle HAS (Zentrale) dargestellt. In den Schleifen, die mit 1 und II bezeichnet sind, sind je fünf Melder angeordnet.
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dazu dienen, dem Beamten an der Hauptalarmempfangsstelle anzuzeigen, dass von einem oder mehreren Meldern Meldungen gegeben worden sind, oder dass in irgendeiner Schleife eine Störung vorliegt, wie z. B. Drahtbruch.
Die Wirkungsweise der selbsttätigen Drahtbruehumsehaltung auf die Hilfsschleife wird an Hand der Fig. 2,3 und 4 wie folgt beschrieben.
Es wird angenommen, dass zwischen den Meldern M II und l, III der Schleife 1 ein Drahtbruch vorliegt. Im Ruhezustand der Schleife 1, d h., wenn von keinem Melder der Schleife I ein Alarmruf
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abgegeben worden ist, fliesst ein Ruhestrom durch die Schleife, der das Linienrelais LR ansprechen lässt.
Der Stromkreis für das Linienrelais ist folgender : Minuspol der Batterie, Kontakt M II 4, Melder I-V, Wicklung des Linienrelais LR, Milliamperemeter MA, Pluspol der Batterie. Da nun, wie oben beschrieben, ein Drahtbruch in der Schleife I zwischen den Meldern M II und M III besteht, so wird die Wicklung des Linienrelais LR stromlos. Der Kontakt lr legt sich hierauf von Stellung I nach Stellung II, wodurch ein Stromkreis für ein Relais R geschlossen wird, u. zw. über : Erde, Kontakt lr (Stellung II), Ruhe-
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gebildet, u. zw. über : Erde, Ruhekontakt fvr5, Ruhekontakt hr I 2, Ruhekontakt hr II 2, Arbeitskontakt r 1, Wicklung des Relais AnR, Minuspol der Batterie.
Durch das Ansprechen des Relais R wird die Drahtbrachumsehaltung über Kontakt r 2 vorbereitet. Durch Schliessen des Kontaktes r 3 bildet das Relais R über Wicklung II für sich einen Haltestromkreis, der wie folgt verläuft : Erde, Ruhekontakt fvr 2, Arbeitskontakt r 3, Wicklung II des Relais R, Minuspol der Batterie. Ferner wird durch Schliessen des Kontaktes f 4 der Stromkreis für den Locher I vorbereitet und durch Kontakt r 5 der Stromkreis für das Relais FVR. Da nun das Relais AnR in dem oben beschriebenen Stromkreis ange-
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wird noch über Kontakt anr 1 ein Stromkreis für das Relais H R I geschlossen über : Erde, Arbeitskontakt anr 1, Wicklung I des Relais H R I, Ruhekontakt ur I 1, Minuspol der Batterie.
Das Relais H R I spricht in dem oben beschriebenen Stromkreise an und trennt nun durch Kontakt hr I 1 die dahinter liegende Relaiskette ab. Gleichzeitig schliesst es für sich über Kontakt hr I 2 einen Haltestromkreis über : Erde, Arbeitskontakt for 5, Arbeitskontakt hr I 2, Wicklung II des Relais H R I, 7-SekundenKontakt z 17, Wicklung des Relais UR I, Minuspol der Batterie. Zu gleicher Zeit erfolgt auch durch Öffnen des Ruhekontaktes hr I 2 die Auftrennung des Stromkreises für das Relais AnR. Durch Schliessen des Kontaktes Ar 7 3 wird der Stromkreis für die Drahtbruchumschaltung weiter vorbereitet. Durch Umlegen des Kontaktes hr I 4 wird der Stromkreis für den Locher I gebildet.
Da nun das Übertrager- relais ÜRI in Reihe mit dem Locher I anspricht, wird auch der Kontakt ür 11 geschlossen, welcher das Verzögerungsrelais VR R I über folgenden Stromkreis einschaltet : Erde, Arbeitskontakt ür I 1, Verzögerungsrelais VR I, Minuspol der Batterie. Da das Relais 9R 1 bereits in Reihe mit der Wicklung II des Relais HR I angesprochen hat, sind auch die Kontakte ur I 1 und ur I 2 umgelegt. Durch Schliessung des Kontaktes ut 11-wired der Stromkreis für die zweite Relaiskette und des Lochers II vorbereitet und über Kontakt ur I 2 der Stromkreis für das Zeitrelais Z I durchgeschaltet.
Das Zeitrelais Z I kann nun über folgenden Stromkreis ansprechen : Erde, Arbeitskontakt Mr 71, Arbeitskontakt ur S, Arbeitskontakt vr 11, Relais Z I, Minuspol der Batterie.
Nach vier Sekunden schliesst das Zeitrelais Z I den Kontakt z 14 und es entsteht folgender Strom-
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hiebei nicht zur Wirkung, da der über den Kontakt u 7 2 gebildete Stromkreis durch den Kontakt ur 1 des gleichzeitig über den Kontakt u I 4, wie nachstehend beschrieben, ansprechenden Relais FVR wieder unterbrochen wird. Durch Umlegen des Kontaktes u I 3 wird der Stromkreis der Ansprechwicklung des Relais R aufgetrennt und für den Drahtbruchzustand umgeschaltet. Über Kontakt M 7 4 wird ein Stromkreis für das Relais FVR gebildet, so dass dies wie folgt anspricht : Erde, Kontakt Ir (Stellung 1), Arbeitskontakt u I 4, Arbeitskontakt r 5, Wicklung I des Relais FVR, Minuspol der Batterie.
Das Relais FVR betätigt seine Kontakte und hält sich über Wicklung II, durch Öffnen des eigenen Kurzschlusskontaktes for 5, über folgenden Stromkreis : Erde, Wicklung II des Relais FVR, Arbeitskontakt 71rI2, Wicklung II des Relais H R I, 7-Skunden-Kontakt z 17, Relais UR I, Minuspol der Batterie. Durch Öffnen des Ruhekontaktes fur 1 wird ein Ansprechen des Relais V & über Kontakt M. 7 2 verhindert. Ferner öffnet der Kontakt fvr 2 den Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais R. Der Kontakt for 4 dient dazu, den Locherstromkreis I aufrecht zu erhalten, da sieh der Kontakt r 4 des Relais R geöffnet hat.
Durch das Relais U II, welches gleichzeitig mit Relais U I eingeschaltet wurde, erfolgt über den Kontakt u II 2 die Belegung einer freien Hilfssehleife. Nehmen wir an, dass die Hilfssehleife I'noch nicht von andrer Seite belegt worden ist, so wird durch den Kontakt u II 2 die Wicklung I des Relais HRH I
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die Hilfssehleife l'ausgebildet ist. Es sind lediglieh die zu ihr führenden Leitungen mit HS und U 1 besonders bezeichnet (hervorgehoben). Wäre nun in vorstehendem Fall die erste Hilfsschleife l'besetzt gewesen, so wäre durch Ansprechen des Relais HRH 11 die Drahtbruehumschaltung auf die zweite Hilfsschleife 11'erfolgt.
Über den Kontakt hrh 11 wird folgender Haltestromkreis für das Relais U 11 gebildet : Erde,
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der Schleife 1 auf die Hilfssehleife l'um. Durch den Kontakt u 114 wird der linke Leitungszweig von der Linienbatterie LB 1 abgetrennt und der rechte Leitungszweig mit der Linienbatterie LB I an Erde gelegt. Das Zeitrelais Z 1 öffnet nach sieben Sekunden durch seinen Kontakt z 17 den Haltestromkreis für die Relais UR I, HR I und FVR, wodurch dieselben zum Abfallen kommen. Der Kontakt us 12 legt sich wieder in Ruhestellung und schaltet hiedurch das Zeitrelais Z ab.
Durch Kontakt ur 11 wird
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Alarmmeldungen vom linken sowie vom rechten Leitungszweig der Stammschleife gegeben werden, nur mit dem Unterschied, dass jetzt die Melder des linken Leitungszweiges der Stammschleife auf die Hilfsschleife 1', während bei dem rechten Leitungszweig die Melder weiter auf die Stammschleife arbeiten.
Nach Beseitigung des Drahtbruches ist der linke und der rechte Leitungszweig der Schleife 1
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sprechen hierauf an und legen beide ihre Kontakte in die Stellung I um, jedoch wird das Zeitrelais hiebei wieder über folgenden Stromkreis eingeschaltet und gehalten : Erde, Ruhekontakt vr 11, Arbeitskontakt M 7 2, Wicklung des Relais Z 1, Minuspol der Batterie. Durch vorstehenden Stromkreis belegt die Schleife 1 die Relaiskette des Lochers I wie früher schon beschrieben. Da durch Öffnen des Kon-
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des Kontaktes ur 11 auf die Relaiskette des Lochers 11 : Erde, Kontakt anr 2 der Hilfsschleife 1', Wicklung 1 des Relais H R II, Ruhekontakt ur II 1, Kontakt ur I 1, Minuspol der Batterie.
Durch Betätigen des 4-Sekunden-Kontaktes z 14 des Zeitrelais Z 1 kann nun auch das Verzögerungsrelais VR
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wicklung von Relais U 11.
Durch Umlegen des 4-Sekunden-Kontaktes des Zeitrelais Z II wird das Umschalterelais U 1 der Hilfssehleife l'über folgenden Stromkreis eingeschaltet : Erde, 4-Sekunden-Kontakt z 11 4 des
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Arbeitskontakt u I 3.
Durch Umschalten des Kontaktes u I 6 wird das Relais FVR über folgenden Stromkreis eingeschaltet : Erde, Kontakt Zr (Stellung 1), Kontakt u 16, Arbeitskontakt ?-3, Wicklung 7 des Relais FVR, Minuspol der Batterie. Das Relais FVR spricht an und trennt durch seinen Ruhekontakt Ivr 1 den Haltestromkreis für Relais R und schliesst durch seinen Arbeitskontakt fvr 3 den Stromkreis für das Relais DVR über : Erde, Kontakt u 14, Wicklung I des Relais DVR, Arbeitskontakt fvr 3, Minuspol der Batterie.
Das Relais DVR kann nun ebenfalls ansprechen und hält sich hierauf über seinen Arbeitskontakt dvr 2 und Wicklung 11 und trennt durch Kontakt dur 1 den Stromkreis des 4-SekundenKontaktes z II 4 des Zeitrelais Z II, wodurch ein Ansprechen von Relais VR verhindert wird.
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an den linken Leitungszweig der Schleife. Der Kontakt u 111 trennt den Haltestromkreis für die Relais HRH 1 und URH I und öffnet den 7-Sckunden-Kontakt z I 7 des Zeitrelais Z 1. Die Schleife 1
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folgende Umschaltungen der Relais der Hilfsschleife l'vor.
Durch Schliessen des 4-SekundenKontaktes z 1 4 des Relais Z 1 wird folgender Stromkreis für das Relais V R gebildet über : Erde, 4-Sekunden-Kontakt z 14, Kontakt 7tr 13, Kontakt dvr 1, Kontakt M-7, Kontakt ? 7 2, Wicklung des
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und trennt den Haltestromkreis für das Relais U 1 der Hilfssehleife 1'. Hiedurch kommt das Relais U 1 zum Abfallen und bringt durch seinen Kontakt u 16 das Relais FVR wie folgt zum Ansprechen : Erde, Kontakt Ir (Stellung 11) Kontakt u 16, Kontakt r 3, Wicklung 1 des Relais FVR, Minuspol der Batterie.
Das Relais FVR trennt nun in bekannter Weise den Haltestromkreis für das Relais R ab und bringt durch Kontakt fvr 3 und den schon vorher umgelegten Kontakt vr 2 das Relais DVR zum Ansprechen.
Dieses hält sich über seinen eigenen Arbeitskontakt dvr 2 und trennt durch Öffnen des Kontaktes dvr 1 den Haltestromkreis für das Relais VR.
Beim Öffnen des 7-Sekunden-Kontaktes z 17 des Zeitrelais Z 1 werden die Relais UR 1, ER 1
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falls stromlos und damit sind auch die anderen Relais der Hilfsschleife l'wieder im Ruhezustand.
Da die Locheranzahl in der Hauptalarmempfangsstelle (Zentrale) nicht begrenzt ist, können auch mehrere Drahtbruchmeldungen gleichzeitig entgegengenommen werden, so dass die erforderliche Drahtbruchumschaltung je nach Eingang der Drahtbruchmeldung ausgeführt wird.
Tritt bei dem auf die Hilfsschleife l'geschalteten linken Leitungszweig an der Drahtbruchstelle
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Schleife mit Ruhestrom arbeitet. Bei einem Erdschluss an der Drahtbruchstelle des rechten Leitungszweiges würde auch hier das Linienrelais LR der Schleife 1 unter Ruhestrom stehen und wie im Normalzustand arbeiten.
Sollte nun aber an der Drahtbruchstelle ein doppelseitiger Erdschluss entstehen, so verbleiben beide Leitungszweige an der Schleife 1 und dieselbe arbeitet wie im Normalzustand unter Ruhestrom, da die Drahtbruchstelle durch den doppelseitigen Erdschluss überbrückt ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Alarmanlagen, insbesondere Feuermeldeanlagen, bei denen die einzelnen Alarmgebestellen in Schleifen angeordnet sind und die Alarmgebestellen einer Schleife bei Anruf von seiten einer Alarmgebestelle dieser Schleife sich gegenseitig sperren und bei denen eine in der Alarmempfangsstelle vorgesehene Hilfseinrichtung die Aufteilung der gestörten Schleifen in zwei normale Schleifen und so die Alarmgabe von beiden Seiten einer gestörten Schleife ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtung aus einer Schleife besteht, welche mittels an den einzelnen Schleifen vorgesehener Klinken (Kl1 bis bis Kl 5) mit diesen in Verbindung gebracht werden kann.