DE433595C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit selbsttaetigem Betrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit selbsttaetigem Betrieb

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DE433595C
DE433595C DET28597D DET0028597D DE433595C DE 433595 C DE433595 C DE 433595C DE T28597 D DET28597 D DE T28597D DE T0028597 D DET0028597 D DE T0028597D DE 433595 C DE433595 C DE 433595C
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit selbsttätigem Betrieb. Die Erfindung bezieht sich auf den Verkehr in Fernsprechanlagen. Es kommt häufig vor, elaß zwischen zwei Gruppen von AnschluBleitungen Verbindungen in der eigenen und Verbindungen in der anderen Gruppe hergestellt werden sollen. Vorausgesetzt werden Anlagen mit mehreren Gruppen v-erbindungsuchender Leitungen, denen je eine Mehrzahl von doppelt gerichteten Verbindungsleitungen zugeordnet ist, über welche der innere Verkehr der Gruppe abgewickelt wird. Die Erfindung bezieht sich auf den Verbindungsverkehr zwischen den Gruppen und bezweckt, die Anzahl der Kupplungsglieder möglichst niedrig zu machen. Ferner soll die Numerierung für die Verbindungen in der eigenen Gruppe und für Verbindungen, die aus anderen Gruppen ankommen, gleich sein. Wenn die übliche Reihenschaltung der Gruppen z. B. für eine innere Verbindung zweistellige Rufziffern verlangt, müßte bei einer Verbindung zti einer fremden Gruppe eine Rufziffer vorgeschaltet werden, um zunächst bis zur ge-#,s-ünscliten Gruppe zu gelangen. Die Erfindung besteht nun darin, daß zwischen je zwei Verbindungsleitungen der verschiedenen Gruppen Kupplungsstellen angeordnet sind, die nur für Verbindungen von Gruppe zu Gruppe benutzt werden.
  • Angenommen, eine zuerst eingebaute Gruppe habe die -Nummern io bis 59 und eine später, hinzukommende Gruppe erhalte die -Nummern 6o bis 99. Alle Verbindungen innerhalb der eigenen Gruppe werden dadurch aufgebaut, daß die anrufende Stelle eine Verbindungsleitung als eine von ihrer Anschlußstelle abgehende und eine als für die gewünschte Stelle ankommende Verbindungsleitung der eigenen Gruppe benutzt. Es kann die gleiche Verbindungsleitung als abgehende und ankommende Leitung dienen. Bei Verbindungen von Gruppe zu Gruppe liegt die abgehende Verbindungsleitung in der Gruppe des Anrufers und die ankommende Verbindungsleitung in der Gruppe der gewünschten Stelle. Da nun gemäß der Erfindung zwischen je zwei Verbindungsleitungen der beiden Gruppen unmittelbare Kupplungsstellen angeordnet sind, die beim Anreiz von beiden Gruppen her selbsttätig durchschalten, ist zur Schließung dieser Kupplungsstelle keinerlei Wahlvorgang erforderlich. Die Nummern der älteren Gruppe (io bis 59) müssen also nicht eine neue Stelle, etwa » i «, vorgesetzt erhalten, damit die Stellen 6o bis 99 in diese Gruppe hineinrufen können.
  • Eine besonders einfache Ausführungsform der Erfindung ergibt sich bei Verwendung eines Kreislaufsystems. Zunächst wird eine Verbindungsleitung der eigenen Gruppe belegt und an diese ein Nummernempfänger angeschaltet. Wenn die Verbindung in die eigene Gruppe geht, so wird die gewünschte Stelle mit der bereits belegten Verbindungsleitung verbunden und der Nummernempfänger abgeschaltet. Wenn die Verbindung zu einer anderen Gruppe geht, so wird die gewünschte Stelle angereizt, eine Verbindungsleitung ihrer Gruppe zu belegen, worauf die beiden Verbindungsleitungen unmittelbar gekuppelt werden. Die Abb. i -zeigt den Grundgedanken der Erfindung. N I und N II sind zwei Gruppen anschlußsuchender Leitungen, denen die Verbindungsleitungen 1,:2, 3, d, 5 für Gruppe N T -und 6, 7, 8, 9, io für Gruppe N II zugeordnet sind. Der innere Verkehr zwischen den Leitungen derselben Gruppe spielt sich in bekannter Weise wie folgt ab: Ein z. B. auf der Leitung 22 eintreffender Anruf belege die Verbindungsleitung 3, diese wird mit einem freien Nummernempfänger L N7 i verbunden, über welchen die gewünschte Leitung 43 aufgesucht und geprüft . wird. Ist diese frei, so wird die Leitung 43 ebenfalls mit der Verbindungsleitung 3 verbunden, und der Nummernempfänger Lh' wird sogleich wieder freigegeben. Eine Verbindung von einer zur anderen Gruppe wird gemäß der Erfindung folgendermaßen hergestellt: Ein auf der Leitung 22 eintreffender Anruf belege in bekannter Weise über Wähler oder Relais die Verbindungsleitung 3. Diese wird mit einem Nummernempfänger, z. B. LW i, verbunden, über welchen die gewünschte Leitung N r. 78 aufgesucht und geprüft wird. Ist diese Leitung frei, so wird die Leitung 78 z. B. mit der Verbindungsleitung 6 verbunden. Die beiden Verbindungsleitungen 3 und 6 werden nun mit einander gekuppelt, indem entweder ein Wähler nach Art der Vorwähler oder Anrufsucher die beiden Leitungen kuppelt oder ein Relais KR % an der Kreuzungsstelle der sich überschneidenden Verbindungsleitungen erregt wird. Nach dieser Kupplung wird der Leitungswähler LW sofort wieder frei.
  • Der innere Verkehr von Gruppe N I (X II) soll die Verbindungsleitungen von Gruppe N II (N I) nicht beim Aufsuchen des gewünschten Teilnehmers benutzen, daher Ersparnis an Verbindungsleitungen.
  • Jeder der anschlußsuchenden Leitungen einer Gruppe stehen nur fünf Kupplungspunkte zur Verfügung. Trotzdem können von der Gesamtheit aller in beiden Gruppen N I und N II untergebrachten Teilnehmeranschlüsse zehn Gespräche gleichzeitig geführt werden, wenn sich alle Gespräche innerhalb der Gruppen abwickeln. Es können auch in jeder Gruppe drei innere und ferner zwei Durchgangsverbindungen von Gruppe zu Gruppe, also zusammen gleichzeitig acht Verbindungen bestehen, trotzdem jeder Gruppe nur fünf Verbindungsleitungen zur Verfügung stehen.
  • Außer der Ersparnis von Kupplungspunkten hat die Anordnung noch den Vorteil eines billigen Ausbaues der Anlage. Man beginnt z. B. den Aufbau der Anlage, entsprechend einer festgestellten Teilnehmerzahl, mit Gruppe N I; ist dann die Aufnahmefähigkeit dieser Gruppe überschritten, so beginnt man mit der Aufstellung der Gruppe V II, die zunächst nicht die gleiche Anzahl Verbindungsleitungen zu besitzen braucht wie die Gruppe N I. Die Zahl der Kupplungseinrichtungen zwischen den Verbindungsleitungen beider Gruppen kann daher auch kleiner bemessen sein.
  • Erweiterungen der gesamten Anlage können auf verschiedene Weise vorgenommen «-erden. Zu jeder Gruppe N I und %' II können neue Anschlüsse angefügt «-erden, es ist dann aber, falls die gleiche Verkehrshäufigkeit gewünscht wird, die Zahl der Verbindungsleitungen zu erweitern, was bei Relaissystemen ohne weiteres möglich ist. Falls eine Erweiterung der Gruppen über eine vorbestimmte Zahl von Anschlüssen nicht erwünscht ist, errichtet man eine dritte Gruppe N III und fügt in die Verbindungsleitungen zwischen den Gruppen X I nach N III und 1 1I nach N III besondere Kupplungseinrichtungen ein (Abb. 2) .
  • Das nachstehend angeführte Ausführungsbeispiel zeigt ein Relaissystem: jedoch ist es ohne weiteres möglich, an Stelle der Relaisanordnungen die in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb üblichen Wähler anzuwenden, ohne von der Erfindung abzuweichen.
  • Abb. 2 zeigt die tun eine Gruppe A" III erweiterte Anlage der Abb. i.
  • Abb. 3, q. und 5 stellen ein Ausführungsbeispiel des Stromlaufes der Anlage unter Abb. i dar.
  • Die Anschlüsse N r. 21 und 22 gehören zu einer Gruppe N I, während die Anschlüsse Nr. 78 und 79 einer anderen Gruppe N II zugeteilt sind (Abb. 3 und d.). Für die Gruppe N I sind zwei Verbindungsleitungen 1, 2, 3, d. und 5, 6, 7, 8 und für die Gruppe 1V II sind auch zwei Verbindungsleitungen 9, io, i i, 12 und 13, 1d., 15, 16 eingezeichnet. An den Kreuzungsstellen der Teilnehmer- und Verbindungsleitungen sind Kupplungsrelais KH angeordnet. Für die Nummerneinstellung sind zwei Nummernempfänger (Wähler) LLI' (Abb. 5) vorgesehen. Die Zuführungsleitungen 2d., 25,:26, 27 von dem einen und 2d.' .25', 26', 27' von dein anderen Nummernempfänger sind über alle Verbindungsleitungen (i, 2 ..., 15, 16) geführt. Zwischen jeder dieser Verbindungsleitungen und Zuführungsleitungen werden Wählerverbindungsrelais 11"b' eingefügt.
  • Der Stromlauf ist ein Kreislaufsystem. Zur Erläuterung des Stromlaufes sei angenommen: I. Teilnehmer Nr.21 soll Nr.22 anrufen, Verkehr innerhalb der Gruppe I.
  • II. Teilnehmer Nr. 21 soll Nr.78 anrufen, Verkehr voll Gruppe 1 zu Gruppe IL I. Die Verbindung mit einer freien Verbindungsleitung (eine weitere Anschlußvermittlung liege noch nicht vor). Der Teilnehmer Nr.21 hebt den Hörer ab und erregt dadurch sein Linienrelais L i auf folgendem Wege: i. Erde, Drosselspule Dr, Ruhekontakt r 14, Hörerumschaltekontakt, Teilnehmerapparat, Doppelarbeitskontakt t i i, Linienrelais L i, Ruhekontal.:t y-12, Leitung 2i («-eiter Abb. 5), Ruhekontakte iä .I und 114, Batterie. Das Linienrelais L i schließt seine Arbeitskontakte 111, 112 usw. (soviel wie `'erbindungsleitungen für die Gruppe N I vorgesehen sind), und es kommt über 1 11 folgender Stromkreis zustande 2. Erde, Arbeitskontakt 111, Relais hll i, Wicklung I, Leitung 2, Ruhekontakt v i i, Leitung 17, Ruhekontakt st i, Batterrie. Das Kupplungsrelais 1i H i spricht an und schließt seine Arbeitskontakte kh i i, kla 12. Über die Kontakte kh 12 wird die Teilnehmerleitung Nr. 21 an die Verbindungsleitung 3, .I gekuppelt, wodurch das Speiserelais A i anspricht über: 3. Batterie, Relais .Q i, Leitung 3, Arbeitskontakt kli 12, Teilnehmerleitung und -apparat, Ruhekontakt 1- 1I, Drosselspule Dy, Erde. Das Relais .l i erregt das Verzögerungsrelais L' i über: .I. Erde, Arbeitskontakt a i i, Relais k' i, Batterie. Dieses öffnet seinen Ruhekontakt 7, 11 und schließt die Arbeitskontakte 7, 12, V 13, v 1I, v 15, v 16. Das Öffnen von Kontakt v i i sperrt die Verbindungsleitung, um zu verhindern, daß während der Herstellungszeit der laufenden Verbindung z. B. der Teilnehmer N r. 22 auf die gleiche Leitung geschaltet wird. Benn Abheben seines Hörers vom Hakenumschalter würde das Linienrelais I_ 2 ansprechen und seinen Kontakt 121 schließen; das Kupplungsrelais KH 3 Wicklung I kann aber nicht ansprechen, weil, wie gesagt, der Kontakt v i i geöffnet wurde.
  • z, 12 schließt den Haltekreis für das Kupplungsrelais KH i über: 5. Erde, Arbeitskontakt v 12, Ruhekontakt g 13 und abs i i, Leitung i, Arbeitskontakt klr i 1, Relais KH i Wicklung II, Trennrelais T i, Batterie. Das Trennrelais T i spricht an und trennt beim Doppelarbeitskontakt t 11 (las Linienrelais L 1 ab, dessen Kontakte 1 11, 112 sich öffnen. Gleichzeitig wird der ArbeitsschlepplcOntakt t 12 und t 13 betätigt, woselbst die Teilnehmerleitung Nr.21 gegen ankommende Anrufe gesperrt wird (siehe »Gewünschte Leitung besetzt«). Die anderen Kontakte von Relais V 1 haben folgende Funktionen: Kontakt v 1.1. bereitet den Num-
    mernstromkreis vor. Kontakt z, 15 bereitet
    die Abschaltung der Dienstwahl vor. Kon-
    takt v 16 verlängert die Leitung 17, wodurch
    die Verbindungsleitung 5, 6, ; , 8 wählbar
    (über v 21) wird. Kontakt z, 13 schaltet die
    Dienstwahl ein.
    Die Dienstwahl.
    Da angenommen wurde, daß zur Zeit noch
    keine andere Verbindung besteht, sind auch
    beide Nummernempfänger LIT' frei, Kontakt
    z' 13 schließt also den Stromkreis über
    6. Erde, Arbeitskontakt v 13, Ruhekontakte
    g 12 und a1>s 12, Relais D_ TI' i, Batterie; das
    Relais DIT' i wird erregt und betätigt seine
    Kontakte dw ri und du, z2. Der Doppelarbeits-
    kontakt dw ii schließt den Prüfkreis über:
    Erde, Ruhekontakt wv 24., Kontakt
    dz" i i, Relais II7V i Wicklung 1, Leitung 25
    (weiter Abb. 5), Schleppkontakt z<<p 3, Relais
    ITT, Batterie; und parallel dazu:
    B. Erde, Ruhekontakt 70V24, Kontakt
    (17a 11, Ruhekontakt wv i i, Relais Wh 2
    Wicklung I, Leitung 25' zum zweiten Num-
    niernempfänger 1_I3", dort ebenfalls über ein
    Relais ITT zur Batterie; Relais TUT' i und
    II-P sprechen an, Relais TI'V i öffnet sofort
    den Ruhekontakt wv i i, so daß die Relais
    ji'Z' 2 und 11,'P' sofort wieder abfallen, d. h.
    der zweite Nummernempfänger L ff' wird
    nicht belegt. Das Relais I37 i schließt für
    sich selbst einen Haltekreis über:
    9. Erde, Arbeitskontakte Au 12 und wv i2,
    Relais ITT i WicklungII, Leitung 26 (weiter
    Abb. 5), Arbeitskontakt 7C 3 (wodurch der
    Schleppkontakt zcrP 4 geöffnet wird), Relais
    li'P, Batterie. Das Abschalten der Leitung
    25 sperrt den \uiiiinerneinpfänger 1_y3' gegen
    weitere Belegungen. Der Arbeitskontakt
    zeV 13 schließt den Stromkreis zum Num-
    mernempfänger LII':
    io. Erde, Arbeitskontakt v 14, Ruhekon-
    takt a 12, Arbeitskontakt zuz, 13, Leitung 27
    usw. (Abb. 5), siehe Wahl. Der Arbeitskon-
    takt wv 15 bereitet die Abschaltung der
    Dienstwahl vor, indem (las Relais S i Wick-
    lung 1 an die Leitung 2.1 angelegt wird.
    Wäre der erste Nummernempfänger be-
    setzt gewesen, so hätte Relais II'V i nicht an-
    sprechen können. In (fiesem Falle bliebe Re-
    lais II'y' 2 erregt und hätte unter anderem
    auch den Ruhekontakt 70V24. geöffnet und da-
    durch verhindert, daß das Relais ITL' i an-
    spricht, wenn etwa während der Belegung des
    zweiten Nummernempfängers Lit' der erste
    LW freigegeben wird, also dessen Zufüh-
    rungsleitung 25 Spannung erhält.
    Die Zehnerwahl »zwei«.
    Iin -Nummernempfänger LIT' legt der Ar-
    beitskontakt u,p i Erde an die Halteleitung
    3 i, und der Arbeitskontakt vrp 2 verbindet das verzögerte Umsteuerrelais O mit der Stroinstoßleitung 27. Es erfolgt nun der erste Zehnerstromstoß; Relais A i fällt ab: i i. Erde, Arbeitskontakt v 1d, Ruhekontakt a 12, Arbeitskontakt zz1z, 13, Leitung 27, Arbeitskontakt ze,p 2, Relais O, Batterie; Relais O wird erregt. Parallel zum Stromkreis unter i i fließt ein zweiter über: 12. Leitung 27, Schleppkontakt f i, Ruhekontakt g 3, Leitung 33, Kontaktkette z I-2, z I1-2, z 111-2, -- IV-2, -- V-2, Leitung 32, Ruhekontakt g i, Relais F, Batterie; Relais F spricht an und öffnet bei Kontakt f I den Stromkreis unter Pos. 12; bei Kontakt f 2 wird geschlossen: 13. Leitung 27, Arbeitskontakt f 2, Ruhekontakt g 6, Schleppkontakt z I-i, Relais Z 1, Batterie; Relais Z I spricht an und hält sich über: 14. Batterie, Relais Z I, Arbeitskontakt Schleppkontakt z II-4, Hilfsrelais ZH, Leitung 3 i, Arbeitskontakt wp i, Erde; Relais ZH spricht an und schließt seinen Ar-1)eitskontakt wlz i, aber zunächst ohne Wirkung. Relais Z I bereitet beim Arbeitskontakt--I-3 den Erregerkreis für das Relais Z 11 vor.
  • Pause zwischen dein ersten Lind zweiten Stromstoß.
  • Relais A i wird wieder erregt und öffnet den Ruhekontakt a i2, welcher die Halteerle für Relais F abschaltet und dieses aberregt; der Arbeitsschleppkontakt f i fällt zurück und legt die Leitung 27 wieder an Leitung 33, gleichzeitig öffnet sich Arbeitskontakt f 2. Das Relais _0 hält sich während der Pause infolge seiner starken Verzögerung.
  • Zweiter Zehnerstromstoß: Relais <1 i zieht wieder an: 15. Erde, Kontakte v 14, a 12, wv 13, Leitung 27, Kontakte f i, g3, Leitung 33, Arbeitskontakt w 1-3, Zehnerrelais Z II, Batterie. Das Relais F spricht jetzt nicht an, da sein Erregerkreis bei Kontakt z I-2 unterbrochen ist. . Dagegen spricht Relais Z 11 an, öffnet mit seineirr Schleppkontakt z I1-4 den Haltestromkreis für Relais Z I, das aber nicht stromlos wird, da es über: 16. Batterie, Relais Z I, Arbeitskontakte z 1-i und z II--., Leitungen 30 und 27, Kontakte wv 13, a 12, v 1d Erde erhält.
  • Das Relais Z II wird über: 17. Batterie, Relais Z II, Arbeitskontakt II-I, Schleppkontakt --111-4, Relais Z11, Leitung 3 i, Arbeitskontakt wp i, Erde gehalten.
  • Zweite P a u s e : Relais 11 i ist wieder abgefallen und hat durch Öffnen des Kontaktes a 12 den Stromkreis für Relais Z I unterbrochen, «-elches stromlos wird.
  • L" m s t e u e r u n g : Die Pause und die Zeit nach dein zweiten Zehnerstromstoß ist die Dekadenpause: diese dauert so lange, daß das Relais Q nach seiner Verzögerungszeit den Anker freigibt. Die Schließung des Ruhekontaktes q i hat keine Wirkung, der Ruhekontakt q 2 jedoch schließt folgenden Stromkreis: 18. Batterie, Relais G, Arbeitskontakt zli i, Kontakt q 2, Leitung 31, Arbeitskontakt wp i, Erde; Relais G spricht an und hält sich über Arbeitskontakt g 5. Bei den Kontakten g 2, g d. und g 7 werden die Stromstoß- und Halteleitungen auf die Einerrelais umgelegt.
  • DieEinerwahl. Erster Stromstoß: i g. Erde, Kontakte v 14, a i 2 und wv 13, Leitung 27, Arbeitskontakt wp 2, Relais 0, Batterie; Relais Q wird wieder erregt und gleichzeitig auch Relais F, letzteres über: 2o. Leitung 27, Schleppkontakt f i, Arbeitskontakt g .4, Leitung 35, Kontaktkette e I-2, e I1-2, e 11I-2, e 1V-2, c V-2, Leitung 3d., Arbeitskontakt g 2, Relais F, Batterie: ,las Relais F betätigt seine Kontakte f I und f 2; der zweite schließt folgenden Stromkreis 21. Leitung 2; , Kontakte f 2 und g7, Leitung 36, Schleppkontakt e I-i, Einerrelais E 1, Batterie. Relais E I hält sich über: 22. Arbeitskontakt e 1-i, Schleppkontakt e I1-4, Einerhilfsrelais FH, Leitung 31, Kontakt -zvp i, Erde. Es bereitet bei e I-3 den Erregerkreis für Relais E II vor, während Relais EH erregt wird.
  • Erste P a u s e : Das Relais F fällt wieder ab, aber das Relais Q bleibt wegen seiner Verzögerung -in Arbeitsstellung.
  • Zweiter Einerstromstoß 23. Erde, Kontakte v 1I, a. 12 und n'-.' 13, Leitung 27, Schleppkontakt f i, Arbeitskontakt g 4., Leitung 35, Arbeitskontakt e l-3, Schleppkontakt e II-i, Relais E II, Batterie. Relais F 1I spricht an, und es bleibt erregt über: 2-.. Batterie, Relais E Il, Arbeitskontakt e II-i, Schleppkontakt e III-.I, Relais EH, Leitung 31, Kontakt zc@p i, Erde. Durch Betätigung des Arbeitsschleppkontaktes e 1I-4 wird der Haltestromkreis für das Relais E I, (las sich aber über Leitung 27 während der Dauer des zweiten Stromstoßes noch hält, geöffnet. Die zweite Pause ist die Dekadenpause, während der zunächst das Relais E I und dann nach der Verzögerungszeit auch das Relais 0 in Ruhe zurückfallen. Prüfung. Die gewünschte Teilnehmerleitung N r. 22 sei frei, und der zweite Nummernempfänger befindet sich nicht im Zustande des Prüfens. Der Kontakt n" Wähler 2 (N uminernempfänger) ist daher geschlossen. Erregt sind die Relais Z II, E II, ZH und EH. Das Anreizrelais N wird über folgenden Stromkreis betätigt: 2,4a. Erde, Relais N, Ruhekontakt q i, Arbeitskontakt eh i, Ruhekontakt n" Wähler 2 (Nummernempfänger), Batterie. Relais 11' schließt den Kontakt n i und öffnet den Kontakt rt 2, letzterer schaltet die Batterie vom Anreizkreis des Wählers 2 ab, so daß gleichzeitig immer nur eine Teilnehmerleitung geprüft «-erden kann.
  • Füilferanreiz. Für je fünf Teilnehmerleitungen ist ein Relais Part (Abb.3 zeigt Pan. 2125 und Abb. 2 Patt 76i70) vorgesehen. Relais Pan. 2I'25 wird erregt über: 25. Erde, Relais Part 2I125, Leitung pari 21f25, Ruhekontakt ed4!,8, Arbeitskontakt -11, Kontaktkette z III, z IV, --V, zd 2, Arbeitskontakt n i, Ruhekontakt n", Batterie. Relais Part 21/25 schließt seine Kontakte pau z1;25, wodurch die Eineranreizleitungen eil, ei, usw. durchgeschaltet «-erden. Über die der Einheit »zwei« entsprechende Leitung ei_ kommt folgender Stromkreis zustande: 26. Batterie, Relais R2, Schleppkontakt t23, Arbeitskontakt patt. 2D25, Leitung ei., Arbeitskontakt e II, Kontaktkette e III, e IV, e V, cd 2, Arbeitskontakt n 3, Erde. Relais R 2 spricht an und erregt über die Arbeitskontakte r 2i und 7-23 das Linienrelais I_ 2 der geprüften Teilnehmerleitung Nr. 22. Relais I_ 2 schließt alle ihm zugeordneten Kontakte 1 2,1, 1 22 usw. Die weiteren Vorgänge müssen vorn Nummernempfänger Lli' rückrts über die Zuführungsleitungen verfolgt werden.
  • Kontakt ti. i schließt den Stromkreis: 27. Batterie, Ruhekontakt n", Arbeitskontakt ti i, Leitung 24, Arbeitskontakt wv i 5, Relais S i Wicklung I, Erde. Relais S i wird erregt und schließt über Kontakt s 12 den Stromkreis 28. Erde. Arbeitskontakts 12, Leitung i 8, Relais Sp i, Batterie. Relais Sp i ist für die Teilnehmer der Gruppe N I gemeinsam vorgesehen, es öffnet den Ruhekontakt sp i, so daß die Freiprüfleitung 17 spannungslos wird. Während der Durchschaltung einer Verbindung «-erden somit alle anderen Prüfvorgänge behindert (auch solche aus der Gruppe N II). Da Anschlußleitung Nr.22 auf die Verbindungsleitung 1, 2, 3, .4 geschaltet «erden muß, wird über den Arbeitskontakt s i i folgender Stromkreis geschlossen: 29. Batterie, Relais Abs i Wicklung I, Arbeitskontakte s 1i und v 15, Leitung 2, Kupplungsrelais KH 3 Wicklung I, Kontakt l 2i, Erde. Das Relais KH 3 betätigt seine Kontakte und legt die Teilnehmerleitung Nr.22 an Leitung 3 und ,4 sich selbst haltend über: 3o. Batterie, Trennrelais T 2, Relais KH 3, Wicklung 1I, Arbeitskontaktkh 31, Leitung i, Relais Abs i Wicklung 1I, Kontakt v 12, Erde. Relais T 2 spricht an, öffnet den Doppelarbeitskontakt t 2i, so daß das Linienrelais L a stromlos wird und abfällt, ferner öffnet Schleppkontakt t 23 den Anreizkreis, während der Arbeitskontakt t 22 den Weckerstromkreis über: 31. Batterie, Relais R 2, Kontakte t 22 und r 25, Teilnehmerleitung, Hörerumschaltehaken, Gleichstromkurzschlußwecker, Erde schließt.
  • Abschaltung derDienstwahlstufe. Durch Stromloswerden des Relais Abs i schließt sein Ruhekontakt abs 12 den Stromkreis für das Relais DTV i; da DW i seine Kontakte verzögert betätigt, können alle oben geschilderten Vorgänge mit Sicherheit eingetreten sein, bevor es den Haltekreis für Relais WV i bei Kontakt dw 12 unterbricht. Die üffnung des Kontaktes dw 12 läßt das Wählerverbindungsrelais Tl-'V i und das Re-lais WP im Nummernempfänger Llfl abfallen. Im Nummernempfänger Lf,' wird Kontakt wp i geöffnet, über welchen sich alle Relais hielten, so daß jetzt der Nummernempfänger LW in die Empfangslage zurückgeht. Durch öffnen des Kontaktes s i i wird diese Verbindungsleitung wieder gesperrt, und die anderen Verbindungsleitungen werden durch Aberregung von Relais SP i und der hiermit erfolgenden Schließung des Kontaktes sp i «-leder wählbar gemacht.
  • Der angerufeneTeilnehmer Nr. 22 meldet sich.
  • Während des Läutens des Weckers bei N r. 22 erhält der anrufende Teilnehmer Nr.2i ein Freizeichen, indem die Stromänderungen durch den Wecker über den Kondensator und die Verbindungsader ,4 usw. beim Anrufenden hörbar sind. Wenn der Teilnehmer Nr.22 den Hörer vom Umschaltehaken abhebt, wird dein Relais R 2 die Halteerde, die es über den Wecker erhielt, entzogen. Die Teilnehmerleitung wird nunmehr an die Leitung 3 angeschlossen, «-elche gleichfalls über Relais _1 i an Batterie liegt. Das Relais R:2 ist nun aberregt und schließt seinen Kontakt r 2.1., worüber die Sprechstelle Nr. 22 Speisestrom erhält.
  • Der Angerufene ist besetzt. Wenn die gewünschte Leitung besetzt ist, so ist auch deren Trennrelais T erregt, so daß der Anreiz für das Relais R 2 nicht gegeben werden kann. Die Einschaltung des Läutestromes unterbleibt, weshalb auch das Freizeichen fehlt. Das ist das Besetztzeichen für den rufenden Teilnehmer.
  • Auslösung Wenn beide Teilnehmer die Hörer angehängt haben, wird das Speiserelais A i stromlos und somit auch das Relais V i; dieses öffnet den Haltekreis über: 32. Erde, Kontakt v 12, RelaisAbs i Wicklung II, Leitung i, Kontakte k1 i i und kh 31, Kupplungsrelais KH i und KH 3 Wicklungen 1I, Relais T i und T 2, Batterie; alle Teile gehen in die Ruhelage zurück.
  • Teilnehmer Nr.2i soll Nr.78 anrufen. (Gleiche Bedingungen wie unter I.) Beim Anruf spielen sich dieselben Vorgänge bis zur Belegung des Nummernempfängers L_lh ab, wie vorstehend beschrieben.
  • Die Zehnerwahl »sieben«.
  • Die ersten sechs Stromstöße erregen in der vorstehend beschriebenen Weise die Zehnerrelais Z I bis ZD. Relais ZD bindet sich endgültig über: 33. Batterie, Relais ZD, Arbeitskontakt -d i, Relais ZII, Leitung 31, Kontakt wp i, Erde.
  • Für den siebenten Stromstoß ist die Kontaktkette ä 3, -- I-2, x I1-2, z 11I-2, w IV-2, Z V-2, Leitung 32, Kontakt ä i, Relais F, Batterie wieder geschlossen, so daß der siebente Stromstoß genau wie der erste wirkt, d. h. der siebente Stromstoß erregt Relais Z< I wieder. Hiernach bleiben also durch die Zehnerwahl »sieben« die Relais Z_ I und ZD erregt.
  • Die Einerwahl »acht«.
  • Der sechste Stromstoß erregt das Relais ED, welches sich endgültig über: 34. Batterie, Relais ED, Arbeitskontakte cd i, Relais EH, Leitung 31, Kontakt wp i, Erde bindet.
  • Der siebente Stromstoß erregt mit Hilfe von Relais F das Relais E I und der achte Stromstoß das Relais E II, so daß durch die Einerwahl »acht« die Relais ED und E II erregt bleiben. Der Anreiz- verläuft daher über: 35. Batterie, Kontakte ri' und n. i, Leitung 2q., Arbeitskontakt zd 3, Kontaktkette z IV, z III, z II, Arbeitskontakte z I und ed 12, Relais Part. 76/7o (Abt. 4), Erde.
  • Das Relais Pax ; 6j 7 o schließt seine Kontakte Pari 76/7o, und der Eineranreiz verläuft über: 36. Erde, Arbeitskontakte 11 3 und ed 3, Ruhekontakte e IV und e III, Arbeitskontakte e II, Einerleitung ei. 8, Kontakt pax 76/70, Relais R 6, Batterie.
  • Relais R 6 betätigt seine Kontakte r 61 und r 63, über welche das Linienrelais L 6 erregt wird und seine Kontakte L 6i; 16:2 usw. betätigt.
  • Es sei angenommen, daß die Verbindungsleitung g, io, 11, 12 frei ist. Ferner, daß in der Anreizzeit, wie vorstehend geschildert, über Leitung 2..1, Kontakt z:,v i 5 das Relais S i erregt ist, also die L eitung i7 stromlos ist, daß aber das Relais Sp 5 der Gruppe N 1I nicht erregt, also die Leitung i 9 an Batterie liegt.
  • Die Teilnehmerleitung N r. 78 belegt daher die Verbindungsleitung g, io, i r, 12 durch Erregung des Kupplungsrelais KH 5 über: 37. Erde, Arbeitskontakt 161, Relais KH 5 Wicklung I, Leitung io, Ruhekontakt v 51, Leitung i9, Ruhekontakt sp 5, Batterie.
  • Nun wird ein Stromkreis geschlossen über: 38. Batterie, Trennrelais T 6, Relais LH 5 Wicklung II, Kontakt kh. 51, Relais G 5, Kontakt g 5q., Leitung 23, Arbeitskontakts 13, Kreuzungsrelais KR r Wicklung I, Leitung 33, Ruhekontakt g i.1, Relais G i Leitung i, Ruhekontakte abs i i und g 13, Arbeitskontakt v 12, Erde. Die Relais T 6, G 5, KR i und G i sprechen an. G 5 schließt einen Kreis: 39. Erde, Ruhekontakte abs 53, Arbeitskontakt g 51, Relais L' 5, Batterie; Relais I' 5 spricht an.
  • Die Öffnung des Kontaktes g 52 verhindert die Einschaltung des Dienstwahlrelais DW 5, die des Kontaktes g 53 schaltet das Relais Abs 5 Wicklung II ein, das im folgenden Stromkreise anspricht: .I0. Erde, Arbeitskontakt v 52, Relais Abs 5 Wicklung II, Leitung 9, Arbeitskontakt kh 51, Relais KFI 5 Wicklung II, Relais T 6, Batterie.
  • Das Relais G 5 schaltet sich am Wechselkontakt g 55 auf Kontakt v 57, Erde um und öffnet somit die an der Erregerleitung 23 angeschlossenen Kreuzungsrelais KR. Die Erregung des Relais G i hat zur Folge: Der Kontakt J i i schließt parallel zu Kontakt a i i noch einmal Erde an das Relais h i, zunächst ohne Wirkung. Kontakt ä 12 öffnet den Dienstwahlkreis des Relais DTP" i, so daß dieses nach einiger Zeit, wie bereits beschrieben, den belegten Nummernempfänger Llf,' freigibt. Bei Kontakt g 1ß wird das Abschalterelais Abs i Wicklung II eingeschaltet, das iin folgenden Stromkreis anspricht: .11. Erde, Kontakt v 12, Relais Abs i Wicklung II, Leitung i, Kontakt kli i i, Relais KH i Wicklung II, Relais T i, Batterie. Der Ruhekontakt ä 1d. schaltet die Erregerleitung 33 bei Relais G i ab, so daß die mit dieser Leitung verbundenen Kreuzungsrelais hR nicht mehr ansprechen können. Über den Arbeitskontakt g 15 wird Relais G i in nachstehenden Haltekreis eingeschaltet.
  • .I2. Erde, Arbeitskontakte V 17 und g 15, Relais G i, Leitung i. Kontakt klt i i, Relais hH r Wicklung 1I, Relais T 1, Batterie. Dieser Haltestrom fließt in entgegengesetzter Richtung als der unter 38 beschriebene Erregerstrom für das Relais G i; dieses wird also einen Augenblick stromlos, darf aber seinen Anker nicht abfallen lassen.
  • Das Abfallen eines Relaisankers bei Stromrichtungsänderung kann in bekannter Weise durch Beschwerung des Ankers oder sonstige mechanische Verzögerungen verhindert werden.
  • Die Auftrennung der Leitungen 23 und 33 machen die Wicklung l des Kreuzungsrelais KR i stromlos, jedoch fällt dieses nicht ab, cla es über nachstehenden Stromkreis gehalten wird: 43. Batterie, Relais KR i Wicklung II, Arbeitskontakt kr- 13, Leitung 28, Kontakt v 17, Erde.
  • Auf der Seite des gewünschten Teilnehmer: ist ferner das Relais .15 wie folgt erregt worden: 44. Batterie, Relais rZ 5, Leitung i i, Kontakt kr 12, Leitung 3, Kontakt 1,11, 12, Teilnehmerleitung und -apparat Nr.21, Ruhekontakt r 1d., Drosselspule Dr, Erde. Das Relais .=I 5 hält die Erregung des Relais I' S über den Arbeitskontakt d 51 aufrecht, nachdem der Erregerkreis über die Kontakte abs 53 und g 51 durch Öffnung des Kontaktes abs 53 unterbrochen wurde.
  • Der gewünschte Teilnehmer antwortet nicht. Angenommen, der gewünschte Teilnehmer N r. 78 antwortet nicht, dann hängt der rufende Teilnehmer 1r.2i nach einiger Zeit den Hörer an den Umschaltehaken. Dabei wird das Relais A i stromlos, öffnet den Kontakt a i i, weshalb auch Relais I' i nach der Verzögerungszeit in Ruhe zurückfällt, da auch sein zweiter Haltestromkreis bei Kontakt abs z ß unterbrochen ist. Durch Aberregung des Relais Z' i gehen alle Teile auf der anrufenden Seite in die Ruhelage 'suück. Auf der angerufenen Seite wird Relais - 1 5 stromlos, weil es sich über den Hörerunischaltehaken der Stelle N r. 21 gebunden hatte. Relais A 5 öffnet den Kontakt (x 5 r, ,o daß auch Relais y' 5 aberregt wird, dieses schaltet durch die Kontal:tc Z' 52 und V57 die beiden Halteerden ab, womit alle noch erregten Relais T 6, 1i11 5, Ahs 5 und I? ti abfallen. Auch das Läuten in der Stelle \r. 78 hört auf, (la der Kontakt t62 unterbrochen wird.
  • Der gewünschte Teilnehmer antwortet. Falls aber der angerufene Teilnehmer r. 7 8 antwortet, so wird über seinen Hörerumschaltehaken (las Relais R 6 parallel zu Relais A 6 geschaltet, es kann sich aber nicht halten, da durch Betätigung des Hakenumschalter: die Erde für Relais R 6 verschwindet, das Relais R 6 fällt also ab und schaltet bei Kontakt r 6..1. die Sprechader über die Drosselspule an die Leitung `r. 78.
  • Der gewünschte Teilnehmer ist besetzt.
  • Wenn die Teilnehmerstelle N r. 7 8 beim Anruf von Stelle Nr.2i aus besetzt ist, so ist auch ihr Relais T 6 erregt, und es unterbleibt, wie bereits beschrieben, die Einschaltung des Läutestromes als Freizeichen für Teilnehmer \r. 21. Die Durchschaltung über die Kreuzungsrelais unterbleibt. Es ist noch zu erwähnen, (laß die Kreuzungsrelais HR Anker mit verzögertem Abfall besitzen müssen. Vorausgesetzt, der Teilnehmer Nr. 78 ruft den Teilnehmer 21 an, so ist während der Anreizzeit (las Relais S 5 erregt, al,o sind die mit der Leitung 23 verbundenen Kontakte s 53 geschlossen. Der Kupplungskreis verläuft dann folgendermaßen: :15. Batterie, Relais T i und Kll i Wicklung 1I, Leitung i, Relais G i, Kontakt g i.I, Leitung 33, Relais KR i Wicklung I, Arbeitskontakt s 53, Leitung 23, Kontakt g 5-l, Relais G 5, Leitung 9, Ruhekontakte ah.s 5 i und 53, Kontakt -,.'52, Erde. Die Stromrichtung in Relais KR i Wicklung I ist also umgekehrt gegenüber der bei der Verbindung von Teilnehmer N r. 2i nach N r. ; B. Der Haltestrom in der Wicklung II des Relais K R i nach Kontakt V 17 hat aber die alte Richtung beibehalten, die beiden Erregungen wirken einander entgegen. Wie vorstehend beschrieben, wird aber der Erregerkreis in Relais KR i Wickhtng I an den Kontakten g j.4. und g 14 alsbald unterbrochen. Die Wicklung II des Relais KR i wird nun wirksam, und der Anker, der mechanisch gegen Abfall verzögert ist, bleibt angezogen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit selbsttätigem Betrieb, in denen die verbindungsuchenden Leittmgen in Gruppen eingeteilt sind, welchen je eine Mehrzahl von doppelt gerichteten Verbindungsleitungen zugeordnet ist, über die der innere Verkehr der Gruppe abgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verbindungen zwischen zu verschiedenen Gruppen gehörenden Leiturigen durch Kupplungsstellen (Wählerkontakte, Kreuzungsrelais) eine unmittelbare Verbindung der von den Anschlußleitungeii belegten, den verschiedenen Gruppen zugeordneten Sprechverbindungsleitungen hergestellt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Allspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei Verbindungsleitungen verschiedener Gruppen je eine einzige Kupplungsstelle angeordnet ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung einer Verbindung von einer zu einer anderen Gruppe zuerst eine Verbindungsleitung (z. B. .I) der einen Gruppe (N I) belegt wird, daß über einen nur aushilfsweise zu benutzenden, entsprechend der gewünschten -Nummer hergestellten Weg (L LI') die gewünschte Leitung aufgesucht und geprüft wird und daß, wenn frei, eine Verbindungsleitung (6) der anderen Gruppe (N II) belegt wird, worauf die zwischen den beiden Verbindungsleitungen vorgesehene Kupplungsstelle geschlossen wird. d.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, (laß bei der Einschaltung einer Kupplungsstelle (Relais KR erregt) alle weiteren den Verbindungsleitungen zugeordneten Kupphingsstellen gegen anderweitige Benutzung gesperrt werden (,durch Üffnung der Erregerleitung 23, 33 )
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2738794A1 (de) * 1976-09-01 1978-03-02 Fmc Corp Vibrator

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