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Schaltungsanordnung für Meldeanlagen Zusatz zum Patent 669 640 Das
Hauptpatent bezieht sich auf Anlagen zur Sicherung von Lebens- und Sachwerten, z.
B. Polizeiruf- und Feuermeldeanlagen, und zwar besonders auf solche Anlagen, bei
denen die einzelnen Meldestellen in einer Ringleitung zusammengefaßt sind. Zur Erhöhung
der Sicherheit derartiger Anlagen ist es erwünscht, daß sich jeder Melder selbsttätig
auch dann meldet, wenn er abgeschnitten und kurzgeschlossen wird, und daß ferner
die Art seiner Unterbrechung oder eines Kurzschlusses selbsttätig durch Angabe der
Meldernummer und der Störungsart gekennzeichnet wird. Gemäß dem Hauptpatent werden
diese Wirkungen dadurch erzielt, daß unter Verwendung bekannter synchroner Mittel
die in einem Stromkreis liegenden Meldestellen nacheinander ständig durch jeweils
eine mehrfache Zustandsänderung der Leitung bestimmte Stromzeichen senden, welche
die Einrichtungen bei der Empfangsstelle zur Aufzeichnung der Nummer der Meldestelle
und der Art der Meldung veranlassen, wenn sie durch eine Meldung von der Meldestelle
beeinflußt oder durch einen Leitungsfehler unterdrückt oder in ihrem Ablauf verändert
werden.
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Bei der Einrichtung gemäß dem Hauptpatent besteht jedoch ein Nachteil
darin, daß eine Einbruchs- und Gefahrmeldung bei Kurzschluß einer Meldestelle oder
der Schleife nur gegeben werden kann, wenn gleichzeitig eine einseitige Unterbrechung
besteht. Dieser Nachteil wird durch die vorliegende Erfindung beseitigt und damit
die Sicherheit derartiger Anlagen weiter erhöht. Erfindungsgemäß wird dies dadurch
erreicht, daß nach der Kurzschlußmeldung einer Meldestelle bei der nächsten regelmäßigen
Prüfung dieser Meldestelle eine künstliche Unterbrechung der Schleife in der Hauptsammelstelle
hervorgebracht wird.
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Der Erfindungsgedanke wird an Hand der Zeichnung, die in Abb. i eine
Ringleitung mit Sicherheitsschaltung und in Abb. 2 einen Synchrontypendrucker darstellt,
näher erläutert.
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Die Melderschleife in Abb. i wird von jedem Melder zuerst geerdet:
Schaltung I, dann unterbrochen: Schaltung II. Diese Schaltungen verursachen bei
normaler Schleife (keine Einbruchs-und Gefahrmeldung, keine Störung) eine ununterbrochene
Folge abwechselnder Stromschließungen und -öffnungen Im Verlaufe der Beschreibung
werden sowohl die Schaltungen bei den Meldestellen als auch die zum Empfang der
Meldungen dienenden Schaltmittel übereinstimmend mit I und 1I bezeichnet.
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In jedem Zweig der Schleife liegen zwei Linienrelais. Beide ziehen
ihre Anker bei der Schaltung 1 an und lassen sie bei der Schaltung II los.
Bei
Einbruchs- und Gefahrmeldungen bringen die Melder bei der Erdung (Schaltung I) noch
einen Widerstand in diese Verbindung und geben statt der Unterbrechung (Schaltung
II) eiAe Stromschwächung. Dann zieht von den jü" einem Zweige liegenden Linienrelais
nur eines: seinen Anker an.
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Diese verschiedenen Stellungen der Kontakte sämtlicher vier Linienrelais
verhindern oder verursachen die Meldungen, und zwar können mit ihnen außer den Einbruchs-
und Gefahrmeldungen (Alarm) auch die selbsttätigen Meldungen für abgeschnittene
und kurzgeschlossene Melder erfaßt werden.
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Für die Schleifenstörungsmeldungen bedarf es noch einer zusätzlichen
Einrichtung. Bekanntlich kommt bei einer einseitigen Unterbrechung oder einem einseitigen
Erdschluß in einer Schleife eine Meldung auch nur einseitig an; d. h. sie wird nicht
in beiden Zweigen gleichzeitig, sondern nur in dem ungestörten Zweige empfangen:
Die Grenze zwischen dem a= und b-Zweig bildet der Leitungsfehler. Der letzte Melder
im a-Zweig arbeitet also über den a=Zweig; der letzte Melder im b-Zweig über den
b-Zweig. Dieser Übergang von den Linienrelais des einen Zweiges auf die des anderen
wird dazu benutzt, um die Lage der Störung (Unterbrechung oder Erdschluß) festzuhalten.
Zu dieseln Zwecke wirken die Kontakte der Linienrelais beider Zweige auf zwei polarisierte
Differentialrelais. Das eine tritt bei Unterbrechungen; das andere bei Erdschlüssen
in Tätigkeit. Beide sind so eingestellt, daß ihre Anker ständig am Ruhekontakt liegenbleiben,
nicht nur wenn beide Wicklungen bei fehlerfreier Schleife, sondern auch wenn infolge
einer Störung nur ihre oberen Spulen Strom erhalten. Sobald aber der Wechsel in
den Linienrelais eintritt, erhalten die unteren Wicklungen allein Strom, und die
Anker gehen in die 'Arbeitsstellung. Dieser Vorgang wird zur Auslösung der Störungsmeldung
verwandt, und zwar gibt die gemeldete Nummer die Meldestelle an, vor der sich der
Fehler befindet. Die Anker der Differentialrelais werden am Schlusse der Melderreihe
in die Ruhelage geführt.
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Zur Abgabe einer Meldung wirken die Kontakte der vier Linienrelais
und die Kontakte zweier von den beiden Differentialrelais gesteuerten Störungsrelais
über Schaltfedern I und II" die sich zeitlich entsprechend den Schaltungen I und
II bei den Meldestellen schließen, unmittelbar auf die Druckmagnete, wenn die Schleifen
bei der Empfangszentrale enden oder die Tätigkeit der Linienrelais hierhin übertragen
wird. Je nach der Leistungsfähigkeit des Empfangsapparates können drei und mehr
Schleifen auf einen Empfänger gelegt werden. Hierzu sind die Nocken der Meldescheiben
bei den Meldestellen der Schleifen entsprechend versetzt: zuerst arbeitet die erste
der ersten Schleife, dann die erste der zweiten Schleife usf., oder aber die Nocken
aller Schleifen arbeiten gleichmäßig, und Sie Wirkungen auf ihre Linienrelais werden
;durch einen synchron umlaufenden Verteiler les Empfängers zerlegt: zuerst arbeiten
die eisten Nocken aller Schleifen, dann die zweiten Nocken aller Schleifen usf.
In diesem Falle steht der Empfänger nur während eines Bruchteils der Kontaktzeiten
nacheinander mit den Linienrelais der Schleifen in Verbindung.
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Das Typenrad des Empfangsapparates läuft synchron mit den Nockenscheiben
der Meldestellen: Es trägt die Nummern der Meldestellen zweimal aufeinanderfolgend,
damit sowohl bei Schaltung I als auch bei Schaltung II die Meldernummer gedruckt
werden kann. Neben jeder Nummer, sowohl der ersten als auch der zweiten, steht das
Alarmzeichen Mal, dagegen stehen die Störungszeichen Hab und Su nur
neben der ersten Melderziffer, da sie nur bei Schaltung I gegeben werden können,
die Störungszzeichen Mk und Se nur neben der zweiten Melderziffer, da sie nur bei
Schaltung II gegeben werden können: z. B. 678 Mal; Mab, Su (= Schaltung I),
678 Mal, Mk, Se (_ Schaltung II), Die' Wiederholung von Mal ist nötig,
weil der Alarm bei gestörter Schleife entweder über Schaltung I oder II erfolgt.
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Beim Empfang einer Meldung werden stets zwei Magnete betätigt: der
Nummernmagnet und ein Buchstabenmagnet. Beide lösen den Druckvorgang aus. Die hierfür
zu benutzenden Einrichtungen sind aus der Telegraphentechnik hinreichend bekannt.
Diese Einrichtung für den unmittelbaren Empfang wird als Synchrontypendrucker bezeichnet
und ist in Abb. 2 dargestellt.
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In größeren Netzen kann es erforderlich wer- i den oder zweckmäßig
sein, die Schleifen nicht unmittelbar auf die Empfangszentrale wirken zu lassen,
sondern sie in mehreren Meldezentralen zusammenzufassen. Bei den Meldezentralen
arbeiten Verteiler synchron mit den Einrichtungen bei den Meldestellen. Sie übermitteln
die von den Linienrelais aufgenommenen Zeichen an Relais, die jeder Meldestelle
bei der Meldezentrale zugeordnet sind: Abweichungen von den normalen Betriebsverhältnissen
führen zum Ansprechen dieser Relais; die in bereits bekanntgewordener Weise mit
einem Zahlen und Buchstabengeber eine entsprechende Meldung an die Empfangszentrale
gelangen lassen und auch die Überwachung jedes Anschlusses bei der Meldezentrale
gestatten. Die Meldungen werden bei der Empfangszentrale mit einem bekannten dekadischen
Typendrucker empfangen, der auch die Arten der Meldungen wiedergibt.
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Die Wirkungsweise ist folgende: Abb. z: Die Kontakte il, i2 und i3
sowie i4 bei den Meldestellen x bis 3o werden von den Nocken-
Scheiben
Ni bis N3 betätigt, die von kleinen, wartungsfreien, aus dem allgemeinen Wechselstromnetz
gespeisten Synchronmotoren Sm, z. B. Synchronuhrenmotoren, gedreht werden (s. Nebenzeichnung).
-Zuerst schließt sich il und legt die Schleife bei der Meldestelle an Erde (Schaltung
I). Der Strom aus den Linienbatterien LBa und LBb kann jetzt sowohl ohne als auch
mit Erde in der Schleife fließen. Darauf öffnen sich gleichzeitig mit il die Kontakte
i2 und i3 und unterbrechen den Schleifenstrom zu beiden Seiten der inzwischen aufgehobenen
Erdverbindung (Schaltung II). Dann gehen i2 und i3 in Ruhe, und im selben Augenblick
treten die Kontakte des nächsten Melders in Tätigkeit usf.
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i4 öffnet sich kurz, nachdem il bis i3 tätig gewesen sind, und unterbricht
den Haltestromkreis von A. Dieses Relais löst die Einbruchs-und Gefahrmeldung (Alarm)
aus. Bei seinem Ansprechen öffnet sich a1. w1 liegt dann in der Erdverbindung von
il. a2 und a3 legen w2 und w3 an die Schleifenleitung, w1 schwächt bei Schaltung
I den Schleifenstrom bei einseitigen Unterbrechungen. w2 und w3 überbrücken i2 und
i3. Der Schleifenstrom wird daher bei Schaltung II nicht unterbrochen, sondern nur
geschwächt.
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La, Lam sowie Lb und Lbm sind die Linienrelais. Alle vier Relais sprechen,
wenn sich keiner der Widerstände w1 bis w3 in der Erdverbindung oder der Schleife
befindet, also bei vollem Schleifenstrom an. Schalten sich aber w1 bis w3 ein und
schwächen den Schleifenstrom, so werden nur die Anker des La- und Lb-Relais
angezogen oder gehalten. Die Anker von Lam und Lbm fallen ab und lösen die Meldung
aus.
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Die Kontakte Il bis I3 und IIl werden im Anschluß an Schaltung II
der MSt39 zeitlich wie die Kontakte il und i2, i3 bei den Meldestellen durch die
Nockenscheiben eines bei der Zentrale befindlichen Synchromotors betätigt, und zwar
zuerst alle I-Kontakte zusammen und dann der II-Kontakt. Hieran schließen sich wieder
die Schaltungen der MSZ, bis MSt3o usf.
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Il legt Erde an die b-Seite von Lb. I2 trennt den b-Zweig von Lb ab.
I3 schließt den a-Zweig unmittelbar an den b-Zweig. Hierdurch kommen sämtliche L-Relais
mit den L-Batterien an den Endpunkt beider Zweige der Schleife zu liegen und werden
beim Vorhandensein eines Erdschlusses ansprechen.
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IIl trennt, nachdem die I-Kontakte alle wieder zurückgegangen sind,
die Erde von der Batteriemitte ab. Die L-Relais werden bei stromfähiger Schleifenleitung
ihre Anker anziehen.
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Nach Prüfung sämtlicher Meldestellen wird also die Schleifenleitung
stets bei Schaltung I auf Erdschluß, bei Schaltung II auf Leitfähigkeit geprüft.
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Der Kontakt ab, gehört zu einem in Abb. 2 dargestellten Relais
Ab. Dieses Relais bewirkt bei seinem Ansprechen die erfindungsgemäße künstliche
Unterbrechung, um bei Kurzschluß der Schleife oder einer Meldestelle Einbruchs-und
Gefahrmeldungen auch dann empfangen zu können, wenn die Schleifenleitung fehlerfrei,
d. h. nicht unterbrochen ist.
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Der Kontakt s I' gehört zu einem in Abb. 2 dargestellten Differenzrelais
S I. Dieses Relais spricht an, wenn in der Schleifenleitung bereits eine Unterbrechung
besteht, und überbrückt mit seinem Kontakt s I' den Kontakt ab" wodurch die L-Relais
des b-Zweiges wieder angeschaltet werden.
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MAa und MAb sind Miniamperemeter. Schaltvorgang: I. Einbruchs- und
-Gefahrmeldung (Alarm) A bei der MStl spricht an und hält sich über a und i4. a1
öffnet sich. a2 und a3 schließen sich. a. Bei fehlerfreier Leitung Schaltung I,
d. h. sämtliche i-Kontakte geschlossen. Sämtliche L-Relais ziehen ihre Anker an
über den Stromkreis: -LBa, Lam, La, MA a,
a-Zweig, MSII : i2, i3, MSt, bis
MSt29 : i2, i3, MSt3o : i3, i2, b-Zweig, MAb, I2, ab., Lb, Lbm, -E- LBb.
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Außerdem bestehen noch folgende Stromkreise: MSt, Erde, w1, il und
i2, a-Zweig, MAa, La, Lam, LBa bzw. MSt, Erde, w1, il, i3, MSt2 bis MSt29,
MStso: i3, i2, b-Zweig, MA b, I2, ab" Lb, Lbm, LBb und 11I, h, Erde.
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Schaltung II, d. h. Kontakte il, i2, i3 geöffnet, Kontakt i4 geschlossen:
nur die Anker von La
und Lb werden gehalten durch Erregung dieser Relais in
folgendem Stromkreis: -LBa, Lam, La, MA a, a-Zweig, MStl : a2, w2, w3, a3,
MSt2 bis MSt29, MSt39 : i3, i2, b-Zweig, MAb, 12, ab"
Lb, Lbm, -f-
LBb.
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Die Relais Lam und Lbm fallen bei dem durch die Widerstände w2 und
w3 geschwächten Schleifenstrom ab. Bei Schaltung II in fehlerfreier Schleife ist
also nur der Schleifenstromkreis geschlossen, dagegen nicht der Stromkreis über
Erde, da der Kontakt il schon wieder geöffnet ist.
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b. Bei einseitiger Unterbrechung (Drahtbruch) Schaltung I: Je nach
der Lage der Unterbrechung wird der Anker von La oder Lb angezogen. Liegt
die Unterbrechung der Melderschleife z. B. zwischen den Meldestellen MSt, und MSt2,
so wird La erregt über folgenden Stromkreis: Erde, Il, IIl, LBa, Lam,
La, MAa, a-Zweig, MStl: i2, il, w1, Erde.
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Liegt dagegen die Schleifenunterbrechung beispielsweise zwischen der
Meldestelle MSt, und der Zentrale, so wird Lb erregt über folgenden Stromkreis:
Erde, Il, III, LBb, Lbm, Lb, ab" I2, MA b, b-Zweig, MSt": i2, i3,
MStz, bis MSt2,
MStl: i3, il, wl, Erde: Die Relais Lam und Lbm bleiben
unerregt, da in ihnen durch den Widerstand w1 geschwächter Strom fließt.
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Schaltung II: Die Lam- und Lbm- sowie die La- und Lb-Relais
erhalten infolge der Unterbrechung der Schleifenleitungkeinen Strom. Die Anker der
angesprochenen La- und Lb-Relais fallen daher ab.
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c. Bei einseitigem Erdschluß Schaltung I: Sämtliche Relais ziehen
ihre Anker an wie unter a I. Parallel zur Erde bei der MStl liegt außerdem der Erdschluß
in der Schleifenleitung.
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Schaltung II: Der Anker von La(b)m in dem vom Erdschluß freien
Zweige der Schleife fällt ab. Die Anker der übrigen L-Relais bleiben gehalten. Liegt
beispielsweise der Erdschluß zwischen MSt, und MSt2, so werden die Relais
La
und Lam von geschwächtem Strom durchflossen in folgendem Stromkreis: Erde,
Il, IIl, LBa, Lam, La, MAa, a-Zweig, a2, w2, w3, a3, Erde. Demzufolge hält
La seinen Ankerangezogen und läßt Lam seinen Anker abfallen. Im anderen Zweig
halten beide Relais Lb und Lbm ihre Anker angezogen, da sie mit ungeschwächtem Strom
erregt werden über Erde, Il, II" LBb, Lbm, Lb, ab" I2, MAb, b-Zweig, MSt3ö
bis MSt2; Erde.
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d. Bei Kurzschluß des Melders oder der Schleife Der Kurzschluß eines
oder mehrerer Melder wird in der Empfangsstelle bei Schaltung II gemeldet. In später
näher erläuterter Weise spricht dann das Relais Ab an und unterbricht den b-Zweig.
Diese Unterbrechung der Schleife wiederholt sich bei der nächsten regelmäßigen Prüfung
der kurzgeschlossenen Meldestelle schon bei Schaltung I und ermöglicht so den Empfang
von Einbruchs- und Gefahrmeldungen.
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Die Schaltvorgänge bei Schaltung I und II sind dann die gleichen wie
unter b. II. Störungsmeldungen a. Bei fehlerfreier Schleifenleitung Schaltung I:
Die Anker sämtlicher L-Relais werden angezogen: -LBa, Lam, La, MAa, a-Zweig,
MStl: i2, i3, MSt, bis MSt"; MSt": i3, i2, b-Zweig, MAb, I2, ab3, Lb, Lbm, -f- LBb;
gleichzeitig: MStl Erde (bzw. MSt, bis MSt" Erde), a1, il und i2, ä-Zweig, MAa,
La, Lam, LBa bzw. MStl Erde, a1, il, i3, MSt2 bis MSt23, MSt,o: i3, i2, b-Zweig,
MAb, I2, ab" Lb, Lbm, LBb und IIi; Il, Erde.
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Schaltung II: Die Schleifenleitung und somit alle L-Relais werden
stromlos.
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b. Bei doppelseitiger Unterbrechung einer oder mehrerer MSt Schaltung
I: Die L-Relais können nicht ansprechen. Schaltung II: Sämtliche L-Relais bleiben
schon durch die Schleifenunterbrechung stromlos.
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c. Bei Kurzschluß einer oder mehrerer MSt Schaltung I: Sämtliche L-Relais
sprechen an wie unter a I.
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Schaltung II : Die Öffnung von i2 und i3 bleibt wirkungslos: Die Anker
sämtlicher L-Relais bleiben angezogen.
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d. Bei Erdschluß zu beiden Seiten einer oder mehrerer MSt Schaltung
I: Die Anker sämtlicher L-Relais werden angezogen wie unter a I. Parallel zu der
Erdung bei der MSt liegen die Erdschlüsse in der Schleifenleitung.
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Schaltung II : Die Unterbrechung von i2 und i3 ist wirkungslos. Die
Anker aller L-Relais bleiben angezogen: La, Lam: Erde, Il, II" LBa, Läm,
La, MAa, a-Zweig; Erdschluß; Lb, Lbm: Erde, Il, Ih, ab" LBb, Lbm,
Lb, I2, MAb, b-Zweig, Erdschlüß. e. Bei einseitiger Unterbrechung Schaltung I: Es
arbeiten nur La und Lam oder Lb und Lbm. La, Lana: Erde, Il, II" LBa, Lam,
La, MAa, a-Zweig, MSt: i2, il, a1, Erde oder Lb, Lbm: Erde, Il, II" LBb,
Lbm, Lb, ab"
I2, MAb, b-Zweig, MSt: i2; il, a1, Erde. Zwischen den beiden
MSt, die den Fehlerort einschließen, findet ein Wechsel zwischen den L-Relais der
Zweige statt.
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Schaltung II: La, Lam bzw. Lb, Lbm werden sowohl durch die
Störung als auch durch die Öffnung der i2- und i3 Kontakte stromlos.
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f. Bei einseitigem Erdschluß Schaltung I: Sämtliche L-Relais ziehen
ihre Anker an wie unter a I: Parallel zur MSt-Erde liegt der Erdschluß in der Schleifenleitung.
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Schaltung. II: Durch die Öffnung der i2 und i3 Kontakte fallen die
Anker der L-Relais des einen Zweiges ab, während die des anderen angezogen bleiben.
Liegt z. B. der Erdschluß im A-Zweig; so sind La, Läm angezogen: Erde, Il,
Ih, LBa, Lanz, La, MAa, a-Zweig, Erdschluß. Liegt dagegen der Erdschluß im
B-Zweig, so werden Lb, Lbm erregt: Erde, Il, II" LBb, Lbm, Lb, ab" I2, MAb,
b-Zweig, Erdschluß: Zwischen den beiden MSt, die den Fehlerort einschließen, tritt
ein Wechsel zwischen den L-Relais der beiden Zweige ein (s. umstehende Tabelle).
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Die Kontakte der L-Relais wirken auf den Synchrontypendrucker (Abb.
a).
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Abb: 2: Der Synchrontypendrucker erhält die Druckströme unmittelbar
von den Kontakten der La- iznd Lb- sowie der den Fehlerort anzeigenden FO-Relais,
die von den polarisierten Differentialrelais S gesteuert werden.
VAI,
Vab, Vk, Vu und Ve sind die erwähnten umlaufenden Verteiler, die die Stellungen
der Linienrelaiskontakte sowie der FO-Kontakte von drei Schleifen auf die Druckmagnete
DNy, DAI, Dab, Dk, Du und De wirken lassen.
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Das (nicht gezeichnete) Typenrad, das mit den Nockenscheiben N der
MSt synchron läuft, hat dementsprechend 3 # 2.# (30 -E- I) = 186 Teilungen. Drei
Schleifen sind vorhanden, und in jeder Schleife liegen
30 Meldestellen. Um
alle Arten von Meldungen geben zu können, sind für jeden der 3 X
30 Melder
je zwei Schaltungen erforderlich. Nach Durchprüfung aller
30 Melder einer
Schleife wird noch eine Gesamtprüfung der Schleife vorgenommen.
| Übersicht der Stellung der L-Relaisanker |
| Schaltung I Schaltung II |
| Bei |
| La Lb I Lam Lbm La Lb Lam Lbrn |
| I. Einbruchs- und Gefahrmeldung (Alarm) |
| bei |
| a) fehlerfreier Schleife.............. - - - - - - o o |
| b) einseitiger Unterbrechung ........ - o 0 0 0 0 0
0 |
| oder......................... o - o' 0 0 0 0 0 |
| c) einseitigem Erdschluß ............ - - - - - - -
o |
| oder......................... - - - - - - 0 - |
| d) Kurzschluß des Melders ......... - 0 0 o 0 0 0 0 |
| oder der Schleife.............. o - 0 0 0 0 0 0 |
| Il. Störungsmeldungen bei |
| a) fehlerfreier Schleife.............. - - - - o o 0 0 |
| b) doppelseitiger Unterbrechung..... o 0 0 0 0 0 0 0 |
| c) Kurzschluß einer oder mehrerer MSt |
| d) doppelseitigem Erdschluß ........ - - - - - - - - |
| e) einseitiger Unterbrechung........ - o - 0 0 0 0 0 |
| oder.......................... o - o - 0 0 0 0 |
| f) einseitigem Erdschluß .. ... ...... - - - - - 0 - o |
| oder......................... - - - - o - o - |
| Es bedeutet: - Relaisanker in Arbeitsstellung, |
| o Relaisanker in Ruhestellung. |
| - - - - bei Schaltung I und o o o o bei Schaltung II unterbinden,
Abweichungen hier- |
| von verursachen die Meldung. |
| Meldernummer Art der Meldung |
| Schleife; MSt |
| I oi MAI Mab Su |
| I oi MAI Mk Se |
| z 01 MAI Mab Su |
| 2 oi MAI Mk Se |
| 3 0I MAI Mab Su |
| 3 0i MAI Mk Se |
| i 02 MAI Mab Su |
| = 02 MAI Mk Se |
| 2 02 MAI Mab Su |
| 2 02 MAI Mk Se |
| 3 02 MAI Mab Su |
| 3 02 MAI Mk Se- |
| i 30 MAI Mab ,Su |
| I30 MAI Mk Se |
| 2 30 MAI Mab Su |
| 2 30 MAI Mk Se |
| 3 30 MAI Mab Su |
| 3 30 MAI Mk Se |
| (frei) Schleife i Prüfung der |
| (frei) Schleifen auf |
| (frei) Schleife 2 Erdschluß |
| (frei) und Strom- |
| frei) Schleife 3 fähigkeit |
| (frei) (Abb. i) |
Der Papierstreifen des Druckers wird beim Ansprechen eines der die Meldungsart angebenden
Druckmagnete und des mit diesen in Reihe liegenden Magneten DNy mit großer Geschwindigkeit
gegen die Nummern- undBuchstabentypedes umlaufenden Typenrades geschlagen. Die zur
Erzielung des kurzen und kräftigen Druckstromes erforderlichen Mittel sind bekannt
(Kondensatorladung oder -entladung) und daher in der Zeichnung nicht wiedergegeben
worden.
Die Kontaktringe der Verteiler VAll, VAl2, Vab, Vk, Vu und
Ve sind nur 3 # z . (so -E- 1) = 93teilig. Sie haben also nur die Hälfte der Typenscheibenteilung,
weil hier die Schaltungen I und II durch die Kontakte I und II unterschieden werden.
Je 31 Kontakte, und zwar 1,4,7 . . . 9i, 2, 5, 8
... 92 und 3, 6, g
... 93, sind zu einer Reihe verbunden. Reihe i tritt mit den L-Kontakten
der Schleife z, Reihe 2 mit denen der Schleife
? und Reihe 3 mit denen der
Schleife 3 in Verbindung. Die
la-, lb- und fo-Kontakte der Schleifen wirken
über I- und II-Kontakte, die durch Nockenscheiben betätigt werden, entsprechend
den Schaltungen I und II der MSt bei Schaltung I auf DAh, Dab,
Die, bei Schaltung
II auf Dal2, Dk,
De.
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Die V-Verteilerarme und die Nockenscheiben für die I- und II-Kontakte
sitzen auf derTypenscheibenachse.
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Die Differentialrelais S I und S II sind so eingestellt, daß ihre
Anker nur dann in Arbeitsstellung gehen, sobald die L-Relaiskontakte an die Wicklungen
b der Relais S I und S II allein Plus anlegen. s I ladet über F0 I und w"', s II
über F0 II und w"" den Kondensator c' bzw. c" auf. Die Stufenrelais F0 I bzw. F0
II erhalten hierbei kurze Stromstöße, welche ausreichen, die Relais zuerst in erster
Stufe und nach dem dann erfolgenden Kurzschluß der Widerstände w5' bzw. w5' durch
die Kontakte fo 1Z bzw. fo IIl auch in zweiter Stufe zu erregen. Der Kontakt fo
Is wirkt über den I7 Kontakt auf Du, fa IIs über den Ih-Kontakt auf De. Is'
und Is" führen die Anker von S I und SII am Schlusse der Meldeweihe, also bei der
31. Meldung, in die Ruhelage zurück, und die Kondensatoren c' und c" entladen sich
über w4 bzw. w4", MV, bis MV, sind Meldeverteiler mit Kontaktringen, wie
sie die V-Verteiler besitzen. Ihre Kontaktarme sitzen ebenfalls auf der Typenradächse.
Sobald der Druckmagnet DNy bei Störungsmeldungen Strom erhält, spricht das der meldenden
Stelle fest zugeteilte Störungsüberwachungsrelais SÜ über dnv und MV, an. Es verhindert
die Wiederholung gleicher Meldungen, bis deren Ursache behoben ist durch das gemeinsame
Störungsabschalterelais Sab über MV, und sii2. Der Kontakt von Sab schaltet nur
die Störungsmeldedruckmägnete Dab, Dk, Du
und De ab: Es können also,Einbruchs-
und Gefahrmeldungen (Alarm) von jeder Meldestelle in beliebiger Zahl hintereinander
gegeben. werden.
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Die aus den Kontakten der L-Relais und I und Il bestehende Kontaktkette
hält den Strom für SÜ so lange; wie die Störung (Erdschluß oder Unterbrechung) anhält.
I" und II2 öffnen sich bei der Schleifenleitungsprüfung. Sie arbeiten also wie die
I- und II-Kontakte der Zentrale (Abb. i). Wie die Nockenscheiben der übrigen I-
und II-Kontakte sitzen auch diese auf der Typenscheibenachse. Das jeder Meldestelle
zugeteilte Kurzschlußüberwächungsrelais KÜ erhält zusammen mit Dk Strom. Sein Haltestrom
wird, sobald der Arm MV, auf seinen Kontakt kommt, durch eine Unterbrechereinrichtung
getrennt, kann aber bei weiter bestehendem Kurzschluß über die am VK-Verteiler liegenden
Kontakte derL-Relais aufrechterhalten werden. Die (nicht gezeichnete) Unterbrechereinrichtung
besteht aus einem auf der Typenradachse sitzenden Arm, der die im 3 - 31 = 93teiligen
Kreise angeordneten 3 . 30 go IIu-Köntakte bei Schaltung II unterbricht. Der 31.
Teil des Hu-Kontaktfederkranzes wird von den MSt nicht benötigt und bleibt daher
frei.
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Der Verteiler Vo sitzt ebenfalls auf derTypenradachse und dient dazu,
das für die erfindungsgemäße Unterbrechung vorgesehene Relais Ab zu steuern. Der
Verteiler ist 31teilig, seine festen Kontakte stehen mit Kontakten der Kurzschlußüberwachungsrelais
KÜ in Verbindung. Erreicht der Verteiler einen Kontakt, an den über den Kontakt
kü3 Erde angeschlossen ist, d. h. somit einen Melder, der seinen Kurzschluß gemeldet
hat, so spricht das Relais Ab an, welches mit seinem Kontakt ab, den
b-Zweig der Schleife unterbricht. Hierdurch werden sämtliche L-Relais stromlos.
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Schaltvorgang: I,Einbruchs-undGefahrmeldung(Alarm) a. Bei fehlerfreier
Schleife Schaltung II: DNr und DAh sprechen an: - i, DNy; DAl2, VAl2, II3
und lanal, lal sowie lbml, lbl, -}-.
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b. Bei einseitiger Unterbrechung (Drahtbruch) Schaltung I: DNr und
DAll sprechen an: - i, DNr, DAh, VAh, IS und lairal, lal oder lbml, lbl,
+.
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c. Bei einseitigem Erdschluß Schaltung II: DNy und DAl, sprechen an:
- _; DNy; DAl2, VAl2, II3 und lbml, lbi oder laml, lal, -I-.
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d. Bei Kurzschluß des Melders oder der Schleife Nach einer Kurzschlußmeldung
sind, wie bereits erwähnt, Dk und KÜ erregt, so daß bei einer Einbruchs- und Gefahrmeldüng
auch das Relais Ab zum Ansprechen kommen kann und die Unterbrechung der Schleife
bewirkt.
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Die Schaltvorgänge sind dann bei Schaltung I wie unter b.
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II. Störungsmeldungen a. Bei - - -b. Bei doppelseitiger Unterbrechung
Schaltung I : DNr und Dab , sprechen an - i, DNv, Dab, Vab, I6, 1b2,
1a2; sab, +.
Es werden alle von der Störung betroffenen MSt gemeldet.
Außerdem meldet sich dieUnterbrechung wie unter e.
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c. Bei Kurzschluß einer oder mehrerer MSt Schaltung II: DNv und Dk
sprechen an: - r, DNr, Dk, Vk, IIQ, tbm2, lam2, sab2 +.
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Es werden alle von der Störung betroffenen MSt gemeldet.
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d. Bei doppelseitigem Erdschluß Schaltung II: wie unter c. Außerdem
meldet sich der Erdschluß wie unter f.
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e. Bei einseitiger Unterbrechung Schaltung I : S I b erhält allein
Strom: S I b, I9, lbm3, +. F0 I spricht kurz an, zuerst in erster, dann in zweiter
Stufe: - 3', w"', F0 I, c',
s I, -f- bzw. - 3', f o 11, F0
I, c', s I, -E-. DNr und Dat erhalten Strom: - z, DNr, Du,
Vu, I7, foIs, sab, -f-.
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f. Bei einseitigem Erdschluß Schaltung II: SIIb erhält allein Strom:-2",
S II b, 117, lam3, +. F0 II spricht kurz an, zuerst in erster, dann in zweiter Stufe:
-3", w5 ', F0 I I, c", s I I, + bzw. - 3", f o II 1, F0 II,
c", s II, -E-. DNy und De erhalten Strom: - r, DNy, De, Ve,
II" foIIs, sab, -E-.
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Bei allen Störungsmeldungen spricht außerdem S Ü an: -4, SÜ, MV" dny,
dal2, dall, und hält sich -4, SÜ, sül, I4 und I,2, -f- bis zur Beendigung eines
Erdschlusses oder einer Unterbrechung. Wie bereits erwähnt worden ist, öffnen sich
14 und II2 am Ende jeder MSt-Reihe, und zwar wie die I- und II-Kontakte derZentrale
(Abb. Z). Es wird also zuerst der Kontakt I4, dann der Kontakt II2 betätigt. Besteht
der Erdschluß noch, so sind 1a7 und 1b7 geschlossen. Ist die Schleife noch unterbrochen,
so sind la, und lb$ geschlossen. In diesen Fällen bleibt also die Öffnung
von I4 und 112 wirkungslos und SÜ unter Strom. Andernfalls wird SÜ stromlos.
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Bei einem Kurzschluß spricht mit Dk gleichzeitig KÜ an:
-6, KÜ, MV3, 1,41 lbm2, lam2, sab, -f- und hält sich über Kiil und Hu.
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Auch dieser Fehler wird bei jeder Umdrehung der MV-Arme geprüft. Öffnet
sich der der MSt zugeordnete Hu-Kontakt der Unterbrechereinrichtung und sind lam2
und lbm, geöffnet, weil der Kurzschluß nicht mehr besteht, so fällt der Anker von
KÜ ab.
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Die sü2 und kü2 Kontakte der gemeldeten Stellen wirken bei jedem Umlauf
auf Sab: -5,
Sab, MV., sü, oder kill, -f-. Bei erregten Relais KÜ und
SÜ und damit geschlossenen Kontakten kü2 und sü2 öffnet sich sab. Damit ist eine
nutzlose Wiederholung der Störungsmeldung unterbunden.
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Nach Beseitigung der Störungen sind sü, und kii2 geöffnet. Sab spricht
nicht mehr an, sab bleibt geschlossen, und die MSt kann wieder eine Störung melden.
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Die Störungsüberwachungslampe SÜL zeigt die gestörte MSt durch ihr
Leuchten an: -7,
SÜL, sü2, +.
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Wenn im Falle einer Kurzschlußmeldung das Kurzschlußüberwachungsrelais
KÜ erregt ist und das Relais Ab über den Verteiler Vo zum Ansprechen kommt,
wird, wie bereits erwähnt, der b-Zweig der Schleife aufgetrennt. Die L-Relais fallen
sämtlich ab. Dies führt bei der Schaltung II, die soeben den Kurzschluß gemeldet
hatte, zu keiner weiteren Meldung, wie aus vorstehendem ohne weiteres ersichtlich
ist. Beim nächsten Umlauf des Verteilers Vo spricht das Relais Ab schon bei
Schaltung I an. Die damit verbundene Unterbrechung des b-Zweiges wird aber nicht
gemeldet, weil, wie oben beschrieben, der Kontakt lam, stets auf die Spule
a
des Differenzrelais S I wirkt, so daß dieses Relais nicht zum Ansprechen
kommt. Gibt eine Meldestelle in diesem Zustand eine Meldung, so spricht nur das
Relais La an. Dieser Zustand führt dann, wie aus den oben angegebenen Schaltvorgängen
ersichtlich ist, zur Meldung.
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Besteht in der Schleifenleitung bereits eine Unterbrechung, so spricht,
wie aus der erläuterten Wirkungsweise der Differenzrelais hervorgeht, das Relais
S I an. Dieses Relais schließt seinen Kontakt s I', wodurch der Kontakt
ab, überbrückt wird und die L-Relais über die wieder geschlossene Schleife
erregt werden.
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Der erfindungsgemäße Gedanke läßt sich auch dadurch verwirklichen,
daß die künstliche Unterbrechung der Schleife durch Einführen einer dritten Schaltung
bei den Meldestellen und der Zentrale bewirkt wird. Es ist dazu erforderlich, neben
den Schaltungen I und II eine weitere Schaltung einzuführen. Die Schaltung I j wird
bei den Meldestellen um die gleiche Dauer verlängert (Erdung). Darauf folgt die
ursprüngliche Schaltung II, jetzt III (Unterbrechung). In der zweiten Hälfte der
SchaltungI, also bei Schaltung II, bewirkt in der Zentrale i ein synchron arbeitender
Kontakt dann die Unterbrechung eines Zweiges.