DE669640C - Schaltungsanordnung fuer Polizeiruf-, Feuermelde- und aehnliche Anlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Polizeiruf-, Feuermelde- und aehnliche Anlagen

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DE669640C
DE669640C DEP68292D DEP0068292D DE669640C DE 669640 C DE669640 C DE 669640C DE P68292 D DEP68292 D DE P68292D DE P0068292 D DEP0068292 D DE P0068292D DE 669640 C DE669640 C DE 669640C
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    • G—PHYSICS
    • G08—SIGNALLING
    • G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B26/00—Alarm systems in which substations are interrogated in succession by a central station

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Schaltungsanordnung für Polizeiruf-, Feuermelde- und ähnliche Anlagen Einbruchs- und Gefahrmeldeanlagen werden bekanntlich über öffentliche Polizeirufanlagen finit dem Überfallkommando verbunden. Die Polizeirufanlagen arbeiten wie die Feuerinelderanlagen mit einer Ringleitung mit Sicherheitsschaltung. Unterbrechungen und Erdschlüsse in diesen Leitungen zeigen sich zwar selbsttätig an, jedoch muß der Fehlerort erst bestimmt werden. Kurzschlüsse von Meldern sind nur wahrnehmbar, wenn sie eine erhebliche Verminderung des Leitungswiderstandes hervorrufen.
  • Zur Erhöhung-der Sicherheit der Anlagen ist schon vorgeschlagen worden, die Meldestellen einzeln mit besonderen Leitungen oder unter Benutzung der Fernsprechleitungen an eine Sammelstelle zu führen und die hier eingehenden Meldungen dem Überfallkommando zuzuleiten. Diese Einrichtung läßt sich bekanntlich so sicher gestalten, daß sie der Eigenschaft einer Sicherungsanlage entspricht. Der praktischen Ausführung dieses Gedankens stehen aber Schwierigkeiten gegenüber. Einzelanschlüsse erfordern hohe Kabelkosten hzw. hohe laufende Gebühren. Die Benutzung der Fernsprechanschlußleitungen für Polizeiruf- usw. Zwecke ist unzulässig.
  • Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Einrichtungen für den gemeinsamen Anschluß von Anlagen zur Sicherung von Leben und Sachwerten so zu gestalten, claß z. sich jeder Melder selbsttätig meldet, wenn .er abgeschnitten oder kurzgeschlossen wird, 2. die Lage einer Unterbrechung (Drahtbruch) oder eines Erdschlusses selbsttätig durch Meldernummer und Störungsart angegeben wird.
  • Sie wird dadurch gelöst, daß unter Verwendung bekannter synchroner Mittel die in einem Stromkreis liegenden Meldestellen nacheinander ständig durch jeweils eine mehrfache Zustandsänderung der Leitung bestimmte Stromzeichen senden, welche die Einrichtungen bei der Empfangsstelle zur Aufzeichnung der Nummer der Meldestelle und der Art der Meldung veranlassen, wenn sie durch eine Meldung von der Meldestelle beeinfiußt oder durch einen Leitungsfehler unterdrückt oder in ihrem Ablauf verändert werden. Für die Zeichen können alle in der Technik gebräuchlichen Stromarten benutzt werden.
  • Es sind Anordnungen zur Überwachung der Betriebsbereitschaft nicht ständig arbeitender Fernsteuer-, Fernkommando- oder Fernüberwachungsanlagen bekannt, bei denen die Unterstationen nacheinander Prüfströme zu der Zentrale senden und hier ein Relais dauernd erregt halten. Bleibt der Prüfstrom einer Unterstation aus, so fällt der Anker des Relais ab und schaltet die Signallampen der von dem Fehler betroffenen Unterstationen ein. Die Art der Meldung, ob Fehler in der Unterstation oder Leitungsstörung, wird nicht gekennzeichnet. Ebenso wird auch die Art und die Lage der Störung nicht an-: gegeben. Dies ist entsprechend der vorliegden Erfindung auch nur durch mehrfacllG Zustandsänderungen der Leitung von dr, Meldestelle aus und entsprechende Schaltungen bei der Empfangszentrale zu erreichen.
  • Der Gedanke der Erfindung wird beispieWweise bei seiner Anwendung auf eine in üblicher Weise mit Gleichstrom betriebene Ringleitung mit Sicherheitsschaltung näher erörtert.
  • Die Schleife wird von jedem Melder zuerst geerdet: Schaltung I, dann unterbrochen: Schaltung Il. Diese Schaltungen verursachen bei normaler Schleife (keine Einbruchs- und Gefahrmeldung; keine Störung) eine ununterbrochene Folge abwechselnder Stromschließungen und -öffnungen.
  • Im Verlauf der Beschreibung werden sowohl die Schaltungen bei den Meldestellen als auch die zum Empfang der Meldungen dienenden Schaltmittel übereinstimmend mit I und II bezeichnet.
  • In jedem Zweig der Schleife liegen zwei Linienrelais. Beide ziehen ihre Anker bei der Schaltung I an und lassen ihn bei der Schaltung II los.
  • Bei Einbruchs- und Gefahrmeldungen bringen die Melder bei der Erdung (Schaltung I) noch einen Widerstand in diese Verbindung und geben statt der Unterbrechung (Schaltung II) eine Stromschwächung. Dann zieht von den in einem Zweige liegenden Linienr_ elais nur eines seinen Anker an. .
  • Diese verschiedenen Stellungen der Kontakte sämtlicher vier Linienrelais verhindern oder verursachen die Meldungen, und zwar können mit ihnen außer den Einbruchs- und Gefahrmeldungen (Alarm) auch die selbsttätigen Meldungen für abgeschnittene und kurzgeschlossene Melder erfaßt werden.
  • Für die Schleifenstörungsmeldungen bedarf es noch einer zusätzlichen Einrichtung. Bekanntlich kommt bei einer einseitigen Unterbrechung oder einem einseitigen Erdschluß in einer Schleife eine Meldung auch nur einseitig an, d. h. sie wird nicht in beiden Zweigen gleichzeitig, sondern nur in dem ungestörten Zweige empfangen. Die Grenze zwischen dem a- und b-Zweig bildet der Leitungsfehler. Der letzte Melder im a-Zweig arbeitet also über den a-Zweig, der letzte Melder im b-Zweig über den b-Zweig. Dieser Übergang von den Linienrelais des einen Zweiges auf die des andern wird dazu benutzt, um die Lage der Störung (Unterbrechung oder Erdschluß) festzuhalten. Zu diesem Zwecke wirken: die Kontakte der Linienrelais beider Zweige auf zwei polarisierte Differentialrelais. Das eine tritt bei Unterbrechungen, das andere bei Erd -.@schlüssen in Tätigkeit: Beide sind so einge--:,hs@ellt, daß ihre Anker ständig am Ruhe-, >: )@qfltakt liegenbleiben, nicht nur wenn beide "F@Ü icklungen bei fehlerfreier Schleife, sondern `'auch wenn infolge einer Störung nur ihre oberen Spulen Strom erhalten. Sobald aber der Wechsel in den Linienrelais eintritt, erhalten: die unteren Wicklungen allein Strom, und die Anker gehen in die Arbeitsstellung. Dieser Vorgang wird zur Auslösung der Störungsmeldung verwandt; und zwar gibt die gemeldete Nummer die Meldestelle an, vor der sich der Fehler befindet. Die Anker der Differentialrelais werden am Schluß der Mel'derreihe in die Ruhelage geführt.
  • Zur Abgabe einer Meldung wirken die Kontakte der vier Linienrelais und die Kontakte zweier von den beiden Differentialrelais gesteuerter Störungsrelais über Schaltfedern 1 und II, die sich zeitlich entsprechend den Schaltungen I und II bei den Meldestellen schließen, unmittelbar auf die Druckmagnete, wenn die Schleifen bei der Empfangszentrale enden oder die Tätigkeit der Linienrelais hierhin übertragen wird. Je nach der Leistungsfähigkeit des Empfangsapparates können drei und mehr Schleifen auf einen Empfänger gelegt werden. Hierzu sind die Nöcken der Meldescheiben bei den Meldestellen der Schleifen entsprechend versetzt. Zuerst arbeitet die erste der ersten Schleife, dann die erste der zweiten Schleife usf., oder aber die Nocken aller Schleifen arbeiten gleichmäßig und die Wirkungen auf ihre Linienrelais werden durch einen synchron umlaufenden Verteiler des Empfängers zerlegt. Zuerst arbeiten die ersten Nocken aller Schleifen, dann die zweiten Nocken aller Schleifen usf. In diesem Falle steht der Empfänger nur während eines Bruchteils der Kontaktzeiten nacheinander mit den Linienrelais der Schleifen in Verbindung.
  • Das Typenrad des Empfangsapparates läuft synchron mit den Nockenscheiben der Meldestellen. Es trägt die Nummern der Me!de-. stellen zweimal aufeinanderfolgend, damit sowohl bei Schaltung I als auch bei Schaltung II die Meldernummer I gedruckt werden kann. Neben jeder Nummer, sowohl der ersten als auch der zweiten, steht das Alarmzeichen Mal; dagegen stehen die Störungszeichen Hab und Szc nur neben der ersten Melderziffer, da sie nur bei Schaltung[ gegeben werden können, dieStörungszeichenf und Se nur neben der zweiten Melderzilfer, da sie nur bei Schaltung II gegeben werden können, z. B, 675: Mal 11 Tab Szc = Schaltung I, 678 Mal Mk Se = Schaltung IL.
  • Die Wiederholung von Mal ist nötig, weil der Alarm bei gestörter Schleife entweder über Schaltung I oder II erfolgt.
  • Beim Empfang einer Meldung werden stets zwei Magnete betätigt: der Nummernniagnet und ein Buchstabenmagnet. Beide 1<isen den Druckvorgang aus. Die hierfür zu benutzenden Einrichtungen sind aus der Telegraphentechnik hinreichend bekannt.
  • Diese Einrichtung für den unmittelbaren Empfang wird als Synchrontypendrucker bezeichnet.
  • In größeren Netzen kann es erforderlich werden oder zweckmäßig sein, die Schleifen nicht unmittelbar auf die Empfangszentrale wirken zu lassen, sondern sie in mehreren Meldezentralen zusammenzufassen. Bei den Meldezentralen arbeiten Verteiler synchron mit den Einrichtungen bei den Meldestellen. Sie übermitteln die von den Linienrelais aufgenommenen Zeichen an Relais, die jeder Meldestelle bei der Meldezentrale zugeordnet sind. Abweichungen von den normalen Betriebsverhältnissen führen zum Ansprechen dieser Relais, die in bereits bekanntgewordener Weise mit einem Zahlen- und Buchstabengeber eine entsprechende Meldung an die Empfangszentrale gelangen lassen und auch die Überwachung jedes Anschlusses bei der Meldezentrale gestatten. Die Meldungen werden bei der Empfangszentrale mit einem bekannten dekadischen Typendrucker empfangen, der auch die Arten der Meldungen wiedergibt.
  • In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Schaltungsanordnung für Schleifenanlagen dargestellt, die mit Gleichstrom arbeitet.
  • Es gibt wieder: Zeichnung i die Meldestellen und den Teil der Zentrale, der sowohl für den Synchrontypendrucker als auch für die Meldezentraleh (Überwachung, Zeichnung 3) gemeinsam ist, Zeichnung 2 den Synchrontypendrucker, Zeichnung 3 dieMeldezentraleüberwachung, Zeichnung q. die Meldezentralezahlen- und huchstabengeber, Zeichnung 5 die Überwachung der Verbindungsleitungen zwischen den Meldezentralen bei einer Empfangszentrale mit dekadischem Typendrucker.
  • Zeichnung i : Die Kontakte il, i2 und i3 sowie i4 bei den Meldestellen i-30 werden von den Nockenscheiben NI bis 'N3 betätigt, die von kleinen, wartungsfreien, aus dem allgemeinen Wechselstromnetz gespeisten Synchronmotoren SM, z. B. Synchronuhrenmotoren, gedreht werden (s. Nebenzeichnung). Zuerst schließt sich il und legt die Schleife bei der Meldestelle an Erde (Schaltung I). Der Strom aus den Linienbatterien LBa und LBb kann jetzt sowohl ohne als auch mit Erde in der Schleife fließen. Darauf öffnen sich gleichzeitig mit i' die Kontakte i= und il und unterbrechen den Schleifenstrom zu beiden Seiten der inzwischen aufgehobenen Erdverbindung (SchaltungII). Dann gehen i2 und i3 inRuhe, und im selben Augenblick treten die Kontakte des nächsten Melders in Tätigkeit usf.
  • i4 öffnet sich kurz, nachdem i' bis i3 tätig gewesen sind, undunterbrichtdenHaltestromkreis von A. Dieses Relais löst die Einbruchs-und Gefahrmeldung (Alarm) aus. Bei seinem Ansprechen öffnet sich a1. w' liegt dann in der Erdverbindung von il. a° und a3 legen ZEI2undwl an dieSchleifenleitung. wlschwächt bei Schaltung I den Schleifenstrom bei einseitigen Unterbrechungen. w2 und w3 'überbrücken i2 und il. Der Schleifenstrom wird daher bei Schaltung II nicht unterbrochen, sondern nur geschwächt.
  • La, Lam sowie Lb und Lbm sind die Linienrelais. Alle vier Relais sprechen, wenn sich keiner der Widerständen,' bis w3 in der Erdverbindung oder der Schleife befindet, also bei vollem Schleifenstrom an. Schalten sich aber w1 bis w3 ein und schwächen den Schleifenstrom, so werden nur die Anker des La- und Lb-Relais angezogen oder gehalten. Die Anker von Lam und Lbm fallen ab und lösen die Meldung aus.
  • Die Kontakte Il bis I3 und IIl werden im Anschluß an Schaltung II der MSt 30 zeitlich wie die Kontakte il und i2, i3 bei den Meldestellen durch die Nockenscheiben eines bei der Zentrale befindlichen Synchronmotors betätigt, und zwar zuerst alle I-Kontakte zusammen und dann der II-Kontakt. Hieran schließen sich wieder die Schaltungen der !l7St r-30 usf.
  • h legt Erde an die b-SeitevonLb. 12 trennt den b-Zweig von Lb ab. 13 schließt den a-Zweig.unrnittelbar an den b-Zweig. Hierdurch kommen sämtliche L-Relais finit den L-Batterien an den Endpunkt beider Zweige der Schleife zu liegen und werden beim Vorhandensein eines Erdschlusses ansprechen.
  • Ih trennt, nachdem die I-Kontakte alle wieder zurückgegangen sind, die Erde von der Batteriemitte ab. Die L-Relais werden bei stromfähiger Schleifenleitung ihre Anker anziehen.
  • Nach Prüfung sämtlicher Meldestellenwird also die Schleifenleitung stets bei Schaltung I auf Erdschluß, bei Schaltung II auf Leitfähigkeit geprüft.
  • iNAa und MAb sind Milliamperemeter. Schaltvorgang I. Einbruchs- und Gefahrineldung (Alarm) A bei der MSt i spricht an und hält sich über a und i4. a1 öffnet sich. a2 und a3 schließen sich. a. Bei fehlerfreier Leitung Schaltung I, d. h. sämtliche i-Kontakte geschlossen. Sämtliche L-Relais ziehen ihre Anker an über den Stromkreis -, LBa, Lana, La, 11IIAa, a-Zweig, IUSt i 22,: i3, -MSt2-2,9: i2, -23, iIISt30: 23,-a2, b-Zweig, 11'IAb, I2; Lb, Lbm, -I-, LBb. Außerdem bestehen noch folgende Stromkreise: thIST i, Erde, ze@, il und i2, a-Zweig, JblAa, La, Lam, LBa bzw. 11iISt i, Erde, w1, il, i3, 11jSt2-29, MSt3o: i3, il, b-Zweig, lVIAb,: 12, Lb, Lbm, LBb und Ill, Il, Erde.
  • Schaltung II, d. h. Kontakte il, i°; i3 geöffnet, Kontakt i4 geschlossen; nur die Anker von La und Lb werden gehalten durch Erregung dieser Relais in folgendem Stromkreis -, LBa, Lam, La, fIAa, a-Zweig, lllISt i, a2, 2F1`, w3, a3, 11j5 t 2-29, 111 St 30: a3, 22, b-Zweig, lWAb, 12, Lb, Lbni, +, LBb: Die Relais Lam und Lbm fallen bei dem durch die Widerstände zel" und zul geschwächten Schleifenstrom ab. Bei Schaltung II in fehlerfreier Schleife ist also nur der Schleifenstromkreis geschlossen, dagegen nicht der Stromkreis über Erde, da der Kontakt il schon wieder geöffnet ist.
  • b. Bei einseitiger Unterbrechung (Drahtbruch) Schaltung I: Je nach der Lage der Unterbrechung wird der Anker von La oder Lb@ angezogen. Liegt die Unterbrechung der Melderschleife z. B. zwischen den Meldestellen 111St i und 11jSt 2, so wird La erregt über folgenden Stromkreis: Erde, I?, III, LBa, Lana, La, MAa, a-Zweig, lWSt i: i2, il, w1, Erde.
  • Liegt dagegen die Schleifenunterbrechung beispielsweise zwischen der Meldestelle MSt i und der Zentrale, so wird Lb erregt über folgenden. Stromkreis: Erde, Il, III, LBb, Lbm, Lb, 11, 11jAb, b-Zweig, MSt 30 : i2, i3, 11jSt 29-2, MSt i i3, il, w1, Erde.
  • Die Relais Lam und Lbm bleiben unerregt, da in ihnen durch den Widerstand w1 geschwächter Strom fließt.
  • Schaltung Il. Die Lam- und Lbm- sowie die La- und Lb-Relais erhalten infolge der Unterbrechung der Schleifenleitung keinen Strom. Die Anker. der angesprochenen La-und Lb-Relais fallen daher ab. c. Bei einseitigem Erdschluß Schaltung I: Sämtliche Relais ziehen ihre Anker an wie unter aI. Parallel zur Erde bei der MSt i liegt außerdem der E rdschluß in der Schleifenleitung. Schaltung II: Der Anker von L a.(b)iia in dem vom Erdschluß freien Zweige der Schleife fällt ab. Die Anker der übrigen L-Relais bleiben gehalten. Liegt beispielsweise der Erdschluß zwischen MSt i und illISt2; so werden die Relais La und Lam von geschwächtem Strom durchflossen in folgendem Stromkreis:.
  • Erde, Il, III, LBa, Lam, La, AIAa., a-Zweig, a2, w2, w3, a3, Erde. Demzufolge hält La seinen Anker angezogen und läßt Lam seinen Anker abfallen. Ini anderen Zweig halten beide Relais Lb und Lbm ihre Anker angezogen, da sie mit ungeschwächtem Strom erregt werden über Erde, Il; III, LBb, Lbin, Lb, 12, 1VAb, b-Zweig, lblSt3o-2, Erde.
  • d. Bei Kurzschluß des Melders oder der Schleife und bei einseitiger Unterbrechung Schaltung I und: II wie unter b. II. Störungsmeldungen a: Bei fehlerfreier Schleifenleitung Schaltung I: Die Anker sämtlicher L-Relais werden angezogen: -, LBa, Lam, La, 11IAä, a-Zweig, l1ISt i i2, i3, tblSt 2-2g, MSt 30: i3, i=, b-Zweig, lblAb; I2, Lb, Lbm, +, LBb. Gleichzeitig: ITISti, Erde (bzw. ;bIS't2-3o, Erde), a1, il und i2, a-Zweig, JIAa, La., Lam, LBa bzw. 11ISt i, Erde, a1, il, i.3, b-Zweig, MAb, I2, Lb, Lbira, LBb und III, I', Erde.
  • Schaltung II: Die Schleifenleitung und somit alle L-Relais werden stromlos.
  • 1?. Bei doppelseitiger Unterbrechung einer oder mehrerer AhlSt Schaltung I: Die L-Relais können nicht ansprechen.
  • Schaltung II: Sämtliche L-Relais bleiben schon durch die Schleifenunterbrechung stromlos. c. Bei Kurzschluß einer odermehrerer MSt-Schaltung I: Sämtliche L-Relais sprechen an wie unter a l.
  • Schaltung II: Die Öffnung von i2 und i3 bleibt wirkungslos. Die Anker sämtlicher L-Relais bleiben angezogen.
  • d. Bei Erdschluß zu beiden Seiten einer oder mehrerer 11S t Schaltung I : Die Anker sämtlicher L-Relais werden angezogen wie unter aI. Parallel zu der Erdung bei der MSt liegen die Erdschlüsse in der Schleifenleitung. Schaltung II: Die Unterbrechung von i2 und i3 ist wirkungslos. Die Anker aller L-Relais bleiben angezogen: ' La, Lam: Erde, Il, III, LBa, Lam, La, IIIAa, a-Zweig, Erdschluß. Lb, Lbm: Erde, Il, III, LBb, Lbm, Lb, 12, 111Ab, b-Z,weig, Erdschluß.
  • e. Bei einseitiger Unterbrechung Schaltung I: Es arbeiten nur La und Lam oder Lb und Lbm. La, Lam: Erde, Il, IIl, LBa, Lam, La, MAa, a-Zweig, MSt: i2, il, cal, Erde. Lb, Lbm: Erde, Il, III, LBb, Lbm, Lb, I'2, HAb, b-Zweig, 111St: i=, il, a1, Erde. Zwischen den beiden ilISt, die den Fehlerort einschließen, findet ein Wechsel zwischen den L-Relais der Zweige statt. Schaltung II: La, Lam bzw. Lb, Lbm werden sowohl durch die Stärung als auch durch die Öffnung der il- und i3-Kontakte stromlos.
  • f. Bei einseitigem Erdschluß Schaltung I: Sämtliche L-Relais ziehen ihre Anker an wie unter a I. Parallel zur HSt-Erde liegt der Erdschluß in der Schleifenleitung.
  • Schaltung II: Durch die Öffnung der i2-und i3-Kontakte fallen die Anker der L-Relais des einen Zweiges ab, während die des andern angezogen bleiben. La, Lam: Erde, Il IIl, LBa, Lam, La, 11IAa, a-Zweig, Erdschluß. L0, Lbm: Erde, Il, III, LBb, Lbm, Lb, h, 111Ab, b-Zweig, Erdschluß. Zwischen den beiden MSt, die den Fehlerort einschließen, tritt ein Wechsel zwischen den L-Relais der beiden Zweige ein.
    Übersicht der Stellung der L-Relaisanker
    Bei Schaltung 1 Bei Schaltung 1I
    L a Lb L,. Lbnz La Lb L ain Lbrn
    i
    i
    I. Einbruchs- und Gefahrmeldung (Alarm) bei
    a) fehlerfreier Schleife ..................... _ - - - - - - o 0
    b) einseitiger Unterbrechung ............... - o o - o 0 0 0 0
    oder................................. o I - o 0 0 0 0 o
    c) einseitigem Erdschluß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . - - - -- -- - - 0
    oder................................. - 0 _-
    d) Kurzschluß .des Melders oder der Schleife j
    und einseitiger Unterbrechung . . . . . . . . . . . - o 0 0 0 0 0 ; o
    oder....................:............ o - o 0 0 0 0 0
    II. Störungsmeldungen bei
    a) fehlerfreier Schleife ..................... --@ - - - o 0 0 0
    b) doppelseitiger Unterbrechung . . . . . . . . . . . . o 0 0 0 0 0 0 0
    c) Kurzschluß einer oder mehrerer MSt ..... - -- - - - -
    d) doppelseitigem Erdschluß................ - - - - - -
    e) einseitiger Unterbrechung . . . . . . . . . . . . . . . . - o - o o o o o
    oder................................. o - o - o o o o
    f) einseitigem Erdschluß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . - - -- - - o - o
    oder............ ................... 0 _ 0 -
    Es bedeutet: -: Relaisanker in Arbeitsstellung,
    o : - - Ruhestellung.
    - - - - bei Schaltung I und o o o o bei Schaltung II
    unterbinden, Abweichungen hiervon verursachen die Meldung.
    Die Kontakte der L-Relais wirken auf den Synchrontypendrucker (Zeichnung 2) oder auf die bereits bekanntgewordenen Einrichtungen einer Melde- und Empfangszentrale (Zeichnungen 3 bis 5).
  • Zeichnung 2 : Der Synchrontypendrucker erhält die Druckstr7:me unmittelbar von den Kontakten der La- und Lb- sowie des den Fehlerort einzeigenden FO-Relais, das von dem polarisierten Differentialrelais S gesteuert wird.
  • hAl, hab, Vk, hzt und he sind die erwähnten umlaufenden Verteiler, die die Stellungen der Linienrelaiskontakte sowie des FO-Kontaktes von drei Schleifen auf die Druckinagnete DNr, DAl, Dab, Dk; Du und De wirken lassen.
  • Das (nicht gezeichnete) Typenrad, das mit den Nockenscheiben N der MSt synchron läuft, hat dementsprechend 3 -:2 (30 -[- I) --. 186 Teilungen. Drei Schleifen sind vorhanden, und in jeder Schleife liegen 30 Meldestellen. Um alle Arten von Meldungen geben zu können, sind für jeden der 3 X 3o-Melder je zwei Schaltungen erforderlich. Nach Durchprüfung aller 30 Melder einer Schleife wird noch eine Gesamtprüfung der Schleife vorgenommen.
    M elder-
    nummer Art der Meldung
    Schleife; MSt
    = 0i MAI Mab su
    z oi MAI Mk Se
    2 0i MAI Mab Su
    2 oi MAI Mk Se
    3 0i MAL Mab Su
    3 0i MAI Mk Se
    I 02 MAI Mab Su
    I 02 MAL Mk Se
    2 02 MA 1 Mab Sas '
    2 02 MAI Mk Se
    3 02 MAI Mab Sec
    3 02 MAI Mk Se
    I 30 MA! Mab Set
    I 30 MAI Mk Se
    2 30 !11A1 Mab su
    2 30 MAI Mk Se
    3 30 MAL Mab Szt
    3 30 111A1 Mk Se
    (frei) Schleife I Prüfung der Schleife
    (frei) 1 auf Erdschluß und
    (frei) Schleife 2 Stromfähigkeit
    (frei) - (Zeichnung i)
    (frei) Schleife 3
    (frei)
    Der Papierstreifen des Druckers wird beim Ansprechen eines der die Meldungsart angebenden Druckmagnete und des mit diesen in Reihe liegenden Magneten DNr mit großer Geschwindigkeit gegen die Nummern- und Buchstabentype des umlaufenden Typenrades geschlagen. Die zur Erzielung des kurzen und kräftigen Druckstromes erforderlichen Mittel sind bekannt (Kondensatorladung oder -entladung) und daher in der Zeichnung nicht wiedergegeben worden.
  • Die Kontaktringe der Verteiler VAll, VAI=, Vab, hk, Vu und Ve sind nur 3 # I (30 + I) = 93teilig. Sie haben also nur die Hälfte der Typenscheibenteilung, weil hier die Schaltungen I und II durch die Kontakte I und II unterschieden werden. Je 31 Kontakte, und zwar I, 4, 7 ... 91; 2, 5, 8 ... 92 und 3, 6, 9 ... 93, sind zu einer Reihe verbunden. Reihe I tritt mit den L-Kontakten der Schleife I, Reihe 2 mit denen der Schleife 2 und Reihe 3 mit denen der Schleife 3 in Verbindung. Die la-, lb- und f o-Kontakte der Schleifen wirken über I- und II-Kontakte, die durch Nockenscheiben betätigt werden, entsprechend den Schaltungen I und II der MSt bei Schaltung I auf DAh, Dab, Du, bei Schaltung II auf DAl2, Dk, De.
  • Die h-Verteilerarme und die Nockenscheiben für die I- und II-Kontakte sitzen auf der Typenscheibenachse.
  • Die Differentialrelais S I und S TI sind so eingestellt; däß ihre Anker nur dann in Arbeitsstellung gehen, sobald die L-Relaiskontakte an die Wicklungen b der Relais S I und SII allein Plus anlegen. sI ladet über FOI und w5', s II über F0 II und w"" den Kondensator c` bzw. c' auf. Die Stufenrelais F0 I bzw. F0 II erhalten hierbei kurze Stromstöße, welche ausreichen, die Relais zuerst in erster Stufe und nach dem dann erfolgenden Kurzschluß der Widerstände w" bzw. w5" durch die Kontakte f o I Z bzw. f o 11 1 auch in zweiter Stufe zu erregen. Der Kontakt f o I s wirkt über den I'-Kontakt auf Du, f o Il s über den 111-Kontakt auf De.
  • I s' und I s" führen die Anker von S I und S I I am Schluß der Melderreihe, also bei der 31. Meldung, in die Ruhelage zurück; und die Kondensatoren c' und c" entladen sich über w4' bzw. w4..
  • 112V1 . . . IlilV3 sind Meldeverteiler mit Kontaktringen, wie sie die V-Verteiler besitzen. Ihre Kontaktarme sitzen ebenfalls auf der Typenradachse. Sobald der Druckmagnet D\'ibei Störungsmeldungen Ström erhält, spricht das der meldenden Stelle fest zugeteilte Störungsü berwachun:gsrelais SU Tiber dm- und I@IV' an. Es verhindert die Wiederholung gleicher Meldungen, bis deren Ursache behoben ist; durch das gemeinsame Störungsabschalterelais Sab über MV2 und sii=. Der Kontakt von Sab schältet nur die Störungsmeldedruckmagnete Dab, Dh, Du und De ab. Es können also Einbruchs- und Gefahrineldungen (Alarm) von jeder Meldestelle in beliebiger Zahl hintereinander gegeben werden.
  • Die aus den Kontakten der L-Relais und I und II bestehende Kontaktkette hält den Strom für SU so lange, wie die Störung (Erdschluß oder Unterbrechung) anhält. I4 und Ih öffnen sich bei der Schleifenleitungsprüfung. Sie arbeiten also wie die I- und II-Kontakte der Zentrale (Zeichnung I). Wie die Nockenscheiben der übrigen I- und II-Kontakte sitzen auch diese auf der Typenscheibenachse. Das jeder Meldestelle zugeteilte Kurzschlußüberwachungsrelais KD erhält zusammen mit Dk Strom. Sein Haltestrom wird, sobald der Arm MV3 auf seinen Kontakt kommt, durch eine Unterbrechereinrichtung getrennt, kann aber bei weiterbestehendem Kurzschluß über die am VK-Verteiler liegenden Kontakte der L-Relais aufrechterhalten werden. Die (nicht gezeichnete) Unterbrechereinrichtung besteht aus einem auf der Typenradachse sitzenden Arm, der die im 3 - 3 i = 93teiligen Kreise angeordneten 3 - 30 = 90-Hu-Kontakte bei -Schaltung II unterbricht. Der 31. Teil des IIu-Kontaktfederkranzes wird von den MSt nicht benötigt und bleibt daher frei. Schaltvorgang I. Einbruchs- und Gefahrmeldung (Alarm) bei a) fehlerfreier Schleife: Schaltung II: DNr und DAII sprechen an: - i, DNr, DAl2, VA12, II3 und lam', lal sowie Ibwel, lbl, +; b) einseitiger Unterbrechung (Drahtbruch) Schaltung I: DNr und DAh sprechen an: - i, DNr, DAh, VAll, I' und lam', lal oder lbml, lbl, +; c) einseitigem Erdschluß Schaltung II: DNr und DAl2 sprechen an: - i, DNr, DAl2, V A12, 113 und lbzrzl, lbl oder lam', lal, -E-; d) Kurzschluß des Melders oder der Schleife und einseitiger Unterbrechung Schaltung I wie unter b. 11. Störungsmeldungen bei a) ..
  • b) doppelseitiger Unterbrechung Schaltung I: DNr und Dab sprechen an: - i, DNr, Dab, Vab, I', 1b2, 1a2, sab, -f-.
  • E s werden alle von der Störung betroffenen IISt gemeldet. Außerdem meldet sich die C?nterbrechun,g wie unter e.
  • c) Kurzschluß einer oder mehrerer MSt: Schaltung II: DNr und Dk sprechen an: - i, DNr, Dlz, I"b, 114, lbyn2, lam2, sab, -1 -.
  • Es werden alle von der Störung betroffenen JISt gemeldet.
  • d) doppelseitigem Erdschluß: Schaltung II wie unter c. Außerdem meldet sich der Erdschluß wie unter f.
  • e) einseitiger Unterbrechung: Schaltung I: S I b erhält allein Strom: -:2', S I b, I °, lbm3, +. F0 I spricht kurz an, zuerst in erster, dann in zweiter Stufe: - 3', w5', F0 I, c', s I, -j-- bzw. -3', f o I 1, FÖ I, c', s l, +. DNr und Du erhalten Strom: - i, DNr, Dzi, Vif, I', f o I s, sab, + ; f) einseitigem Erdschluß Schaltung II: SII b erhält allein Strom: - 2", S II b, 1I'; lam', +. F0 II spricht kurz an, zuerst in erster, dann in zweiter Stufe: - 3", w5", F 0 1I, c", s II, -E-bzw. -f, f o II 1, F0 II, c", s II, -E-. DNr und De erhalten Strom: -i, DNr, De, Ve, 115, foIIs, sab, -E-. Bei allen Störungsmeldungen spricht außerdem SÜ an: -q., SU, MVl, dnr, dal2, dall, +, und hält sich - q., SU, sül, 14 und II°, -1- bis zur Beendigung eines Erdschlusses oder einer Unterbrechung. Wie bereits erwähnt worden ist, öffnen sich 14 und 112 am Ende jeder MSt-Reihe, und zwar wie die I-und II-Kontakte der Zentrale (Zeichnung i). Es wird also zuerst der Kontakt I4, dann der Kontakt II= betätigt. Besteht der Erdschluß noch, so sind 1a' und lb' geschlossen. Ist die Schleife noch unterbrochen, so sind las und lb $ geschlossen. In diesen Fällen bleibt also die Öffnung von 14 und II2 wirkungslos und SU unter Strom. Andernfalls wird SU stromlos.
  • Bei einem Kurzschluß spricht mit Dk gleichzeitig KU an: -6, KD, 111V3, 114, lbna°, lam', sab, -f-, und hält sich über Kii' und Hu.
  • Auch dieser Fehler wird bei jeder Umdrehung der MV-Arme geprüft. Öffnet sich der der MSt zugeordnete Hu-Kontakt der Unterbrechereinrichtung und sind lujn2 und lbna2 geöffnet, weil der Kurzschluß nicht mehr besteht, so fällt der Anker von KD ab.
  • Die sü2- und kii2-Kontakte der gemeldeten Stellen wirken bei jedem Umlauf auf Sab: - 5, Sab, MV2, sü2 oder kü2, +. Bei erregten Relais KD und SU und damit geschlossenen Kontakten ki2 und sii- öffnet sich sab. Damit ist eine nutzlose Wiederholung der Störungsmeldung unterbunden.
  • Nach Beseitigung der Störungen sind sii= und kü2 geöffnet. Sab spricht nicht mehr an, sab bleibt geschlossen, und die IIISt kann wieder eine Störung melden.
  • Die Störungsüberwachungslampe SUL zeigt die gestörte 111St durch ihr Leuchten an: -7, SEIL, sü2, +.
  • Zeichnung 3: Bei den Meldezentralen mit Zahlen- und Buchstabengebern wirken die Stellungen der Kontakte der L-Relais (s. Übersicht) und des FO-Relais über Meldeverteiler V auf Mal-, Hab-, 11-11z-, Su-und Se-Relais, die jeder 11.7St besonders zugeteilt sind. Diese Verteiler sind 31teilig. Der 31. Kontakt ist unbenutzt. Ihre Arme sitzen auf der Achse eines Synchronmotors. Die Einrichtung für die Feststellung des Fehlerortes in der Schleifenleitung ist die gleiche wie in Zeichnung 2 und bereits im Zusammenhang hiermit beschrieben worden. Das Relais Sü, dessen Kontakte im Haltestromkreis von Mal, Hab, Su und Se liegen, gehört zum Zahlen- und: Buchstabengeber (Zeichnung q.) und ist daher dort gezeichnet.
  • u ist ein jedem 1VIh-Relais zugeteilter Kontakt einer Unterbrechereinrichtung, wie sie bereits hei Zeichnung 2 beschrieben worden ist. Die Unterbrechungen erfolgen aber mit Rücksicht darauf, daß die Meldungen mit dem Zahlen- und Buchstabengeber nicht sofort empfangen werden können wie beim Synchrontypendrucker, sondern dazu besonders beim Vorliegen mehrerer gleichzeitiger Meldungen eine gewisse Zeit gebrauchen, nicht bei jedem Umlauf der Synchronmotorachse, sondern erst bei jedem vierten Umlauf. Die Einrichtungen hierfür werden hier nicht näher erörtert. Schaltvorgang I. Einbruchs- und Gefahrmeldung (Alarm). MAI spricht an bei a) fehlerfreier Schleife: Schaltung II: - i, MAI, VAl, 113 und laml, lal sowie Ibml, lbl, -f- und hält sich über male und süsl, +; b) einseitiger Unterbrechung (Drahtbruch) Schaltung I: - i, 111A1, VAI; I5 und laml, lal oder lbml, lbl, -1--; c) einseitigem Erdschluß: Schaltung 1I: -i, 1VIAI; VAI, 113 und lbml, Ibl öder laml und lal, -1 -; d) Kurzschluß des Melders oder der Schleife und einseitiger Unterbrechung Schaltung I: wie unter b.
  • II. Störungsmeldungen bei a) -; b) doppelseitiger Unterbrechung: Schaltung I: Hab spricht an: -2, Mab, I% ab, I', lb'=, la2, sab, -1- und hält. sich über mabl und süll, +. Außerdem meldet sich die Unterbrechung wie unter e; c) Kurzschluß einer oder mehrerer iVISt: Schaltung II : Mk spricht an: -3, 1VIk, hk, 11 1, lbm2, lam2, sab, + und hält sich über mkl und II 2i; d) doppelseitigem Erdschluß Schaltung II: wie unter c. Außerdem meldet sich der Erdschluß wie unter f; e) einseitiger Unterbrechung: Schaltung I: SIb erhält allein Strom: -a'; SIb, I', lbm3, -f-. FOI spricht kurz an, zuerst in erster, dann in zweiter Stufe: - 5', w5', F0 I, c ; s I, + bzw. - 5', f o 11, F0 I, c', s I, +. Sii spricht an: - 6, Su, V-zc, 17, f o I s, -E- und hält sich über sul und sül', -1 -; f) einseitigem Erdschluß: Schaltung II: SIIb erhält allein Strom: -4", S II b, 117, lam3, -f-. F0 II spricht kurz an, zuerst in erster, dann in zweiter Stufe: -5", w5", F0 II, c", s II, +. bzw. - 5", f o 11 1, F0 II, c", s II, -[-. Se spricht an: - 7, Se, V e, 115, f o II s, -I-- und hält sich über sel und sül3. Beim Ansprechen von NIAl, Hab, 11lIk, Sii und Se leuchtet JWL und spricht K an: - 8, K, 11lIL, mal- oder mabl oder mkl oder s32 oder se2, +.
  • Nach erfolgter Meldung an die Empfangszentrale wird die Bindung von lllal stets sofort durch sisl aufgehoben (s. unten; Ausführungen zu S V in Zeichnung 4). Für Hab, S-is und Se bleibt sie über siill ... sü l3, für IVIk über 1I u bestehen, bis die Störung beseitigt ist.
  • Zeichnung 4: Die Melderelais 11A1, Illab, 11VIk, Sie und Se in Zeichnung 3 belegen den Zahlen- und Buchstabengeber über das E-(Einer-) und Z- (Zehner-) Relais. Das H-Relais wirkt auf ein Kontrollrelais C, das nur einer (Haupt-) Meldezentrale zugeteilt ist> und diese bestimmt über HS-Wähler, welche Meldezentrale beim Vorliegen mehrerer gleichzeitiger Meldungen auf die allen Zentralen gemeinsame Ringleitung nach der Empfangszentrale arbeiten soll.
  • Bei dieser Zentrale wird dann der Zahlen-und Buchstabengeber zur Übermittlung der Meldung in Tätigkeit gesetzt. Er bestellt aus dem Meldungssucher J11 S` und dem Impulsgeber I.
  • 1LTS setzt sich aus einem Zahnrad ZR mit Klinke Kd, dem Kontaktarm KA und dem Kontaktring KR zusammen. Die Klinke Kd wird von dem Drehmagneten DZß betätigt und dreht, wenn der Zahlen- und Buchstabengeber ausgelöst worden ist, das Zahnrad ZR stets einmal voll herum. Dieses sitzt mit dem Kontaktarm KA auf einer Achse, die auch die Unterbrecherscheibe US des Impulsgebers .l trägt.
  • Beim Umlauf der Unterbrecherscheibe US gleitet eine Rolle R. über den mit Zähnen versehenen Umfang der Scheibe und öffnet und schließt die in der Ringleitung nach der Empfangszentrale liegenden Impulskontakten und i°.
  • Der Kontaktring KR und die Unterbrecherscheibe US sind 5oteilig. Der Arm KA bestreicht io H-, io Z-, io E- und 5 Buchstabenkontakte. Zwischen diesen Reihen liegen Trennungslücken. In genau derselben Weise arbeitet die Rolle R. Sie erzeugt Heini Umlauf der Unterbrecherscheibe US regelmäßig 3 - 1o -f- 5 Unterbrechungen. Die für die Übermittlung der Meldungen überflüssigen Unterbrechungen werden durch eine Schalteinrichtung SK des Meldungssuchers vernichtet.
  • wzbl bis wzbs sind Wellenkontakte, die durch Nockenscheiben auf der Zahnradachse in, folgender Weise betätigt werden: i, 2, .4 bis 6: für die ganze Umlaufzeit, 3: nur während der Zeit, in der der Kontaktarm KA die Kontaktreihen bestreicht.
  • wzbl, wzb' bis wzbl liegen in den Haltestromkreisen von DZB, SK, ZIhl, EM und RM. wzb2 legt in bekannter Weise während der Impulsgabe Erde zwischen i5 und il an die Leitung nach der Empfangszentrale, damit der Betrieb auch noch bei Unterbrechung eines Zweiges aufrechterhalten bleibt.
  • Die Nockenscheiben für die Kontakte 14 und 11' sitzen auf der Achse des Synchronmotors für die v-Verteiler (Zeichnung 3) und haben in Verbindung mit den Kontakten der L-Relais und des 117k-Relais dieselben Aufgaben wie beim Synchrontypendrucker Prüfung der Schleifenleitung auf Erdschluß, Unterbrechung und Kurzschluß.
  • Unnütze Wiederholungen von Meldungen während des Weiterbestehens ihrer Ursache werden mit fast gleichen Mitteln wie beim Synchrontypendrucker unterbunden. Nach Beendigung einer Störung werden die Organe der MSt selbständig wieder freigegeben. Schaltvorgang Sobald IIIAI, Alab, Mk, Su oder Se (Zeichnung 3) ansprechen, ziehen E der IUSt und Z des Zehnerrahmens ihre Anker an: - g, Z, E und mal' bzw. über sül5: mab3, mks, sui oder sei, -E-.
  • H im Hundertergestell spricht an: -fo, H, z1, -f-. C im Kontrollrahmen der Hauptmeldezentrale spricht an: - i i, C, hl, +.
  • DHS erhält vom Stromstoßpendel StP Stromstöße: StP, phl, DHS, c, --f- und dreht die Arme von HS. Pla spricht an: - 12" Ph, HSI, hl, -j-. phl unterbricht deri Stromkreis für DHS. DHS steht.
  • Der Drehmagnet DZB bekommt Strom: - 13, 0, DZB, 1z3; 13S'2, ph'= + und hält sich über wzbl.
  • il und il öffnen und schließen sich 3 X 1o und i X 5 mal.
  • KA streicht über die kreisförmige Kontaktbank KR. Sobald er den dauernd mit - 14 belegten Kontakt der Hundertergruppe, den von z2 belegten Kontakt der Zehnergruppe und den von e belegten Kontakt der MSt berührt, spricht SK an: Hunderterkontraktreihe: - 14, SK, -E-. Zehnerkontaktreihe: - 16, ZM, z2, SK, -@-. Zill spricht an, hält sich über zml und wzb4 und legt - 17 an seine EM-Relais.
  • Einerkontaktreihe: - 17, zM2; E117, e, SK, + und hält sich bis zum Schluß jeder einzelnen Kontaktreihe über skl und wzbg von - 15.
  • Elhl spricht an, hält sich über wzbl und eins und legt mit em@ das Relais SÜ an mal4 und über wl an mab4, ?nk4, su' und se4. SU hat einen leichten (L) und einen schweren (s) Anker und ist für jede IUSt vorgesehen.
  • Nach der Übermittlung der letzten Zahl (Einer) an die Empfangszentrale schließt sich im bekannten dekadischen Typendrucker ein Kontakt wdte4 (Zeichnung 5). Hierdurch kommt Rlll unter Strom: - 1 8, R11iI, Ringleitung zur Empfangszentrale, wdte4, .+ und hält sich über wzbl und rml.
  • Über rm2, SÜ und em2 liegt nun - i9 an den Kontakten maa4, inab4, mk4, sit4 und se4. Über einen von diesen wird der die Art der Meldung anzeigende Kontakt von KR belegt. An diesen fünf Kontakten von KR können auch, wenn mehrere Meldungen gleichzeitig erfolgen, noch andere geschlossene Kontakte mal4, inab4, mk4, su4 und se 4 liegen. Diese können aber nicht wirken, weil sich der zu diesen MSt gehörige em2-Kontakt noch nicht geschlossen hat.
  • Berührt nun KA den Kontakt der Adst, deren Nummer bereits übermittelt worden ist, so spricht mit SK auch SÜ an: - 19, rM2, sil, ein 2 und mal4 oder -mab4 oder nzk4 oder sit4 oder se 4, KA, SK, -f-.
  • SK hält sich in bereits beschriebener Weise. sk2 liegt parallel zu i°, und i° und vernichtet beim jedesmaligen Ansprechen von SK die für die richtige Zahlen- und Buchstabenübermittlung in den einzelnen Impulsreihen überflüssigen Unterbrechungen.
  • Bei einer Einbruchs- 'und Gefahrmeldung (Alarm) durch mal4 zieht SU seinen schweren (s) Anker an. süss (Zeichnung 3) öffnet sich. IUAI wird stromlos (Z,eichnung 3) und damit, da dann mal' geöffnet ist, auch E, Z, H, C und Pla. SÜ wird gleich nach seinem Ansprechen durch wzb3 und skl kurzgeschlossen und fällt mit Verzögerung ab. Der Haltestromkreis für IVIAI (Zeichnung 3) ist dann wieder vorbereitet, und die MSt kann eine weitere Alarmmeldung geben.
  • Bei den Störungsmeldungen durch inab4, mk4, su4 und se4 wird infolge des Widerstandes von wl im Stromkreise nur der leichte (l) Anker von S Ü anziehen. S Ül hält sich dann: -20, sül4, SÜl, süs2, süls, w°, 11, 112, +, hebt mit All bis süll die Bindungen von 111ab; Su und Se (Zeichnung 3) auf und schaltet mit süll das Relais E von mab3, m.k3, sui und sei ab. Der Haltestrom für SU bleibt auch aufrechterhalten, wenn sich I4 öffnet, aber infolge eines Schleifenerdschlusses durch 1a7 und 1b7 überbrückt wird oder wenn 112 unterbricht, aber durch eine Schleifenunterbrechung von las und Ibs kurzgeschlossen wird oder solange mk5 infolge der kurzgeschlossenen 1USt geschlossen bleibt. Erst wenn 1a7 und lb7 nach Beseitigung des Erdschlusses nicht mehr geschlossen, lag und lbg nach dem Aufhören der Unterbrechung wieder geöffnet werden, wird SUI beim Öffnen von 14 und II-stromlös. Das gleiche tritt ein, wenn sich nt#cl nach Aufhebung des Kurzschlusses öffnet (Zeichnung 3).
  • Beim Vorliegen mehrerer gleichzeitiger Meldungen nimmt 111S mit KA in der Zehnerkontaktreihe die erste Belegung auf. Die übrigen Belegungen können nicht mehr auf SK wirken; weil dieses bereits angesprochen hat. Ihre Zill können infolge des Kurzschlusses durch skl und wzb3 nicht ansprechen. Dieselben Verhältnisse bestehen für die Einerkontaktreihe. Liegen aus derselben Zehnergruppe mehrere Meldungen vor, so wird die erste Belegung aufgenommen. Die EM der übrigen können wiederum infolge des Kurzschlusses nicht ansprechen.
  • Zeichnung 5: Sind mehrere Meldezentralen vorhanden, was für große Anlagen in Frage kommt, so werden diese über eine Ringleitung miteinander verbunden. Eine dieser Meldezentralen; zweckmäßig die zentral gelegenste, hat die Aufgabe, die gemeinsame Verbindungsleitung zur' eigentlichen Empfangszentrale jeweils immer nur einer Meldezentrale zur Übertragung zuzuteilen. Diese Meldezentrale erhält zu diesem Zweck eine Zusatzeinrichtung und ist in der Zeichnung 5 mit Zuteilstelle bezeichnet, während die anderen Meldezentralen zur Unterscheidung die Bezeichnung Zwischensammelstelle erhalten.
  • Die Zeichnung 5 zeigt eine Überwachung der Verbindungsleitungen zwischen den Meldezentralen.
  • Die Empfangszentrale besteht aus einem Typendrucker, dessen besondere Einrichtungen zum Arbeiten mit Zahlen- und Buchstabengebern bereits bekanntgeworden sind.
  • Eine dauernde Beobachtung der bei den Meldezentralen eingehenden Meldungen soll flicht stattfinden. Sie ist auch nicht nötig, solange die Verbindungsleitungen und die Ringleitung betriebsfähig sind.
  • Die. aus den Verbindungsleitungen stammenden Störungssignale müssen dann aber derEmpfangszentrale zugeleitet werden, ebenso die Kontrolle über eingegangene Meldungen. Diese werden der Empfangszentrale mit synchron umlaufenden Verteilern UV, I, 1I, 11I, IV übermittelt, die an einer gemeinsamen Leitung liegen.
  • Jede Meldezentrale hat an ihrem ÜV-Verteiler drei Kontakte belegt. Der erste Kontakt meldet den Drahtbruch der Verbindungsleitungen zwischen der Zwischensammel- und der Züteilstelle. Die Anker von 11Ü' der Verbindungsleitung i oder vÜ4 der VerbindungsleitUng 2 sind abgefallen. Über vif il wird das Thermorelais Tlt eingeschaltet: -, Th, vil il; r2, -+-, das räch einiger Zeit das Relais R erregt: -; R, thl, -j-.
  • R hält sich über: +, rl* vif i3, R, - und schaltet mit seinem Kontakt r= das Thermorelais Th ab: An Ü TV II legt sich über tla' und vif 12, an ÜV III über vif 4.2 und lt 4 (Kontakt vom H-Relais, Zeichnung 4.) Erde an den Verteilerkontakt. Hierauf spricht VL über Üv I, ÜV II, ÜV III an und hält sich über vll und die Abstelltaste A7'. vl'-' läßt 1-1_L leuchten.
  • Der zweite Kontakt meldet den Eingang einer Meldung. K (Zeichnung 3) hat angesprochen. K legt Erde an den Verteilerkontakt. Hierauf spricht lllz über UV I, ÜV 1I bzw: UV IJI an und- hält sich über- nazl und ÄT. naz' läßt M--L leuchten.
  • Der dritte Kontakt ist dauernd mit Erde belegt. Hierüber meldet die Zuteilstelle die Stromfähigkeit dieser Signalverbindung. Relais Ü spricht über UV I und ÜY' II oder ÜV III an. Kontakt i1 trennt + von üh: über ZIV IV.
  • Ist die Verbindung jedoch unterbrochen; so kommt (j nicht zum Anzug. Ülä erhält Strom über UV IV und il und hält sich über 11.h1. 111z2 läßt ÜL leuchten.
  • Leuchtet lNzL und kommt keine Meldung an, so :muß auf dem schnellsten Wege bei der betreffenden Meldezentrale festgestellt werden, von welcher Stelle eine Meldung vorliegt. Dies ist am Leuchten von 11-7L (Zeichnung 3) zu erkennen.
  • Infolge Störungen in der Ringleitung nach der Empfangszentrale könnte eine Meldung verlorengehen. Daher ist - ig nicht urimittelbar an SU geführt, sondern über einen Relaiskontakt rote (Zeichnung 4). Rill erhält -1-über den Wellenkontakt wdte4 der Einertypenscheibe des Druckers, sobald diese eingestellt wird, und über eine besondere Leitung. Diese Leitung überwacht sich selbst. Drahtbrüche zeigen sich durch dauernd wiederholte Meldungen an.
  • Für die Verbindungs- und Ringleitungen werden zweckmäßig Ersatzleitungen bereitgestellt, die in Störungsfällen von der Empfangszentrale aus sofort durch Fernschaltung in Betrieb genommen werden können.
  • Außer den Polizeimeldungen können mit den synchronisierten Meldeeinrichtungen auch Feuer- und andere Meldungen gegeben werden. Die Nöcken N bei den Meldestellen wiederholen dann die beiden Schaltungen I und II, die über Verteiler unter gleichen Verhältnissen bei den betreffenden Zentralen melden.
  • Statt der eigenen Ringleitungen können auch ändere vorhandene Leitungen in Schleifen- oder Strahlenschaltung benutzt oder in bekannter Weise mitbenutzt werden. Es ist ferner möglich, die Einrichtungen so zu gestalten, daß auch von einem kurzgeschlossenen Melder, der sich in dem angeführten Beispiel bereits sofort selbsttätig mit Nr und Mk meldet, eine Einbruchs- und Gefahrtneldung gegeben werden kann, ohne daß eine einseitige Unterbrechung (Drahtbruch) in der Schleifenleitung vorzuliegen braucht. Die für die Übermittlung solcher Meldungen erforderlicheUnterbrechung wird dann in der Zentrale veranlaßt. Zu diesem Zwecke wird eine Schaltung 111 eingeführt, die bei der Meldestelle wie die Schaltung I Erde über 701 an die Schleife legt und bei der Zentrale finit einem III-Kontakt den b-Zweig abtrennt.
  • Da nun aber ein kurzgeschlossener wie ein abgeschnittener Melder, für den es keine Möglichkeit zur Abgabe einer Einbruchs- und Gefahrmeldung gibt, bei ihren Meldungen llab und Alk in den weitaus meisten Fällen darauf hinweisen, daß diese Fehler keine bloßen Leitungsstörungen sind und die Entsendung des Überfallkommandos empfehlen, sind die Mittel zur Übertragung einer Einbruchs- und Gefahrmeldung bei Kurzschluß eines Melders oder der Schleife ohne gleichzeitiges Vorliegen einer Unterbrechung nicht näher ausgeführt worden.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRÜCIIE: i. Schaltungsanordnung für Polizeiruf-, Feuermelde- und ähnliche Anlagen, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung bekannter synchroner Mittel die in einem Stromkreis liegenden Meldestellen nacheinander ständig durch jeweils eine mehrfacheZustandsänderung der Leitung bestimmte Stromzeichen senden, welche die Einrichtungen bei der Empfangsstelle zur Aufzeichnung .der Nummer cler Meldestelle und der Art der Meldung veranlassen, wenn sie durch eine Meldung von der Meldestelle beeinflußt oder durch einen Leitungsfehler unterdrückt oder in ihrem Ablauf verändert werden. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Stromzeichen einer Meldestelle in der Empfangszentrale von verschieden empfindlichen Schaltmitteln (La, Lana, Lb, Lbm, Zeichnung i) erfaßt werden, die die Vorgänge weitergeben über Kontakte (I und II, Zeichnung 2 und 3), welche synchron mit den Stromzeichengebern der Meldestelle, denen sie zugeordnet sind, betätigt werden. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschieden empfindlichen, die Meldestromzeichen empfangenden Schaltmittel (La, Lam, Lb, Lban, Zeichnung i) an der Empfangsstelle unmittelbar auf einen Synchrontypendrucker mit mehreren Druckmagneten (DNy, DALl und DAL=, Dab, Dk, Du, De, Zeichnung 2) wirken. q.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschieden empfindlichen, die Meldestromz.eiclien empfangenden Schaltmittel (La, Lam, Lb, Lbm, Zeichnung i) an der Empfangsstelle auf Relais (Mal, Mab, 111h, Sei und Se, Zeichnung 3) an einer Sammelstelle (Meldezentrale) einwirken, die die Meldungen durch einen bekannten Zahlen- oder Buchstabengeber (dekadischer Typendrucker mit Buchstabentypenscheibe zur Angabe der Meldungsart) an der Empfangszentrale übermitteln. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die ,die Meldung ver ursachenden Schaltmittel (A, a, a1 bis a3 in Zeichnung i) nach jeder Meldung durch den Stromzeichengeber (N3, il in Zeichnung i) in den Ruhestand gebracht und die die Meldung empfangenden Druckmagnete bzw. Relais nach der Wiedergabe der Meldung am Synchrontypendrucker (DAh und DAII über sab in Zeichnung 2) ohne weiteres, am dekadischen Typendrucker (MAL in Zeichnung 3) durch ein zusätzliches Schaltmittel (SUs in Zeichnung q.) freigegeben werden, so daß von ein und derselben Meldestelle eine unbeschränkte Anzahl Meldungen hintereinander gegeben und auch von der Zentrale empfangen werden kann. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Meldestellen, die eine- Störung gemeldet haben, nach Empfang der Meldung am Synchrontypendrucker über zusätzliche synchrone Schaltwerke (Mhl, MU2 in Zeichnung 2), am dekadischen Typendrucker über das Schrittschaltwerk (DilS in Zeichnung q.) durch Schaltmittel (SÜ, Sab in Zeichnung 2 bzw. SUI in Zeichnung q.) abgeschaltet werden. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis q. und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Abschaltung vorgesehenen Schaltmittel (Sü in Zeichnung 2 bzw. SUI in Zeichnung q.) in Verbindung mit den Kontakten (1a7 und lab, 1b7 und lba in Zeichnung 2 und q.) der die Melderstromzeichen empfangenden Schaltmittel (La und Lb in Zeichnung i) und synchron betätigten Kontakten (I4, Il' in Zeichnung 2 und q.) die abgeschalteten Meldestellen regelmäßig auf das Vorhandensein eines Erdschlusses und einer Unterbrechung prüfen und mit ihren Kontakten (sip in Zeichnung 2, sid' bis siil' in Zeichnung 3) wieder anschalten, `nenn diese Störung nicht mehr besteht. S. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß: die regelmäßige Prüfung abgeschalteter Meldestellen auf Erdschlüß oder Unterbrechung entweder einzeln mit einem synchronen Schaltwerk (lYIVl in Zeichnugg z), einem jeder Meldestelle besonders zugeordneten Relais (.Sü in Zeichnung 2) und Kontakten (I4, II2 in Zeichnung 2), die synchron mit dem Stromzeichengeber der betreffenden Meldestelle betätigt werden oder gemeinsam, anläßlich einer ständig am Schluß der Melderreihe stattfindenden Leitungsprüfung, zu der die die Meldersträmzeichen empfangenden Schaltmittel (La, Lb in Zeichnung i) nach entsprechender Umschaltung durch synchron betätigte Kontakte (1i bis I3, II' in Zeichnung i) mit gleichzeitig betätigten Kontakten (I4, 112 in Zeichnung 4) benutzt werden, vorgenommen wird. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch i biss 4 und 6"dädurchgekennzeichnet, daß die infolge eines Kurzschlusses abgeschalteten Meldestellen mit Hilfe einer Unterbrechereinrichtung (IIat in Zeichnung 2und 3), die synchron mit den Stromzeichengebern der Meldestellen arbeitet, und der den Kurzschluß überwachenden Schaltmittel (KU, 1lIV3 in Zeichnung 2, dVK in Zeichnung 3) wieder freigegeben werden, wenn der Kurzschluß nicht mehr vorhanden ist. io. Schaltungsanordnung für Ruf- und Meldeanlagen mit Ringleitungsschaltung nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, .daß die wechselnde Beeinflussung der die Melderstromzeichen empfangenden Schaltmittel (Laie, Lbm in Zeichnung i,) bei Störungen (Unterbrechung öder Erdsch1uß) in der Melderleitung durch den Fehlerort auf Schaltmittel (S, F0 in Zeichnung 2 und 3) wirken;- die diesen Vorgang in gleicher Weise über synchron betätigte Kontakte (17, IP in Zeichnung 2 und 3) weitergeben wie die die Melderstromzeichen empfangenden Schaltmittel und dadurch den Fehlerort durch Angabe der Meldestellen melden, bei der die Störung liegt. i i. Schaltungsanordnung für Ruf- und Meldeanlagen mit Meldezentralen nach Anspruch 1,:2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß .die Meldeorgane (MAI; Mab, Sat. Se, Zeichnung 3) durch Schaltmittel (Rill, wdt, e4 und SÜ; Zeichnung 4 und 5) erst dann wieder stromlos werden; wenn die Meldung tatsächlich von der Empfangszentrale aufgenommen worden ist. 1z. Schaltungsanordnung für Ruf- und Meldeanlagen mit Meldezentralen nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß .die in den Verbindungsleitungen auftretenden Störungen über eine gemeinsame Leitung mit synchronen Schaltmitteln (VUI bis VIUIII, Zeichnung 5) der Empfangszentrale selbsttätig gemeldet werden und die Betriebsfähigkeit der hierfür benutzten Leitung ebenfalls durch ein synchrones Schaltmittel (VUIV, Zeichnung 5) überwacht wird.
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