AT113334B - Verfahren zur Herstellung eines Stäubemittels zur Schädlingsbekämpfung. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Stäubemittels zur Schädlingsbekämpfung.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung eines Stänbemittels zur Schädlingsbekämpfung. Die im Handel befindlichen Bestäubungs-und Verstäubungsmittel, die im Pflanzenschutz verwendet werden, enthalten mehr oder weniger Streckungs-bzw. Füllmittel. Diese Stoffe sind aber keineswegs ohne Einfluss auf die Wirksamkeit dieser Bestäubungsmittel. Bei solchen Bestäubungsmitteln soll eine Lösung des wirksamen Bestandteiles nur langsam und allmählich vor sich gehen. Es kann nun die Wirkung auftreten, dass dieser wirksame Bestandteil in dem Masse, als er in Lösung geht, von den in verhältnismässig grosser Menge vorhandenen Streck-bzw. Füllmitteln adsorbiert wird, wodurch der wirksame Bestandteil seiner Wirksamkeit zumindest teilweise entzogen wird und die Wirksamkeit des Bestäubungsmittels stark herabgesetzt ist. Bei den bekannten Bestäubungsmitteln wirken daher die Fiill- bzw. Streckungsmittel nachteilig. Gemäss der vorliegenden Erfindung wird dieser Übelstand EMI1.1 mittels die Gefahr einer Absorption des in Lösung gehenden Anteiles zumindest durch lange Zeit hindurch vermieden ist. Da die so behandelten Füll-bzw. Streckungsmittel anfangs ziemlich leicht den absorbierten Stoff abgeben, wirken sie an sich schon oft stärker als nicht gestreckte Metallverbindungen. Kolloidale Stoffe als Füll- bzw. Streckungsmittel haben auch die vorteilhafte Wirkung, dass sie die Haftfähigkeit des Bestäubungsmittels erhöhen. Solche mit Salzlösungen oder Emulsionen gesättigte kolloidale Füll-bzw. Streckmittel können schon für sich allein als Bestäubungsmittel verwendet werden. Sie können aber auch im Gemenge mit anderen verstäubbaren Fungiziden, Insektiziden, Desinfektionsmitteln u. dgl. verwendet werden. So kann z. B. die Wirkung des Kupferkarbonates bedeutend erhöht werden, wenn es mit Stärke od. dgl. vermischt wird, die vorher mit einer z : B. stark konzentrierten Kupferlösung behandelt wurde, der vorteilhaft noch eine Säure zugefügt wurde. Die Behandlung der Füll-oder Streckungsmittel erfolgt in der Weise, dass man sie in einer stark konzentrierten Lösung eines Fungizids, Insektizids oder Desinfektionsmittels längere Zeit belässt, hierauf EMI1.2 Man kann aber auch die Füll-oder Streckungsmittel in der Weise behandeln, dass man entsprechend Lösungen oder Emulsionen mit diesen Mitteln vermischt und diese Lösungen, Emulsionen auf ihnen eintrocknen lässt. Für die Bekämpfung des Heu-und Sauerwurmes hat sich eine mit Arsenlösungen in oben angegebener Weise behandelte Stärke als äusserst wirksam erwiesen. Den Lösungen können Mittel, welche die Absorption fördern, zugefügt werden. Selbstverständlich können auch Suspensionen oder Emulsionen, die neben einem löslichen Be- kämpfungsmittel auch ein unlösliches oder schwer lösliches Bekämpfungsmittel enthalten, zur Adsorption gebracht werden. Die Verwendung solcher Suspensionen oder Emulsionen bietet ein einfaches Mittel zur Herstellung von Bestäubungsmitteln im Gemenge mit unlöslichen bzw. schwer löslichen Bekämpfungsmitteln, wobei auch hier durch die Sättigung des Füllmittels der Übelstand vermieden ist, dass das unlösliche bzw. schwer lösliche Bekämpfungsmittel, das z. B. durch die Einwirkung der Atmosphärilien langsam in lösliche Form übergeht, durch Adsorption seiner Wirksamkeit entzogen wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines Stäubemittels zur Schädlingsbekämpfung unter Verwendung von Füll- bzw. Streckungsmitteln für den wirksamen Stoff, dadurch gekennzeichnet, dass kolloidale, zweckmässig quellbare Körper in fester Form, wie Stärke od. dgl., mit Lösungen oder Emulsionen von Fungiziden, Insektiziden, Desinfektionsmitteln od. dgl. so gesättigt werden, dass ihre Absorptionsfähigkeit aufgehoben ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Lösungen und Suspensionen oder Emulsionen der wirksamen Stoffe gleichzeitig verwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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