AT111844B - Verfahren zur Herstellung von Blausäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Blausäure.

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AT111844B
AT111844B AT111844DA AT111844B AT 111844 B AT111844 B AT 111844B AT 111844D A AT111844D A AT 111844DA AT 111844 B AT111844 B AT 111844B
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Austria
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sep
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oxide
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ammonia
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Albert R Dr Frank
Nikodem Caro
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Albert R Dr Frank
Nikodem Caro
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   Herstellung     rom     Blausäure.   
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Katalysator <SEP> Temperatur <SEP> erreichter <SEP> Umsatz <SEP> N-Verlust <SEP> % <SEP> N-Verlust <SEP> auf
<tb> in <SEP> % <SEP> des <SEP> angew. <SEP> NH3 <SEP> erhalt. <SEP> blausäure
<tb> Magnesiumoxyd <SEP> ......... <SEP> 600  <SEP> C <SEP> 7#2 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> Magnesiumoxyd <SEP> ......... <SEP> 750  <SEP> C <SEP> 35 <SEP> 2 <SEP> 6
<tb> Magnesiumoxyd <SEP> ......... <SEP> 900  <SEP> C <SEP> 37 <SEP> 3 <SEP> 8
<tb> Zinkoxyd <SEP> .............. <SEP> 750  <SEP> C <SEP> 25 <SEP> 2 <SEP> 8
<tb> 
 
Es wurde weiter gefunden, dass sich die katalytische Wirksamkeit der zweiwertigen Oxyde noch   steigern lässt, wenn ihnen geringe Zusätze von Schwermetallen oder Schwermetallverbindungen erteilt werden, die der ersten Gruppe des periodischen Systems angehören, insbesondere Kupfer oder Silber.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Wirkung sein.

   Umgekehrt dürfen nach den vorstehenden Verfahren nur ganz geringe Mengen von den angegebenen Metallen zugefügt werden, um den durch die Anwendung der zweiwertigen Oxyde erreichten Vorteil des Arbeitens bei hohen Temperaturen nicht wieder aufgeben zu müssen, da man bei höheren   Metallzusätzen   zur Vermeidung von Zersetzungen an Temperaturen um   500    C herum gebunden ist. 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Beispiele <SEP> :
<tb> Temperatur <SEP> Ltr. <SEP> NHg-Umsatz <SEP> Katalysator <SEP> (zirka <SEP> 30 <SEP> g)
<tb> NH3 <SEP> CO
<tb> 550 C <SEP> 8 <SEP> 32 <SEP> 5-4% <SEP> MgO <SEP> ohne <SEP> Cu
<tb> 5500 <SEP> C <SEP> 8 <SEP> 32 <SEP> 9-8% <SEP> MgO <SEP> mit <SEP> Cu <SEP> (als <SEP> CUS04) <SEP> (1%)
<tb> 700  <SEP> C <SEP> 16 <SEP> 64 <SEP> 18#4% <SEP> MgO <SEP> ohne <SEP> Cu
<tb> 700  <SEP> C <SEP> 16 <SEP> 64 <SEP> 28#3% <SEP> MgO <SEP> mit <SEP> Cu <SEP> (1%).
<tb> 
 



   Dass sich die giinstige   Wirkung des Kupfers bei grösserer   Konzentration in das Gegenteil verkehrt. zeigen folgende Beispiele : 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Temperatur <SEP> NH3 <SEP> CO <SEP> Umsatz <SEP> % <SEP> Ammoniak- <SEP> Katalysator <SEP> (zirka <SEP> 30 <SEP> g)
<tb> zens <SEP> setzung
<tb> 750" <SEP> C <SEP> 8 <SEP> 32 <SEP> 15 <SEP> 8 <SEP> MgO <SEP> mit <SEP> Cu <SEP> (50 <SEP> : <SEP> 50)
<tb> 750  <SEP> C <SEP> 8 <SEP> 32 <SEP> 35 <SEP> 2 <SEP> MgO <SEP> mit <SEP> Cu <SEP> (99 <SEP> : <SEP> 1)
<tb> 
 
Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, den Katalysator nicht pulverig anzuwenden, sondern ihn in schutt-und druckfeste Form zu bringen. Dies kann z. B.   zweckmässig durch   Herstellung von Kugeln mittels Wasserglas oder anderer Bindemittel und Zerschlagen dieser Kugeln zu etwa erbsengrossen Stücken geschehen. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Blausäure und Cyanverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man   Blausäurebildungsgemische,   z. B. ein Gemisch von Ammoniak und Kohlenoxyd bei gewöhnlichem oder erhöhtem Druck bei Rotglut über Kontakte leitet, die ganz oder teilweise aus zweiwertigen Metalloxyden bestehen.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Kontakte die Oxyde oder in der Hitze oxydbildenden Verbindungen der Erdalkalien verwendet werden.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Ammoniak- Kohlenoxydgemische über nach Anspruch 2 sich im Laufe des Verfahrens ergebende Reaktionsprodukte der Erdalkalien leitet.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die AmmoniakKohlenoxydgemische über die Cyanamide der Erdalkalien rein oder in Mischung leitet.
    5. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Kontakt Magnesiumoxid oder magnesiumoxydbildende Verbindungen benutzt werden.
    6. Verfahren nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass als Kontakt Zinkoxyd oder zinkoxydbildende Verbindungen benutzt werden.
    7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass den Kontakten geringe Zusätze von Schwermetallen oder Schwermetallsalzen der ersten Gruppe des periodischen Systems, z. B. Kupfer oder Silber erteilt werden.
    8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet. dass man in Abwesenheit von die Zersetzung der Reaktionsteilnehmer oder des Reaktionsprodukts fördernden Metallen oder Metallverbindungen arbeitet bzw. diese Zersetzungswirkung durch Zugabe von #vergiftenden" Stoffen, wie z. B. Schwefelverbindungen, verhindert.
    9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass man an Stelle der reinen Ammoniak-Kohlenoxydgemische auch technische Gemische, die noch andere Gase, wie Wasserstoff, Stickstoff usw. enthalten, benutzt.
    10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Feuchtigkeit enthaltende Gasgemische der Umsetzung unterworfen werden.
    11. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte vor ihrer Verwendung mit Wasserglas oder andern indifferenten Bindemitteln in sehiittund druckfeste Form gebracht werden.
AT111844D 1926-12-17 1927-12-09 Verfahren zur Herstellung von Blausäure. AT111844B (de)

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