DEST009186MA - - Google Patents

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DEST009186MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. Dezember 1954 Bekanntgemacht am 13. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen zur Beeinflussung des einer mit einer Amtsleitung verbundenen Nebenstelle individuell zugeordneten Zählers durch über die Amtsleitung übertragene Zählstromstöße.
Es ist bekannt, die zur Amtsleitung ankommenden Zählstromstöße über die für den Aufbau einer Amtsverbindung benötigten Verbindungsorgane weiterzuleiten. Eine bekannte Anordnung benutzt dazu die für andere Zwecke vorgesehene Signalader. So' sind z. B. in den Prüfadern sämtlicher VerbindungsoTgane Schaltmittel vorgesehen, welche die Zählimpulse aufnehmen und in Form einer Stromverstärkung von Stufe zu Stufe rückwärts bis zum Zähler weiterleiten. Ganz abgesehen davon, daß jedes Verbindungsorgan diese Schalttnittel besitzen muß, ist infolge des erweiterten Fernverkehrs und Gebührenzählung in Nebenstellenanlagen ein Naehbau in vielen vorhandenen Anlagen nur mit hohen Kosten verbunden, wenn nicht gar unmöglich gemacht, da die Signaladern in den meisten, Fällen für andere Zwecke bereits ausgenutzt sind. Eine andere Anordnung übernimmt die schwachen, ankommenden Zählstromstöße und leitet sie über besondere Verstärkereinrichtungen, und Verbindungsorgane der Nebenstellenanlage' zum
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Zähler der Nebenstelle weiter. Besondere Siebketten, sind dabei in den Verbindungsorganen und pro Teilnehmer erforderlich, um eine Ableitung der Zählfrequenzen, zu verhindern. Außerdem ist bei dieser Art von Zählung eine empfindliche Empfangseinrichtung, welche den Teilnehmerzähler betätigt, erforderlich.
Die Erfindung zeigt eine Anordnung zur Zählung in Nebenstellenanlagen, die besonders zum
ίο Nachbau in vorhandenen. Anlagen geeignet ist, weil nur ein geringfügiger Eingriff in solche Anlagen . erforderlich ist.
Dies wird dadurch erreicht, daß Schaltmittel der Amtsleitung durch den, ersten Zählimpuls einerseits die Anschaltung eines den Verbind.ungseinrich.tungen der Nebenstellenanlage umgehenden Weges an die betreffende Ämtsleitung veranlassen, und andererseits den. Zähler der anrufenden Stelle über die Sprechadern zu seiner Anschaltung an den. Umgehungsweg beeinflussen.
Die Betätigung des Zählers erfolgt dabei also über einen. Umgehungsweg, welcher nach Eintreffen des ersten. Zählstromstoßes eingestellt wird. Während, der erste Zähistromsto-ß gespeichert und nach Einstellung des Umgehungsweges weitergegeben wird, gelangen die weiteren Zählstromstöße über den Umgehungsweg direkt zum Teilnehmerzähler.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung wird nach Eintreffen, des ersten Zählimpulses eine Kreuzung der Sprechleitung vorgenommen, wodurch das Zählwerk in erster Stufe anspricht und seinen Kontakt betätigt. Durch Betätigung dieses Kontaktes und der den. Amtsleitungen zugeordneten Schaltmittel wird ein Umgehungsweg gekennzeichnet.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung findet bei Besetztsein, der Umgehungswege bei Eintreffen des Zählstromstoßes eine Auslösung der Verbindung statt. Eine Belegung der Umgehungswege kann auch, gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung schon mit der Kennzeichnung einer bestimmten Verkehrsrichtung vorgenommen werden, wobei bei Besetztsein sämtlicher Umgehungswege eine Auslösung nach Kennzeichnung dieser Verkehrsrichtung erfolgt. ·
Die Erfindung sei nun an Hand des in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispieles näher beischrieben.
Fig. ι stellt eine Amtsleitung mit einem Teilnehmer und einem Umgehungsweg dar;
Fig. 2 zeigt im Prinzip den Auslösevorgang bei Besetzsein aller Umgehungswege;
Fig. 3 zeigt die Belegung des Umgehungsweges bei Auswahl der bestimmten Verkehrsrichtung mittels eines der Amtsleitung zugeordneten Mitlaufwählers.
Hat eine Nebenstelle N1 in Fig. 1 in bekannter, nicht näher dargestellter Weise eine Fernverbindung aufgebaut, so trifft beim Melden des gerufenen Teilnehmers der erste Zählimpuls ein, der von der in der Amtsübertragung befindlichen. Teilnehmerweiche E ι aufgenommen wird. Ein Relais in dieser Weiche spricht ,an und schließt mit seinem Kontakt π I einen Stromkreis für das Relais Wi, da das Relais A 1 und damit Relais V1 mit BeIegung der Amtsübertragung angesprochen hatten.
+ , vil, eil, whi I, Wi,—.
Relais W1 hält sich über, seinen eigenen Kontakt will. Kontakt w i III schließt einen Stromkreis für die beiden Wicklungen, des Relais Kι, welches anspricht, falls nicht eine andere Amtsübertragung gerade einen Umgehungsweg angefordert hat und das dieser Amtsleitung zugeordnete Relais K (z. B. Relais K2) angesprochen, hat. Über
+ , whill, kiV, pniY, ANi,
wird das Anlaßrelais AN 1 des ersten Umgehungsweges UGWi erregt. Bei Belegtsein dieses ersten Umgehungsweges wären Relais PN ι und PA 1 erregt, so« daß über
+ , whill, kiV, an ι II, pailV;... pnxV, ANX, —
das Anlaßrelais AN X des nächsten freien Umgehungsweges erregt würde.
Es sei nun angenommen, daß der erste Umgehungsweg frei war und Relais AN 1 angesprochen hat. Kontakt an 11 schaltet den Drehmagneten des Wählers WA1 ein, Beim Aufprüfen des Wäh- 9» lers WAi über die Kontakte w 11, kil und zn I , spricht Relais PA ι an, unterbricht den Stromkreis für den Drehmagneten WA 1 und schaltet den Drehmagneten des Wählers WN ι ein. Mit Ansprechen des Relais K1 hatten, die Kontakte kill und k ι III die a/b-Adern vertauscht, so daß die in der Teilnehmerleitung befindliche Wicklung I des Zählmagneten über den; Gleichrichter G ι und die Wicklungen, des Speiserelais der Amtsübertragung Strom erhält und in erster Stufe anzieht, d. h. seinen Kontakt nzi betätigt, jedoch den Zähler nicht weiterschaltet. Der Wähler WN1 wird daher so lange fortgeschaltet, bis er über den angezogenen nz ι -Kontakt direktes Prüf potential (Erde;) findet. An Stelle einer Wicklung des Zählermagneten. kann auch, zur Kennzeichnung des Teilnehmers ein Relais üblicher Bauart Verwendung finden. Relais PN ι spricht an. und unterbricht mit seinem Kontakt pn ι III den Stromkreis für den Fortschaltemagneten: WNi. Kontakt pnilV schließt einen Stromkreis für das Relais WH 1 über den vorher eingestellten Wähler WA 1. Kontakt wh 11 schaltet Relais W ι ab und legt über die Abfallzeit des Relais W ι direkte Erde zum Zähler NZ ι Wicklung II,
+ , vil, will, wh 11, Wählerarm WA1, pn. ι II, Wählerarm WN 1, Zähler NZi,-. '
Der Zähler wird einen Schritt weitergeschaltet, d. h, der erste eingetroffene Zählimpuls somit nachträglich auf den. Zähler übertragen. Durch Abfall des Relais W1 wird mit Kontakt w ι III der Stromkreis für Relais K1 unterbrochen, welches abfällt und mit seinen · Kontakten k ι II und k ι III die Kreuzung der Sprechadern wieder aufhebt. Alle weiter eintreffenden. Zählimpulse werden über Kontakt <? 11 direkt zum Zähler NZ ι übertragen.
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Die Auslösung dies belegten Umgehungsweges am Ende des Gespräches ist für die Erfindung ohne Bedeutung und; daher nicht dargestellt. Sind sämtliche Umgehungswege belegt und wird von; einer Amtsleitung ein solcher angefordert, so kann demzufolge keine Zählung stattfinden, und die Verbindung muß ausgelöst werden. In Fig. 2 ist der Auslösevorgang im Prinzip dargestellt. Bei Belegt sein sämtlicher Umgehungswege sind· die Relais PA ι
ίο bis PAX und! PN ι bis PNX der Umgehungswege erregt. Trifft in der Amtsübertragung der erste Zählimpuls ein, so spricht, wie an Hand von Fig. ι bereits beschrieben wurde, Relais Wi bzw. das der Amtsleitung zugeordnete W X-Relais an, welches mit seinem Kontakt will bzw. wxYi das entsprechende Relais K erregt. Der Kontakt k dieses Relais schließt einen Stromkreis für die Gegenwicklung II des Belegungsrelais V der Amtsübertragung, welches somit abfällt und in bekannter, nicht näher dargestellter Weise die Auslösung der Verbindung einleitet.
Eine andere Möglichkeit der Anschaltung eines Verbindungsweges bereits bei Auswahl' der bestimmten Verkehrs richtung mittels eines der Amtsleitung zugeordneten Mitlaufwerkes ist in. Fig. 3 gezeigt. Mit Aussendung der Wählziffern wird in bekannter, nicht näher dargestellter Weise ein Mitlaufwerk MW mit eingestellt. Bei Wahl der Verkehrsausscheidungsziffer Null wird über den Arm dieses Mitlaufwerkes MW das Relais W 1 ... der belegten Amtsleitung erregt und. die Anschaltung eines Umgehungsweges in der schon an Hand der Fig. 1 beschriebenen Weise eingeleitet. Bei Belegtsein sämtlicher Umgehungswege kann hier noch vor Aufbau der Verbindung die Auslösung der betlegten Amtsverbindung in der schon an Hand der Fig. 2 beschriebenen Weise eingeleitet werden.

Claims (14)

  1. Patentansprüche:
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    i. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen zur Beeinflussung des einer mit einer Amtsleitung verbundenen Nebenstelle individuell zugeordneten Zählers durch über die Amtsleitung übertragene Zählstromstöße, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (Wi, K ι; Fig. 1) der Amtsleitung durch den ersten Zählimpuls einerseits die Anschaltung eines den Verbindungseinrichtungen der Nebenstellen anlage umgehenden Weges an, die betreffende Amtsleitung veranlassen und andererseits den Zähler der anrufenden Stelle über die Sprechadern zu seiner Anschaltung an den Umgehungsweg beeinflussen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des Zählers über den Umgehungsweg1 (WA-WN) erfolgt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein-Stellung des Umgehungsweges nach Eintreffen des ersten Zählstromstoßes erfolgt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Zählstromstoß gespeichert und nach Einstellung des Umgehungsweges weitergegeben wird;.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach. Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Zählstromstöße über den Umgehungsweg unmittelbar zum Teilnehmerzähler weitergegeben werden.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umgehungsweg nach Kennzeichnung der bestimmten, Verkehrsrichtung (Fig. 3) sich, einstellt.
  7. 7. Schaltungsanordnung' nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Eintreffen des ersten, Zählstromstoßes ein Potentialwechsel der Sprechleitung vorgenommen wird.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch, gekennzeichnet, daß durch den Potentialwechsel der Sprechleitung das Zählwerk in erster Stufe anspricht und Kontakt (nz) betätigt.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, da,-durch gekennzeichnet, daß Schaltmittel' (NZ, nz, Wi-p) des Teilnehmers und der Amtsleitung (tu, k, wi-3) den Umgehungsweg' kennzeichnen..
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Teilnehmeranschlußleitung und nur die vom Teilnehmer belegte Amtsleitung gekennzeichnet wird.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch. 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein. Schaltmittel (K) der Amtsleitung die Kennzeichnung vornimmt.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach. Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei Besetztsein, der Umgehungsschaltmittel (WA-WN) bei Eintreffen des Zählstromstoßes eine Auslösung der Verbindung stattfindet (Fig. 2).
  13. 13. Schaltungsanordnung nach, Anspruch. 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß nach Kennzeichnung der bestimmten Verkehrsrichtung (Fig. 3) und, bei Besetztsein der Umgehungsschaltmittel eine Auslösung der Verbindung erfolgt.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beim Potentialwechsel der Sprechleitung Schaltmittel (Wi) das Auftreten eines Knackgeräusches verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 618/168 9.56

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