DEP0043241DA - Elektrischer Weichenantrieb, insbesondere für Dreh-und Wechselstrom - Google Patents
Elektrischer Weichenantrieb, insbesondere für Dreh-und WechselstromInfo
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Description
Das Hauptpatent betrifft einen elektrischen Weichenantrieb, insbesondere für Dreh- und Wechselstrom, bei welchem die Steuerung und Ueberwachung der Antriebseinrichtung lediglich auf rein elektrischem Wege durch die phasenverschiebende und die Größe des Wechselstromwiderstandes ändernde Wirkung von in den Leitungsweg eingebauten Widerständen Induktivitäten und Kapazitäten vorgenommen wird.
Mit der Zusatzanmeldung wird die Erfindung des Hauptpatentes weiter ausgestaltet und verbessert und zwar derart, dass die beim Auffahren der Weiche oder beim Festsetzen eines Hindernisses zwischen den Weichenzungen entstehenden Störungen die Sicherheit des Eisenbahnbetriebes nicht gefährden können.
und eine zuverlässige Rückmeldung an das Stellwerk erfolgt, wenn die vom Stellwerk geforderte Lage des Antriebes nicht mehr mit der tatsächlichen Zungenlage der Weiche übereinstimmt. Dieser Gleichlauf muss bekanntlich in jedem Falle gesichert sein, da die Weiche nur dann im Verlauf einer Fahrstrasse verschlossen werden kann, wenn die tatsächliche Zungenlage der Fahrstrasse entspricht.
Derartige Weichensicherungsvorrichtungen sind an sich bekannt. Bei diesen war es bereits üblich, vor das Getriebe eine Kupplung einzubauen, welche beim Auftreten einer den Antrieb gefährdenden Gegenkraft ausschert, sodass eine Beschädigung des Getriebes völlig vermieden werden kann.
Die Ueberwachungsrelais wurden bei den bekannten Ausführungen ausschliesslich durch Motorkontakte betätigt, wobei auftretende Störungen dem Stellwerk durch das Abschalten der Ueberwachungsrelais angezeigt wurden.
Diese Ausführungen hatten den Nachteil einer sehr verwickelten und kostspieligen Bauart. Auch waren sie einem grossen Verschleiss unterworfen, wodurch ihre Zuverlässigkeit und Lebensdauer ungünstig beeinflusst wurden.
Mit der Erfindung werden diese Nach-
teile dadurch beseitigt, dass unter Verzicht auf von der Motorwelle gesteuerte Kontakte die Auffahrkupplung unmittelbar die Rückmeldung an das Stellwerk übernimmt, wenn die Weiche aufgefahren wird oder die Weichenzungen durch ein eingetretenes Hindernis am Erreichen der einen oder anderen Endlage behindert sind.
Gemäss der Erfindung wird die Rückmeldung z.B. dadurch bewirkt, dass die Auffahrkupplung den durch einen im magnetischen Feld der Ueberwachungsdrosseln bewegten und zwangsläufig von ihr gesteuerten Eisenkern im Augenblick des Auffahrens oder einer sonstigen Störung freigibt. Nach Freigabe stellt sich der Eisenkern in eine Mittellage ein.
Der Gegenstand der Erfindung wird in der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert und zwar zeigen:
Abb. 1 eine gemäss der Erfindung ausgebildete Kupplungs- und Steuerungsvorrichtung im Aufriss,
Abb.2 den Gegenstand von Abb.1 in einer Ansicht gemäss Linie A-B,
Abb.3 den Gegenstand von Abb.1 in einer Ansicht gemäss Linie C-D,
Abb.4 und 4a die Stellung der Kupplungs- und Steuerungsvorrichtung in einer Weichenendlage,
Abb. 5 und 5a die Stellung der Kupplungs- und Steuerungsvorrichtung in aufgefahrenem Zustand,
Abb.6 und 6a den Gegenstand von Abb. 4 und 4a unter Verwendung von Kondensatoren im Antrieb und
Abb.7 und 7a den Gegenstand von Abb. 5 und 5 a unter Verwendung von Kondensatoren im Antrieb.
Bei der in der Zeichnung dargestell-Auffahrkupplung ist mit 1 die Kurbelantriebswelle bezeichnet, durch welche die nicht dargestellte Stellstange betätigt wird. Die Welle 2 wird von einem Ueberwachungsgetriebe angetrieben und ist mit der Kuppelscheibe 3 starr verbunden. Die eigentlichen Kuppelelemente bilden die Kurvenscheibe 5, starr an Welle 1 befestigt, und die Federzange 4, deren Federn 8 entsprechend der zulässigen Kraft, die übertragen werden soll, eingestellt werden. Auf der Welle 1 sitzt lose der Eisenkern 6, der die Drosseln D 1 bzw. D2 beeinflusst und so den Ueberwachungsstrom sperrt bzw. fliessen lässt. Die Bewegung des Eisenkerns folgt durch Nocken 9 an der Federzange 4 zwangsläufig der Stellbewegung.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Wird die Weiche aufgefahren, so
dreht sich die Kurvenscheibe 5 in der Federzange 4, da die Kuppelscheibe 3 infolge der Selbstsperrung des Getriebes die Drehbewegung nicht mitmachen kann. Durch das Drehen der Kurvenscheibe 5 werden die Nocken 9 der Federzange abgehoben. Diese geben die zwangsläufige Steuerung des Eisenkerns 6 frei, welcher durch eine zweite Federzange 7 in eine Mittelstellung zwischen beide Drosseln D 1 und D 2 gebracht wird ( Abb.5). Dadurch werden entsprechend dem Hauptpatent beide Ueberwachungsrelais stromlos, was zur Folge hat, dass die Ueberwachungseinrichtung in der im Hauptpatent beschriebenen Weise in Tätigkeit tritt. Im Falle, dass das Abfallen der Ueberwachungsrelais nicht infolge eines Umstellbefehls eingetreten ist, wird dem Wärter beispielsweise durch das Aufleuchten einer Meldelampe das Auffahren der Weiche angezeigt. Durch das Herabdrücken einer Taste kann nunmehr der Antrieb betätigt werden. Das Getriebe läuft in die aufgeschnittene neue Endlage der Weiche. Die Kurvenscheibe 5 und der Eisenkern 6 rasten wieder ein und beim Erreichen der Endlage zieht das Ueberwachungsrelais, das der Endlage zugeordnet ist, wieder an. Die Weiche ist somit wieder betriebsbereit. (Abb.4)
Werden dem Hauptpatent entsprechend Kondensatoren statt Drosseln zur Steuerung der Ueberwachung verwendet, so erfolgt die Störungsmeldung sinngemäss durch die Bewegung des mit der Auffahrkupplung verbundenen gemeinsamen Rotors der Kondensatoren C 1 und C 2 (Abb. 6 und 7 )
Claims (5)
1.) Elektrischer Weichenantrieb, insbesondere für Dreh- und Wechselstrom, bei welchem die Steuerung und Ueberwachung der Antriebseinrichtung lediglich auf rein elektrischem Wege durch die phasenverschiebende und die Größe des Wechselstromwiderstandes ändernde Wirkung einer in den Leitungsweg eingebauten Kombination von Widerständen, Induktivitäten und Kapazitäten erfolgt, nach Patent .... (Anmeldg. p 43240II/20i) dadurch gekennzeichnet, dass die Rückmeldung des Auffahrens der Weiche unter Verzicht auf besondere Motorkontakte unmittelbar durch die Auffahrkupplung bewirkt wird.
2.) Elektrischer Weichenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern (6) der Ueberwachungsdrosseln (D1, D 2) durch Einnahme einer Mittelstellung beide Drosseln gleichzeitig derart beeinflusst, dass die Ueberwachung stromlos wird.
3.) Elektrischer Weichenantrieb nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern (6) zwangsläufig von der Auffahrkupplung gesteuert wird, die Zwangsläufigkeit aber im Augenblick des Auffahrens aufgehoben wird.
4.) Elektrischer Weichenantrieb nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangsläufigkeit der Steuerung von selbst wieder eintritt, wenn der Antrieb durch eine besondere Schaltmassnahme in die aufgefahrene Endlage umgesteuert wird.
5.) Elektrischer Weichenantrieb nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle eines Eisenkerns (6) und der beiden Drosseln ( D1, D 2) zwei Kondensatoren ( C 1, C 2) mit gemeinsamen Rotor verwendet werden.
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