DEP0026290DA - Schaltungsanordnung für Leitungswähler - Google Patents
Schaltungsanordnung für LeitungswählerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Leitungswähler in Fernsprechanlagen, die es bevorzugten Stellen, insbesondere der Fernbeamtin ermöglicht, sich auf besetzte Leitungen aufzuschalten, um den gewünschten Teilnehmer vom Vorliegen eines Ferngespräches in Kenntnis zu setzen. Dieser Vorgang wird mit "Fernamtsansage" bezeichnet.
Unter den bekannten Leitungswählern, die eine Aufschaltung ermöglichen, gibt es solche, die die Aufschaltung selbsttätig durchführen, wenn sie vom Fernamt aus belegt sind und auf besetzte Leitungen eingestellt werden, und solche, die die Aufschaltung erst in Abhängigkeit von einer Schaltmaßnahme der Fernbeamtin bewirken.
Die Erfindung betrifft Leitungswähler der letzten Art, bei der es im Belieben der Fernbeamtin steht, eine Aufschaltung durchzuführen oder nicht. Die Durchführung der Aufschaltung geschieht fast durchweg in der Weise, daß durch eine besondere Schaltmaßnahme, z.B. Drücken der Aufschaltetaste, seitens der Fernbeamtin ein Schaltkennzeichen an eine der ankommenden Sprechadern des Leitungswählers angelegt wird, durch das ein Aufschalterelais zur Wirkung kommt, welches die infolge der Besetztprüfung noch offenen Kontaktstellen in den Sprechadern des Leitungswählers überbrückt und damit die Durchschaltung zur gewünschten Anschlußleitung bewirkt. Diese an sich zweckmäßige einfache Durchführung der Aufschaltung stößt in solchen Systemen auf Schwierigkeiten, bei denen das Schaltkennzeichen, das für die Aufschaltung zur Verfügung steht, zwangsläufig auch bei der Wählereinstellung gegeben wird. Es muß in einem solchen Fall dafür gesorgt werden, daß die Aufschaltung nur durch die Schaltmaßnahme der Fernbeamtin bewirkt wird, dagegen nicht eintritt, wenn ein beliebiger Teilnehmer durch Betätigen seines Nummernschalters versucht, sich auf eine besetzte Leitung aufzuschalten.
Die Erfindung löst diese Aufgabe in einfacher Weise dadurch, daß durch ein seitens der bevorzugten Stelle an eine Sprechader angelegtes Schaltkennzeichen ein Relais zur Wirkung kommt, das ein
in diesem Zustand erregtes anderes Relais durch Kurzschluß zum Abfall bringt und zusammen mit diesem Relais die Sprechadern zur besetzten Leitung durchschaltet, und daß bei Abgabe desselben Schaltkennzeichens während der über die andere Sprechader erfolgenden Impulsgabe die Durchschaltung der Sprechadern durch das Impulsrelais verhindert wird.
In der Zeichnung ist eine Schaltung für einen Leitungswähler als Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei Belegung des Leitungswählers spricht über die c-Leitung Relais C an, das während der Dauer der Belegung erregt bleibt.
Durch Kontakt cII wird über
-, Wi, cII, zII, Y(2,6), Y(1,2), +
Relais Y erregt. Trifft über die a-Ader die erste Stromstoßreihe zur Einstellung des Leitungswählers ein, so wird Relais E impulsweise erregt, das die Impulse über
+ (WK), eI, V(1,2), uI, wI, H, -
auf den Hebmagnet H überträgt, wodurch der Wähler in die gewünschte Dekade gehoben wird. Relais V spricht im gleichen Stromkreis an und hält sich infolge der durch Kurzschluß seiner Wicklung V(3,4) eingetretenen Abfallverzögerung für die Dauer der Stromstoßreihe. Wird, wie es in manchen Wählsystemen üblich ist, zugleich mit der Impulsübertragung über die a-Ader ein Steuerminus an die b-Ader angelegt, so spricht Relais O an. Das Ansprechen des Relais I hat jedoch keine Folgen, da Relais Y trotz des impulsweise erfolgenden Kurzschlußes über die Kontakte cII, cIII angezogen bleibt und somit die Sprechadern offen hält.
Nach Beendigung der ersten Stromstoßreihe fällt Relais V ab, so daß über
+, Kopfkontakt kII, cIII, wII, vIV, U(3,4), -
Relais U anspricht, das mit Kontakt uI den Drehmagnet D zum Empfang der zweiten Stromstoßreihe vorbereitet. Trifft diese ein, so überträgt Relais E die Impulse über
+(WK), eI, V(1,2), uI, pVI, D, - auf den Drehmagnet D
Relais V spricht wiederum an. Die Erregung des abfallverzögerten Relais U wird über
+, kII, cIII, uII, gV, U(5,6), -
aufrechterhalten. Das gegebenenfalls erfolgende Ansprechen des Relais O bleibt wiederum ohne Wirkung, das Relais Y gehalten wird.
Nach Beendigung der zweiten Stromstoßreihe fällt Relais Y ab.
Über
+(LU1), G(1,2), gI, yIII, Wellenkontakt wII, vIV, U(3,4), -
wird Relais G erregt, das sich über
-, Wi, cII, zII, gIV, G(3,4), +
hält. Der Prüfstromkreis wird geschlossen über
+, kII, cIII, uII, gV, P(3,4), P(1,2), Schaltern c, ...,-.
Angenommen der gewünschte Teilnehmer ist frei, dann spricht Relais P an, sperrt mit Kontakt pIII und schaltet an den Kontakten pI, pII die Sprechadern durch, die aber zunächst noch an den Kontakten aI, aIII, unterbrochen sind. Über den Langsamunterbrecher LU2 wird der erste Ruf gesteuert. Es spricht nämlich über
+, (LU2), cIV, U(1,2), uIII, V(5,6), gII, aV, pVI, D, -
Relais V an, das folgenden Rufstromkreis schließt
+, aIII, pII, b-Arm, b-Leitung zum Teilnehmeranschluß,
Teilnehmerapparat, a-Leitung, a-Arm, pI, A(3,4), vI, ~.
Wenn der Langsamunterbrecher die Erde von der Leitung LU2 abschaltet, fällt Relais U, dessen Wicklung U(5,6) durch Kontakt gV abgeschaltet wurde, ab und legt mit Kontakt uIII das Relais V an den 10-Sekundenschalter, so daß Relais V alle 10" erregt wird und damit periodisch Rufstrom zum gewünschten Teilnehmeranschluß aussendet. Meldet sich der Teilnehmer in der Rufpause, so spricht Relais A über die Teilnehmerschleife an. Durch Einschaltung der Gegenwicklung V(3,4) wird die Rufabschaltung beschleunigt. Relais A schaltet die Sprechadern endgültig durch, hebt den Kurzschluß für Relais Z auf, so daß dieses im Prüfstromkries anspricht. Kontakt zI legt über Relais E Minuspotential an die b-Ader, wodurch die Zählung vorbereitet wird. Kontakt zIII legt zur Schlußzeichensteuerung Relais O Erde an die a-Leitung oder bereitet das Anlegen vor. Wann die eine oder die andere Schaltungsart, die in der Zeichnung durch die besondere Kennzeichnung der Leitungen durch Querstriche bzw. Punkte angedeutet ist, anzuwenden ist, hängt von dem Wählersystem ab. Über Kontakt zII und Wicklung Z(3,4) hält sich Relais Z unabhängig von der Erregerwicklung.
Die Relais C und Y werden stromlos und fallen ab.
Es wird nunmehr der Fall betrachtet, daß die gewünschte Leitung besetzt ist, so daß Relais Y nicht ansprechen kann. Über
Bes, yII, pV, vIII, gIII, E(3,4), O(5,6), +
erhält der Anrufende das Besetztzeichen.
Ist der Anrufende ein beliebiger Teilnehmer, so kann dieser die Aufschaltung auf die besetzte Leitung nicht herbeiführen, wenn er zu diesem Zweck seinen Nummernschalter ablaufen läßt. Es wird zwar über das damit bewirkte Anlegen des Steuerminus an die b-Ader das Relais O erregt, da aber gleichzeitig das Relais E impulsweise eingeschaltet wird, kommt, wie oben bei der Wählereinstellung bereits erwähnt wurde, Relais Y nicht zum Abfall, so daß die Durchschaltung verhindert wird.
Erfolgt dagegen der Anruf vom Fernamt, so betätigt die Fernbeamtin die Aufschaltetaste, wodurch im Leitungswähler nur Relais O erregt wird. Relais Y fällt daher durch Kurzschluß über cII, cIII ab und schaltet über die Kontakte yI, yIV die Sprechadern durch.
Hängt der gewünschte Teilnehmer daraufhin ein und gibt die bisherige Verbindung auf, dann spricht Relais P an. Über
-, Wi, cII, zII, pIV, Y(3,4), cIII, kII, +
spricht Relais Y an und verhindert mit den Kontakten y1, yIV, daß Rufstrom zum Fernamt gelangt. Der erste Ruf wird über
+, cIV, yIII, uIII, V(5,6), gII, aV, pVI, D, -
durch das in diesen Stromkreis ansprechende Relais V eingeleitet. Nach Abfall des Relais U erfolgt das periodische Rufen wieder in Abhängigkeit vom 10"-Schalter. Die weiteren Vorgänge sind die gleiche, wie oben beschrieben.
Claims (3)
1) Schaltungsanordnung für Leitungswähler mit Aufschaltung bevorzugter Stellen, insbesondere der Fernbeamtin, auf besetzte Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein seitens der bevorzugten Stelle an eine Sprechader (b) angelegtes Schaltkennzeichen (Minuspotential) ein Relais (O) zur Wirkung kommt, das ein in diesem Zustand erregtes anderes Relais (Y) durch Kurzschluß zum Abfall bringt und zusammen mit diesem Relais die Sprechadern (a/b) zur besetzten Leitung durchschaltet, und daß bei Abgabe desselben Schaltkennzeichens während der über die andere Sprechader (a) erfolgenden Impulsgabe die Durchschaltung der Sprechadern durch das Impulsrelais (E) verhindert wird.
2) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das durch Kurzschluß zum Abfall kommende Relais (Y) eine weitere Wicklung (3,4) besitzt, über die das Relais bei Freiwerden der verlangten Leitung nach erfolgter Aufschaltung (Fernamtsansage) in Abhängigkeit von Prüfrelais (P) anspricht und verhindert, daß der an die Sprechadern angelegte Rufstrom zurück zur bevorzugten Stelle (Fernamt) gelangt.
3) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß das durch Kurzschluß zum Abfalle kommende Relais (Y) das für die Umschaltung des Wählers von einer Bewegungsrichtung auf die andere vorgesehene Relais (U) einschaltet und bei seiner Wiedererregung nach Freiwerden der verlangten Leitung den ersten Ruf steuert (Kontakt yIII).
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