DE826014C - Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Sonderschaltmassnahmen fuer hochwertige Verbindungen in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Sonderschaltmassnahmen fuer hochwertige Verbindungen in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE826014C
DE826014C DEP18244A DEP0018244A DE826014C DE 826014 C DE826014 C DE 826014C DE P18244 A DEP18244 A DE P18244A DE P0018244 A DEP0018244 A DE P0018244A DE 826014 C DE826014 C DE 826014C
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Germany
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relay
circuit arrangement
contact
winding
arrangement according
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Expired
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DEP18244A
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English (en)
Inventor
Max Langer
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Ubertragung von Sonderschaltmaßnahmen für hochwertige Verbindungen in Fernmeideanlagen mit Wählerbetrieb I)ie Erfindung bezieht sich auf Fernmeldeanlagen und betrifft insbesondere die Herstellung hochwertiger Verbindungen, z. B. Fernverbindungen, die zwecks intensiver Ausnutzung der hochwertigen Leitungen bevorzugt zu behandeln sind. Um dies zu ermöglichen, müssen bekanntlich von den solche Verbindungen aufbauenden Stellen bestimmte Sonderschaltmaßnahmen (Aufschalten auf bestehende minderwertige Verbindungen, Rückschalten, Trennen minderwertiger Verbindungen zugunsten hochwertiger und Nachrufen) ausgeführt werden. Hierbei bereitet insbesondere die Umsetzung dieser Sonderschaltvorgänge in den Leitungsübertragungen Schwierigkeiten.
  • In bekannten Anordnungen dieser Art werden die in den Leitungsübertragungen aufgenommenen Kennzeichen für die verschiedenen Sonderschaltvorgänge durch Relaisanordnungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Schaltzustand der nachgeordneten Leitungswähler umgesetzt, indem bestimmte, die Einleitung des jeweils gewünschten Schaltvorganges im Leitungswähler bewirkende Stromkreise hergestellt werden. Diese bekannten Schaltungen erfordern einerseits einen großen Relaisaufwand und sind andererseits an die Verwendung von Leitungswählern eines bestimmten Systems gebunden. Letzteres macht aber unterschiedliche Relaisübertragungen für die verschiedenen bekannten Fernsprechsysteme notwendig.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die zur Übertragung von Sonderschaltmaßnahmen für hochwertige Verbindungen erforderlichen Relaisanordnungen erheblich zu vereinfachen und sie von der Art des zum Aufbau der Verbindungen benutzten Fernsprechsystems unabhängig zu machen. Dies wird dadurch erreicht, daß in den Stromstoßübertragungseinrichtungen an die eine oder beide weiterführende Sprechadern durch Relaisanordnungen eine mittlere Batteriespannung oder nacheinander Potentiale entgegengesetzter Richtung angelegt werden, so daß stets der gewünschte Schaltvorgang in Abhängigkeit von dem jeweiligen Schaltzustand einer nachgeordneten Verbindungseinrichtung herbeigeführt wird. Die Anordnung nach der Erfindung ist sowohl in Übertragungseinrichtungen, die ausschließlich dem Aufbau 'hochwertiger Verbindungen dienen, als auch in für verschiedenwertige Verbindungen, z. B. Orts- und Fernverbindungen, gemeinsam zu benutzenden Verbindungseinrichtungen gleich vorteilhaft zu verwenden.
  • Der Hauptvorteil der Erfindung liegt in der durch die Verwendung der zur Stromstoßgabe für die Wählereinstellung erforderlichen vorhandenen Relais und Stromkreise auch zur Übertragung der Sonderschaltvorgängie für hochwertige Verbindungen bedingten erheblichen Vereinfachung der Übertragungsanordnung, die sich in einer beträchtlichen Relaisersparnis auswirkt.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung für Anlagen, in denen die gleichen Verbindungseinrichtungen und -leitungen zum Aufbau von Orts- und Fernverbindungen gemeinsam benutzt werden, dargestellt. Die Fig. i zeigt eine am abgehenden Ende einer Verbindungsleitung liegende Übertragung, in der nach Aufnahme des Fernkriteriums zur Übertragung der Sonderschaltvorgänge über einen Spannungsteiler eine mittlere Batteriespannung an beide weiterführenden Sprechadern angelegt wird. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.2 wird bei Fernverbindungen durch je zwei Hilfsrelais jede der beiden weiterführenden Sprechadern nacheinander mit Potentialen entgegengesetzter Richtung .verbunden, mit deren Hilfe der jeweils erforderliche Sonderschaltvorgang im nachgeordneten Leitungswähler in Abhängigkeit von dem Schaltzustand dieses Wählers eingeleitet wird. Die Fig. 3 zeigt die Schaltung eines Leitungswählers, der sowohl durch die Übertragungsanordnung nach Fig. i als auch durch die der Fig.2 gesteuert werden kann und die zur Ausführung der Sonderschaltvorgänge erforderlichen Umschaltungen herbeiführt. Als Kennzeichen für die Sonderschaltmaßnahmen werden seitens der die Verbindung aufbauenden Fernbeamtin über die Verbindungsleitung gesandte Stromstöße gleicher Art (Gleich- oder Wechselströme), aber verschiedener Dauer verwendet, die zweckmäßig unmittelbar am Fernplatz erzeugt und in allen Übertragungen genau wie die Stromstöße zur Wählereinstellung in ihrer Dauer unverändert auf den folgenden Leitungsabschnitt weitergegeben werden.
  • In der nachfolgenden Beschreibung ist angenommen, daß für das Aufschalten und Rückschalten ein kurzer Stromstoß (etwa 6o m/s), für das Trennen ein Stromstoß mittlerer Länge (von etwa 20o m/s Dauer) und für das Nachrufen eine Reihe von.kurzen Stromstößen gegeben wird. Die Auslösung einer Fernverbindung erfolgt durch einen langen Stromstoß von ungefähr iooo m/s. Die Fernverbindungen können in derselben Weise wie Ortsverbindungen, d. h. ohne besonderes Fernkriterium während der Wählereinstellung, aufgebaut werden. Ist der gewünschte Anschluß besetzt, so sendet die Fernbeamtin einen Stromstoß mittlerer Länge (.etwa Zoo m/s) aus, der die Umwertung einer Verbindung als hochwertige und gleichzeitig die Aufschaltung bewirkt. Die Umwertung kann aber auch durch Verlängerung des ersten oder letzten jeder von der Fernbeamtin zur Einstellung der Wähler ausgesandten Stromstoßreihe erfolgen.
  • Es sei nun zuerst die Herstellung einer Fernverbindung über die Übertragung Ue i der Fig. i und den Leitungswähler LW der Fig. 3 beschrieben. Als Stromart für die Stromstöße zur Wählereinstellung und zur Einleitung der unter Umständen erforderlichen Sonderschaltvorgänge für den Fernverkehr wird Gleichstrom verwendet. Beim Freisein der in Fig. i dargestellten Leitungsübertragung Ue i ist der Kontakt i v geschlossen, so daß ein aufprüfender Wähler über die Ader c das Belegungsrelais C zum Ansprechen bringt. Es schaltet über den Kontakt 2 c das verzögert abfallende Relais V ein und schließt mit Kontakt 3 c einen vom Kontakt i v unabhängigen Haltestromkreis für seine Wicklung. Trifft nun die nächste Stromstoßreih.e ein, so spricht das Relais A über die ankommenden Sprechadern impulsmäßig an und stellt durch Schließen seiner Kontakte 4 a und 5 a eine Stromschleife für das Stromstoßempfangsrelais des nachfolgenden Wählers her..Am Kontakt 6 a wird über den Kontakt 7 f das Relais C kurzgeschlossen, das jedoch während der kurzen Einstellstromstöße infolge der durch den Kurzschluß seiner Wicklung hervorgerufenen Abfallverzögerung seinen Anker angezogen hält. Ist aber der erste oder letzte Stromstoß der ankommenden Reihe verlängert (Fernkriterium), so fällt das Relais C ab und öffnet mit seinem Kontakt 3 c den für die Wicklung I des Relais F bestehenden Kurzschluß, so daß dieses über die Kontakte 8 a, 6 a und 7 f anspricht und den Kurzschluß des Relais C am Kontakt 7 f aufhebt unter gleichzeitiger Herstellung eines Haltestromkreises für die Wicklung II des Relais F über den Kontakt 9 f. Durch Schließen des Kontaktes io f wird über die Widerstände Wi i und Wi 2 des Spannungsteilers eine mittlere Batteriespannung an beide weiterführenden Sprechadern angelegt, solange die Kontakte 4 a und 5 a geschlossen sind. Das Relais C spricht nach dem Aufheben des Kurzschlusses für seine Wicklung am Kontakt 7 f wieder an.
  • Nach Einstellung des Gruppenwählers GW, von dem in Fig. 3 nur die Schaltarme dargestellt sind, auf einen nachfolgenden freien Leitungswähler, z. B. den mit LW bezeichneten, kommt über den Prüfschaltarm des Gruppenwählers GW, Kontakt ii k und Widerstand W i das Relais C i zum Ansprechen, das über seinen Kontakt 12 c i einen von dem beim ersten Hubschritt des Leitungs- Wählers LW geöffneten Kopfkontakt i i k unabhängigen Haltestromkreis für sich selbst herstellt. Bei jedem Stromstoß der nächsten vom Fernplatz ausgesandten Reihe spricht das Relais A der Leitungsübertragung Ue i (Fig. i) vorübergehend an, so daß das Stromstoßempfangsrelais A i des Leitungswählers LW der Fig. 3 über seine Wicklungen I und II und über die Kontakte 13 e und 87 e an die über die Kontakte .4 a bzw. 5 d und den Kontakt io f der Übertragung Ue i (Fig. i) an die Sprechadern angelegte mittlere Batteriespannung gelegt wird und impulsmäßig anspricht. Hierbei schließt es jedesmal folgenden Stromkreis für den Hubmagnet H des Leitungswählers LW: ,Erde, Kontakt 14 a i, Wicklung I des verzögert abfallenden Relais V i, Kontakte 15 u und 16 wk, Wicklung des Magnets H, Batterie, Erde. Die Wählerachse wird auf die gewünschte Kontaktreihe gehoben. Das Verzögerungsrelais V i bleibt während der Stromstoßreihe angesprochen und verhindert durch Öffnen seines Kontaktes 17 v i die Betätigung des Relais U. Durch den verlängerten ersten oder letzten Stromstoß der Reihe wird das Relais C i über die Kontakte 18 a i und i9 f i so lange kurzgeschlossen, daß es seinen Anker abfallen läßt und den am Kontakt 12 C 1 über 20 a i bestehenden Kurzschluß für die Wicklung I des Relais F i aufhebt, so daß dieses anspricht, am Kontakt i9 f i den Kurzschluß für das Relais C i auftrennt und über Kontakt 21 f 1 einen Haltestromkreis für seine Wicklung Il herstellt. Damit ist das Fernkriterium auch im Leitungswähler LW aufgenommen worden Ist die Stromstoßreihe beendet, so fällt nach kurzer Zeit das Relais h i ab und schaltet über die Kontakte 22 k, 23 C 1, 17 v 1 und 16 wk sowie über die Wicklung des Magnets H das Relais U ein, welches den Kontakt 15 u öffnet und den Kontakt 24 u schließt. Der Hubmagnet H kann über das hochohmige Relais U nicht ansprechen. Trifft nun die nächste und letzte Stromstoßreihe ein, so werden die vom Relais A i aufgenommenen Stromstöße mit Kontakt 14 a i, über die Wicklung des Relais V i und über die Kontakte 24 u und 25 p auf den Drehmagnet D des Leitungswählers LW übertragen. Das Relais U bleibt über die Kontakte 26 v i und 27 u sowie über den Widerstand W 2 erregt. Durch den Magnet D erfolgt die Einstellung des Leitungswählers LW auf die Anschlußkontakte der gewünschten Leitung. Ist die letzte Stromstoßreihe beendet, so fällt zunächst das Verzögerungsrelais h i ab und schaltet über seinen Kontakt 29 v i den beim ersten Drehschritt des Wählers geschlossenen Wellenkontakt 28 wk und über die Wicklung des Hubmagnets H das Relais E ein. Infolge des hohen Widerstandes der Wicklung des Relais E kann der niederohmige Magnet H in diesem Stromkreis nicht ansprechen. Das Relais E stellt mit Kontakt 3o e einen Haltekreis für seine eigene Wicklung 'her und schaltet durch seine Kontakte 31 e und 32 e die über den Wicklungen I und II an den Sprechadern liegenden Batteriepotentiale um. Beim Abfall des Relais h i wurde durch Öffnen des Kontaktes 26 v i der Stromkreis für das ebenfalls verzögert abfallende Relais U unterbrochen. Bis zum Abfall seines Ankers besteht folgender Prüfstromkreis für den Wähler LW: Erde, Kontakte 35 C 1, 33 u, 34 v 1, Wicklungen I und II des Prüfrelais P, unterer Schaltarm des Leitungswählers LW nach Batterie und Erde in der nicht dargestellten Teilnehmerschaltung.
  • Ist der gewünschte Anschluß frei, so spricht das, Relais P an, legt über die Kontakte 35 C i, 6o p, ioi n, 36 p und 37 f 1 zur Fernsperrung unmittelbar Erde an die Prüfader an und hält seinen Anker durch Herstellung eines lokalen Haltestromkreises für seine Wicklung III über die Kontakte 38 p, 59 0 und 39 f i unabhängig von dem Prüf- und Sperrstromkreis des Wählers angezogen. Über die Kontakte 40 p und 41 p werden die Sprechadern zu der belegten Anschlußleitung durchgeschaltet. Nach dem Abfall des Relais U kommt über die Wicklung des Drehmagnets D, Kontakte 42 p, 43 y und 44 u ein Stromkreis für die Wicklung 1I des Relais h i zustande, das Rufstrom aus der Wechselstromquelle WQ über den Kontakt 45 v i an die obere Sprechader anlegt, der über die Teilnehmerstation und die untere Sprechader sowie über den Kontakt 62 n der Wicklung 1I des Relais Y und Kontakt 46 v i nach Erde gelangt. Beim Melden des verlangten Teilnehmers spricht das Relais Y über die Kontakte 63 n, 48 v 1, 40 p, Teilnehmerschleife und Kontakte 41 p und 62 n an, unterbricht am Kontakt 43 y den Stromkreis des Rufanschalterrelais V i und hält sich lokal über seinen Kontakt 47 y und Wicklung IV erregt.
  • Ist der gewünschte Teilnehmeranschluß beim Aufprüfen des Leitungswählers LW dagegen besetzt, so kann das Prüfrelais P parallel zu der Sperrwicklung des Prüfrelais im besetzt haltenden Leitungswähler nicht ansprechen, und die Fernbeamtin erhält in bekannter, in der Zeichnung nicht dargestellter Weise, ein Besetztzeichen. Zur Rufschaltung auf den besetzten Anschluß sendet die Fernbeamtin daraufhin einen kurzen Stromstoß aus, durch den das Relais A in Fig. i für die Dauer von etwa 6o m/s erregt wird und über seine Kontakte 4 a und 5 a ,sowie über Kontakt io f die mittlere Batteriespannung an beide Sprechadern anlegt. Im Leitungswähler spricht über den Kontakt 31 e und Wicklung 1I sowie über Kontakt 32 e und Wicklung I das Relais A i an, wodurch folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Kontakt 49 wk, der als Wellenkontakt beim ersten Drehschritt des Wählers geschlossen wurde, Kontakte 50 u, 51 f 1, 52 a 1, 53 n, 54 p, Wicklung I des Relais M, Batterie, Erde. Das Relais M spricht an und schaltet mit seinem Kontakt 65 ;n das Relais O ein, welches seine Kontakte 55 o und 56 o öffnet. Ist der Aufschaltstromstoß beendet, so fallen die Relais A (Fig. i) und A i (Fig.3) wieder ab, so daß über die Kontakte 57 a i und 58 m ein Haltestromkreis für das Relais M geschlossen wird, der über die Wicklung I des Relais N verläuft. Dieses spricht an und legt die niederohmige Wicklung II des Prüfrelais P über den Kontakt 61 n an den Prüfkontakt der besetzten Leitung an. Ist dieser Anschluß fernbesetzt, so liegt, wie vorher beschrieben, an dem Prüfkontakt unmittelbar Erde, so daß das Relais P nicht ansprechen kann und der Fernbeamtin in bekannter Weise ein Besetztzeichen übermittelt. Ist die Leitung dagegen durch ein minderwertiges Gespräch besetzt, so wird das Relais P parallel zur Sperrwicklung des Prüfrelais im besetzt haltenden Leitungswähler erregt und schließt die Kontakte 40 p und 41 p, so daß ein für die Sprechströme durchlässiger Weg zu dem besetzten Anschluß hergestellt ist. Über diesen benachrichtigt die Fernbeamtin den beispielsweise in einem Ortsgespräch befindlichen Teilnehmer und fordert ihn auf, die bestelende Verbindung auszulösen. Kommt er dieser Aufforderung nach, so wird der Leitungswähler der Ortsverbindung in bekannter Weise in seine Ruhestellung zurückgebracht. Die Fernverbindung bleibt über die Kontakte 40 P und 41 p durchgeschaltet.
  • Falls die Aufschaltung aus irgendeinem Grunde aufgehoben werden muß (Rückschalten), sendet die Fernbeamtin einen weiteren kurzen Stromstoß aus, so,daß das Relais A i kurzzeitig anspricht und durch öffnen seines Kontaktes 57 a i das Relais M ausschaltet. Fällt das Relais A i wieder ab, so wird am Kontakt 52 a i der über 64 n verlaufende Haltestromkreis für die Wicklung I des Relais N unterbrochen, das abfällt und den über 66n und 67 o verlaufenden Haltestromkreis für dasRelais 0 aufhebt.
  • Beendet der Teilnehmer bei Aufforderung durch die Beamtin das bestehende Ortsgespräch nicht, so wird zwangsweise eine Trennung vorgenommen. Dies geschieht durch Anlegen eines # Stromstoßes mittlerer Länge vom Fernplatz aus, wodurch das Relais A i für die Dauer von ungefähr 200 m/s erregt wird. Es unterbricht jetzt an seinem Kontakt 57 a i den Haltestromkreis des Relais M, das daraufhin abfällt, während das Relais N über seine Wicklung I und Kontakte 64 n und 52 a i erregt bleibt. Außerdem schließt das Relais ,A i über den Kontakt 68 a i das Relais O so lange kurz, daß es abfällt und über die Korntakte 55 o, 69 yn und 70 n sowie über die Wicklung 1I des Relais N Erde an die obere Sprechader und über die Kontakte 56 o, 71/72 n an die Prüfader anlegt, wodurch in bekannter Weise die Auslösung des Leitungs- bzw. Gruppenwählers der den verlangten Teilnehmer besetzt 'haltenden Ortsverbindung erfolgt. Das Relais N hält sich mit seiner Wicklung 1I bis zur Auslösung der bestehenden minderwertigen Verbindung unabhängig von dem Stromstoß mittlerer Länge und den Abfall des Relais A i. Bei der Aberregung des Relais O wurde außerdem folgender Haltestromkreis für die Wicklung III des Relais P geschlossen: Erde, 38 P, 59 0, 39 f i, P 11I, Batterie, Erde, so daß die Durchschaltung der Sprechadern über die Kontakte 40 P und 41 P aufrechterhalten wird. Über die Kontakte 35 c i, 6o p, 101 n, 36 p 1 und 37 f i wird nach dem Abfall des Relais N unmittelbar Erde als Fernsperrung an die Prüfader des Leitungswählers angelegt.
  • Es sei nun die Wirkungsweise des zweiten Ausführungsbeispiels für die Leitungsübertragung nach Fig. 2 beschrieben, die mit dem gleichen Leitungswähler der Fig. 3 zusammenarbeiten kann. Beim Belegen der Übertragung Ue 2 spricht über den Kontakt 73 v 2 das Relais C 2 an und schaltet mit seinem Kontakt 74 c 2 das verzögert abfallende Relais h 2 ein. Durch Schließen des Kontaktes 75 c 2 hält sich C 2 unabhängig vom Kontakt 73 v 2. Die über die ankommende Leitung einlaufenden Stromstöße werden von dem Relais A 2 aufgenommen, das wieder als Gleichstromrelais dargestellt ist. Die Weitergabe der Stromstöße erfolgt über die Kontakte 76 f 2 und 77 a 2 sowie über 78 f 2 und 79 a 2. Durch den verlängerten ersten oder letzten Stromstoß der ersten Reihe wird die Wicklung des Relais C 2 über die Kontakte 8o a 2 und 81f 2 kurzgeschlossen, und das Relais fällt ab, so daß durch öffnen seines Kontaktes 75 c 2 der Kurzschluß für die Wicklung I des Relais F 2 aufgehoben wird und dieses Relais über Kontakt 82 a 2 anspricht. Es 'hebt durch öffnen des Kontaktes 81f 2 ,den Kurzschluß für das Relais C 2 auf und schließt einen Haltestromkreis für seine Wicklung II über Kontakt 83 f 2. Außerdem werden die Kontakte 76 f 2 und 78 f 2 geöffnet und dafür die Kontakte 84 f 2 und 85 f 2 geschlossen, welche die Relaisanordnung I, 1I, 11I, IV in Tätigkeit setzen. Nunmehr liegt die Wicklung a des Relais I über den Ruhekontakt 86 1I mit Batterie an der unteren Sprechader und wird über Kontakt 87 e und Wicklung 1I des Stromstoßempfangsrelais A i im Leitungswähler LW der Fig. 3 erregt. Relais I hält sich durch Schließen des Kontaktes 88 I und schaltet über Kontakt 89 a 2 und 9o I die Wicklung a des Relais 1I vorübergehend ein. Gleichzeitig spricht das Relais III über seine Wicklung a, Kontakte 9i IV, 85 f 2, 77 a 2, obere Sprechader, Kontakt 13 e 'und Wicklung I des Relais A i im Leitungswähler LW der Fig. 3 an und hält sich über Kontakt 92 III bei Betätigung des Relais IV erregt, die über Kontakt 93 a 2 beim Schließen des Kontaktes 94 III erfolgt. Mit Beendigung des aufgenommenen Stromstoßes fallen die Relais I, 1I, III und IV wieder ab.
  • Bei den folgenden, vom Relais A 2 aufgenommenen Stromstößen sprechen die Relais I bis IV wieder an, wobei die Stromstöße in derselben Weise wie vor dem Ansprechen des Relais F 2 (Kontakte 76 f 2/77 a 2 bzw. 78 f 2/79 a 2) mit Erde über die Wicklung a des Relais III auf die obere und mit Batterie über die Wicklung a des Relais I auf die untere Sprechader zum Leitungswähler LW weitergegeben werden. Die Einstellung dieses Wählers erfolgt genau wie weiter oben für dessen Zusammenwirken mit der Übertragung Ue i (Fig. i) beschrieben.
  • Ist der verlangte Teilnehmeranschluß besetzt und sendet die Fernbeamtin zwecks Aufschaltung auf die besetzte Leitung einen kurzen Strofnstoß aus, so bleibt die Wicklung a des lZelais III infolge des inzwischen im Leitungs-,vähler LW beim Ansprechen des Relais E vorgenommenen Potentialwechsels an denWicklungen 1 und 11 des Relais A i stromlos, während die Wicklung b des Relais III lokal in der Übertragung Ue 2 über die Kontakte 93 a 2 und 95 IV erregt wird. Das Relais III spricht an und schaltet über seinen Kontakt 94 III die Wicklung a des Relais IV ein, das durch Öffnen seines Kontaktes 95 IV den Lokalstromkreis für die Wicklung b des Relais III unterbricht und über seine Wicklung b und über die Kontakte 97 11I, 96 IV, 85 f 2 und 77 a 2, Batterie an die obere Sprechader anlegt und damit das Relais A i des Leitungswählers LW (Fig. 3) über Wicklung 1I und Kontakt 31 e erregt. Durch das Ansprechen des lZelais A i für die Dauer von etwa 6o m/s werden die Relais M und O und nach Beendigung des Aufschaltstromstoßes das Relais N in der oben beschriebenen Weise eingeschaltet. Beim Ansprechen des Relais N wird die Wicklung 1I' des Prüfrelais P über den Kontakt 61 n an den Prüfkontakt der besetzten Leitung parallel zur Sperrwicklung des die Leitung besetzt haltenden Wählers gelegt. Die gleichzeitige Anschaltung des Batteriepotentials über den Widerstand W4 und Kontakt 72 n hat den Zweck, das Sperrpotential an der Prüfader unverändert aufrechtzuerhalten. Das Relais P bewirkt die Durchschaltung der Sprechadern zum besetzten Teilnehmer über die Kontakte 40 P und 41 P.
  • Der unter Umständen zum Trennen der bestehenden Ortsverbindung von der Fernbeamtin ausgesandte Stromstoß mittlerer Länge bewirkt in der Leitungsübertragung nach Fig.2 die gleichen Schaltvorgänge wie der Aufschaltestromstoß. Im Leitungswähler LW spricht das Relais A i für die Dauer von etwa 200 m/s an und führt den Abfall des Relais M und damit den Kurzschluß für das Relais O herbei, das über die Kontakte 55 o bzw. 56 o die Trennpotentiale an .die obere Sprechader und die Prüfader des Leitungswählers LW anlegt. Die übrigen zur Vollendung der Fernverbindung erforderlichen Vorgänge spielen sich in der oben bereits beschriebenen Weise ab, so daß von einer nochmaligen Beschreibung derselben Abstand genommen werden kann.
  • Sind für den Leitungswähler eines anderen als des in Fig. 3 dargestellten Systems für die Sonderschaltvorgänge Potentialanschaltungen an die untere Sprechader erforderlich, so treten die Relais I und II in Wirkung. Liegt beispielsweise bei Einleitung eines Sonderschaltvorganges im Leitungswähler ein Batteriepotential an der unteren Sprechader, so kann das Relais I nicht über seine Wicklung a ansprechen, wird vielmehr in einen über die Kontakte 89 a 2 und 98 1I verlaufenden Lokalstromkreis eingeschaltet und erregt über seinen Kontakt 9o I die Wicklung a des Relais II. Dieses unterbricht am Kontakt 98 11 den Lokalstromkreis für die b-Wicklung des Relais I und legt nach dessen Abfall Erde über seine Wicklung b und über die Kontakte ioo I; 99 1I, 84 f 2, 79 a 2 an die untere Sprechader an. In diesem Stromkreis bleibt das Relais 1I so lange erregt, wie das Relais A 2 angesprochen ist. Liegt dagegen bei Einleitung eines Sonderschaltvorganges im nachfolgenden Leitungswähler Erde über das zur Ausführung der gerade erforderlichen Schaltmaßnahme im Leitungswähler vorgesehene Relais an der unteren Sprechader, so wird in der Leitungsübertragung der Fig. 2 die Wicklung a des Relais I über die Kontakte 86 1I, 84 f 2 und 79 a 2 erregt, und das Relais I bleibt durch Schließen seines Kontaktes 88 I so lange angesprochen, bis das Relais A 2 bei Beendigung des ankommenden Stromstoßes wieder abfällt.
  • Sowohl die Übertragung nach F ig. i als auch die der Fig. 2 gibt also die Möglichkeit, den gerade erforderlichen Schaltvorgang in einem nachfolgenden Wähler unabhängig von dem zur Zeit im Leitungswähler an einer oder beiden Sprechadern' liegenden Potential durchzuführen, wobei es gleichgültig ist, über welche Ader der Sonderschaltvorgang jeweils vorzunehmen ist. Solche nach der Erfindung ausgebildeten Übertragungen sind daher von dem jeweils verwendeten Fernsprechsystem unabhängig und zeichnen sich durch besondere Einfachheit ihrer Schaltung und einen geringen Relaisaufwand aus. Die Übertragung nach fig. 2 hat gegenüber der nach Fig. i den Vorteil, dali sie mit voller Batteriespannung arbeitet und daher eine größere Reichweite und Ansprechsicherheit für die Relais bietet.
  • Ist für den Fernverkehr nur ein sogenannter Anbotbetrieb vorgesehen, bei dem im Fall des Besetztseins des gewünschten Ortsteilnehmers lediglich eine Aufschaltung zu seiner Benachrichtigung von dem Vorliegen einer Fernverbindung, aber keine Zwangstrennung erfolgt; so ist eine besondere Kennzeichnung der Fernverbindung (Fernkriterium) während ihres Aufbaues nicht erforderlich. Eine solche Verbindung kann vielmehr lediglich mit kurzen Einstellstromstößen ohne Verlängerung des ersten oder letzten Stromstoßes einer Reihe genau wie eine minderwertige Verbindung aufgebaut werden. Auch für diesen Fall können die Leitungsübertragungen nach Fig. i und 2 und der Leitungswähler LW nach Fig. 3 unverändert Verwendung finden.
  • Die Herstellung einer Fernverbindung findet in der gleichen Weise statt, wie vorher für eine Anlege mit besonderem Fernkriterium beschrieben, mit der Ausnahme, daß die Relais F, F i bzw. F 2 nicht betätigt werden. Ist der verlangte Anschluß besetzt, so erhält die Fernbeamtin ein Besetztzeichen und sendet zur Aufschaltung einen Stromstoß mittlerer Länge (20o m/s) aus. Durch diesen wird das Relais F .in Fig. i sowie das Relais F i in Fig. 3 bzw. F 2 in Fig. 2 erregt und nimmt die oben beschriebenen Umschaltungen vor. Durch das gleichzeitige Ansprechen des Relais A i im Leitungswähler LW werden die Relais M und N zum Ansprechen gebracht, von denen das letztere über seinen Kontakt 61 n die niederohmige Wicklung II des Prüfrelais P an den Prüfschaltarm anlegt. Dieses Relais spricht daher, falls der gewünschte Anschluß durch ein minderwertiges Gespräch besetzt ist, parallel zu der Sperrwicklung des Prüfrelais im besetzt haltenden Leitungswähler an und schaltet die Sprechadern durch Schließen seiner Kontakte 40 P und 41 P zu der besetzten Leitung durch. Die Fernbeamtin bietet dem gewünschten Teilnehmer das Ferngespräch an, wobei es in seinem Ermessen liegt, ob er die bestehende Verbindung auslöst oder weiterführen will. Im ersten Fall bleibt die Verbindung durdhgeschaltet, während sie im letzten Fall durch die Fernbeamtin ausgelöst wird.
  • Gehört der benutzte Leitungswähler LW zu einer Gruppe von Wählern, für die nur ein Anbotverkehr vorgesehen ist, so können die Relais O, die Wicklung III des Relais P und die Wicklung 1I des Relais N mit den dazugehörigen Relaiskontakten in Fortfall kommen.
  • Sollte nach Herstellung einer Fernverbindung ein Nachruf erforderlich sein, so sendet die Fernbeamtin kurze Stromstöße aus, durch die das Relais A i vorübergehend erregt wird. Es schließt über die Kontakte 49 wk, 5o u, 51 f 1, 53 n, 102 P und 103 y jedesmal einen Stromkreis für die Wicklung III des Relais V i, das über seine Kontakte 45 v 1 und 46 v i in derselben Weise, wie oben bereits beschrieben, Rufstrom an die Teilnehmerleitung anlegt. Meldet sich der Teilnehmer, so wird durch Ansprechen des Relais Y an, dessen Kontakt 103 y die Wicklung III des Relais V i abgeschaltet und damit die Rufstromsendung unterbrochen.
  • Ist beim einfachen Anbotverfahren der Teilnehmer beim Anruf frei gewesen oder hat er nach der Benachrichtigung durch die Fernbeamtin das bestehende Gespräch durch Auflegen seines Hörers ausgelöst, so wird das Fernkriterium beim Nachrufen gegeben. Die Nachrufstromstoßreihe besteht dann zuerst aus einem Stromstoß mittlerer Länge von etwa 200 m/s Dauer und darauffolgenden kurzen Stromstößen (6o m/s).

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Übertragung von Sonderschaltmaßnahmen für hochwertige Verbindungen in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromstoßübertragungseinrichtungen (Ue 1, Fig. i ; Ue 2, Fig. 2) an die eine oder beide weiterführende Sprechadern durch Relaisanordnungen (AlF, Fig. i ; I, 1I, 11I, IV, Fig. 2) eine mittlere Batteriespannung oder nacheinander Potentiale entgegengesetzter Richtung angelegt werden, so daß stets der gewünschte Schaltvorgang in Abhängigkeit von dem jeweiligen Schaltzustand einer nachgeordneten Verbindungseinrichtung (LW, Fig.3) herbeigeführt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Stromstoßübertragungseinrichtungen Schalteinrichtungen (F, Fig. i ; F 2, Fig. 2) zugeordnet sind, welche durch eine besondere, nur von einer zum Aufbau hochwertiger Verbindungen berechtigten Stelle (Fernplatz) während der Wählereinstellung ausführbare Maßnahme (Verlängerung des ersten oder letzten Stromstoßes jeder Einstellstromstoßreihe) in Tätigkeit gesetzt werden und die Relaisanordnungen zur Anschaltung der besonderen Potentiale zur Wirkung bringen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Stromstoßübertragungseinrichtungen zugeordnete Schalteinrichtungen (F, Fig. i ; F 2, Fig. 2) durch die nur von einer zum Aufbau hochwertiger Verbindungen berechtigten Stelle (Fernplatz) ausführbare Maßnahme zur Aufschaltung einer nachgeordneten Verbindungseinrichtung (LW) auf eine besetzte Anschlußleitung in Tätigkeit gesetzt werden und die Relaisanordnungen zur Anschaltung der besonderen Potentiale zur Wirkung bringen.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung einer mittleren Batteriespannung an den Mittelpunkt einer zwischen die beiden Sprechadern der benutzten Leitung gelegten Brücke über einen Spannungsteiler (Wi i/Wi 2) erfolgt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Stromstoßübertragungseinrichtungen (Ue 2, Fig. 2) mit der einen oder beiden Sprechadern der weiterführenden Leitung verbundene Relaisanordnungen (I/II bzw. III/IV) zugeordnet sind, welche nach Anlegung eines Potentials bestimmter Richtung an die betreffende Ader in Abhängigkeit von dem jeweiligen Schaltzustand einer nachgeordneten Verbindungseinrichtung (LW, Fig.3) entweder in dem gerade eingenommenen Zustand gehalten werden oder ein Potential entgegengesetzter Richtung anschalten.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Anlagen, in denen verschiedenwertige Verbindungen über die gleichen Verbindungswege hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die eine mittlere Batteriespannung oder nacheinander Potentiale entgegengesetzter Richtung an die weiterführenden Leitungsadern anlegenden Relaisanordnungen (F, Fig. i ; F 2, I, 1I, 11I, IV, Fig. 2) nur bei Kennzeichnung einer hochwertigen Verbindung betätigt werden.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Batteriespannung über Kontakte (.4 a und 5 a, Fig. i) des Stromstoßempfangsrelais (A) gleichzeitig an beide zur nachfolgenden Verbindungseinrichtung (LW) führende Sprechadern angelegt wird. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ansprechen des Stromstoßempfangsrelais (A 2, Fig. 2) über einen Kontakt (79 a 2) dieses Relais und über das eine Relais (I) der Relaisanordnung ein Potential bestimmter Richtung (Minuspol der geerdeten Batterie) an die eine Sprechader und gleichzeitig über einen weiteren Kontakt (77 a 2) des Stromstoßempfangsrelais (A 2) und über ein anderes Relais (III) der Relaisanordnung ein Potential entgegengesetzter Richtung (Erde) an die andere Sprechader angelegt wird. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorhandensein des gleichen in der Übertragung (Ue 2) an die Sprechader angelegten Potentials im nachgeordneten Wähler (LW) das an dieser Ader liegende Relais (I) der Relaisanordnung lokal (über Wicklung I b) erregt wird und ein zweites Relais (II) betätigt, das sich selbst unter Aberregung des ersten Relais (I) mit einem entgegengesetzten Potential an die betreffende Ader anschaltet und bis zum Abfall des Stromstoßempfangsrelais (A 2) angesprochen bleibt. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daB die beiden Kontakte (.4 a und 5 a, Fig. i bzw. 77 a 2 und 79 a 2, Fig. 2) des Stromstoßempfangsrelais (A bzw. A 2) in der für die Wählereinstellung über die beiden Sprechadern verlaufenden StromstoBschleife liegen.
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