DE945331C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE945331C
DE945331C DES27822A DES0027822A DE945331C DE 945331 C DE945331 C DE 945331C DE S27822 A DES27822 A DE S27822A DE S0027822 A DES0027822 A DE S0027822A DE 945331 C DE945331 C DE 945331C
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Germany
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relay
exchange
dialer
circuit
circuit arrangement
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DES27822A
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English (en)
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Dipl-Ing Alfred Draeger
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb und Rufweiterleitung durch Umsteuerung eines der Amtsleitung zugeordneten Wählers von der ersten auf die zweite Abfragestelle. Die Erfindung bezweckt, die Umsteuerung des Amtswählers auf die zweite Abfragestelle mit einfachen Mitteln sowohl bei Anschluß der Nebenstellenanlage an ein Amt mit mehrmaligem Anruf als auch bei Anschluß der Nebenstellenanlage an ein Amt mit nur einmaligem Anruf über die Amtsleitung durchzuführen, und erreicht dies dadurch, daß das die Umsteuerung des der Amtsleitung zugeordneten Wählers von der zuerst gerufenen Stelle auf die zweite Abfragestelle veranlassende Relais entweder, d. h. bei Anschluß der Nehenstellenanlage an ein Amt mit mehrmaliger Rufstromaussendung, durch einen Rufstromstoß über die Amtsleitung oder, d. h. bei Anschluß der Nebenstellenanlage an ein Amt mit einmaliger Rufstromaussendung, durch eine der Amtsleitung zugeordnete Zeitschalteinrichtung unabhängig von dem über die Amtsleitung eintreffenden Rufstrom über eine in einem Ortsstromkreis verlaufende zweite Wicklung zur Wirkung gebracht wird. Durch die Erfindung wird erreicht, daß die gleiche Art der Umsteuerung des Amtswählers von der ersten auf die zweite Abfragesteile sowohl für den Anschluß der Nebenstellenanlage an ein Amt mit mehreren Rufstromstößen als bei Anschluß der. Nebenstellenanlage an ein Amt mit nur einmaligem Anruf über die Amtsleitung verwendet werden kann. Bei Anschluß der Nebenstellenanlage an ein Amt mit nur einmaligem Anruf über die Amtsleitung ist es lediglich erforderlich, den Stromkreis des Relais unter den Einfluß einer Zeitschalteinrichtung zu bringen, das bei Anschluß der Nebenstellenanlage an ein Amt mit mehrmaligem Anruf durch einen Rufstromstoß zur Wirkung gebracht wird und die Umsteuerung des Amtswählers auf die zweite Abfragestelle veranlaßt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es ist eine Amtsleitung AL gezeigt, die zu einer öffentlichen Vermittlungsstelle führt. Der Amtsleitung AL ist ein Amtswähler A W zugeordnet, der bei Anruf über die Amtsleitung auf .die .erste Abfragestelle HSt eingestellt wird und bei Nichtmelden an der ersten Abfragestelle HSt nach Ablauf einer bestimmten Zeit auf die zweite Abfragestelle WSt umgesteuert wird.
  • Ist die Amtsleitung AL an eine öffentliche Vermittlungsstelle angeschlossen, bei der bei Anruf der Nebenstellenanlage über die Amtsleitung AL mehrere Rufstromstöße ausgesandt werden,: so fehlt die Verbindung zwischen den Anschlußpunkten 1, 2 im Stromkreis über den Ruhekontakt 54c und Wicklung II des Anrufrelais A.
  • Wird die Amtsleitung AL der Nebenstellenanlege an ein öffentliches Amt mit nur einmaligem Anruf über die Amtsleitung AL angeschlossen, so sind die Anschlußpunkte 1,:2 im Stromkreis der Wicklung II des Anrufrelais _A miteinander verbunden.
  • Die Schaltvorgänge bei Anschluß der Nebenstellenanlage an ein öffentliches Amt mit mehrmaligem Anruf sind folgende: Nach der Einschaltung der Batterie der Nebenstellenanlage wird das Thermorelais T721 eingeschaltet i. -, I h, Th 1, 2 b, 3 2P12, 4w, 5 s, -I-.
  • Nach Ablauf .einer bestimmten Zeit wird der Thermokontakt 6 th i geschlossen. Es wird das Relais B erregt 2.'-, 1 h, Wi i, B, 6 th 1, 3 w 2, 4w, 5 s, -I-.
  • Für Relais B wird folgender Haltekreis hergestellt 3. -, i h, Wi i, B, 7 b, 3 w2, 4w, 5 s, -f-. Am Kontakt 2 b wird der Stromkreis i für T72 i geöffnet. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit wird der Kontakt 6 th i geöffnet und somit der Erregerkreis 2 des Relais B unterbrochen.
  • Bei unbelegter Amtsleitung AL ist also das Relais B erregt und bereitet über Kontakt 8 b den vom nicht dargestellten Leitungswähler kommenden Belegungsstromkreis über Relais R vor.
  • Bei Artruf über die Amtsleitung wird durch den ersten Rufstromstoß über Wicklung I des Relais A, Kondensator C 3 und 9 v i das Anrufrelais A erregt. Durch Relais A wird folgender Erregerkreis für Relais H hergestellt: 4. -, 10 a, IIv2, H/I, 12v1, 5s, -i-.' Durch Öffnen von i 1a wird der Haltekreis für 13 geöffnet. Das Relais B fällt ab. Es wird durch Öffnen von 8.b die Belegung der Amtsleitung in abgehender Richtung gesperrt. Für Relais H wird folgender Haltestromkreis hergestellt: 5. -, 13h, 14w2, Widerstand Wie, H/I, 12v i, 5s, -f-.
  • Für das Thermorelais_Th4 wird folgender Stromkreis hergestellt: 6. -, iah, I5 p, Th4, 16w1, 17w, Drehschalter N3 in Stellung 0, -f-.
  • Durch Relais H wird der Drehmagnet DAW eingeschaltet.
  • 7. -,. DAW, i 8h, I9712, 20c, 21 daw, 22p, +' . Der Drehmagnet DAW schaltet die in der Nullstellung stehenden Arme des Amtswählers A W auf den Kontakt i. Der vom Antriebsmagneten DAW gesteuerte Kontakt 21 daw unterbricht den Stromkreis 7 für den Drehmagneten DAW. In der Stellung i des Amtswählers AW kommt folgender Stromkreis über Schaltarm d zustande: B. -, Drehschalter N 2 in Stellung 0; 23w, Schaltarm d des AW in Stellung I, P, 241z, 25 c, +. Relais P spricht an und öffnet den Stromkreis .7 des Drehmagneten DAW unabhängig vom Kontakt 2i daw. Es ist der Amtswähler AW auf den Anschluß i stillgesetzt. Über Schaltarm c des Amts-Wählers AW.wind folgender Prüfkreis geschlossen: 9. -, T 1, 26 t i, R i, Schaltarm c des Amtswählers AW in Stellung i, C II, C I, 27 p, -I-. Ist die am Kontakt i des Amtswählers AW angeschlossene erste Abfragestelle HSt besetzt, so kann das Prüfrelais C des Amtswählers A W nicht ansprechen. Der Teilnehmer der ersten Abfragestelle HSt hört'ein leises Summerzeichen, das von der Rufeinrichtung 5" - über 28h, 29h, C5, 3o p an dide b-Ader des Verbindungsweges angelegt ist. Der Teilnehmer der ersten Abfragestelle HSt wird auf Grund des Summerzeichens die für ihn bestehende Verbindung beenden. Wird: die Abfragestelle HSt frei, so sprechen im Prüfstromkreis über Schaltarm c die Teilnehmerrelais T i und R i und das Prüfrelais C des Amtswählers A W an. Über die Relais Ti, R i und C wird folgender Sperrstromkreis hergestellt: 10. -, TI, 31 y i, R i, Schaltarm c des Amtswählers AW in Stellung I, CII, 32v2, 33z bzw. 34u, 35c, -I-.
  • Am Kontakt 25 c wird der Stromkreis 8- für Relais P geöffnet. Das Relais P fällt ab. Am Kontakt 27 p wird der Erregerkreis für Relais C geöffnet. Für die Sprechstelle HSt wird folgender Rufkreis hergestellt: i i. Von der Rufeinrichtung 5" - über 28 h, 29 k, S I, X I, 36c, a von AW, Wecker der Sprechstelle HSt, b von A.W, 37 c, X II, SII, -f-. Meldet sich der Teilnehmer der Sprechstelle HSt innerhalb einer bestimmten Zeit, so wird das im Prüfstromkreis liegende Speisebrückenrelais S erregt. Am Kontakt 5 s wird der Haltekreis 5 des Relais H geöffnet. Das Relais H fällt ab und öffnet am Kontakt iah den- Stromkreis des Tbermorelais Th4. Durch Relais S wird Relais V1 eingeschaltet: 12. -, V I , 38 S, -i-. Über Kontakt 39s wird die a-Ader der Amtsleitung AL durchgeschaltet. Durch die Schleife über Kontakt 39 s wird in bekannter Weise die Rufstromstoßsendung im öffentlichen Amt beendet. Am Kontakt 9 v i wird A I von der Amtsleitung AL abgeschaltet.
  • Der Teilnehmer der ersten Abfragestelle HSt kann die Wünsche des anrufenden Teilnehmers entgegennehmen und die Verbindung gegebenenfalls in bekannter, nicht dargestellter Weise auf eine in Rückfrage angerufene Sprechstelle umlegen.
  • Ist das Gespräch über die Amtsleitung beendet und legt der mit der Amtsleitung verbundene Teilnehmer den Hörer auf, so fällt das Speisebrückenrelais S ab. Am Kontakt 38s wird der Stromkreis 12 für Relais V i geöffnet. Der Stromkreis io der Relais T i, R i und C wird am Kontakt 35 c unterbrochen. Nach Abfall des Relais S wird der Stromkreis i für das Thermorelais Th i hergestellt und nach Ablauf einer bestimmten Zeit im Stromkreis 2 das Relais B erregt. Für Relais B kommt der Haltestromkreis 3 zustande. Es ist somit der Zustand für die freie Amtsleitung AL wiederhergestellt.
  • Ist der Amtswähler AW auf die erste Abfragestelle eingestellt und meldet sich der Teilnehmer dieser Stelle trotz Freisein der Anschlußleitung nicht innerhalb einer bestimmten Zeit, so wird das Thermorelais TTa4 seinen Kontakt in die Arbeitslage umlegen. Es wird das Relais W erregt: 13. -, W I, 42 th 4, 43 $, -I-. Für Relais W wird ein Haltekreis hergestellt: 14. -, W 1I, 44'w, 45 w 1, 46 v i, -f-. Für das Relais T12 wird folgender Stromkreis hergestellt: 15. -, V:2 111, 47 w, 42 tla 4, 43 p. -f- . Durch Relais T12 wird der Haltestromkreis 5 für Relais H am Kontakt 11 v 2 geöffnet. Das abfallende Relais H öffnet am Kontakt 131a den Erregerkreis für das Thermorelais Th4. Nach kurzer Zeit wird der Kontakt 42 th 4 geöffnet. Bevor der Ruhelcontakt 48 th4 geschlossen wird, vergehen etwa 30".
  • Durch Ansprechen des Relais V2 wird der Sperrstromkreis io über die Relais T i, R i und C geöffnet. Diese Relais fallen ab und führen die Kontakte in die Ruhelage zurück.
  • Öffnet nunmehr der Kontakt 42 th4, so werden die Erregerkreise 13 und 15 für die Relais W und T12 geöffnet. Es fällt zwar das Relais h2 ab. Für das Relais W bleibt aber der Haltekreis 14 bestehen. Durch den geöffneten Kontakt 4w ist ein Ansprechen des Thermorelais Th z und somit des Relais B verhindert. Die Sperrung der Amtsleitung gegen Belegung in abgehender Richtung wird aufrechterhalten.
  • Hat der über die Amtsleitung AL anrufende Teilnehmer die Verbindung noch nicht durch Hörerauflegen aufgehoben, so wird nach dem Abfall des Relais T12 durch einen erneuten Rufstromstoß über die Amtsleitung AL das Anrufrelais A über seine Wicklung I erregt. Über Kontakt ioa wird der Stromkreis .4 des Relais H hergestellt. Das Relais H hält sich im Stromkreis 5. Der Erregerkreis 6 des Thermorelais Th 4 kann -nichtgeschlossen werden, da Kontakt i7w geöffnet ist. Durch Ansprechen des Relais H wird der Stromkreis 7 des Drehmagneten DAW eingeschaltet. Die Schaltarme des Amtswählers AW werden um einen Drehschritt weitergeschaltet. Der Drehmagnet DA W öffnet den eigenen Stromkreis am Kontakt 21 daw. DAW wird abgeschaltet. Es kehrt der Kontakt 21 dcaw in die Ruhelage zurück. Der Drehtnagnet DAW wird erneut eingeschaltet, und die Arme des Amtswählers AW werden um einen weiteren Schritt gedreht. Die Fortschaltung der Arme des Amtswählers AW wird in der oben beschriebenen Art und Weise so lange durchgeführt, bis folgender Kreis für das Relais P zustande kommt 16. -, Drehschalter A"2 in Stellung 0, 49w, Drehschalter WSt2 in Stellung 0, Schaltarm d des Amtswählers AW " in Stellung 4, P, 2.11a, 25 c, -f-.
  • Der Drehschalter WSt 2 dient zur Kennzeichnung der Sprechstelle, welche als zweite Abfragestelle in Frage kommen soll.
  • Durch Ansprechen des Relais P wird der Stromkreis 7 des Drehmagneten DAW am Kontakt 22 P geöffnet und somit der Amtswähler auf dem Kontaktsatz 4 stillgesetzt. Über den Schaltarm c des Amtswählers AW wird folgender Prüfkreis hergestellt: 17. -, T4, 50t4, R4, Schaltarm c des AmtswählersAW in Stellung4, CII, CI, 27p, -I-. Ist die am Kontakt 4 des Amtswählers AW angeschlossene Sprechstelle WSt frei, sprechen die Relais T4, R4 und C im Stromkreis 17 an. Es wird folgender Sperrstromkreis hergestellt: 18. -, T4, 51r4, R4, Schaltarm c des Amtswählers AW in Stellung 4, C II, 32v2, 33z bzw. 341r., 35 c, -E-.
  • Am Kontakt 25 c wird der Stromkreis 16 des Relais P geöffnet. Das Relais P fällt ab. Es wird folgender Rufstromkreis hergestellt: i 9. Rufeinrichtung 5" -.-, 28 a, 29 a, S I, X I, 36 c, Schaltarm a des Amtswählers AW in Stellung 4, Wecker der Sprechstelle WSt, Schaltarm b des Amtswählers AW in Stellung 4, 37c, X II, SII, -f-. Meldet sich der Teilnehmer der Sprechstelle WSt innerhalb einer bestimmten Zeit, so spricht das im Speisestromkreis liegende Relais S an. Über Kontakt 38s wird der Stromkreis 12 des Relais Vi hergestellt. Über Kontakt 39s wird die Amtsleitung AL durchgeschaltet und somit die Rufabschaltung in der öffeutlich.eh Vermittlungsstelle eingeleitet. Am Kontakt i2v i wird der Haltekreis 5 für Relais H geöffnet. Das Relais H fällt ab. Durch öffnen des Kontaktes :46vi wird der Haltekreis 14 des Relais W unterbrochen, so daß die Kontakte dieser Relais in die Ruhelage zurückkehren. Über Kontakt 41 v i wird der Sperrstromkreis über den Schaltarm c des Amtswählers unabhängig von Kontakt32v2 aufrechterhalten. Es .ist nunmehr der Teilnehmer der Sprechstelle WSt mit der Amtsleitung AL verbunden und kann die Wünsche des Amtsteilnehmers entgegennehmen und gegebenenfalls diese Verbindung in bekannter, nicht dargestellter Weise auf eine andere in Rückfrage angerufene Sprechstelle umlegen.
  • Ist der Amtswähler AW auf die zweite Abfragestelle WSt umgesteuert und meldet sich die an sich freie Sprechstelle WSt nicht innerhalb einer bestimmten Zeit (etwa 30"), so wird über den nach Ablauf dieser Zeit in die Ruhelage zurückkehrende Thermokontakt 48 th4 ein Stromkreis für das Relais W z geschlossen. . 20. -, WIII, 52w, 48th4, 43p, +. Das Relais W i spricht an. Es wird der Haltekreis 14 des Relais W am Kontakt 45 w i geöffnet.
  • Für die Relais V2 und H wird folgender Kreis hergestellt 21. -, V 2 III, H II, 53w1, 17 w, Drehschalter N 3 in. Stellung 0, +.
  • Die Wicklung I1 des Relais H ist eine Gegenwicklung zur Wicklung I des Relais H. Es wird daher nach Einschaltung der Wicklung H II dieses Relais zum Abfall gebracht. Der Haltekreis 5 wird unterbrochen. Das im Stromkreis 21 ansprechende Relais V2 öffnet den Sperrstromkreis 18. Es fallen die Relais T4., R4 und C ab. Das durch Relais Wi (Kontakt 45 w i) zum Abfall gebrachte Relais W öffnet am Kontakt 52w den Erregerkreis 2o für Relais Wi. Das Relais Wi fällt verzögert ab. Am Kontakt 53 w i wird der Stromkreis 2i geöffnet. Es fällt das Relais V2 ab.
  • Nach dem Abfall des Relais W wird das Thermorelais Th i im Stromkreis i eingeschaltet. Für Relais B kommt der Erregerkreis 2 und der Haltekreis 3 zustande. Die Amtsleitung ist somit in den Schaltzustand einer freien Amtsleitung zurückgeführt.
  • Bei Anschluß der Nebenstellenanlae an ein öffentliches Amt mit nur einmaligem Anruf. (Stromstoß über die Amtsleitung) sind die Anschlußpunkte i und 2 miteinander zu verbinden. Erfolgt bei dieser Ausführung ein einmaliger Anruf über die Amtsleitung AL, so wird das Anrufrelais A über die Wicklung I erregt. Das Ansprechen des Relais A veranlaßt die Einstellung des Amtswählers AW auf die erste Abfragestelle HSt in der bereits beschriebenen Weise (Stromkreis-4bis ii).
  • Ist die erste Abfragestelle HSt frei und meldet sich nicht innerhalb einer bestimmten Zeit (30"), so wird das Relais W im Stromkreis 13 erregt. Es wird der Haltestromkreis 14 für Relais W und der Erregerkreis 15 für Relais V2 hergestellt. Das Relais V2 öffnet den Haltekreis 5 für Relais H. Das Relais H fällt ab. Am Kontakt 131z wird der Stromkreis 6 des Thermorelais Th4 geöffnet. Das Relais V2 unterbricht am Kontakt 32 v:2 den Sperrstromkreis io. Es fallen die Relais T i, R i und C ab. Für das Anrufrelais A kommt folgender Kreis über die Wicklung II zustande: 2:2. -, A II, 54c, Anschlußpunkte 2/i, 44w, 45w1, 46v1, +. Das Relais A spricht an. Es wird das Relais 1-1 im Stromkreis 4 erregt und im Stromkreis 5 gehalten. Die Relais A und H veranlassen die Umsteuerung des Amtswählers AW von der ersten Abfragestelle HSt auf die zweite Abfragestelle WSt in der bereits beschriebenen Weise (Stromkreise 7, 16, 17, 18, 19). Das im Stromkreis 16 ansprechende Relais P öffnet am Kontakt 43 p den Erregerkreis 13 des Relais W. Das -im Prüfstromkreis über Schaltarm c des Amtswählers AW ansprechende Relais C öffnet am Kontakt 54c den Stromkreis 22 für die Wicklung II des Relais- A. Das Relais A fällt ab.
  • Meldet sich der Teilnehmer der Sprechstelle WSt innerhalb einer bestimmten Zeit (30"), so spricht das Speisebrückenrelais S an. Es wird Relais Vi im Stromkreis 12 erregt. Am Kontakt 5 s wird der Haltekreis 5 für Relais H geöffnet. Relais Vi unterbricht am Kontakt 46 v i den Haltekreis 14 für Relais W. Durch Abfall des Relais W wird der Erregerkreis 15 für Relais V2 unabhängig vom Kontakt 42 th 4 geöffnet.
  • Der Teilnehmer der Sprechstelle WSt ist mit der Amtsleitung AL verbunden und kann die Wünsche des anrufenden Teilnehmers entgegennehmen und die Verbindung gegebenenfalls weiterleiten.
  • Ist der Amtswähler A W auf die freie zweite Abfragestelle WSt umgesteuert und meldet sich der Teilnehmer dieser Sprechstelle WSt nicht innerhalb einer bestimmten Zeit (30"), so wird das Relais Wi im Stromkreis 2o eingeschaltet und führt in der beschriebenen Weise die Auslösung der in .Benutzung genommenen Verbindungseinrichtungen herbei.
  • Für die Freigabe der über den Amtswähler erreichten Abfragestelle wird das Relais V2 zur Wirkung gebracht. Das Relais V2 wird auch als Steuerrelais während der Stromstoßgabe eines mit der Amtsleitung verbundenen Teilnehmers, und zwar sowohl bei Herstellung abgehender Verbindungen als auch bei Herstellung von Rückfrageverbindungen benutzt. Im Speisestromkreis für die Abfragestelle ist das Relais S erregt und Relais Vi im Stromkreis 12 eingeschaltet. Folgt das Relais S den Unterbrechungen an der Teilnehmerstelle während einer Stromstoßgabe, so wird das Relais V2 beim ersten Abfall des Relais S erregt: 23. -, V21, V2II, 55v1, 5s, -I-.
  • Über den Kontakt 56v2 wird die Wicklung II des Relais TV2 kurzgeschlossen, so daß Relais Abfallverzögerung erhält und während einer Stromstoßreihe die Kontakte in Arbeitslage hält. Das Relais S überträgt die Stromstöße durch Koitakt 39 s über die Amtsleitung AL bzw. über einen nicht dargestellten Rückfrageweg. Während der Stromstoßreihe ist der Kontakt 57v2 geschlossen und somit die Sekundärseite des Übertragers UE kurzgeschlossen.
  • Der in dem gezeigten Ausführungsbeispiel verwendete Drehschalter N 2/Ar 3 dient zur Kennzeichnung der ersten Abfragestelle (Stromkreis 8). Wird der Drehschalter N2/N3 auf einen der Kontakte i bis 5 eingestellt, so wird einmal über N2 allein eine Abfragestelle gekennzeichnet und durch N 3 die Umsteuerung des Amtswählers auf eine zweite Abfragestelle verhindert.
  • Es sei angenommen, daß der Drehschalter N 2/N 3 auf Kontakt i eingestellt wird. In diesem Falle wird über N2 die Abfragestelle HSt, die am Kontakt i des Amtswählers AW angeschlossen ist, als Abfragestelle bestimmt. Durch Umschaltung von N3 auf den Anschluß i wird die Herstellung des Stromkreises 6 für das Thermorelais TA4 verhindert. Ist der Amtswähler AW auf die erste Abfragestelle HSt eingestellt (Stromkreise 4 bis i i), so wird das Thermorelais Th2 in folgendem Stromkreis eingeschaltet: 24. -, 13h, 15 p, Thermorelais Th2, Schalter N3 in Stellung i, -I-.
  • Meldet sich der Teilnehmer der freien Stelle HSt nicht innerhalb einer bestimmten Zeit, so legt Th 2 seinen Kontakt 58 th2 um. Es werden die Relais W2 und V2 erregt: 25. -, h2 III, W2 I, 58 tA2, 59 v i, +. Über Kontakt 6o w 2 werden W2 und V2 unabhängig von Kontakt 58 th2 gehalten. Das Relais W2 öffnet den Haltekreis 5 für Relais H am Kontakt 14w2. Das Relais W2 hält durch Öffnen des Kontaktes 3 w2 die Sperrung der Amtsleitung gegen Belegung in abgehender Richtung aufrecht. Das ansprechende Relais h2 öffnet den Sperrstromkreis io des Amtswählers AW am Kontakt 32v2. Es fallen die Relais T i, R i und C ab. Durch den Abfall des Relais H wird der Stromkreis 24 des Thermorelais Th 2 am Kontakt 13h geöffnet. Erreicht der Thermokontakt 61 th 2 die Ruhelage, so wird die Gegenwicklung des Relais W2 eingeschaltet: 26. -, W2II, 62w2, 61th2, Sgvi, -I-. Die Gegenwicklung II bringt Relais W 2 zum Abfall. Der Haltekreis für Relais W 2 und der Erregerkreis für V2 wird am Kontakt6ow2 geöffnet. Die Relais 972 und V2 führen die Kontakte in die Ruhelage zurück. Es wird das Thermorelais Th i im Stromkreis i eingeschaltet und der Erregerkreis 2 und Haltekreis 3 für Relais B hergestellt. Der Ruhezustand der Amtsleitung ist somit wieder erreicht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb und, Rufweiterleitung durch Umsteuerung des der Amtsleitung zugeordneten Wählers von der ersten auf die zweite Abfrages.telle, dadurch gekennzeichnet, daß das die Umsteuerung des der Amtsleitung zugeordneten Wählers von der zuerst gerufenen Stelle (HSt) auf die zweite Abfragestelle (WSt) veranlassende Relais (A) entweder (d. h. bei Anschluß der Nebenstellenanlage an ein Amt mit mehrmaliger Rufstromaussendung) durch einen Rufstromstoß über die Amtsleitung oder (d. h. bei Anschluß der Nebenstellenanlage an ein Amt mit einmaliger Rufstromaussendung) durch eine der Amtsleitung zugeordnete Zeitschalteinrichtung (Th4/W) unabhängig von . dem über die Amtsleitung eintreffenden Rufstrom über eine in einem Ortsstromkreis verlaufende zweite Wicklung (A II) zur Wirkung gebracht wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Zeitschalteinrichtung (Th4/W) nach Ablauf "einer bestimmten Zeit (etwa 30") und Nichtmelden der ersten Abfragestelle (HSt) durch Schaltmittel (V2) die Verbindung zur ersten Abfragestelle (HSt) freigegeben (32 v 2 geöffnet) und das den Anrufzustand der Amtsleitung (AL) aufrechterhaltende Relais (H) zum Abfall gebracht wird (Öffnen von i i v 2).
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß. das von dem Thermorelais (Th4) der Zeitachalteinrichtung gesteuerte Relais (W) die Sperrung der Amtsleitung gegen Belegung in abgehender Richtung aufrechterhält (Öffnen von 4w).
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abfall des die Freigabe der ersten Abfragestelle (HSt) bewirkenden Relais (V2) durch einen erneuten Rufstromstoß über die Amtsleitung (AL) die beim ersten Rufstromstoß gesteuerten Relais (A, H) erneut zum Ansprechen gebracht werden und den Amtswähler (AW) auf die zweite Abfragestelle (WSt) umsteuern.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Abfragestelle (WSt) durch einen Drehschalter (WSt2) im Kontaktfeld (d) des Amtswählers (AW) gekennzeichnet wird.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Umsteuerung des Amtswählers (AW) auf die zweite Abfragestelle (WSt) und Nichtmelden dieser Stelle (WSt) innerhalb einer bestimmten Zeit (etwa 3o") Schaltmittel (W i) zur Wirkung kommen, welche die Freigabe der Amtsleitung (AL) veranlassen.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das von der Zeitschalteinrichtung (Th4/W) zur Wirkung gebrachte Anrufrelais (A) der Amtsleitung (AL) die T-Tmsteuerun@g des Amtswählers auf die zweite Abfragestelle (WSt) und die bis zur Freigabe der Amtsleitung (AL) erforderlichen Schaltvorgänge einleitet. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuerung des Amtswählers auf- die zweite Abfragestelle (WSt) für bestimmte Zeit (z. B. während der Nacht) durch Schaltmittel (N) verhindert werden kann. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet; daß über das als Drehschalter ausgebildete Schaltmittel (N) die allein in Frage kommende Abfragestelle (HSt) gekennzeichnet wird (Schaltarm N2). 1o. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß über den Drehschalter (N3) ein Thermorelais (Th2) gesteuert wird, das bei Nichtrizelden der einzigen Abfragestelle (HSt) innerhalb einer bestimmten Zeit (-etwa 3o") die Schaltmittel (W2, h2) zur endgültigen Freigabe der Amtsleitung (AL) zur Wirkung bringt. i i. Schaltungsanordnung nach Anspruch?-und q., dadurch gekennzeichnet, daß das die Freigabe der Abfragestelle vornehmende Relais (T-2) als Steuerrelais während der Stromstoßgabe durch eine Sprechstelle verwendet wird. Angezogene Druckschriften: Fritz G og o 11 : »Die W-Nebens.tellenanlagen im Fernsprechdienst«, Leipzig 1951, S.95, ioo, 12q., 12,5, Abb. 19, 2a, B1. 2.
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