DEP0009824DA - Anordnung zur Steuerung der Dekadenwahl bei schnellaufenden Drehwählern, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Anordnung zur Steuerung der Dekadenwahl bei schnellaufenden Drehwählern, insbesondere Fernsprechanlagen

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Publication number
DEP0009824DA
DEP0009824DA DEP0009824DA DE P0009824D A DEP0009824D A DE P0009824DA DE P0009824D A DEP0009824D A DE P0009824DA
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DE
Germany
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Konrad München-Solln Müller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

AiJOf Iimn/; zur StuuiTun^ "Oi' Döl·:rs!enwahl "bei' schnellaufoti'lru JJrc }iV) ihlorn, insbesondre Motorwählerη in Fern-
Die Str'ii ο rung der DoL.radc.jwa.al "bei bekannten, schnellaufenden Dreh,vihlern, insbt. »oiidere 'Motorvählern erfolgt so, ds.D die Wähler durch die liummernaU-omstöße der die ^ewünüchte Dekade kennzeichnenden Stromstoßreihe, z,J3, über einen besonderen Schalt arm des Wählers und. die zugeordnete ilontaktb^nk zum Anlaufen angereizt werdea, sich df-im aber selostcätig über die Kοntaktgruppe der Dekade bis cui nacLsten Dekade lOrtschalten. Da die'iui1 Anreis sehr Irurz yein kannT kö.inen die Wähler VO3 toilhafterweise sehr große Imptilsveraerrungen verarbeitea» Die Impulse, wie die Impulspause! können auf geringe Werte z.B. ( 5 - 10 ms verkürzt werden, da sie nur so lange dauern müs&en wie die Anreiazeit» die zum Auslösen eines Lekadencchritbes nöti^ ist,
Es horn ion nun die c \ oicb das Arbeiten des Wähl eis nicht behändcfnden ImpulsVerkürzungen m" ent voll ausgenützt veirlen^ v/eil die lair^cn Impulse für die Steuerung des WcMCls auch k,u lairze Impulse fur die Erregung des den \TahJ οχ von der gesteuerten DekadeiT.vahl auf die Einzelsclirittwahl uinGtcuernde Eelais bedeuten. Die Erregunjsceit icieb-t 3 11 diesem Fall trofci; d?x Abfallverzögerung dos Relais nicht mehr aus, um die Pausen zwischen den Impulsen zu überbrücken und dadurch wie gefordert das Relais während einer Stromstoßrenhu erregt zu halten» Um diesen Mangel ciu beseitigen vnd ein sicheres Arbeiten des 1Y thlers auch bei den kürzesten ankomme ad en llummernsbvomstößen sa gewahrleisLon, werden gomäL· der Erfindun^ durcVx eino vom Laufwerk des Wählers £eateuerbc Koiihaktci-iricutLinj für das v;ährenö einer ^Stromstoßreihe errogt zu li&iiinl1 SU'uerr >lai3 die Uummornstroun Lößo auf eiiitj 2,emioinil L ujgü
Diese MaiDiialune LiVtofc anch άοη Vorteils, daß von dcnj. 1 οtouerrelii s nur eine Irarzove Verzdgerannsscit gefor dert
Kod/Mü
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T'linige Aug.CdIiTi-1IL ;nmo\li n'il ei loo der En hid any scigen die «ig-boa·. M furan, In t'i;;. 1 Rind mit Ml und M2 die beiden, um 90 vernetz bon J'oldma^aete bezeichnet, die zum Antrieb eines Uo torwählers dienen» Dieoe Wähler si id derart uis^ebildct, daß im Li1IaIl beide Magnete gleichaed tig erregt sind, der Motopanker festgehalten wird, Wird dagegen der Stromirreis für einen Magneten unterbrochen, so setzt s:icli der Motoranlcer, der die Wähl er arme antreibt, in Bewegung. Die Steuerung des Laufes erfolgt durch die von der Motorachse betätigten iTockonkontakte m1 und m.2. Sobald der "Feldmagnet M1 erregt wird, schließt sich Kontakt Bi2 und öffnet Kontakt m1. Dien hat nur Folge, daß die Erregung des Magneten M1 unterbrochen und die des Magneten M2 herbeigeführt wird. Wird Magnet M2 erregt j dann wird Kontakt xa2 geöffnet und Kontakt m1 ceschloQsenl Bei Verwendung des Wählers als Gruppenwähler oder Lcituugs-· wähler führt der Wc hler cam Aufsuchen dar gewünschten Dgkjde, gesteuert durch die Ntuirniornwahl, große Schritte aiie, indem er die einzelnen Dekaden schnell Überfährt* In der gpvnin&ctibon Dekade werden dann in freier bo3w. gesteuerter ',Vah 1 Einzelschritte zum Aufsudhen einer freien Leitung ausgeführt. Die Umsteuerung von dor Gruppenauf die !Dir ze !wahl erfolgt in bekannter Weise durch das während einei1 Strom»boßreihe erregt zu haltende Verzö-gorungt-.rjlais V,
Beim Ej ntref.'cn des orston Stromstoßes aiir Kennzeichnung der govTünschbon DoIrade v^ird dan nicht gezeigte StromstoßoiiipCangsro] ais A erregt. Über Kontakt 1a wird das VerzöforungsrclaJs V eingeschaltet. Übor Kontakt 2v wird .Erde an die beiclun J?jldiiiagiio bo M1 und M2 angelegt. Sie sind zun^chat beide orrcgt: Maguot Ii 1 obers Erde, 2v, m1, M1, »5 Magnet 312 übt rs JBrdo, 2v, m1, 4-a, Verdiahtiaig ZR, Stel-· lixng O, Rclulbarm d1, M2 -. Der Wähler l"ui:t noch nicht an. l-i der CtroEinto dpause ^fällt das Eulais A ab, wodurch llomakt 4a geöffnet and Kontext 3a gjschlosson wird. Dor Stromkrois für den Magneten M2 wird unterbrochen. Dor Wäh^ ler läuft an.· Er macht einen Schritt und gelangt in die Hauptras bstollung Ii 1 der ersten Dekade» In dieser wird er angehalten, da^hior die beiden Feldmagnebc wieder erregt sind. Beim nächsten Ansprechen der Relais A wird Kontakt 3a wieder geöffnet und Kontakt 4a geschlossen. Der Wähler läuft von der Hauptraststellung h.1 in dio Zvischenraststeilung z1 und von da in der nächsten Impulspause bis zur Hauptroststellung h2. Dieses Spiel r,euct sich fort, bis der Wähler vor der gewünschten Dekade· ""tolit.
Um nun nach dum Ablauf dos Wähler arms d1 von der Stellung dem TJmn Leueirelais V wählend dos Uberfabrojjs 'Ur Dekade einen ge >ü,c und langen I.apuls zu geb^n, wird iDi r einen weiteren ßoialtarm d2 des Wähler3 U3id die Kont^^b-segmente si , s?, usf. unabhängig von Kontakt 1a ein "ürrcgungsstromkrois für daa Relais V geschlossen. Die hange der KontaktSegmente si, s2, usf. und damit die ΐΐν yangszeit von Relais V kann beliebig gewählt, unter Um,itinrlca
nahezu von. IIauptrast (13I1) oiM HaupLiaul (ILK) icioLond gemacht werden, wie in Fiour 1 ±ür das S eminent ui sfc^ich-1 i a r b an.ρ, ο d eu but»
Pjg.2 3oigt eine andere Ausführungsform der Erfindung. Hier erfolgt die Steuerung der Dektdcnwabl durch den von der Nockenscheibe Ef gesteuerten Kontakt χ. Kontakt χ wird durch die Nocken HR1 , HR2, HR;j, usw. goachloüaen. Die darguatt/llte Anoidnung cntsprioiit „der Hau-ptrasts bollung. t. Die ZwiscJienrastkonLaJzlJc Sind der Jbersichliclakeit wogen njehb dargcstellb. Die "Nocken. HR1 , HR2,U3W. "betätigt.λ nun gleichseitig aib dem Dekadonlcontakt χ einen zn <-ab ο liehen tontafctfodersata π. Dieser ist, wie aus der Figur cn erfüllen, von Hauptrast su Hb,ut)traa-t geschlofc^sen. Dn,boj \/ird tilso ebenfallü imabiängi^ von Kontakt 1a eine Erretfun^saoit für das Eol:.is Y geschaffen die solange wio die Laufs ο it des WL'hl^rs von Hauptlast ^u Hauptrast dautrt. Im Gtijv.siac<ata dasai geabattet die in Figur 1 gezeigte Löfsung den Lusätalichen Impuls tür daa V-Relais in ALipossung an dessen Eigenschaften auch kürzer an halten.
Ei ne weitere Möglichkeit für die Emeuganj, genügend fjur Impialso Car das Relaiü Y bootehb, wie aus "Figur Z zu cvfjeheii, in der Verwendung von umlaufenden Segmenten si , b2, s3 uüw., die isoliert am Antricbusahiarad des Itotorwahlers enge bracht sind und vun zwei Schleif federn ϊΛ1, P bestrichen werden, die so go^enüiniiidor versetzt sind, et aß beim überlaufen der Segmente für das V-Relais Imo von dor gewünschten Gänge ent,stehen.
pi

Claims (3)

  1. Anordnung zur Steuerung der Dekadenwahl bei schuellaufendon Drehv/ählern? insbesondere Mo torwähl orii, die sich nacli o-ineiii je;;eils durch einen Humioernstromsboß herbeigeführten Anreiz selbnbtätig über eine Dekade fortschalten, d..durch gekennzeichnet, daß eine vom Laufwerk des Wählers gesteuerte Kontakteinrichtung die Hummernstrom— stoße für dao währund einer Strömst ο ßr eine erregt üu h-iltendc Steuerrelais
  2. 2, Anordxiung aur Stcu rung der Dekadenwahl bei sohnelloufr nc1 on 'DrohY/ählemtZo
    h i J
    ·} dadurch gekonnzeiclmot, dai3 J it ht
    } g,
    die Kontakt^iniichtung aus eJnoui weiteren Schaltarm d WaUlers und von diesen bestrichenen Kontaktsegmenten, b pp,Tc"lljosulia3tetun Lamellen entsprechend der De
    hl besteht, (HgJ)
  3. 3. Anordnung au± Steuerung der Dekadenwahl bei f enden DTOhw^lilern^ ,-p ,i.hn nach Anspruch 2, dadurch gükennsoichnet, daß die Kontiktsesmente elnv j öl ehe Länge besitzen, da.13 eir).e den Ansii yust-and des veraqgcirt abfallenden Steuerrelais vom Iuir puls au Jia^ule aufrochtor-haltcnde Im^julsdauer gewährleistet inl,
    4i Anordnung lu_~ Steuerung der Delcaden\/atil bei schnellaU* Senden Droto^ihlurn^' '' r . .,--.l..l Qjnn fTA T"^^.iliQ-,r-. ■ ' } dadurch gelconnzeicht, daß die fiir dia Steuerung der Deka,denwahl vorgesehene Nocircnscheibo über einen zusätzlichen Kontaktsatz währcnd des -\ einer Dekade einen Erregungsstromlx.sQXp, für das Steuerrelais bildet. (P.g*2)
    5» Anordnung %vcc !Jteuorung der DekadonwsJil bei schnellaufüiidou Druhx/ählorn», is· nach Anspruch 1 j, dadurch gekennzeichnet, daß auf isoliert um Antriubszahnrad des Wählers angebrachten Segmenten Schluifbdrsten in einer solchen gegenseitigen La%-e schleif λ, daß über dieue Kontakte das Steuerielais /—/ während dos -ieoinar Dekade jeweils einen In-pnlsgendgonder Län3,e erhält, (fig. 5)

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