DE570561C - Schaltungsanordnung fuer Waehler mit freier Wahl - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Waehler mit freier Wahl

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Publication number
DE570561C
DE570561C DES73258D DES0073258D DE570561C DE 570561 C DE570561 C DE 570561C DE S73258 D DES73258 D DE S73258D DE S0073258 D DES0073258 D DE S0073258D DE 570561 C DE570561 C DE 570561C
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DE
Germany
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relay
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Expired
Application number
DES73258D
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English (en)
Inventor
Max Langer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE570561C publication Critical patent/DE570561C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
17. FEBRUAR 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JV£ 570561 KLASSE 21a3 GRUPPE 31
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*) Schaltungsanordnung für Wähler mit freier Wahl
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1926 ab
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Wähler mit Einzelantrieb und freier Wahl, die sich vorbereitend auf freie Leitungen einstellen und bei der bei Ingebrauchnahme eines Wählers mit freier Wahl und der von diesem belegten Leitung die auf diese Leitung eingestellten unbenutzten Wähler weitergeschaltet werden.
Die Erfindung bezweckt, die Weiterschaltung der unbenutzten Wähler bei Inbenutzungnahme eines dieser und der von diesem belegten Leitung durch zur Herstellung der Verbindung bereits vorhandene Schaltmittel durchzuführen, ohne besondere Schaltmittel (z. B. besondere Schaltarme) oder durch von dem in Benutzung genommenen Wähler gesteuerte besondere Hilfseinrichtungen zu verwenden, dabei aber für Wähler mit Einzelantrieb, deren Stillsetzung durch ein dem Wähler zugeordnetes Prüfrelais erfolgt, eine besonders einfache und vorteilhafte Schaltung vorzusehen. Erreicht wird dieses dadurch, daß zugleich mit der Inbenutzungnahme eines Wählers mit freier Wahl durch die hierbei erfolgende Anschaltung des die belegte Leitung sperrenden Potentiale an die Prüfader sämtlichen Prüfrelais der auf dieselbe weiterführende Leitung eingestellten unbenutzten Wähler der Strom entzogen wird, worauf die Prüfrelais die Weiterschaltung ihrer Wähler einleiten.
Als Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung ein im Verbindungsaufbau hinter einem Gruppenwähler liegender Zwischenwähler dargestellt Auf diese Anordnung ist jedoch die Erfindung nicht beschränkt, sondern sie kann auch bei Vorwählern und Dienstwählern u. dgl. angewandt werden. Im folgenden sei die Betriebsweise »der gezeigten Anordnung beschrieben.
Es sei angenommen, daß sich die beiden auf der Zeichnung dargestellten Zwischenwähler ZW1 und ZW2 vorbereitend auf die zu einem zweiten Gruppenwähler //. GPF führende Verbindungsleitung eingestellt haben. Infolgedessen bestehen folgende Stromkreise für die Prüfrelais T" und T1 dieser beiden Zwischenwähler: Erde, Wicklung II des Relais T, Ruhekontakt 2 r, Wicklung I des Relais T, Prüfarm c des ZwischenwählersZWx, Verzweigungspunkt X, Prüfader der Verbindungsleitung VL1, Kopfkontakt k des Gruppenwählers II. GW, Wicklung II des Relais C, Batterie. Parallel zu dem Relais T liegt das Relais T1, welches in folgendem Stromkreis erregt ist: Erde, Wicklung II des Relais T1, Ruhekontakt 3 rv Wicklung I des Relais T1, Prüf arm c des Zwischen Wählers .ZW2, Verzweigungspunkt X und von hier weiter auf demselben Wege, wie für das Relais T beschrieben ist. In diesen Stromkreisen sind die Relais T, T1 und C erregt. Die durch das Relais C bei seiner Erregung eingeleiteten Schaltvorgänge interessieren für den vorliegenden Fall nicht, so daß auf diese nicht weiter eingegangen zu werden braucht. Die Relais T und T1 halten die beiden Zwischenwähler auf der Verbindungs-
*) Von dem Patentsitcher ist als der Erfinder angegeben worden:
Max Langer in Berlin-Hermsdorf.
leitung VL1 eingestellt. Infolgedessen hat das Relais T am Kontakt 3 t den Stromkreis für den Antriebsmagneten D des Zwischenwählers ZW1 unterbrochen, durch Schließung der beiden Arbeitskontakte 21 die Sprechadern vorbereitend durchgeschaltet und durch Schließung des Kontaktes 11 den Zwischenwähler ZW1 in den Kontaktfeldern der vorgeordneten Gruppenwähler I. GW prüfbereit gemacht. Das Relais T1 hat am Zwischenwähler ZW\ die entsprechenden Schaltvorgänge vorgenommen. So ist durch öffnen des Kontaktes 6 I1 der Stromkreis des Drehmagneten D1 unterbrochen. An den beiden Arbeitskontakten 5 tx sind die beiden Sprechadern vorbereitend durchgeschaltet, und durch Schließung des Kontaktes 411 ist auch dieser Zwischenwähler prüfbereit gemacht worden.
Es sei jetzt angenommen, daß der Gruppenwähler I. GW in irgendeiner bekannten Weise auf eine Kontaktgruppe eingestellt worden ist und nun in dieser einen freien nachgeordneten Zwischenwähler ZW1 sucht. Erreicht er als ersten freien Zwischenwähler den in der Zeichnung dargestellten Zwischenwähler ZTF1, so kommt folgender Prüf Stromkreis zur Wirkung: Erde, nicht dargestellte Kontakte am Gruppenwähler I. GW, Prüfrelais P, Prüfarm c des ersten Gruppenwählers I. GW, geschlossener Arbeitskontakt 11, Wicklung I des Relais R, Kontakt ι r, Wicklung II des Relais R, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais P und R an. Das Relais P führt die bekannten Schaltvorgänge zur Stillsetzung des ersten Gruppenwählers, die Durchschaltung der Sprechadern, die Sperrung des gefundenen freien Zwischenwählers ZW1 usw. aus. Das Relais R schließt beim Ansprechen zunächst seinen Arbeitskontakt 2 r und öffnet dann die beiden Ruhekontakte 1 r und 2 r. Durch diese Kontaktumlegungen wird unter gleichzeitiger Abschaltung der beiden hochohmigen Wicklungen II von R und II von T verhältnismäßig niedrigohmiger Stromweg hergestellt, der wie folgt verläuft: Erde, niedrigohmige Sperrwicklung des Relais P, Prüfarm c des ersten Gruppenwählers, Kontakt 11, niedrigohmige Wicklung I des Relais R, Arbeitskontakt 2 r, niedrigohmige Sperrwicklung I des Relais T, Prüfarm c des Zwischenwählers ZPF1, Verzweigungspunkt X, Prüf- und Sperrader der Verbindungsleitung VL1, Kopfkontakt k des zweiten Gruppenwählers, Wicklung II des Relais C, Batterie. Die drei niedrigohmigen Wicklungen P, I von R und I von T liegen jetzt parallel zu den beiden Wicklungen I und II des Relais T1. Die Wicklung II des Relais T1 ist hochohmig. Dem Relais T1 wird durch den niedrigohmigen Nebenschluß so viel Strom entzogen, daß es seinen Anker nicht angezogen halten kann. Es fällt infolgedessen ab, öffnet den Kontakt 4 tx und verhindert bis auf weiteres dadurch eine Belegung durch einen suchenden vorgeordneten Gruppenwähler, hebt durch Öffnen der beiden Arbeitskontakte 5 tx die Durchschaltung der Sprechadern auf und schließt am Kontakt 6 I1 einen Stromkreis für den Drehmagneten D1 des Zwischenwählers ZW2. '■ Erde, Kontakte 1 g·, 6 tv Drehmagnet D1, Unterbrecher Unt II, Batterie, Erde. Der in diesem Stromkreis liegende Kontakt ι g ist Kontakt eines nicht dargestellten Sperrelais, das in bekannter Weise von den über den Zwischenwähler ZW2 erreichbaren weiterführenden Verbindungsleitungen derart abhängig ist, daß es erregt ist, solange noch irgendeine dieser Verbindungsleitungen frei ist. Sind alle Verbindungsleitungen besetzt, so ist in bekannter Weise das Relais G stromlos, der Kontakt ι g geöffnet, und es kann in diesem Falle eine Schließung des Stromkreises für den Drehmagneten D1 nicht erfolgen. Da das Relais T1 bei Belegung der Verbindungsleitung VL1 über den Zwischen wähler ZW1 abgefallen war, so bleibt der Zwischenwähler ZTf2 bei Besetztsein aller erreichbaren Verbindungsleitungen auf der Verbindungsleitung VL1 stehen, Doppelverbindungen sind aber verhindert, da, wie aus vorstehender Erläuterung hervorgeht, ein Ansprechen des Relais T1 nicht möglich ist.
Es sei nun angenommen, daß bei Abfall des Relais T1 infolge Belegung der Verbindungsleitung VL1 über den Zwischenwähler ZW1 noch freie Verbindungsleitungen vorhanden sind. Durch den Drehmagneten D1 werden die Schaltarme des Zwischenwählers ZW2 schrittweise weitergeschaltet, bis sie auf den Kontaktsatz einer freien Verbindungsleitung gelangen, in welchem Falle das Relais T1 über Schalteinrichtungen dieser Verbindungsleitung erregt wird, durch öffnen des Kontaktes 611 den Stromkreis des Antriebsmagneten D1 unterbricht, durch Schließung des Kontaktes 411 den Zwischenwähler ZW2 wieder in den Kontaktfeldern vorgeordneten Gruppenwähler prüfbereit macht und an den Arbeitskontakten 5 I1 die Sprechadern durchschaltet.
Nach Beendigung der über den Gruppenwähler I. GW, den Zwischenwähler ZW1 und den Gruppenwähler II. GW hergestellten Verbindung erfolgt die Auslösung in irgendeiner bekannten Weise, beispielsweise dadurch, daß am Gruppenwähler I. GW die Erde abgeschaltet wird. Infolgedessen fallen die Relais P, R, T und C ab. Das abfallende Relais T schließt den Stromkreis für den Drehmagneten D, der nun vorbereitend sofort eine andere freie Verbindungsleitung belegt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für Wähler mit freier Wahl und Einzelantrieb, die sich vorbereitend auf freie Leitungen einstellen, bei
    der bei Inbenutzungnahme eines Wählers und der von diesem belegten Leitung die auf diese Leitung eingestellten unbenutzten Wähler durch zur Herstellung der Verbindung bereits vorhandene Schaltmittel weitergeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß zugleich mit der Inbenutzungnahme eines Wählers mit freier Wahl durch die hierbei erfolgende Anschaltung des die belegte Leitung sperrenden Potentials an die Prüfader sämtlichen Prüfrelais (T1 usw.) der auf dieselbe weiterführende Leitung (VL1) eingestellten unbenutzten Wähler (ZW „ usw.) der Strom entzogen wird, worauf die Prüfrelais die Weiterschaltung ihrer Wähler [ZW2) einleiten.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein bei Inanspruchnahme eines Wählers zur Wirkung kommendes Relais (R) das Sperrpotential an ao die Prüfader anschaltet.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das an einen vorgeordneten Wähler (GW I) angeschaltete, zur Sperrung des in Benutzung genommenen Wählers mit freier Wahl dienende Sperrpotential auch die über den Wähler mit freier Wahl belegte Leitung sperrt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Wähler vorbereitend eingestellt haltenden Prüfrelais zwei Wicklungen verschiedenen Widerstandes besitzen und bei Inanspruchnahme eines Wählers durch Ausschalten der hochohmigen Wicklung den Prüf relais der übrigen Wähler der Strom entzogen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES73258D 1926-02-11 1926-02-11 Schaltungsanordnung fuer Waehler mit freier Wahl Expired DE570561C (de)

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DES73258D DE570561C (de) 1926-02-11 1926-02-11 Schaltungsanordnung fuer Waehler mit freier Wahl

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DE (1) DE570561C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE762703C (de) * 1934-03-27 1953-06-29 Siemens & Halske A G Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Anrufsuchern

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