DE437267C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen, bei welchen die zur Pruefung von Leitungen und Verbindungseinrichtungen dienenden Pruefstellen nur in wenigen Vermittlungsstellen angeordnet sind - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen, bei welchen die zur Pruefung von Leitungen und Verbindungseinrichtungen dienenden Pruefstellen nur in wenigen Vermittlungsstellen angeordnet sind

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DE437267C
DE437267C DEW67933D DEW0067933D DE437267C DE 437267 C DE437267 C DE 437267C DE W67933 D DEW67933 D DE W67933D DE W0067933 D DEW0067933 D DE W0067933D DE 437267 C DE437267 C DE 437267C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/26Arrangements for supervision, monitoring or testing with means for applying test signals or for measuring
    • H04M3/28Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor
    • H04M3/32Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor for lines between exchanges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 20. NOVEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JKi 437267 KLASSE 21a3 GRUPPE 68
(WG/933
Western Electric Co. Ltd. in London.
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen, bei
welchen die zur Prüfung von Leitungen und Verbindungseinrichtungen dienenden Prüfstellen nur in wenigen Vermittlungsstellen angeordnet sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1924 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 3. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 21. August 1924 beansprucht.
Bei Fernsprechanlagen mit mehreren Ver- ; Netzes, beispielsweise den Hauptvermittmittlungsstellen ist es unzweckmäßig, in jeder ; lungsstellen, anzuordnen. In den Vermitt-Vermittlungsstelle Einrichtungen zur Prü- J lungsstellen ohne Prüfstellen erfolgt alsdann
fung von Leitungen oder \Terbindung5einrich-5 tungen vorzusehen. Man hat daher bereits vorgeschlagen, die Prüfeinrichtungen nur in
die Prüfting der Leitungen und Verbindungseinrichtungen durch besondere, lediglich Prüfzwecken dienenden Verbindungseinrieb
einer oder einigen Vermittlungsstellen des ■ tungen, z. B.. Prüfleitungswähler.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, in den Verbindungsstellen ohne Prüfstelle die Prüfung von Leitungen oder Verbindungseinrichtungen über die für den Sprechverkehr der Teilnehmer dienenden Verbindungseinrichtungen zu ermöglichen, was dadurch erreicht wird, daß ein Prüfweg hergestellt wird, welcher Schalteinrichtungen der Prüfstelle über Sprechverbindungsleitungen ίο zu der Vermittlungsstelle ohne Prüfstelle und in dieser angeordnete, dem Sprechverkehr mit Teilnehmern dienende Verbindungseinrichtungen verbindet.
Zweckmäßig ist es, an den Prüfweg eine Wechselstromquelle anzuschalten, worauf der über die miteinander verbundenen Leitungen fließende Wechselstrom auf eine Anzeigevorrichtung in der Prüfstelle einwirkt und somit die in den Leitungen oder Verbindungseinrichtungen entstehenden Verluste festgestellt werden.
Die Abb. 1 zeigt die Anwendung der Erfindung bei zwei für Wählerbetrieb ausgerüsteten Vermittlungsstellen mit Anordnung der Prüfstelle in der Vermittlungsstelle A. Die Abb. 2 zeigt eine Anordnung, bei welcher die Prüfung über die für Sprechverkehr dienenden Leitungswähler in einer vollselbsttätigen Vermittlungsstelle ausgeführt wird. Die Abb. 3 zeigt die Anwendung der Erfindung bei einem aus mehreren Vermittlungsstellen verschiedener Betriebsart gebildeten Netz. Die Prüfstelle ist hierbei in der Wählervermittlungsstelle A angeordnet und prüft auch die Leitungen oder Verbindungseinrichtungen der für Handbetrieb ausgerüsteten Vermittlungsstelle C.
Zunächst sei die Erfindung an Hand der Abb. ι erläutert.
49 ist ein Übertrager, welcher in der Vermittlungsstelle A an einer zur Vermittlungsstelle B führenden Verbindungsleitung angeordnet ist. Über die Adern 70 und 71 der Verbindungsleitung ist der Übertrager 49 mit einem Gruppenwähler 59 verbunden, der beispielsweise ein Strowger-Wähler sein kann. 89 ist ein Übertrager an einer zweiten zur Vermittlungsstelle B führenden Verbindungsleitung, der über die Adern 86 und 87 mit einem anderen Gruppenwähler 99 in der Vermittlungsstelle B verbunden ist.
An die Leitungswähler in der Vermittlungsstelle B ist eine aus den Adern 92 und 93 bestehende Prüfleitung T L angeschlossen, welche mit den Anschlußstellen 76 und yy verbunden ist. Die Rangierdrähte 56, welche normalerweise die Adern 86 und 87 über die Anschlüsse 28 und 29 mit dem Gruppenwähler 99 verbinden, dienen wäh-6c rend der Ausführung von Prüfungen zur Verbindung der Anschlußstellen y6 und yy mit den Adern 86 und 87, so daß demnach die Prüfader T L (Adern 92 und 93) über die Rangierdrähte 56 und die Adern 86 und 87 mit dem Übertrager 89 in der Vermittlungsstelle A verbunden ist. Wenn daher die Prüfleitung T L mit Hilfe des Nummernschalters D der Wähleinrichtung D B in der Vermittlungsstelle A angerufen wird, ist demnach ein Stromkreis geschlossen, der von der Prüfeinrichtung TMS über den Übertrager 49 in der Vermittlungsstelle A, die Adern 70 und 71, die Gruppenwähler 59 und 69, den Leitungswähler 79, die Prüfleitung T L1 die Adern 86 und 87, den Übertrager 89 in der Vermittlungsstelle A zur Prüfeinrichtung TMS verläuft.
Nachstehend sei die Ausführung einer Prüfung erläutert: Es sei angenommen, daß die am Leitungswähler 79 in der Vermittlungsstelle B angeschlossene Prüfleitung T L in irgendeiner Weise mit den Adern 86 und 87 verbunden wurde und daß die Prüfeinrichtung TMS sowie die Wähleinrichtung D B an die Übertrager 49 und 89 mit Hilfe der Klinken T und J1 sowie der Stöpsel 96 und 97 angeschaltet worden ist, wie aus der Abb. 1 hervorgeht. Um die Prüfleitung T L in der Vermittlungsstelle B auszuwählen, wird der Schalter K der Wähleinrichtung in die Stellung 38 (nach unten) umgelegt, in welcher folgender Stromkreis für das Relais 48 geschlossen wird: Erde, Batterie, obere Wicklung des Relais 48, Klinkenfeder 66', Stöpselkontakt, Ader 50, Kontaktfedern 41 und 39 am Schalter K, Drosselspule 46, Kontaktfedern 43 und 42 · am Nummernschalter, Kontaktfedern 37 und 35 am Schalter K, Ader 51, Stöpselkontakt, Klinkenfeder 66 untere Wicklung des Relais 48," Erde. Das Relais 48 spricht an und schließt am Kontakt 48'-48" einen Stromkreis für das Stromstoßempfangsrelais im Gruppenwähler 59.
Die Gruppenwähler 59 und 69 sowie die Leitungswähler 79 in der Vermittlungsstelle B können in irgendeiner bekannten Weise geschaltet sein. Da die Schaltung der Wähler für das Wesen der Erfindung ohne Bedeutung ist, ist sie der Übersichtlichkeit halber fortgelassen, und es sind lediglich Schaltarme und Bankkontakte dargestellt; so sind beispielsweise vom Gruppenwähler 59 lediglich die Schaltarme 80 und 81 sowie die Bankkontakte 90 und 91 veranschaulicht.
Beim Aufzug des Nummernschalters D wird die Drosselspule 46 durch Schließung des Kontaktes 44-45 kurzgeschlossen. Beim Ablauf der Nummernschalter wird der vorstehend erläuterte Stromkreis für das Relais 48 absatzweise durch Öffnen des Kontaktes 42-43 am Nummernschalter D geöffnet. Bei
jeder Öffnung des Stromkreises am Kontakt 42-43 fällt das Relais 48 ab und öffnet am Kontakt 48'-48" den Stromkreis über das nicht dargestellte Stromstoßempfangsrelais am Gruppenwähler 59.
Es sei hierbei erwähnt, daß die Relais 58 und 68 während der Stromstoßübertragung durch das Relais 48 nicht in Brücke zwischen den Sprechadern liegen, sondern daß sie während jeder Stromstoßreihe in irgendeiner bekannten Weise, beispielsweise durch ein Verzögerungsrelais, ausgeschaltet werden.
Der Gruppenwähler 59 sucht nach Beendigung der Stromstoßreihe eine freie Verbindungsleitung, beispielsweise den in der Abb. ι angedeuteten Gruppenwähler 69, von welchem ebenfalls lediglich die Schaltarme 52 und 53 sowie die Bankkontakte 62 und 63 dargestellt sind. Zwecks Einstellung des Gruppenwählers 69 wird der Nummernschalter D aufs neue betätigt, und die Stromstöße werden durch das Relais 48 auf das nicht dargestellte Stromstoßempfangsrelais des Gruppenwählers 69 übertragen. Nach Beendigung der Stromstoßreihe sucht der Gruppenwähler 69 einen freien Leitungswähler, beispielsweise den Leitungswähler 79. Die zur Einstellung des Leitungswählers dienenden, vom Nummernschalter D ausgesandten Stromstoßreihen werden durch das Relais 48 auf das Stromstoßempfangsrelais 78 des Leitungswählers 79 übertragen und hierdurch die Schaltanne 72 und 73 auf die Kontakte 82 und 83 und damit auf die Prüfleitung TL eingestellt. An die Prüfleitung T L wird jetzt Rufstrom im Leitungswähler selbsttätig angeschaltet.
Der Schalter K wird nun in die Stellung 32 umgelegt. Hierdurch wird die Drosselspule 47 an Stelle der Drosselspule 46 an den Übertrager 49 angeschaltet und somit die Auslösung des Leitungswählers 79 verhindert. In der Stellung 32 des Schalters K ist die Drosselspule 46 über die Kontakte 33-34 und 30-31 an den übertrager 89 angelegt. In irgendeiner bekannten, nicht dargestellten Weise wird zwischen die Adern 86 und 87 eine Brücke gelegt, so daß der Rufstrom im Leitungswähler 79 abgeschaltet wird.
Nunmehr ist folgender Prüfstromkreis hergestellt: Kontakt 27 des Schalters C C K, Wicklung 19 der Induktionsspule T, Kondensator, Wicklung 18 der Induktionsspule T, Ader 23, Kontakt 7-6, Ader 25, Ader 50, Kontakt am Stöpsel 96, Klinkenfeder 66', Ader 60, Kondensator, Ader 70, Schaltarm 80, Kontakt 90, Schaltarm 52, Kontakt 62, Kondensator, Schaltarm 72, Kontakt 82, Ader 92, Anschlußstelle 76, Rangierdraht 56, Ader 86, Kondensator, Klinkenfeder 54, Stöpselkontakt 64, Ader 74, 84, 20, Kontakt 2-1, veränderlicher Widerstand 11, Kondensator 12, Strommesser 13, Kontakt 10-9, Ader 21, 85, 75, Stöpselkontakt 65, Klinkenfeder 55, Kondensator, Ader 87, Rangier-. draht 56, Anschlußstelle yj, Ader 93, Kontakt 83, Schaltarm 73, Kondensator, Kontakt 63, Schaltarm 53, Kontakt 91, Schaltarm 81, Ader 71, Kondensator, Ader 61, Klinkenfeder 66, Kontakt des Stöpsels 96, Ader 51, 24, Kontakt 5-4, Ader 22 zum Kontakt 26 des Schalters CC K. In Brücke zu den beiden Adern dieses Stromkreises liegen außer den Drosselspulen 46 und 47 die Relais 48, 58, 68, 78, 88, 98, 57 und 67. Die Drosselspulen 46 und 47 haben einen verhältnismäßig niedrigen Gleichstromwiderstand, so daß die zu prüfende Verbindung gehalten und ihre Auslösung verhindert wird. Die Selbstinduktion der Drosselspulen 46 und 47 ist aber derart hoch, daß der bei der Prüfung zu verwendende Wechselstrom prak-' tisch nicht geschwächt wird.
Die Wechselstromquelle 16 wird an den obengenannten Stromkreis über die Wicklungen 14 und 15 der Induktionsspule T angeschaltet. Wenn nun die Kontakte 26 und 27 der Schalter CCK geschlossen werden, wird der oben angegebene Stromkreis, welcher die Wicklungen 18 und 19 der Induktionsspule Γ enthält, geschlossen, und der über die miteinander verbundenen Leitungen fließende Wechselstrom verursacht einen bestimmten Ausschlag des Strommessers 13.
Wenn der Schalter C K betätigt wird und die Taste CCK geschlossen ist, sind die Wicklungen 18 und 19 der Induktionsspule T über die Kontakte 4-3 und 7-8 sowie den veränderlichen Widerstand 11 mit dem Strommesser 13 verbunden. Wenn der ge-Samte Widerstand 11 in den Stromkreis eingeschaltet ist, wird ein bestimmter Ausschlag am Strommesser 13 erhalten, und dieser Normalausschlag wird durch die Prüfbeamtin vermerkt; wenn der Schalter C K ausgelöst und der Stromkreis über die zu prüfenden Leitungen in der oben geschilderten Weise wiederhergestellt wird, erhält man einen anderen Ausschlag am Strommesser. Der Widerstand in diesem Stromkreis wird nun durch Einstellung des veränderlichen Widerstandes 11 so verändert, daß der Strommesser 13 den Normalausschlag zeigt. Die Verluste in den unter Prüfung stehenden Stromkreisen können nun unmittelbar von der Skala des Widerstandes 11 abgelesen werden. Bei Ausschaltung des Übertragers 49 oder des Leitungswählers 79 oder beider aus dem zu prüfenden Stromkreis erhält die Prüfbeamtin neue Ausschläge am Strommesser. Wird jetzt der veränderliche Widerstand 11 eingestellt, so wird der durch
die eingeschalteten Brücken eintretende Üb'ertragungsverlust angezeigt.
Wenn die Prüfungen an dem den Übertrager 49, die Gruppenwähler 59 und 69 und den Leitungswähler 79 enthaltenden Stromkreis beendet sind, wird der Schalter C C K in die Ruhelage zurückgelegt, wodurch die Wechselstromquelle ausgeschaltet wird. Der Stöpsel 96 wird aus der Prüf klinke/ herausgezogen und in eine Prüf klinke eines anderen Übertragers eingeführt, worauf über diesen Übertrager die geschilderten Prüfungen ausgeführt werden.
Auf die geschilderte Weise können die Prüfungen auch derjenigen Vermittlungsstellen ausgeführt werden, in denen die Prüfstelle angeordnet ist. Es ist lediglich erforderlich, daß sich die Prüfstelle an zwei durch eine oder mehrere Verbindungseinrichtungen zu verbindende Anschlußstellen anschaltet. Die Abb. 2 zeigt als Beispiel eine Anordnung, bei welcher zwei derartige Anschlußstellen über einen Leitungswähler miteinander verbunden werden. Die Prüfeinrichtung T M S„ und die Wähleinrichtung D B„ gleichen der Prüfeinrichtung und der Wähleinrichtung in Abb. 1. Die Stöpsel 296 und 297 werden in die Klinken 286 und 287 eingeführt. Die Klinke 287 ist mit einer Prüfleitung T L2 verbunden, welche nach Aussendung der entsprechenden Zahl von Stromstoßreihen über den Leitungswähler erreicht wird. Es ist selbstverständlich, daß, um die Prüfleitung T L2 zu erreichen, auch die Einstellung mehrerer in Reihe liegender Wähler, besonders in größeren Anlagen, erforderlich sein kann.
In der Abb. 3 ist eine Anordnung für ein Netz mit mehreren Vermittlungsstellen verschiedener Betriebsart dargestellt. - Die Prüfstelle befindet sich in der Vermittlungsstelle für Wählerbetrieb A, während die Vermittlungsstelle C für Handbetrieb ausgerüstet ist und keine Prüfstelle hat. Zur Ausführung von Prüfungen werden die Stöpsel 396 und 397 in die Klinken 386 und 387 der Verbindungsleitungen 388 und 389 eingeführt. Die Prüfeinrichtung T M S3 und die Wähleinrichtung D Bs So entsprechen den gleichen in der Abb. 1 dargestellten Einrichtungen. Die Prüfleitungen T L3 und T L4 sind an die Klinken 378 und 379, im Vielfachfeld der Arbeitsplätze in der Vermittlungsstelle C in derselben Weise wie die Teilnehmerleitungen angeschlossen. Der Schalter K (Abb. 1) wird zunächst wieder in die Stellung 38 umgelegt und die Nummer der Prüfleitung T LB (Abb. 3) gewählt. Die Stromstöße werden über die Adern 330 und 331 zu einer Schalteinrichtung übertragen, welche am Arbeitsplatz der Beamtin der Vermittlungsstelle C die Nummer der gewünschten Anschlußleitung anzeigt. Die Schalteinrichtung zur Anzeige der verlangten Nummer wird in bekannter Weise nur vorübergehend bis zur Herstellung der Verbindung an die \7erbindungsleitung angeschaltet. Da derartige Schalteinrichtungen an sich bekannt sind, kann von der Beschreibung derselben hier Abstand genommen werden, sie sind daher auch in der Zeichnung nicht dargestellt. Am Arbeitsplatz der Vermittlungsstelle C wird nach dem Erscheinen der Nummer der Stöpsel 368 in die Klinke 378, an welche die Prüf leitung T L3 angeschlossen ist, eingeführt. Hierauf wird der Nummernanzeiger in bekannter Weise ausgelöst.
In der Wähleinrichtung D B3 wird nunmehr der Schalter K (Abb. 1) in die Stellung 32 umgelegt, wodurch die Drosselspule 47 (Abb. 1) in Brücke zur Verbindungsleitung 388 (Abb. 3) gelegt wird. _ Die Abgabe des Schlußzeichens zum Arbeitsplatz der Beamtin der Vermittlungsstelle C, das bei Abfall des Überwachungsrelais 334 gegeben wird, ist dadurch verhindert.
Die Kontakte 42 und 43 des Nummernsehalters D (Abb. i) werden nunmehr in Brücke zur Verbindungsleitung 389 (Abb. 3) gelegt, und es wird eine der Nummer der Prüfleitung T L4 entsprechende Zahl von Stromstößen ausgesandt, wodurch an dem vorübergehend mit - dem Schnurstromkreis 399 in der Vermittlungsstelle C verbundenen Ntimmernanzeiger die Nummer der verlangten Leitung sichtbar gemacht wird. Die Beamtin in der Vermittlungsstelle C führt hierauf den Stöpsel-369 in die Klinke 379 ein, an welche die Prüf leitung T L4 angeschlossen ist. Die beiden Prüf leitungen T L3 und T L4 sind in der aus der Abb. 3 ersichtlichen Weise miteinander verbunden. Nach Einführung der Stöpsel 368 und 369 in die Klinken 378 und 379 wird der in dem Schnurstromkreise angeschaltete Rufstrom in irgendeiner bekannten- Art abgeschaltet, und folgender Stromkreis ist geschlossen: Prüfeinrichtung T M S3, Ader 301 und 311, Stöpsel 396, Klinke 386, Ader 321, Kondensator, Ader 331, Übertragerwicklung 315, Kondensator, Übertragerwicklung 305, Ader und 320, Klinke 386, Stöpsel 396, Ader und 300 zur Prüfeinrichtung TMS3. Der eben genannte Stromkreis ist induktiv mit folgendem Stromkreis verbunden: Wicklung 306 des Übertragers R C im Schnurstromkreis 398, Stöpselkontakt 340, Klinkenfeder 350, Widerstand 360 und parallel hierzu liegendem Kondensator, Klinkenfeder 353, Stöpselkontakt 343, Relais 339, Übertragerwicklung 336j Batterie, Wicklung 326
des Übertragers 7? C1, Stöpselkoutakt 342, Klinkenfeder 352, Widerstand 361 und parallel hierzu liegendem Kondensator, Klinkenfeder 351, Stopselkontakt 341, Rehis 329, Wicklung 316 des Übertragers R C, Batterie zur Wicklung 306. Dieser Stromkreis ist nun wieder induktiv mit einem zur Prüfeinrichtung führenden Stromkreis verbunden: Wicklung 325 des Übertragers R C1 im Schnur Stromkreis 399, Kondensator, Wicklung 335 des gleichen Übertragers, Ader 333, Kondensator 323, Klinke 387, Stöpsel 397, Ader 371 und 381, Empfangseinrichtung in der Prüfeinrichtung T M Sx, Ader 3S0 und 370, Stöpsel 397, Klinke 387, Ader 322, Kondensator, und 332 zur Wicklung 325 des Übertragers R C1.
Wenn die Wechselstromquelle in der Prüfeinrichtung T M S3 an die \Terbindungsleitung 388 angeschaltet wird, wird der Wechselstrom auf die Schnurstromkreise 398 und 399 induktiv übertragen und beeinflußt die Empfangseinrichtungen, also den Strommesser in der Prüfeinrichtung T M Ss. Die in den Verbindungsleitungen und Einrichtungen entstehenden Verluste werden in der bei der Beschreibung der Abb. 1 erläuterten Weise festgestellt.
Wenn alle erforderlichen Prüfungen beendet sind, wird der Stöpsel 396 aus der Klinke 386 herausgezogen. Hierdurch wird das Schlußzeichen im Schnurstromkreis 398 eingeschaltet, da das Relais 334 abfällt. Die Verbindung mit der Prüf leitung T L1 über den Schnurstromkreis 399 kann, falls es erforderlich ist, noch aufrechtgehalten werden, bis alle anderen Verbindungsleitungen der Gruppe geprüft worden sind; hierauf wird auch der Stöpsel 397 aus der Klinke 387 gezogen und damit das Schlußzeichen im Schnurstromkreis 399 eingeschaltet.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für Fern-Sprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen, bei welchen die zur Prüfung von Leitungen und Verbindungseinrichtungen dienenden Prüfstellen nur in wenigen Vermittlungsstellen (Hauptvermittlungsstellen) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Prüfung von Leitungen oder Verbin- ! dungseinrichtungen in Vermittlungsstellen ' ohne Prüfstellen (B Abb. 1, C Abb. 3) ein 1 Prüfweg hergestellt wird, welcher Schalt- ■■ einrichtungen der Prüfstelle (T M S) über Sprechverbindungsleitungen (70-71, 86-87) mit der Vermittlungsstelle (B) ohne Prüfstelle und in dieser angeordnete, dem Sprechverkehr mit Teilnehmern dienende Verbindungseinrichtungen (59, 69, 79) verbindet.
  2. 2. Schaltungsanordnungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfstelle an den Prüfweg eine Wechsel-Stromquelle (16) anschaltet und der über die miteinander verbundenen Leitungen fließende Wechselstrom auf eine Anzeigevorrichtung (13) in der Prüfstelle (T M S) einwirkt, zum Zwecke, die in den Leitungen oder deren Abschnitten und in den Verbindungseinrichtungen entstehenden Verluste festzustellen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfstelle über Verbindungseinrichtungen (59, 69, 79) der zweiten Vermittlungsstelle (B) eine Prüfleitung (T L) belegt, welche während der Prüfung durch Umschalteinrichtungen (Rangierdrähte 56) mit einer zweiten zur anrufenden Vermittlungsstelle (A) führenden Sprechverbindungsleitung (86, 87) verbunden ist.
  4. ■ 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι für Anlagen, bei denen die Vermittlungsstellen ohne . Prüfstelle für Handbetrieb ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Handvermittlungsstelle (C, Abb. 3) für Prüf zwecke zwei verschieden bezifferte Vielfachklinken (378, 379) miteinander verbunden sind (durch TL3 und TL4) und die Prüfstelle sich über Verbindungsleitungen (330-331, 332-333) mit den verschieden bezifferten Prüfklinken (378, 379) durch eine Beamtin der zweiten Vermittlungsstelle (C) verbinden läßt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach An-Spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gleiche Prüfmethode (Wechsel strom-Prüfstromkreis') auch zur Prüfung von Verbindungseinrichtungen und Leitungen in der Vermittlungsstelle der Prüfstelle in der Weise verwendet wird, daß sich die Prüfstelle an zwei durch eine oder mehrere Verbindungseinrichtungen zu verbindende Anschlußstellen (286 und 287) anschaltet.
    Hierzu ι Blatt 2'.eichnungen.
    Berlin r.EnnrCKT in iif.r rf-iciisdruckeuei.
DEW67933D 1924-08-21 1924-12-17 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen, bei welchen die zur Pruefung von Leitungen und Verbindungseinrichtungen dienenden Pruefstellen nur in wenigen Vermittlungsstellen angeordnet sind Expired DE437267C (de)

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