DE442942C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren VermittlungsstellenInfo
- Publication number
- DE442942C DE442942C DES54649D DES0054649D DE442942C DE 442942 C DE442942 C DE 442942C DE S54649 D DES54649 D DE S54649D DE S0054649 D DES0054649 D DE S0054649D DE 442942 C DE442942 C DE 442942C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- relay
- contact
- selector
- circuit arrangement
- connection
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 42
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 2
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/0016—Arrangements providing connection between exchanges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM
16. APRIL 1927
16. APRIL 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JV£ 442 942 KLASSE 21a3 GRUPPE
(S54649
In größeren Fernsprechnetzen mit mehreren Vermittlungsstellen und Wählerbetrieb
ist es erforderlich, bei Verbindungen über mehrere in Reihe liegende Vermittlungsstellen
in jeder der zwischen der anrufenden und der Endverniittlungsstelle liegenden Zwischenvermittlungsstelle
Richtungswähler einzustellen. Um die Zahl der von der anrufenden Stelle zur Herstellung eines Verbindungsweges auszusendenden
Stramstoßreihen herabzusetzen, sind bereits Anordnungen vorgeschlagen, bei
welchen die von einer anrufenden Vermittlungsstelle abgehenden ungerichteten Verbin-(lungsleituiigen
mit mehreren verschieden be- :zifferten Zugängen ausgerüstet sind und bei
Belegung eines Zuganges zu einer solchen Verbindungsleitung diese selbsttätig gerichtet
wird und selbsttätig· Stromstöße zur Ein-Rich tongs Wählern
ausgesandt
werden. so
Der Anwendung der vorgeschlagenen Anordnungen stellen sich jedoch beträchtliche
Betriebsschwierjgkeiten entgegen, die einerseits in einer großen Zahl von abgehenden
Verbind'iingsleitungen und demnach auch in einer entsprechend großen Zahl von Zugängen
zu den Verbindungsleitungen oder in der Art des angewendeten Systems (z. B. Einschnurbetrieb
in Handvermittlungsstellen) ihren Grund haben. Die vorliegende Erfindung zeigt nun verschiedene Wege, um die Richtung
einer ungerichteten Verbindungsleitung und die selbsttätige Einstellung von Richtungsvrählern
in besonders einfacher, zweckmäßiger und doch vollständig betriebssicherer Weise herbeizuführen.
Bei Anordnungen, bei denen die Richtung einer ungerichteten Verbindungsleitung durch
Belegung eines bestimmten, von mehreren verschieden bezifferten Zugängen erfolgt, ist es
aus wirtschaftlichen Gründen unerwünscht, jeder ungerichteten Verbindungsleitung einen
oder mehrere Stromstoßsender zuzuordnen, welche durch den belegten Zugang entsprechend
beeinflußt werden und eine diesem ίο Zugang entsprechende Einstellung von Richtungswählern
herbeiführen. Die Anwendung eines für sämtliche Verbindungsleitungen oder für eine Gruppe von Verbindungsleitungen
gemeinsamen Stromstoßsenders stößt aber insofern wieder auf Schwierigkeiten, als der Stromstoßsender nicht nur von
einer in Gebrauch genommenen ungerichteten Verbindungsleitung, sondern von einem von
mehreren Zugängen zu dieser Verbindungsleitung beeinflußt werden muß. Diese Schwierigkeit wird nun gemäß der Erfindung
dadurch beseitigt, daß bei Belegung eines Zuganges zti einer ungerichteten Verbindungsleitung ein Wahlschalter in Tätigkeit gesetzt
wird, welcher den belegten Zugang aussucht, die Anschaltung des Stromstoßsenders an die
Verbindungsleitung, sein Anlassen und die Bestimmung der Stromstoßgabe bewirkt. Erfindungsgemäß
werden die Zugänge zu den Verbindungsleitungen entsprechend den verschiedenen Vermittlungsstellen der Fernsprechanlage
in Gruppen unterteilt, und für jede Gruppe wird ein Kontakt an der Stromstoßsendeeinrichtung
vorgesehen.
Wie bereits eingangs kurz angedeutet wurde, stellen sich in manchen Systemen der Anwendung ungerichteter Verbindungsleitungen, deren Richtung bei Belegung und der selbsttätigen Einstellung von Richtungs-Wählern erhebliche Schwierigkeiten entgegen. In Anlagen, bei denen Handverrnittlungsstellen mit Einschnurbetrieb ausgerüstet sind, enden beispielsweise die von diesen Vermittlungsstellen abgehenden Verbindungsleitungen in Stöpseln. Es ist demnach nicht möglich, diesen ungerichteten Verbindungsleitungen zu ihrer Richtung und zum Zwecke der selbsttätigen Einstellung von Richtungswählern mehrere verschieden bezifferte Zugänge zu geben. Die Erfindung ermöglicht nun in diesen Systemen die Anwendung ungerichteter Verbindungsleitungen dadurch, daß nach Ingebrauchnahme einer ungerichteten Verbindungsleitung die Schaltvorgänge zum Richten dieser Verbindungsleitung und zur selbsttätigen Einstellung von Richtungswählern durch Bedienen eines Tastensatzes (Richtungstasten) eingeleitet werden. Zweckmäßig ist es hierbei, diese Richtungstasten nicht den ungerichteten Verbindungsleitungen selbst, sondern sämtlichen von dem Arbeitsplatz einer Beamtin abgehenden Verbindungsleitungen oder einer Gruppe von diesen gemeinsam zuzuordnen.
Wie bereits eingangs kurz angedeutet wurde, stellen sich in manchen Systemen der Anwendung ungerichteter Verbindungsleitungen, deren Richtung bei Belegung und der selbsttätigen Einstellung von Richtungs-Wählern erhebliche Schwierigkeiten entgegen. In Anlagen, bei denen Handverrnittlungsstellen mit Einschnurbetrieb ausgerüstet sind, enden beispielsweise die von diesen Vermittlungsstellen abgehenden Verbindungsleitungen in Stöpseln. Es ist demnach nicht möglich, diesen ungerichteten Verbindungsleitungen zu ihrer Richtung und zum Zwecke der selbsttätigen Einstellung von Richtungswählern mehrere verschieden bezifferte Zugänge zu geben. Die Erfindung ermöglicht nun in diesen Systemen die Anwendung ungerichteter Verbindungsleitungen dadurch, daß nach Ingebrauchnahme einer ungerichteten Verbindungsleitung die Schaltvorgänge zum Richten dieser Verbindungsleitung und zur selbsttätigen Einstellung von Richtungswählern durch Bedienen eines Tastensatzes (Richtungstasten) eingeleitet werden. Zweckmäßig ist es hierbei, diese Richtungstasten nicht den ungerichteten Verbindungsleitungen selbst, sondern sämtlichen von dem Arbeitsplatz einer Beamtin abgehenden Verbindungsleitungen oder einer Gruppe von diesen gemeinsam zuzuordnen.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
Abb. ι zeigt die Gruppierung der Klinken sowie des Wahlschalters zur Anschaltung
der Stromstoßsendeeinrichtung an eine der Verbindungsleitungen und der an die Verbindungsleitungen anschaltbaren Nummernstromstoßempfänger.
Abb. 2 und 2a erläutern im einzelnen die Stromläufe der Anordnung gemäß Abb. 1. Abb. 3 zeigt eine
Schaltungsanordnung für Anlagen mit Einschnursystem.
Der Teilnehmer fe4 (Abb. 1) der Handvermittlumgsstelle
IV 'besitzt am ^4-Platz das übliche Anrufzeichen und die Abfr.ageklinke
AK1. Die Beamtin fragt in bekannter Weise nach Einführen des Abfragestöpsels Astp ab.
Im Klinkenfeld des Platzes liegen verschiedene Gruppen von Verbindungsleitungsklinken.
Über die Klinke AKx kann eine Verbindung mit der Vermittlungsstelle III über
die Klinke VK2 hergestellt werden. Wünscht der anrufende Teilnehmer z. B. eine Verbindung
mit der Vermittlungsstelle III, so wird der Verbindungsstöpsel Vstp in eine der
Klinken VK2, z. B. in Klinke 500, eingeführt. Hierdurch wird der Platzwähler PW selbsttätig
auf diese Klinke eingestellt und der erste Vorwähler I. VW (J. VW 501) angelassen.
Dieser belegt einen freien zweiten Vorwähler, z. B. II. VW502, und dieser einen freien Riehtunigswähler,
z. B. den ersten Gruppenwähler I. GW 503. Der Platzwähler PW ist, wie
oben erläutert wurde, auf die Klinke 500 eingestellt. Sein Arm 504 befindet sich demnach
in der Kontaktgruppe 1, und zwar auf dem Kontakt 505., Dadurch wird die aus einem
Stromstoßwähler JW bestehende Stromstoßsendeeinrichtung
veranlaßt, sich auf den Kontakt 506 einzustellen. An dem Stromstoßwähler JW sind die von dem Platzwähler
PW 'kommenden Leitungen entgegengesetzt der Klinkennumerierung angeschlossen. Die
Gruppe 1 liegt demnach, wenn Richtungswähler mit je zehn Leitungsgruppen angenommen
sind, an dem zehnten Kontakt des Stromstoßwählers. Nach Anschaltung des ersten Gruppenwählers I. GW 503 wird der
eingestellte Stromstoßwähler JW veranlaßt, in die Ruhelage weiter zu laufen und hierbei
Stromstöße über die Verbindungsleitungen zur Einstellung des Richtung« Wählers J. GW 503 auszusenden. Da der Stromstoßwähler
JW auf den zehnten Kontakt eingestellt ist, wird ein Stromstoß auegesandt und
der Richtungswähler demnach auf die erste Kontaktgruppe, deren Leitungen zur Vermittelungsstelle
III führen, bewegt. In dieser
Kontaktgruppe sucht der Richtungswähler I. GW 503 selbsttätig eine freie Leitung,
worauf die Beamtin in der Vermittlungsstelle III die Verbindung in bekannter Weise
vollendet. Der Platzwähler PlV und der Stromstoßwähler/ff" werden nach Einstellung
des Richtungswählers /. GlV 503 freigegeben und können für eine neue Verbindung benutzt
werden.
Im einzelnen gestaltet sich der Betrieb einer derartigen Anlage gemäß AbI). 1,2 und 2a
wie folgt:
An die Vermittlungsstelle IV (Abb. 1 und 2) sind außer Teilnehmern, z.B. Zi4, deren
Verbindungen durch eine Beamtin hergestellt und vollendet werden, auch Selbstanschltißteilnehmer,
z. B. sir angeschlossen, die durch
Schaltmaßnahmen der Beamtin instandgesetzt werden, eine Verbindung mit Teilnehmern
einer Vermittlungsstelle für Selbstanschlußbetrieb (z. B. VI) oder mit einer Gruppe von
Selbstanschlußteilnehmern in der Handvermittlungsstelle IV selbst herzustellen.
Zuerst sei der Fall erläutert, daß ein Hanclamtsteilnehmer
Zi1 eine Verbindung mit einem
Teilnehmer h:i der Handvermittlungsstelle ITI
wünscht. Beim Abheben des Hörers an der Teilnehmerstelle Zz4 (Abb. 2) spricht das Anrufrelais
.-1R1 durch Strom über Teilnehmerleitungen a, b an und schaltet am Arbeitskontakt
ι die Anruf lampe AL1 ein: Erde, Batterie,
Anruf lampe Ά L1, Kontakte 2, ι, Erde.
Die Beamtin am Α-Platz der Vermittlungsstelle IV führt den Stöpsel AStp in die zugehörige
Abfrageklinke AK1, wodurch das Trennrelais TR1 erregt wird. Dieses öffnet
den Kontakt 2, so daß die Anruf lampe AL1 verlischt. Die Schlußzeichenlampe SL1
leuchtet infolge des hohen Widerstandes der Wicklung I des Relais Tr1 nicht auf. Nach
dem Abfragen steckt die Beamtin den Verbindungsstöpsel VStp in die Verbindungsleitungsklinke
VK3., wodurch der Kontakt 3
geschlossen wird. Hierdurch wird das Anlaßrelais An wie folgt eingeschaltet: Erde,
Kontakte 3, 4, Widerstand 5 und 6, Relais J«, Batterie, Erde. Das Relais An schließt
bei Kontakt 7 den Stromkreis für den Antriebsmagneten D-, des Platzwählers PlV.
Treffen die Arme des vom Magneten D3 bewegten
Platzwählers PlV auf die VerbindungsLeitung der gestöpselten Klinke VK,,, so
wird das Prüfrelais P in folgendem Stromkreise erregt: Erde, Batterie, Arbeitskontakt
8, Wicklungen I und II des Prüf relais P, Arm 9, Kontakt 10, Widerstands, Kontakte
4, 3, Erde. Das Relais P spricht an, unterbricht beim Kontakt π den Stromkreis des
Drehmagneten ZX und schließt am Kontakt 12 seine hochohmige Wicklung I kurz, über
Kontakt 13 wird der Drehmagnet I)5 des ersten Vorwählers I. VW wie folgt eingeschaltet:
Erde, Kontakt 13, Arm 14, Kontakte 15,16, Drehmagnet D3, Unterbrecher, Batterie,
Erde. Findet der erste Vorwähler /. VW einen freien zweiten Vorwähler //. VW, so
wird das Prüfrelais T3 wie folgt erregt: Erde,
Arbeitskontakt 17, Arm 18, Kontakt 19,
Wicklungen I und II des Relais T3, c-Arm
des ersten Vorwählers I. VW, Wicklung I des Relais R.,, Kontakt 20, Wicklung II des
Relais R3, Batterie, Erde. Das Relais T3
unterbricht durch öffnen des Kontaktes 16
den Stromkreis des Antriebsm.agneten Z)5 und
schließt am Kontakt 21 die Wicklung Ϊ des Relais T3 kurz, wodurch der belegte zweite
Vorwähler //. VW' für andere erste Vorwähler /. VW' gesperrt wird. Am zweiten
Vorwähler II. VW schließt das Relais R„ bei Kontakt 22 den Stromkreis des Antriebsmagneten
D1. und bereitet am Kontakt 23 den Stromkreis für das Prüfrelais T5 vor. Wird
ein freier Richtungswähler /. GW gefunden, so wird das Prüfrelais T5 in folgendem
Stromkreis erregt: Erde, Kontakt 13, Arm 14, Kontakte 15,21, Wicklung II des Relais
T3, c-Arm, Wicklung I des Relais R2,
Kontakt 23, Wicklungen I und II des Relais T5, c-Arm, Kontakte 24, 25, Relais F3,
Wicklung I des Relais C1, Batterie, Erde. Das
Relais T5 öffnet am Kontakt 26 den Stromkreis für den Drehmagneten D0, schaltet bei
Kontakt 20 die Wicklung II des Relais R2 ab, schließt am Kontakt 27 die Wicklung I des
Relais T5 kurz und schaltet bei den Kontakten 28 und 29 die Sprechadern α und b durch.
Durch Einstellung des Platzwählers PW auf die gestöpselte Verbindungsleitungsklinke
wird der Strom des Antriebsmagneten Z)4 des Stromstoßwählers JW wie folgt geschlossen:
Erde, Kontakt 30, Drehmagnet D1, Kontakt 31, .Unterbrecher, Batterie, Erde. Findet der
Stromstoßwähler JW die vom Platzwähler PW belegte Klinkengruppe, so wird
das Prüfrelais P1 in folgendem Stromkreis erregt: Erde, Batterie, Wicklungen I und II
des Relais P1, Arm 32, Kontakte 33, 34, Arm 35 des Platzwählers PW, Kontakt 36,
Erde. Das Relais P1 spricht an, schließt seine Wicklung II beim Kontakt 39 kurz und hält
sich über Kontakte 36, 37, Arm 38 und Kontakt 39 erregt.
Im ersten Gruppenwähler I. GiF werden
die Relais Vs und C1 erregt. Außerdem wird
im Stromstoßwähler JW das Relais Y wie folgt eingeschaltet: Erde, Wellenruhekontakt
40, Kontakt 41, fr-Ader, Kontakt 29, fr-Arm, Kontakt 411, Wicklung I des Relais T4, Kontakt
42, Arm 43, Kontakt 44, Relais Y, Kontakt 45, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis
spricht nur das Relais Y, aber nicht das Relais T4 an, da Y einen zu hohen Widerstand
hat. Das Relais Y öffnet den Kontakt 44 und schaltet dadurch den Widerstand 46 ein. Ferner
wird am Kontakt 47 das Relais / über den Schleifkontakt 48 und den Arm 49 erregt.
Das Relais / schließt den Stromkreis für den Drehmagneten D1 über Kontakte 50 und 51
und gibt ferner einen Stromstoß zum ersten Gruppenwähler I. GW wie folgt ab: Erde,
Kontakt 511, Arm 52, Kontakte 53, 54, α-Ader, Kontakte 28, 400, Wicklung I des
Relais A1, Batterie, Erde. Das Relais A1
schließt am Kontakt 52 den Stromkreis für den Hubmagneten// wie folgt: Erde, Batterie,
Relais V3,' Hubmagnet H1 Kontakte 52,
'5 53, 54, Erde. Das Relais V3 wird hierdurch
auch nach Öffnen des Kontaktes 25 während der Stromstoßreihe erregt gehalten. Über
Kontakt 55, welcher beim ersten Hubschritt geschlossen wird, wird die Wicklung II des
Relais C1 eingeschaltet. Der Antriebsmagnet D4 des Stromstoßwählers JW schließt
an seinem Kontakt 56 das Stromstoßrelais / kurz, so daß dieses aberregt wird. Hierdurch
wird der Stromkreis für den Drehmagneten D4
am Kontakt 50 und für das Relais A1 am Kontakt 511 unterbrochen. Das Relais /
spricht in dem vorstehend beschriebenen Erregerstromkreis von neuem wieder an und
gibt einen neuen Stromstoß zum ersten Gruppenwähler I. GW. Dieses Spiel wiederholt
sich so lange, bis der Stromstoßwähler JW seine Ruhelage erreicht. Dann wird das Relais
/ ausgeschaltet und das Relais Y über Arm 49 und Kontakt 57 kurzgeschlossen.
Xunmehr wird über Kontakt 45, Arm 49, Kontakte 57, 44, Arm 43, Kontakt 42 das
Relais T4. erregt, das durch Öffnen des Kontaktes
4 den Platzwähler PW abschaltet, durch Schließen des Kontaktes 58 die Wicklung
II des Relais T1 anschaltet und. durch
Schließen des Kontaktes 59 die Sperrader c von der Verbindungsklinke VJC2 bis zum
ersten Gruppenwähler I. GW durchschaltet.
Im ersten Gruppenwähler /. GW wird nach Beendigung der Stromstoßreihe das Relais
V3 stromlos und schaltet den Drehmagneten /?,; wie folgt ein: Erde, Batterie,
Drehmagnet D0, Kontakte 60, 61, 62, 63, Unterbrecher, Erde. Findet der erste Gruppen
wähler /. GW eine freie Leitung, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Wicklung
I des Relais P2, Wicklung Il des Relais
A1, Kontakt 64, c-Arm des ersten Gruppenwählers
/. GW, Wicklung I und II des Relais TR5, Batterie, Erde. Die Relais Ps
und TR3 sprechen an. Relais A1 kann infolge
des hochohmigen Widerstandes der WicklungI
des Relais TR3 nicht ansprechen. Das Relais P2 unterbricht bei Kontakt 62 den Stromkreis
des Drehmagneten D0 und schließt über Kontakte 65 und 66 seine eigene Wicklung I
kurz. Über Kontakt 67 wird seine Haltevricklung
II eingeschaltet. Außerdem wird Kontakt 41 geöffnet, und die Kontakte 68 und
09 werden geschlossen,- wodurch die Sprechädern
a, b auf die gefundene freie Leitung durchgeschaltet werden. Das Relais TR2
schließt am Kontakt 691 folgenden Stromkreis: Erde, Batterie, Kontakt 691, Relais
LRn, fr-Ader des Schnurstromkreises am B-Platz, Relais HSR1 Erde. Das Relais HSR
schaltet über Kontakt 70 das Relais SR1 ein, das durch Öffnen des Kontaktes 71 und
Schließen des Kontaktes 72 über den Kontakt 73 des Hilfsrelais HR die in diesem
Falle als Anruflampe arbeitende Schlußzeichenlampe BSL des B-Platzes einschaltet.
Die B-Beamtin fragt durch Umlegen des Sprechschalters 74 in bekannter Weise ab und
prüft die Vierfachklinke VK1 des gewünschten Teilnehmers Ji3. Ist die Leitung frei, so
führt sie den Stöpsel VStP1 ein, wodurch folgender
Stromkreis geschlossen wird: Erde, Batterie, Relais Br, Wicklung I des Relais
SRZ, 75. 76, Wicklung I des Relais TR4,
Erde. Das Relais Br spricht an und schließt über Kontakt 77 den Stromkreis für ein Relais
Hr und über Kontakt 79 den Stromkreis für die Wicklung II des Relais SR2. Durch
den Stromfluß über die niedrigohmige Wicklung II des Relais TR1 spricht das Relais SR^
an und verhindert durch Öffnen des Kontaktes 80 das Ansprechen des Relais AB.
Das Relais Hr öffnet seinen Kontakt 73 und bringt hierdurch die Anruflampe BSL des
B-Platzes zum Erlöschen. Durch Schließen des Kontaktes 78 wird ein weiterer Stromkreis
für diese Lampe vorbereitet. Das Relais Hr schließt außerdem am Kontakt 83 den
Stromkreis für das Rufrelais Pr, das über einen Unterbrecher absatzweise erregt wird
und über die Kontakte 84 und 85 Rufstrom in die Teilnehmerleitung aussendet. Am
Kontakt 185 wird folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Batterie, Kontakte 185, 86,
87, Drosselspule Dr, α-Ader, Relais LR1, Erde.
Das Relais LR1 schließt am Kontakt 88 die Wicklung I des Relais TR3 kurz. Hierdurch
wird der Strom über die Ader C1 derart verstärkt,
daß im ersten Gruppenwähler /. GW Relais
ansprechen kann. A1 schließt
seinen Kontakt 141 und bringt infolge des
dadurch bewirkten Kurzschließens der hochohmigen Wicklung II des Relais C1 das Relais
R3 zum Ansprechen. Das Relais R3
schließt den Kontakt 189, wodurch der Strom über Klinkenbuchse 90 und Kontakt 91 des
Verbindungsstöpsels VStp infolge Kurzschließens des Widerstandes 92 derart verstärkt
wird, daß die Schlußlampe SL2 entsprechend der absatzweisen Erregung des
Relais PR absatzweise aufleuchtet. An dem
absatzweisen Erlöschen und Aufleuchten dieser Lampe erkennt die Beamtin des
Λί-Platzes, daß Rufstrom in die Leitung des
gewünschten Teilnehmers ausgesandt wird. Meldet sich der verlangte Teilnehmer A3, so
spricht das Relais Ar± an, das den Kontakt 82 öffnet. Hierdurch wird die Wicklung II
des Relais TR4 ausgeschaltet und der Strom über die Wicklung I des Relais SR2 derart
geschwächt, daß die Wirkung dieser Wicklung der Wirkung der differential geschalteten
Wicklung II gleich ist. Das Relais SR2 läßt seinen Anker abfallen, schaltet am Kontakt
80 den am Kontakt 93 vorbereiteten Stromkreis für das Relais AB ein, welches
sich über die Kontakte 94 und 95 in einen nur von SR1 abhängigen Haltestromkreis legt.
Das Relais AB öffnet beim Kontakt 96 den Stromkreis für das Rufrelais PR und schaltet
ao an den Kontakten 97 und 98 die Sprechadern im ß-Schnurstromkreis durch.
Hängt nach vollendetem Gespräch der anrufende Teilnehmer den Hörer auf, so wird
das Relais AR1 stromlos, das am Kontakt 99
as die niedrigohmige Wicklung II des Relais TR1
parallel zu dessen hochohmiger Wicklung I einschaltet. Hierdurch wird der Strom über
die Klinkenbuchse 100 und den Kontakt 101
des Abfragestöpsels AStp derart verstärkt, daß die Schlußlampe SL1 aufleuchtet. Hängt
der angerufene Teilnehmer seinen Hörer auf, so wird das Relais AR4 stromlos, schließt
seinen Kontakt 82 und schaltet die Wicklung II des Relais TR4, ein, so daß das Relais
SR„ anspricht. Das Relais SR2 schließt
über Kontakt 81 den bei 81' vorbereiteten Stromkreis für das Relais LR1. Die Wicklung
I des Relais TRS wird bei Kontakt 88 kurzgeschlossen und der Strom in der Ader C1
derart verstärkt, daß das Relais.·^ erregt wird. Dieses schließt seinen Kontakt 141 und bringt
dadurch das Relais R3 zum Ansprechen, das den Kontakt 189 schließt. Infolgedessen
kommt die Schlußlampe SL2 zum Aufleuchten. Die Beamtin des ,-4-Platzes zieht den
Verbindungsstöpsel VStp aus der Verbindungsleitungsklinke
VK2, wodurch die Relais T4, T3 und T5 sowie C1 stromlos werden.
Das Relais C1 öffnet am Kontakt 65 den Stromkreis für das Relais P2 und schließt
über die Kontakte 102 und 103 den Stromkreis für den Auslösemagneten M des ersten
Gruppenwählers /. GW. Dieser wird ausgelöst. Durch Öffnen von Kontakt 64 wird
auch das Relais TR3 stromlos, öffnet Kontakt
69 und bringt hierdurch das Relais HSR zum Abfallen. Das Relais HSR schaltet beim
Kontakt 70 das Relais SR1 aus, welches über Kontakt 71 den am Kontakt 78 vorbereiteten
Stromkreis der Schlußlampe BSL vollendet. Die B-Beamtin zieht den Verbindungsstöpsel
VStP1 aus der Klinke VK1 des angerufenen
Teilnehmers, worauf sämtliche benutzten Schalteinrichtungen wieder in der Ruhelage
sind.
Wünscht ein an die Handvermittlungsstelle IV angeschlossener Selbstanschlußteilnehmer
S4 die Verbindung mit einem Teilnehmer der Selbstanschlußvermittlungsstelle
VI herzustellen, so ruft er in bekannter Weise durch Abnehmen seines Hörers die Handvermittlungsstelle IV an. Nach Aufleuchten
der Anruflampe AL2 fragt die Beamtin in bekannter Weise ab und steckt darauf
den Verbindungsstöpsel VStp in die der Leitung des Selbstanschlußteilnehmers A± zugeordnete
Hilfsklinke HK2. Durch Schließen des Kontaktes 111 wird der Drehmagnet D
des der Teilnehmerleitung zugeordneten ersten Vorwählers I. VW wie folgt eingeschaltet:
Erde, Kontakt in, Leitung 112, Kontakt 113
des Anrufrelais AR2, Kontakt 144, Drehmagnet
D, Unterbrecher, Batterie, Erde. Findet der erste Vorwähler /. VW einen
freien zweiten Vorwähler II. VW,. so wird durch Erregen des Trennrelais T1 die Sprechleitung
von der Abfrageklinke AK2 auf die Arme des Vorwählers an den Kontakten 113
bis 118 umgeschaltet. Beim ersten Drehschritt
des ersten Vorwählers /. VW wird der Kontakt 119 geöffnet, über den in später zu
erläuternder Weise beide Schlußlampen SL1 und 5L2 des Schnurpaares nach Beendigung
der Verbindung eingeschaltet werden. Die Einschaltung des zweiten Vorwählers II. VW.
erfolgt in bekannter Weise. Vom zweiten Vorwähler II. VW können, wie aus der Zeichnung
zu ersehen ist, dieselben Verbindungsleitungen belegt werden, die von der Beamtin
des v4-Platzes über die Verbindungsleitungsklinke VK., und die Vorwähler I. VW' und
//. VW erreicht werden können. Bei Belegung einer Verbindungsleitung durch einen
Selbstanschlußteilnehmer wird aber ein Stromstoßübertrager Ue eingeschaltet. Dieser
Stromstoßübertrager ist nicht eingeschaltet, wenn die Verbindungsleitung von der
Beamtin belegt wird. Durch Belegung des Übertragers Ue wird in diesem über die
Ader c der Kontakt 131 sowie der Widerstand 132 und das Relais Cs eingeschaltet,
welches seinen Kontakt 133 schließt und dadurch die c-Ader zum ersten Gruppenwähler
/. GW durchschaltet. Bei Verbindungsleitungen, welche von der Beamtin belegt sind, ist
der Kontakt 131 des Relais C1 geöffnet, se
daß der Prüfarm des zweiten Vorwählers //. VW ein Potential an diesen besetzten
Leitungen nicht findet. Am Übertrager Ue spricht nach Durchschaltung der Sprechadern
das Brückenrelais A an, welches am Kontakt 120 das Auslöserelais V1 einschaltet. Dieses
schaltet bei Kontakt 134 unter Kurzschließung
des Relais C3 die c-Ader durch. Werden vom Teilnehmer J4 die Stromstöße zur Einstellung
des ersten Gruppenwählers /. GW abgegeben, so wird das Relais A1 über die
Kontakte 121 und 122 bedient. Die Einstellung
der Nummernstromstoßempfänger erfolgt dann weiter in !bekannter Weise.
Hängt der Teilnehmer nach Schluß des Gespräches seinen Hörer auf, so wird durch
öffnen der Kontakte 123, 124 und 134 die
Auslösung der eingestellten Wähler herbeigeführt. Durch Öffnen des Kontaktes 134
werden die Relais C1, T2 und T1 stromlos.
Das Relais C1 löst in der bereits beschriebenen Weise die eingestellten Nummernstromstoßempfänger
durch Schließen des Kontaktes 102 und Öffnen der Kontakte 64 und 65 aus.
Durch Stromloswerden der Relais T2 und T1
werden beide Vorwähler /. VW und II. VW ausgelöst. Der erste Vorwähler I. VW läuft
in die Ruhelage zurück und schaltet hierdurch die beiden Schlußlampen SL1 und SL2 wie
folgt ein: .Erde, Kontakte 119, 125, einmal
über die Wicklung II des Relais TR2, Buchse 126, Stöpsel 101, Schlußzeichenlampe SL1,
Batterie, Erde und das andere Mal über Widerstand 127, Buchse 128, Stöpsel 91, Lampe
SL.,, Batterie, Erde. Hierauf zieht die Beamtin beide Stöpsel AStp.und VStp aus den
Klinken AK2 und HK2.
Bei der Ausführung der Schaltung nach der Erfindung gemäß Abb. 3 befindet sich an den
yi-Plätzen nur ein Abfragestöpsel AStp, an
dem eine zu einem ersten Vorwähler /. VW führende Leitung angeschlossen ist. Der
Anruf des Teilnehmers /;4 erfolgt in bekannter
Weise. Durch Stöpseln der Abfrageklinke AStp spricht das Relais R an, welches veranlaßt,
daß der Platzwähler PW auf den in Benutzung genommenen Abfragestöpsel -läuft.
Wünscht z. B. der Teilnehmer A4 eine Verbindung
mit einem Teilnehmer des Amtes 3, so bedient die Beamtin die Taste Taz. Diese
Schaltmaßnahme der Beamtin ist dem Stöpseln einer Verbindungsleitung gleichzuachten.
Durch Drücken dieser Taste wird die in Benutzung genommene Verbindungsleitung gerichtet, denn es wird hierdurch die
Bestimmung über die Anzahl der auszusendenden Stromstöße gegeben. Die Einstellung
des Platzwählers PW erfolgt in der bei Abb. 2 und 2a beschriebenen Weise und
braucht nicht mehr erläutert zu werden. Ebenso die Einstellung des ersten und zweiten
Vorwählers I. VW und //. VW. Da die Beamtin die Verbindungsleitimg erst richtet,
nachdem sie belegt und abgefragt hat, ist ein Richtungswähler angeschaltet, ehe eine
Stromstoßgabe erfolgen kann. Infolgedessen sind besondere Einrichtungen zum Einschalten der Stromstoßsendeeinrichtung
nach Anschalten eines Richtungswählers nicht erforderlich. Durch Drücken der
Taste Tas wird der Drehmagnet D1 des
Stromstoßwählers wie folgt eingeschaltet: Erde, Kontakte 141, 142, Drehmagnet D1,
Kontakt 143, Unterbrecher, Batterie, Erde. Findet der Stromstoßwähler die gedrückte
Taste Ta11, so wird das Pelais JP1 wie folgt
erregt: Erde, Kontakte 144, 145, Arm 14-6,
Relais P1,. Batterie, Erde. . Das Relais" P1
schließt den Kontakt 147 und hält sich dadurch unabhängig von der Taste Tas über
Arm 148 und Kontakt 149, Erde. Es öffnet ferner den Kontakt 143 und schließt 150; dadurch
wird das Stromstoßrelais / wie folgt erregt: Erde, Batterie, Kontakt 151, Arm
152, Kontakt 153, Relais /, Kontakte 142,
141, Erde. Das Relais J gibt am Kontakt
250 über Arm 251 einen Stromstoß zum Richtungswähler (I. GW) ab. Es schaltet
ferner über " Kontakt 153 den Drehmagneten
D1 ein. Der Stromstoßwähler macht einen Schritt. Der Drehmagnet D1 schließt
bei Kontakt 154 das Relais / kurz, so daß
dieses stromlos wird. Darauf spricht es aber sofort in dem eben geschilderten Stromkreise
wieder an, und das Spiel wiederholt sich so lange, bis der Stromstoßwähler in der Ruhelage
ist. Erreicht der Stromstoßwähler seine Ruhelage, so wird das Relais T2 erregt: Erde,
Batterie, Kontakt 151, Arme 152, 156, Kontakt
157, Wicklung I des Relais T2, Kontakt
158, Arm 159, Kontakte 160, 141, Erde. Das
Relais T2 öffnet den Kontakt 161 und schließt
162. Hierdurch wird das Relais R kurzgeschlossen und die Wicklung Il des Relais T2
eingeschaltet. Das Relais R läßt seinen Anker abfallen und macht den Platzwähler,, den
Tastensatz sowie den Stromstoßwähler frei, so daß diese in einer neuen Verbindung
benutzt werden können. Die Einstellung der Nummernstromstoßempfänger erfolgt in bekannter
Weise. Das Schlußzeichen wird bei diesem Ausführungsbeispiel über eine besondere
Ader c gegeben. Das Relais A1 am ersten Gruppenwähler I. GW spricht wieder
auf verstärkten Strom an und bewirkt durch Schließung des Kontaktes 163 die Einschal- no
rung der Schlußlampe SL2. Die Trennung der Verbindung erfolgt durch Ziehen des
Abfragestöpsels AStp aus der Abfragekünke AK1, worauf die Wähler durch Stromloswerden
des Relais T2 und Öffnen des Kontaktes
164 ausgelöst werden.
Dem an einer Handvermittlungsstelle mit Einschnurbetrieb angeschlossenen Selbstanschlußteilnehmer
st ist eine Taste HT zugeordnet.
Ruft der Teilnehmer J4 die Handvermittlungsstelle in bekannter Weise an
und will eine Verbindung mit dem Teil-
nehmer eines Selbstanschlußamtes oder einer Gruppe von Selbstanschlußteilnehmern der
Handvermittlungsstelle herstellen, so bedient die Beamtin nach dem Abfragen die Taste HT. Hierdurch wird über Kontakt
171 und den Widerstand 172 das Trennrelais
TR.Z erregt gehalten. Über Kontakt 173 wird der Drehmagnet des ersten Vorwählers
/. VW eingeschaltet. Die Einstelhing
der Vorwählorgane sowie die Belegung" des auch von der Beamtin erreichbaren Nummernstromstoßempfängers und dessen
Einstellung erfolgen in bekannter Weise. Nach Auslösung der Wähler wird die Anruflampe
^4L2 als Schlußzeichen wie folgt eingeschaltet:
Erde, Kopf kontakt 174, Widerstand 175, Kontakt 176, Lampe AL2, Batterie,
Erde. Infolge des vorgeschalteten Widerstandes 175 brennt die Anruflampe ^iL2
dunkel und gibt hierdurch der Beamtin ein vom Anrufzeichen deutlich unterscheidbares
Schlußzeichen. Gegenüber der ersten Ausführungsform gemäß Abb. 1 hat diese Schaltungsanordnung
den Vorteil, daß ein Sclinur-Stromkreis während der Verbindung zweier
Selbstanschlußteilnehmer nicht benutzt zu werden braucht. Sofort nach Drücken der
Taste HT kann der Abfragestöpsel AStp aus
der Klinke HK., entfernt werden.
In der Abb. 3a ist dargestellt, daß über den Kopf kontakt 174 des ersten Vorwählers
/. VW und den Widerstand 175 ein Unterbrecher 176 an die Anruf lampe angeschaltet
werden kann, durch den die Anruflampe flackert. Dieses Flackerzeichen dient dann der Beamtin als Schlußzeichen.
Claims (8)
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen,
selbsttätiger Einstellung von Richtungswählern und Ausrüstung der von anrufenden Vermittlungsstellen abgehenden
Verbindungsleitungen mit mehreren verschieden bezifferten Zugängen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Belegung
eines Zuganges (Klinke VK 2/500) zu einer Verbindungsleitung ein Wahlschalter
(PW) in Tätigkeit gesetzt wird, welcher die Anschaltung eines Stromstoßsenders
an die Verbindungsleitung, sein Anlassen und die Bestimmung der Stromstoßgabe bewirkt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zugänge (Klinken VK) zu den Verbindungsleitungen entsprechend den verschiedenen
Vermittlungsstellen (III, IV,
V ) der Fernsprechanlage in Grup-
pen unterteilt sind und für jede Gruppe ein Kontakt an der Stromstoßsendeeinrichtung
[JW) vorgesehen ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
nach Einstellung des Wahlschalters [PW) auf einen belegten Zugang die Stromstoßsend
eeinrichtung auf denjenigen Kontakt eingestellt wird, welcher der vom Wahlschalter belegten Zugangsgruppe
entspricht.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
nach Anschaltung eines Richtungswählers die eingestellte Stromstoßsendeeinrichtung
in Betrieb gesetzt wird.
5. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen,
bei welchen in der anrufenden Vermittlungsstelle abgehende ungerichtete Verbindungsleitungen in Stöpseln
enden, dadurch gekennzeichnet, daß nach Ingebrauchnahme einer ungerichteten Verbindungsleitung (Einführen des
Abfragestöpsels in die Abfrageklinke) die Schaltvorgänge zum Richten dieser Verbindungsleitung
durch Bedienen eines Tastensatzes (Richtungstasten TA) bestimmt
werden.
6.. Schaltungsanordnung nach Ansprach 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromstöße beim Weiterlauf der Stromstoßsendeeinrichtung in die Ruhelage
erzeugt und über die Verbindungsleitung ausgesandt werden.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Tastensatz (Ta1, Ta2 ) zum Richten
einer in Benutzung genommenen Verbindungsleitung für mehrere Verbindungsleitungen
eines Arbeitsplatzes gemeinsam vorgesehen ist.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Stromstoßsendeeinrichtung die Leitungen, welche von den den Zugangsgruppen
zugeordneten Schalteinrichtungen (Kontakte am Platzwähler PW) oder von den Richtungstasten
(Ta1, Ta2 ) kommen, entgegenge-
setzt ihrer Numerierung angeschlossen sind (1 an 10, 2 an 9 10 an 1).
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54649D DE442942C (de) | 1920-11-03 | 1920-11-03 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54649D DE442942C (de) | 1920-11-03 | 1920-11-03 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE442942C true DE442942C (de) | 1927-04-16 |
Family
ID=7489937
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES54649D Expired DE442942C (de) | 1920-11-03 | 1920-11-03 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE442942C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE918333C (de) * | 1941-12-09 | 1954-10-25 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur Richtung ungerichteter, induktiv gekoppelter Verbindungsleitungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fersprechanlage, mit Waehlerbetrieb |
-
1920
- 1920-11-03 DE DES54649D patent/DE442942C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE918333C (de) * | 1941-12-09 | 1954-10-25 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur Richtung ungerichteter, induktiv gekoppelter Verbindungsleitungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fersprechanlage, mit Waehlerbetrieb |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE442942C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen | |
| DE370602C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit verschiedenartig betriebenen Vermittlungsstellen | |
| DE409721C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Anschlussleitungenverschiedener Wertigkeit | |
| DE577429C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und zweiadrigen Verbindungsleitungen | |
| DE594368C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, in denen verschiedenwertige Verbindungen ueber dieselben Verbindungseinrichtungen hergestellt werden | |
| DE354791C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen | |
| DE689669C (de) | Schrittschaltwaehler mit mehreren Schaltarmsaetzen fuer selbsttaetige Fernmeldeanlagen | |
| AT110792B (de) | Schaltungsanordnung zur Herstellung von Rückfrageverbindungen in Fernsprechanlagen. | |
| AT116322B (de) | Schaltungsanordnung zur Herstellung verschiedenwertiger Verbindungen im Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. | |
| DE428940C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen | |
| DE592546C (de) | Schaltungsanordnung zur Zaehlung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen | |
| DE723814C (de) | Schaltungsanordnung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, fuer durch zwei aufeinanderfolgende Stromstossreihen in zwei Bewegungsrichtungen einstellbare Waehler, insbesondere Hebdrehwaehler | |
| DE400928C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen | |
| DE613334C (de) | Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb | |
| DE419479C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen | |
| DE439945C (de) | Schaltungsanordnung zum gleichzeitigen Telegraphieren und Fernsprechen ueber Verbindungsleitungen | |
| DE572247C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb | |
| DE455064C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit halbselbsttaetigem Betriebe | |
| DE503114C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Hinweisplaetzen | |
| DE403195C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit teilweise fuer Waehler- und teilweise fuer Handbetrieb eingerichteten Vermittlungsstellen | |
| DE633295C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Anschlussstellen verschiedener Klassenzugehoerigkeit | |
| DE250971C (de) | ||
| DE386045C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Dienstleitungsbetrieb | |
| AT87004B (de) | Telephonschaltsystem. | |
| DE564683C (de) |