DE442942C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen

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DE442942C
DE442942C DES54649D DES0054649D DE442942C DE 442942 C DE442942 C DE 442942C DE S54649 D DES54649 D DE S54649D DE S0054649 D DES0054649 D DE S0054649D DE 442942 C DE442942 C DE 442942C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM
16. APRIL 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JV£ 442 942 KLASSE 21a3 GRUPPE
(S54649
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1920 ah.
In größeren Fernsprechnetzen mit mehreren Vermittlungsstellen und Wählerbetrieb ist es erforderlich, bei Verbindungen über mehrere in Reihe liegende Vermittlungsstellen in jeder der zwischen der anrufenden und der Endverniittlungsstelle liegenden Zwischenvermittlungsstelle Richtungswähler einzustellen. Um die Zahl der von der anrufenden Stelle zur Herstellung eines Verbindungsweges auszusendenden Stramstoßreihen herabzusetzen, sind bereits Anordnungen vorgeschlagen, bei welchen die von einer anrufenden Vermittlungsstelle abgehenden ungerichteten Verbin-(lungsleituiigen mit mehreren verschieden be- :zifferten Zugängen ausgerüstet sind und bei Belegung eines Zuganges zu einer solchen Verbindungsleitung diese selbsttätig gerichtet wird und selbsttätig· Stromstöße zur Ein-Rich tongs Wählern
ausgesandt
werden. so
Der Anwendung der vorgeschlagenen Anordnungen stellen sich jedoch beträchtliche Betriebsschwierjgkeiten entgegen, die einerseits in einer großen Zahl von abgehenden Verbind'iingsleitungen und demnach auch in einer entsprechend großen Zahl von Zugängen zu den Verbindungsleitungen oder in der Art des angewendeten Systems (z. B. Einschnurbetrieb in Handvermittlungsstellen) ihren Grund haben. Die vorliegende Erfindung zeigt nun verschiedene Wege, um die Richtung einer ungerichteten Verbindungsleitung und die selbsttätige Einstellung von Richtungsvrählern in besonders einfacher, zweckmäßiger und doch vollständig betriebssicherer Weise herbeizuführen.
Bei Anordnungen, bei denen die Richtung einer ungerichteten Verbindungsleitung durch Belegung eines bestimmten, von mehreren verschieden bezifferten Zugängen erfolgt, ist es aus wirtschaftlichen Gründen unerwünscht, jeder ungerichteten Verbindungsleitung einen oder mehrere Stromstoßsender zuzuordnen, welche durch den belegten Zugang entsprechend beeinflußt werden und eine diesem ίο Zugang entsprechende Einstellung von Richtungswählern herbeiführen. Die Anwendung eines für sämtliche Verbindungsleitungen oder für eine Gruppe von Verbindungsleitungen gemeinsamen Stromstoßsenders stößt aber insofern wieder auf Schwierigkeiten, als der Stromstoßsender nicht nur von einer in Gebrauch genommenen ungerichteten Verbindungsleitung, sondern von einem von mehreren Zugängen zu dieser Verbindungsleitung beeinflußt werden muß. Diese Schwierigkeit wird nun gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß bei Belegung eines Zuganges zti einer ungerichteten Verbindungsleitung ein Wahlschalter in Tätigkeit gesetzt wird, welcher den belegten Zugang aussucht, die Anschaltung des Stromstoßsenders an die Verbindungsleitung, sein Anlassen und die Bestimmung der Stromstoßgabe bewirkt. Erfindungsgemäß werden die Zugänge zu den Verbindungsleitungen entsprechend den verschiedenen Vermittlungsstellen der Fernsprechanlage in Gruppen unterteilt, und für jede Gruppe wird ein Kontakt an der Stromstoßsendeeinrichtung vorgesehen.
Wie bereits eingangs kurz angedeutet wurde, stellen sich in manchen Systemen der Anwendung ungerichteter Verbindungsleitungen, deren Richtung bei Belegung und der selbsttätigen Einstellung von Richtungs-Wählern erhebliche Schwierigkeiten entgegen. In Anlagen, bei denen Handverrnittlungsstellen mit Einschnurbetrieb ausgerüstet sind, enden beispielsweise die von diesen Vermittlungsstellen abgehenden Verbindungsleitungen in Stöpseln. Es ist demnach nicht möglich, diesen ungerichteten Verbindungsleitungen zu ihrer Richtung und zum Zwecke der selbsttätigen Einstellung von Richtungswählern mehrere verschieden bezifferte Zugänge zu geben. Die Erfindung ermöglicht nun in diesen Systemen die Anwendung ungerichteter Verbindungsleitungen dadurch, daß nach Ingebrauchnahme einer ungerichteten Verbindungsleitung die Schaltvorgänge zum Richten dieser Verbindungsleitung und zur selbsttätigen Einstellung von Richtungswählern durch Bedienen eines Tastensatzes (Richtungstasten) eingeleitet werden. Zweckmäßig ist es hierbei, diese Richtungstasten nicht den ungerichteten Verbindungsleitungen selbst, sondern sämtlichen von dem Arbeitsplatz einer Beamtin abgehenden Verbindungsleitungen oder einer Gruppe von diesen gemeinsam zuzuordnen.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Abb. ι zeigt die Gruppierung der Klinken sowie des Wahlschalters zur Anschaltung der Stromstoßsendeeinrichtung an eine der Verbindungsleitungen und der an die Verbindungsleitungen anschaltbaren Nummernstromstoßempfänger. Abb. 2 und 2a erläutern im einzelnen die Stromläufe der Anordnung gemäß Abb. 1. Abb. 3 zeigt eine Schaltungsanordnung für Anlagen mit Einschnursystem.
Der Teilnehmer fe4 (Abb. 1) der Handvermittlumgsstelle IV 'besitzt am ^4-Platz das übliche Anrufzeichen und die Abfr.ageklinke AK1. Die Beamtin fragt in bekannter Weise nach Einführen des Abfragestöpsels Astp ab. Im Klinkenfeld des Platzes liegen verschiedene Gruppen von Verbindungsleitungsklinken. Über die Klinke AKx kann eine Verbindung mit der Vermittlungsstelle III über die Klinke VK2 hergestellt werden. Wünscht der anrufende Teilnehmer z. B. eine Verbindung mit der Vermittlungsstelle III, so wird der Verbindungsstöpsel Vstp in eine der Klinken VK2, z. B. in Klinke 500, eingeführt. Hierdurch wird der Platzwähler PW selbsttätig auf diese Klinke eingestellt und der erste Vorwähler I. VW (J. VW 501) angelassen. Dieser belegt einen freien zweiten Vorwähler, z. B. II. VW502, und dieser einen freien Riehtunigswähler, z. B. den ersten Gruppenwähler I. GW 503. Der Platzwähler PW ist, wie oben erläutert wurde, auf die Klinke 500 eingestellt. Sein Arm 504 befindet sich demnach in der Kontaktgruppe 1, und zwar auf dem Kontakt 505., Dadurch wird die aus einem Stromstoßwähler JW bestehende Stromstoßsendeeinrichtung veranlaßt, sich auf den Kontakt 506 einzustellen. An dem Stromstoßwähler JW sind die von dem Platzwähler PW 'kommenden Leitungen entgegengesetzt der Klinkennumerierung angeschlossen. Die Gruppe 1 liegt demnach, wenn Richtungswähler mit je zehn Leitungsgruppen angenommen sind, an dem zehnten Kontakt des Stromstoßwählers. Nach Anschaltung des ersten Gruppenwählers I. GW 503 wird der eingestellte Stromstoßwähler JW veranlaßt, in die Ruhelage weiter zu laufen und hierbei Stromstöße über die Verbindungsleitungen zur Einstellung des Richtung« Wählers J. GW 503 auszusenden. Da der Stromstoßwähler JW auf den zehnten Kontakt eingestellt ist, wird ein Stromstoß auegesandt und der Richtungswähler demnach auf die erste Kontaktgruppe, deren Leitungen zur Vermittelungsstelle III führen, bewegt. In dieser
Kontaktgruppe sucht der Richtungswähler I. GW 503 selbsttätig eine freie Leitung, worauf die Beamtin in der Vermittlungsstelle III die Verbindung in bekannter Weise vollendet. Der Platzwähler PlV und der Stromstoßwähler/ff" werden nach Einstellung des Richtungswählers /. GlV 503 freigegeben und können für eine neue Verbindung benutzt werden.
Im einzelnen gestaltet sich der Betrieb einer derartigen Anlage gemäß AbI). 1,2 und 2a wie folgt:
An die Vermittlungsstelle IV (Abb. 1 und 2) sind außer Teilnehmern, z.B. Zi4, deren Verbindungen durch eine Beamtin hergestellt und vollendet werden, auch Selbstanschltißteilnehmer, z. B. sir angeschlossen, die durch Schaltmaßnahmen der Beamtin instandgesetzt werden, eine Verbindung mit Teilnehmern einer Vermittlungsstelle für Selbstanschlußbetrieb (z. B. VI) oder mit einer Gruppe von Selbstanschlußteilnehmern in der Handvermittlungsstelle IV selbst herzustellen.
Zuerst sei der Fall erläutert, daß ein Hanclamtsteilnehmer Zi1 eine Verbindung mit einem Teilnehmer h:i der Handvermittlungsstelle ITI wünscht. Beim Abheben des Hörers an der Teilnehmerstelle Zz4 (Abb. 2) spricht das Anrufrelais .-1R1 durch Strom über Teilnehmerleitungen a, b an und schaltet am Arbeitskontakt ι die Anruf lampe AL1 ein: Erde, Batterie, Anruf lampe Ά L1, Kontakte 2, ι, Erde. Die Beamtin am Α-Platz der Vermittlungsstelle IV führt den Stöpsel AStp in die zugehörige Abfrageklinke AK1, wodurch das Trennrelais TR1 erregt wird. Dieses öffnet den Kontakt 2, so daß die Anruf lampe AL1 verlischt. Die Schlußzeichenlampe SL1 leuchtet infolge des hohen Widerstandes der Wicklung I des Relais Tr1 nicht auf. Nach dem Abfragen steckt die Beamtin den Verbindungsstöpsel VStp in die Verbindungsleitungsklinke VK3., wodurch der Kontakt 3 geschlossen wird. Hierdurch wird das Anlaßrelais An wie folgt eingeschaltet: Erde, Kontakte 3, 4, Widerstand 5 und 6, Relais J«, Batterie, Erde. Das Relais An schließt bei Kontakt 7 den Stromkreis für den Antriebsmagneten D-, des Platzwählers PlV.
Treffen die Arme des vom Magneten D3 bewegten Platzwählers PlV auf die VerbindungsLeitung der gestöpselten Klinke VK,,, so wird das Prüfrelais P in folgendem Stromkreise erregt: Erde, Batterie, Arbeitskontakt 8, Wicklungen I und II des Prüf relais P, Arm 9, Kontakt 10, Widerstands, Kontakte 4, 3, Erde. Das Relais P spricht an, unterbricht beim Kontakt π den Stromkreis des Drehmagneten ZX und schließt am Kontakt 12 seine hochohmige Wicklung I kurz, über Kontakt 13 wird der Drehmagnet I)5 des ersten Vorwählers I. VW wie folgt eingeschaltet: Erde, Kontakt 13, Arm 14, Kontakte 15,16, Drehmagnet D3, Unterbrecher, Batterie, Erde. Findet der erste Vorwähler /. VW einen freien zweiten Vorwähler //. VW, so wird das Prüfrelais T3 wie folgt erregt: Erde, Arbeitskontakt 17, Arm 18, Kontakt 19, Wicklungen I und II des Relais T3, c-Arm des ersten Vorwählers I. VW, Wicklung I des Relais R.,, Kontakt 20, Wicklung II des Relais R3, Batterie, Erde. Das Relais T3 unterbricht durch öffnen des Kontaktes 16 den Stromkreis des Antriebsm.agneten Z)5 und schließt am Kontakt 21 die Wicklung Ϊ des Relais T3 kurz, wodurch der belegte zweite Vorwähler //. VW' für andere erste Vorwähler /. VW' gesperrt wird. Am zweiten Vorwähler II. VW schließt das Relais R„ bei Kontakt 22 den Stromkreis des Antriebsmagneten D1. und bereitet am Kontakt 23 den Stromkreis für das Prüfrelais T5 vor. Wird ein freier Richtungswähler /. GW gefunden, so wird das Prüfrelais T5 in folgendem Stromkreis erregt: Erde, Kontakt 13, Arm 14, Kontakte 15,21, Wicklung II des Relais T3, c-Arm, Wicklung I des Relais R2, Kontakt 23, Wicklungen I und II des Relais T5, c-Arm, Kontakte 24, 25, Relais F3, Wicklung I des Relais C1, Batterie, Erde. Das Relais T5 öffnet am Kontakt 26 den Stromkreis für den Drehmagneten D0, schaltet bei Kontakt 20 die Wicklung II des Relais R2 ab, schließt am Kontakt 27 die Wicklung I des Relais T5 kurz und schaltet bei den Kontakten 28 und 29 die Sprechadern α und b durch.
Durch Einstellung des Platzwählers PW auf die gestöpselte Verbindungsleitungsklinke wird der Strom des Antriebsmagneten Z)4 des Stromstoßwählers JW wie folgt geschlossen: Erde, Kontakt 30, Drehmagnet D1, Kontakt 31, .Unterbrecher, Batterie, Erde. Findet der Stromstoßwähler JW die vom Platzwähler PW belegte Klinkengruppe, so wird das Prüfrelais P1 in folgendem Stromkreis erregt: Erde, Batterie, Wicklungen I und II des Relais P1, Arm 32, Kontakte 33, 34, Arm 35 des Platzwählers PW, Kontakt 36, Erde. Das Relais P1 spricht an, schließt seine Wicklung II beim Kontakt 39 kurz und hält sich über Kontakte 36, 37, Arm 38 und Kontakt 39 erregt.
Im ersten Gruppenwähler I. GiF werden die Relais Vs und C1 erregt. Außerdem wird im Stromstoßwähler JW das Relais Y wie folgt eingeschaltet: Erde, Wellenruhekontakt 40, Kontakt 41, fr-Ader, Kontakt 29, fr-Arm, Kontakt 411, Wicklung I des Relais T4, Kontakt 42, Arm 43, Kontakt 44, Relais Y, Kontakt 45, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht nur das Relais Y, aber nicht das Relais T4 an, da Y einen zu hohen Widerstand
hat. Das Relais Y öffnet den Kontakt 44 und schaltet dadurch den Widerstand 46 ein. Ferner wird am Kontakt 47 das Relais / über den Schleifkontakt 48 und den Arm 49 erregt. Das Relais / schließt den Stromkreis für den Drehmagneten D1 über Kontakte 50 und 51 und gibt ferner einen Stromstoß zum ersten Gruppenwähler I. GW wie folgt ab: Erde, Kontakt 511, Arm 52, Kontakte 53, 54, α-Ader, Kontakte 28, 400, Wicklung I des Relais A1, Batterie, Erde. Das Relais A1 schließt am Kontakt 52 den Stromkreis für den Hubmagneten// wie folgt: Erde, Batterie, Relais V3,' Hubmagnet H1 Kontakte 52,
'5 53, 54, Erde. Das Relais V3 wird hierdurch auch nach Öffnen des Kontaktes 25 während der Stromstoßreihe erregt gehalten. Über Kontakt 55, welcher beim ersten Hubschritt geschlossen wird, wird die Wicklung II des Relais C1 eingeschaltet. Der Antriebsmagnet D4 des Stromstoßwählers JW schließt an seinem Kontakt 56 das Stromstoßrelais / kurz, so daß dieses aberregt wird. Hierdurch wird der Stromkreis für den Drehmagneten D4 am Kontakt 50 und für das Relais A1 am Kontakt 511 unterbrochen. Das Relais / spricht in dem vorstehend beschriebenen Erregerstromkreis von neuem wieder an und gibt einen neuen Stromstoß zum ersten Gruppenwähler I. GW. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis der Stromstoßwähler JW seine Ruhelage erreicht. Dann wird das Relais / ausgeschaltet und das Relais Y über Arm 49 und Kontakt 57 kurzgeschlossen.
Xunmehr wird über Kontakt 45, Arm 49, Kontakte 57, 44, Arm 43, Kontakt 42 das Relais T4. erregt, das durch Öffnen des Kontaktes 4 den Platzwähler PW abschaltet, durch Schließen des Kontaktes 58 die Wicklung II des Relais T1 anschaltet und. durch Schließen des Kontaktes 59 die Sperrader c von der Verbindungsklinke VJC2 bis zum ersten Gruppenwähler I. GW durchschaltet.
Im ersten Gruppenwähler /. GW wird nach Beendigung der Stromstoßreihe das Relais V3 stromlos und schaltet den Drehmagneten /?,; wie folgt ein: Erde, Batterie, Drehmagnet D0, Kontakte 60, 61, 62, 63, Unterbrecher, Erde. Findet der erste Gruppen wähler /. GW eine freie Leitung, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Wicklung I des Relais P2, Wicklung Il des Relais A1, Kontakt 64, c-Arm des ersten Gruppenwählers /. GW, Wicklung I und II des Relais TR5, Batterie, Erde. Die Relais Ps und TR3 sprechen an. Relais A1 kann infolge des hochohmigen Widerstandes der WicklungI des Relais TR3 nicht ansprechen. Das Relais P2 unterbricht bei Kontakt 62 den Stromkreis des Drehmagneten D0 und schließt über Kontakte 65 und 66 seine eigene Wicklung I kurz. Über Kontakt 67 wird seine Haltevricklung II eingeschaltet. Außerdem wird Kontakt 41 geöffnet, und die Kontakte 68 und 09 werden geschlossen,- wodurch die Sprechädern a, b auf die gefundene freie Leitung durchgeschaltet werden. Das Relais TR2 schließt am Kontakt 691 folgenden Stromkreis: Erde, Batterie, Kontakt 691, Relais LRn, fr-Ader des Schnurstromkreises am B-Platz, Relais HSR1 Erde. Das Relais HSR schaltet über Kontakt 70 das Relais SR1 ein, das durch Öffnen des Kontaktes 71 und Schließen des Kontaktes 72 über den Kontakt 73 des Hilfsrelais HR die in diesem Falle als Anruflampe arbeitende Schlußzeichenlampe BSL des B-Platzes einschaltet. Die B-Beamtin fragt durch Umlegen des Sprechschalters 74 in bekannter Weise ab und prüft die Vierfachklinke VK1 des gewünschten Teilnehmers Ji3. Ist die Leitung frei, so führt sie den Stöpsel VStP1 ein, wodurch folgender Stromkreis geschlossen wird: Erde, Batterie, Relais Br, Wicklung I des Relais SRZ, 75. 76, Wicklung I des Relais TR4, Erde. Das Relais Br spricht an und schließt über Kontakt 77 den Stromkreis für ein Relais Hr und über Kontakt 79 den Stromkreis für die Wicklung II des Relais SR2. Durch den Stromfluß über die niedrigohmige Wicklung II des Relais TR1 spricht das Relais SR^ an und verhindert durch Öffnen des Kontaktes 80 das Ansprechen des Relais AB. Das Relais Hr öffnet seinen Kontakt 73 und bringt hierdurch die Anruflampe BSL des B-Platzes zum Erlöschen. Durch Schließen des Kontaktes 78 wird ein weiterer Stromkreis für diese Lampe vorbereitet. Das Relais Hr schließt außerdem am Kontakt 83 den Stromkreis für das Rufrelais Pr, das über einen Unterbrecher absatzweise erregt wird und über die Kontakte 84 und 85 Rufstrom in die Teilnehmerleitung aussendet. Am Kontakt 185 wird folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Batterie, Kontakte 185, 86, 87, Drosselspule Dr, α-Ader, Relais LR1, Erde. Das Relais LR1 schließt am Kontakt 88 die Wicklung I des Relais TR3 kurz. Hierdurch wird der Strom über die Ader C1 derart verstärkt, daß im ersten Gruppenwähler /. GW Relais
ansprechen kann. A1 schließt
seinen Kontakt 141 und bringt infolge des dadurch bewirkten Kurzschließens der hochohmigen Wicklung II des Relais C1 das Relais R3 zum Ansprechen. Das Relais R3 schließt den Kontakt 189, wodurch der Strom über Klinkenbuchse 90 und Kontakt 91 des Verbindungsstöpsels VStp infolge Kurzschließens des Widerstandes 92 derart verstärkt wird, daß die Schlußlampe SL2 entsprechend der absatzweisen Erregung des Relais PR absatzweise aufleuchtet. An dem
absatzweisen Erlöschen und Aufleuchten dieser Lampe erkennt die Beamtin des Λί-Platzes, daß Rufstrom in die Leitung des gewünschten Teilnehmers ausgesandt wird. Meldet sich der verlangte Teilnehmer A3, so spricht das Relais Ar± an, das den Kontakt 82 öffnet. Hierdurch wird die Wicklung II des Relais TR4 ausgeschaltet und der Strom über die Wicklung I des Relais SR2 derart geschwächt, daß die Wirkung dieser Wicklung der Wirkung der differential geschalteten Wicklung II gleich ist. Das Relais SR2 läßt seinen Anker abfallen, schaltet am Kontakt 80 den am Kontakt 93 vorbereiteten Stromkreis für das Relais AB ein, welches sich über die Kontakte 94 und 95 in einen nur von SR1 abhängigen Haltestromkreis legt. Das Relais AB öffnet beim Kontakt 96 den Stromkreis für das Rufrelais PR und schaltet
ao an den Kontakten 97 und 98 die Sprechadern im ß-Schnurstromkreis durch.
Hängt nach vollendetem Gespräch der anrufende Teilnehmer den Hörer auf, so wird das Relais AR1 stromlos, das am Kontakt 99
as die niedrigohmige Wicklung II des Relais TR1 parallel zu dessen hochohmiger Wicklung I einschaltet. Hierdurch wird der Strom über die Klinkenbuchse 100 und den Kontakt 101 des Abfragestöpsels AStp derart verstärkt, daß die Schlußlampe SL1 aufleuchtet. Hängt der angerufene Teilnehmer seinen Hörer auf, so wird das Relais AR4 stromlos, schließt seinen Kontakt 82 und schaltet die Wicklung II des Relais TR4, ein, so daß das Relais SR„ anspricht. Das Relais SR2 schließt über Kontakt 81 den bei 81' vorbereiteten Stromkreis für das Relais LR1. Die Wicklung I des Relais TRS wird bei Kontakt 88 kurzgeschlossen und der Strom in der Ader C1 derart verstärkt, daß das Relais.·^ erregt wird. Dieses schließt seinen Kontakt 141 und bringt dadurch das Relais R3 zum Ansprechen, das den Kontakt 189 schließt. Infolgedessen kommt die Schlußlampe SL2 zum Aufleuchten. Die Beamtin des ,-4-Platzes zieht den Verbindungsstöpsel VStp aus der Verbindungsleitungsklinke VK2, wodurch die Relais T4, T3 und T5 sowie C1 stromlos werden. Das Relais C1 öffnet am Kontakt 65 den Stromkreis für das Relais P2 und schließt über die Kontakte 102 und 103 den Stromkreis für den Auslösemagneten M des ersten Gruppenwählers /. GW. Dieser wird ausgelöst. Durch Öffnen von Kontakt 64 wird auch das Relais TR3 stromlos, öffnet Kontakt 69 und bringt hierdurch das Relais HSR zum Abfallen. Das Relais HSR schaltet beim Kontakt 70 das Relais SR1 aus, welches über Kontakt 71 den am Kontakt 78 vorbereiteten Stromkreis der Schlußlampe BSL vollendet. Die B-Beamtin zieht den Verbindungsstöpsel VStP1 aus der Klinke VK1 des angerufenen Teilnehmers, worauf sämtliche benutzten Schalteinrichtungen wieder in der Ruhelage sind.
Wünscht ein an die Handvermittlungsstelle IV angeschlossener Selbstanschlußteilnehmer S4 die Verbindung mit einem Teilnehmer der Selbstanschlußvermittlungsstelle VI herzustellen, so ruft er in bekannter Weise durch Abnehmen seines Hörers die Handvermittlungsstelle IV an. Nach Aufleuchten der Anruflampe AL2 fragt die Beamtin in bekannter Weise ab und steckt darauf den Verbindungsstöpsel VStp in die der Leitung des Selbstanschlußteilnehmers zugeordnete Hilfsklinke HK2. Durch Schließen des Kontaktes 111 wird der Drehmagnet D des der Teilnehmerleitung zugeordneten ersten Vorwählers I. VW wie folgt eingeschaltet: Erde, Kontakt in, Leitung 112, Kontakt 113 des Anrufrelais AR2, Kontakt 144, Drehmagnet D, Unterbrecher, Batterie, Erde. Findet der erste Vorwähler /. VW einen freien zweiten Vorwähler II. VW,. so wird durch Erregen des Trennrelais T1 die Sprechleitung von der Abfrageklinke AK2 auf die Arme des Vorwählers an den Kontakten 113 bis 118 umgeschaltet. Beim ersten Drehschritt des ersten Vorwählers /. VW wird der Kontakt 119 geöffnet, über den in später zu erläuternder Weise beide Schlußlampen SL1 und 5L2 des Schnurpaares nach Beendigung der Verbindung eingeschaltet werden. Die Einschaltung des zweiten Vorwählers II. VW. erfolgt in bekannter Weise. Vom zweiten Vorwähler II. VW können, wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, dieselben Verbindungsleitungen belegt werden, die von der Beamtin des v4-Platzes über die Verbindungsleitungsklinke VK., und die Vorwähler I. VW' und //. VW erreicht werden können. Bei Belegung einer Verbindungsleitung durch einen Selbstanschlußteilnehmer wird aber ein Stromstoßübertrager Ue eingeschaltet. Dieser Stromstoßübertrager ist nicht eingeschaltet, wenn die Verbindungsleitung von der Beamtin belegt wird. Durch Belegung des Übertragers Ue wird in diesem über die Ader c der Kontakt 131 sowie der Widerstand 132 und das Relais Cs eingeschaltet, welches seinen Kontakt 133 schließt und dadurch die c-Ader zum ersten Gruppenwähler /. GW durchschaltet. Bei Verbindungsleitungen, welche von der Beamtin belegt sind, ist der Kontakt 131 des Relais C1 geöffnet, se daß der Prüfarm des zweiten Vorwählers //. VW ein Potential an diesen besetzten Leitungen nicht findet. Am Übertrager Ue spricht nach Durchschaltung der Sprechadern das Brückenrelais A an, welches am Kontakt 120 das Auslöserelais V1 einschaltet. Dieses
schaltet bei Kontakt 134 unter Kurzschließung des Relais C3 die c-Ader durch. Werden vom Teilnehmer J4 die Stromstöße zur Einstellung des ersten Gruppenwählers /. GW abgegeben, so wird das Relais A1 über die Kontakte 121 und 122 bedient. Die Einstellung der Nummernstromstoßempfänger erfolgt dann weiter in !bekannter Weise.
Hängt der Teilnehmer nach Schluß des Gespräches seinen Hörer auf, so wird durch öffnen der Kontakte 123, 124 und 134 die Auslösung der eingestellten Wähler herbeigeführt. Durch Öffnen des Kontaktes 134 werden die Relais C1, T2 und T1 stromlos. Das Relais C1 löst in der bereits beschriebenen Weise die eingestellten Nummernstromstoßempfänger durch Schließen des Kontaktes 102 und Öffnen der Kontakte 64 und 65 aus. Durch Stromloswerden der Relais T2 und T1 werden beide Vorwähler /. VW und II. VW ausgelöst. Der erste Vorwähler I. VW läuft in die Ruhelage zurück und schaltet hierdurch die beiden Schlußlampen SL1 und SL2 wie folgt ein: .Erde, Kontakte 119, 125, einmal über die Wicklung II des Relais TR2, Buchse 126, Stöpsel 101, Schlußzeichenlampe SL1, Batterie, Erde und das andere Mal über Widerstand 127, Buchse 128, Stöpsel 91, Lampe SL.,, Batterie, Erde. Hierauf zieht die Beamtin beide Stöpsel AStp.und VStp aus den Klinken AK2 und HK2.
Bei der Ausführung der Schaltung nach der Erfindung gemäß Abb. 3 befindet sich an den yi-Plätzen nur ein Abfragestöpsel AStp, an dem eine zu einem ersten Vorwähler /. VW führende Leitung angeschlossen ist. Der Anruf des Teilnehmers /;4 erfolgt in bekannter Weise. Durch Stöpseln der Abfrageklinke AStp spricht das Relais R an, welches veranlaßt, daß der Platzwähler PW auf den in Benutzung genommenen Abfragestöpsel -läuft. Wünscht z. B. der Teilnehmer A4 eine Verbindung mit einem Teilnehmer des Amtes 3, so bedient die Beamtin die Taste Taz. Diese Schaltmaßnahme der Beamtin ist dem Stöpseln einer Verbindungsleitung gleichzuachten. Durch Drücken dieser Taste wird die in Benutzung genommene Verbindungsleitung gerichtet, denn es wird hierdurch die Bestimmung über die Anzahl der auszusendenden Stromstöße gegeben. Die Einstellung des Platzwählers PW erfolgt in der bei Abb. 2 und 2a beschriebenen Weise und braucht nicht mehr erläutert zu werden. Ebenso die Einstellung des ersten und zweiten Vorwählers I. VW und //. VW. Da die Beamtin die Verbindungsleitimg erst richtet, nachdem sie belegt und abgefragt hat, ist ein Richtungswähler angeschaltet, ehe eine Stromstoßgabe erfolgen kann. Infolgedessen sind besondere Einrichtungen zum Einschalten der Stromstoßsendeeinrichtung nach Anschalten eines Richtungswählers nicht erforderlich. Durch Drücken der Taste Tas wird der Drehmagnet D1 des Stromstoßwählers wie folgt eingeschaltet: Erde, Kontakte 141, 142, Drehmagnet D1, Kontakt 143, Unterbrecher, Batterie, Erde. Findet der Stromstoßwähler die gedrückte Taste Ta11, so wird das Pelais JP1 wie folgt erregt: Erde, Kontakte 144, 145, Arm 14-6, Relais P1,. Batterie, Erde. . Das Relais" P1 schließt den Kontakt 147 und hält sich dadurch unabhängig von der Taste Tas über Arm 148 und Kontakt 149, Erde. Es öffnet ferner den Kontakt 143 und schließt 150; dadurch wird das Stromstoßrelais / wie folgt erregt: Erde, Batterie, Kontakt 151, Arm 152, Kontakt 153, Relais /, Kontakte 142, 141, Erde. Das Relais J gibt am Kontakt 250 über Arm 251 einen Stromstoß zum Richtungswähler (I. GW) ab. Es schaltet ferner über " Kontakt 153 den Drehmagneten D1 ein. Der Stromstoßwähler macht einen Schritt. Der Drehmagnet D1 schließt bei Kontakt 154 das Relais / kurz, so daß dieses stromlos wird. Darauf spricht es aber sofort in dem eben geschilderten Stromkreise wieder an, und das Spiel wiederholt sich so lange, bis der Stromstoßwähler in der Ruhelage ist. Erreicht der Stromstoßwähler seine Ruhelage, so wird das Relais T2 erregt: Erde, Batterie, Kontakt 151, Arme 152, 156, Kontakt 157, Wicklung I des Relais T2, Kontakt 158, Arm 159, Kontakte 160, 141, Erde. Das Relais T2 öffnet den Kontakt 161 und schließt 162. Hierdurch wird das Relais R kurzgeschlossen und die Wicklung Il des Relais T2 eingeschaltet. Das Relais R läßt seinen Anker abfallen und macht den Platzwähler,, den Tastensatz sowie den Stromstoßwähler frei, so daß diese in einer neuen Verbindung benutzt werden können. Die Einstellung der Nummernstromstoßempfänger erfolgt in bekannter Weise. Das Schlußzeichen wird bei diesem Ausführungsbeispiel über eine besondere Ader c gegeben. Das Relais A1 am ersten Gruppenwähler I. GW spricht wieder auf verstärkten Strom an und bewirkt durch Schließung des Kontaktes 163 die Einschal- no rung der Schlußlampe SL2. Die Trennung der Verbindung erfolgt durch Ziehen des Abfragestöpsels AStp aus der Abfragekünke AK1, worauf die Wähler durch Stromloswerden des Relais T2 und Öffnen des Kontaktes 164 ausgelöst werden.
Dem an einer Handvermittlungsstelle mit Einschnurbetrieb angeschlossenen Selbstanschlußteilnehmer st ist eine Taste HT zugeordnet. Ruft der Teilnehmer J4 die Handvermittlungsstelle in bekannter Weise an und will eine Verbindung mit dem Teil-
nehmer eines Selbstanschlußamtes oder einer Gruppe von Selbstanschlußteilnehmern der Handvermittlungsstelle herstellen, so bedient die Beamtin nach dem Abfragen die Taste HT. Hierdurch wird über Kontakt 171 und den Widerstand 172 das Trennrelais TR.Z erregt gehalten. Über Kontakt 173 wird der Drehmagnet des ersten Vorwählers /. VW eingeschaltet. Die Einstelhing der Vorwählorgane sowie die Belegung" des auch von der Beamtin erreichbaren Nummernstromstoßempfängers und dessen Einstellung erfolgen in bekannter Weise. Nach Auslösung der Wähler wird die Anruflampe ^4L2 als Schlußzeichen wie folgt eingeschaltet: Erde, Kopf kontakt 174, Widerstand 175, Kontakt 176, Lampe AL2, Batterie, Erde. Infolge des vorgeschalteten Widerstandes 175 brennt die Anruflampe ^iL2 dunkel und gibt hierdurch der Beamtin ein vom Anrufzeichen deutlich unterscheidbares Schlußzeichen. Gegenüber der ersten Ausführungsform gemäß Abb. 1 hat diese Schaltungsanordnung den Vorteil, daß ein Sclinur-Stromkreis während der Verbindung zweier Selbstanschlußteilnehmer nicht benutzt zu werden braucht. Sofort nach Drücken der Taste HT kann der Abfragestöpsel AStp aus der Klinke HK., entfernt werden.
In der Abb. 3a ist dargestellt, daß über den Kopf kontakt 174 des ersten Vorwählers /. VW und den Widerstand 175 ein Unterbrecher 176 an die Anruf lampe angeschaltet werden kann, durch den die Anruflampe flackert. Dieses Flackerzeichen dient dann der Beamtin als Schlußzeichen.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen, selbsttätiger Einstellung von Richtungswählern und Ausrüstung der von anrufenden Vermittlungsstellen abgehenden Verbindungsleitungen mit mehreren verschieden bezifferten Zugängen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Belegung eines Zuganges (Klinke VK 2/500) zu einer Verbindungsleitung ein Wahlschalter (PW) in Tätigkeit gesetzt wird, welcher die Anschaltung eines Stromstoßsenders an die Verbindungsleitung, sein Anlassen und die Bestimmung der Stromstoßgabe bewirkt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugänge (Klinken VK) zu den Verbindungsleitungen entsprechend den verschiedenen Vermittlungsstellen (III, IV,
V ) der Fernsprechanlage in Grup-
pen unterteilt sind und für jede Gruppe ein Kontakt an der Stromstoßsendeeinrichtung [JW) vorgesehen ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstellung des Wahlschalters [PW) auf einen belegten Zugang die Stromstoßsend eeinrichtung auf denjenigen Kontakt eingestellt wird, welcher der vom Wahlschalter belegten Zugangsgruppe entspricht.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Anschaltung eines Richtungswählers die eingestellte Stromstoßsendeeinrichtung in Betrieb gesetzt wird.
5. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen, bei welchen in der anrufenden Vermittlungsstelle abgehende ungerichtete Verbindungsleitungen in Stöpseln enden, dadurch gekennzeichnet, daß nach Ingebrauchnahme einer ungerichteten Verbindungsleitung (Einführen des Abfragestöpsels in die Abfrageklinke) die Schaltvorgänge zum Richten dieser Verbindungsleitung durch Bedienen eines Tastensatzes (Richtungstasten TA) bestimmt werden.
6.. Schaltungsanordnung nach Ansprach 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromstöße beim Weiterlauf der Stromstoßsendeeinrichtung in die Ruhelage erzeugt und über die Verbindungsleitung ausgesandt werden.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastensatz (Ta1, Ta2 ) zum Richten einer in Benutzung genommenen Verbindungsleitung für mehrere Verbindungsleitungen eines Arbeitsplatzes gemeinsam vorgesehen ist.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stromstoßsendeeinrichtung die Leitungen, welche von den den Zugangsgruppen zugeordneten Schalteinrichtungen (Kontakte am Platzwähler PW) oder von den Richtungstasten
(Ta1, Ta2 ) kommen, entgegenge-
setzt ihrer Numerierung angeschlossen sind (1 an 10, 2 an 9 10 an 1).
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DES54649D 1920-11-03 1920-11-03 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen Expired DE442942C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918333C (de) * 1941-12-09 1954-10-25 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Richtung ungerichteter, induktiv gekoppelter Verbindungsleitungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fersprechanlage, mit Waehlerbetrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE918333C (de) * 1941-12-09 1954-10-25 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Richtung ungerichteter, induktiv gekoppelter Verbindungsleitungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fersprechanlage, mit Waehlerbetrieb

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