DE97882C - - Google Patents
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- DE97882C DE97882C DENDAT97882D DE97882DA DE97882C DE 97882 C DE97882 C DE 97882C DE NDAT97882 D DENDAT97882 D DE NDAT97882D DE 97882D A DE97882D A DE 97882DA DE 97882 C DE97882 C DE 97882C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23C—MILLING
- B23C3/00—Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
- B23C3/28—Grooving workpieces
- B23C3/32—Milling helical grooves, e.g. in making twist-drills
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Metallbearbeitung, mechanische.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1895 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Hinterarbeiten . der schraubenförmigen
Schneidkanten von Spiralbohrern und betrifft im Besonderen eine Vorrichtung, mittelst
welcher je nach der Gröfse des zu bearbeitenden Bohrers ein leichterer oder schwererer
Gang der Spindel erzielt werden kann..
Die Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus einer auf- und abbewegten Muffe, welche die
den Bohrer tragende Spindel lose einschliefst und mit dieser Spindel durch einen Frictionsmechanismus
verbunden ist, der je nach Bedarf mehr oder weniger angespannt werden kann.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist die neue Vorrichtung veranschaulicht, und zwar bei einer
Maschine, bei welcher das Hinterarbeiten der Schneidkanten der Spiralbohrer mittelst im
Winkel verstellbarer Kronenfräser bewirkt wird, während die Drehung des Bohrers entsprechend
seiner Steigung mit Hülfe einer einfachen Büchse erfolgt, in, deren Innerem Stifte
oder Ansätze sitzen, welche in die Spiralnuthen des Bohrers eintreten.
Fig. ι zeigt die ganze Maschine in Vorderansicht,
Fig. 2 dieselbe in Seitenansicht.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht des oberen Theiles der Maschine, theilweise im Schnitt.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht davon, ebenfalls im Schnitt.
Fig. 5 ist ein Verticalschnitt durch Fig. 3,
Fig. 6 eine Draufsicht auf den oberen Theil der Maschine zur Detaildarstellung der neuen
Vorrichtung. . ■■
Die Construction der neuen Vorrichtung ist, wie aus diesen Figuren ersichtlich, die folgende:
In einer Oeffnung der Traverse 30 am oberen Ende des Rahmens ist drehbar eine mit Innengewinde
versehene Zuführungsmutter 35 angeordnet, auf welcher sich ein Schneckenrad 36
und ein konisches Rad 37 befindet. Die Mutter 35 wird in der Oeffnung der Traverse
vorteilhaft durch Stellmuttern 38 und 39, die sich gegen das Kopfende legen, und durch das
Schneckenrad 36, welches sich gegen den Boden der Traverse legt, festgehalten (Fig. 4 und 5).
Im Innern der Mutter 35 ist eine als Schraubenspindel
ausgebildete Muffe 40 angeordnet, welche zur Aufnahme der Bohrerspindel 41 dient. Das
untere Ende dieser Spindel 41, welche sich lose in der Muffe 40 dreht, ist mit einem Bohrkopf
42 (Fig. 1) zur Aufnahme der Schäfte der zu behandelnden Bohrer versehen,· während
auf dem oberen Ende .ein Frictionsring 43 (Fig. 4, 5 und 6) angeordnet ist, der auf die
Spindel aufgekeilt ist und von einer Mutter 44 in seiner Stellung festgehalten wird. Die untere
Seite dieses Ringes ist mit einer Nuth versehen und ruht auf Kugeln, die in einer Nuth einer
Scheibe 45 laufen, welche auf das obere Ende der Muffe 40 aufgekeilt ist. Auf der Scheibe 45
sind Frictionsarme 46 drehbar befestigt, die am ■ rückwärtigen Ende durch eine Feder 47,(FJg1 6)
aus einander geprefst werden. Die Spannung dieser Feder 47 wird durch eine Mutter 48
derart bestimmt, dafs die Arme sich mit nachgebendem Druck gegen die Kante des~ auf dem
Ende der Spindel sitzenden Frictionsringes 43 legen. Auf der Scheibe 45 ist aufserdem ein
Lösehebel 49 (Fig. 1, 2, 3, 4 und 6) drehbar befestigt, der mit den vorderen Enden der
Frictionsarme in Eingriff tritt und je nach seiner Stellung dieselben öffnet oder am Frictionsring
anliegen läfst.
Wenn sehr kleine Bohrer in der Maschine bearbeitet werden sollen, mufs sich die den
Bohrer tragende Spindel 41 sehr leicht drehen können und darf sich nicht klemmen, da sonst
der kleine Bohrer verdreht und zerbrochen werden würde.
Zu diesem Zweck -sind Kugeln angeordnet, die die Reibung der Spindel so viel als möglich
reduciren.
Sollen grofse Bohrer in derselben Maschine bearbeitet werden, so mufs die Reibung, am
Ende der Spindel 41 stark erhöht werden, da anderenfalls die gröfseren Fräser, die benutzt
werden müssen, zu einer gewissen Zeit das Metall der Bohrer derart angreifen würden,
dafs der Bohrer von ihnen gedreht werden würde. Dies würde zur Folge haben, dafs
die Fräser an falschen Stellen in das Metall einschneiden und somit den Bohrer ruiniren.
Um diesem Umstände Rechnung zu tragen, ist die bereits erläuterte Vorkehrung getroffen,
dafs durch die Bewegung des Haupthebels 49
die Frictionsarme 46 veranlafst werden, den am Ende der Bohrefspindel 41 befindlichen
Ring 43 zu umfassen.und ihn mit hinreichender Kraft festzuhalten.
Unterhalb der Scheibe 45 ist auf die Spindelmuffe 40 ein Anschlagring 50 aufgeschraubt,
der so eingestellt werden kann, dafs er mit dem Ende einer Stellschraube 51 (Fig. 1, 3
und 5) in Berührung tritt, die in einen Bügel 52 eingeschraubt ist. ,Dieser Bügel 52 ist auf dem
oberen Ende des Rahmens 29 befestigt und greift mit einer Kante in eine auf einer Seite
der Spindelmuffe 40 vorgesehene Nuth ein, wodurch ein Drehen dieser Muffe bei ihrer
Auf- oder Abwärtsbewegung verhindert wird (Fig. 3 und 5).
Wird die Mutter 35 mittelst des Kegelrades 37 oder des Schneckenrades 36 in Umdrehung
versetzt, so wird die Muffe 40, ohne zu rotiren. auf- oder abwärts geführt, wobei
sie die Spindel 41, sowie den in dem Bohrkopf der Spindel befestigten Bohrer mit sich
nimmt. Während der Bohrer diese Bewegung ausführt, wird er durch die Stifte, welche von
den Seiten der Bohrerführung in die Spiralnuthen vorragen, in Umdrehung versetzt, Und
da die Spindel 41 auf den die Reibung vermindernden Kugeln am Kopfende des Rahmens
aufruht, so ist djese Bewegung eine derartige, dafs das Hinterarbeiten der Schneidkanten des
Spiralbohrers durch die Kronenfräser in geeigneter Weise stattfindet.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Maschine zum Hinterarbeiten der schraubenförmigen Schneidkanten von Spiralbohrern, gekennzeichnet durch eine auf- und abbewegte Muffe (40). welche die den Bohrer tragende Spindel (41) lose einschliefst und mit dieser Spindel durch eine Frictionsvorrichtung verbunden ist, um je nach der Gröfse des zu bearbeitenden Bohrers einen leichteren oder schwereren Gang der Spindel erzielen,: zu können. :Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97882C true DE97882C (de) |
Family
ID=368896
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97882D Active DE97882C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97882C (de) |
-
0
- DE DENDAT97882D patent/DE97882C/de active Active
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