DE973483C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE973483C
DE973483C DES28037A DES0028037A DE973483C DE 973483 C DE973483 C DE 973483C DE S28037 A DES28037 A DE S28037A DE S0028037 A DES0028037 A DE S0028037A DE 973483 C DE973483 C DE 973483C
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DE
Germany
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call
relay
contact
seeker
seekers
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Expired
Application number
DES28037A
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English (en)
Inventor
Konstantin Schroeder
Kay Dipl-Ing Wittfeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

Bei Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, insbesondere bei Anlagen mit Anrufsuchern, ist die gruppenweise Zuordnung von Teilnehmerschaltungen zu den Anrufsuchern und die bevorzugte Anlassung des der Gruppe zugeordneten Anrufsuchers bekannt. Diese Anordnung ist in Zeiten starken Verkehrs vorteilhaft, weil gleichzeitig so viele Anrufsucher angelassen werden, als Anforderungen aus den Gruppen vorliegen, wobei jedoch nur immer eine Anforderung je Gruppe wirksam ist.
Eine andere bekannte Anlaßmethode ist das geordnete Anlassen eines Anrufsuchers nach dem anderen, dessen Steuerung durch sogenannte Rufordner erfolgt. Diese Anordnung ist besonders in Zeiten schwachen Verkehrs vorteilhaft, weil ein Teilnehmer dann nach dem Auflegen und erneuten Abheben des Hörers von einem anderen Anrufsucher aufgesucht wird; der Teilnehmer erreicht also einen Anrufsucher, dessen zugeordneter Gruppenwähler z. B. gestört ist, nicht wieder.
Durch die Erfindung sollen diese beiden Betriebsweisen vereinigt werden, so daß die Anrufe bei schwächerem Verkehr gleichmäßig auf sämtliche Anrufsucher verteilt werden, während bei starkem Verkehr, wenn gleichzeitig mehrere Anrufe aus verschiedenen Teilnehmergruppen vorliegen, gleichzeitig mehrere Anrufsucher in Lauf gesetzt werden. Erreicht wird dies nach der Erfindung dadurch, daß ein in Reihe mit den parallel geschalteten Anlaßrelais liegendes Hilfsrelais vorgesehen ist, das erst bei mehreren Anrufanreizen anzieht und durch seinen Kontakt den Belegungsstromkreis des durch den Kontakt eines Markierrelais bestimmten Anrufsuchers auftrennt und
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durch seinen Kontakt Belegungsstromkreise zu freien Anrufsuchern unmittelbar über die Kontakte der Anlaßrelais herstellt, so daß für jede anrufende Teilnehmergruppe gleichzeitig ein Anrufsucher in Lauf gesetzt wird.
Die Erfindung sei nun an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben, wobei nur die für das Verständnis der Erfindung erforderlichen Einzelheiten gezeigt ίο sind. Die Abbildung zeigt, als Beispiel angenommen, zehn Gruppen (I bis X) von Teilnehmerschaltungen, zehn zugeordnete Anrufsucher (AS ι bis AS io) und den Ruf ordner zur Erreichung eines geordneten Anlassens der Anrufsucher bei schwachem Verkehr nebst Zusatz zur Erreichung eines gruppenweisen Anlassens bei starkem Verkehr (Rufordner und Zusatz in der. Mitte der Abbildung dargestellt).
Die Wirkungsweise der Anordnung mit Rufordner, d. h. für schwachen Verkehr, ist folgende: In Ruhestellung, d. h. wenn keine Anreize für die Anrufsucher vorliegen, ist immer dasjenige Markierrelais B, das zur Markierung des jeweiligen Anrufsuchers dient, erregt, das in zyklischer Vertauschung dem vorher erregt gewesenen folgt, also Bi nach B10 (oder auch B 6 nach B 5). Im Falle des Relais B1 wird dieses erregt über Erde, Ruhekontakt idi, Wicklungen des Relais 51, Ruhekontakte 3 & 2 bis 3&10, Schutzwiderstand W, Spannung. Das Relais Di sowie alle anderen D-Relais (nicht dargestellt) dient zur Kennzeichnung, daß der betreffende Anrufsucher für einen weiteren Teilnehmer nicht mehr erreichbar ist, d. h. daß er entweder von einem Teilnehmer belegt ist oder sich auf dem Nachhauseweg befindet oder infolge Störung betriebsunfähig ist; es spricht erst nach Aufprüfung des betreffenden Anrufsuchers an.
Beim Abnehmen des Hörers, z. B. eines Teilnehmers der Gruppe I, wird der Stromkreis Erde, Arbeitskontakt r (des nicht gezeichneten Relais R der Teilnehmerschaltung), Ruhekontakt t (des nicht gezeichneten Relais T der Teilnehmerschaltung), RelaisA1, Relais/7, Spannung geschlossen. Anlaßrelais A1 wird erregt, während Relais F Fehlstrom erhält. Über Erde, Ruhekontakt 2f, Relais E, dessen Bedeutung später besprochen wird, Arbeitskontakt ι α 1, Ruhekontakt 1 /, Arbeitskontakt 2 δ 1, Anlaßrelais C1, Spannung wird der Anrufsucher AS 1 angelassen. Beim Aufprüfen des Anrufsuchers AS 1 auf den Teilnehmer spricht das Teilnehmerrelais T (nicht dargestellt) und das Relais D1 (nicht dargestellt) an. Durch das Auftrennen des Ruhekontaktes t kommt Relais' A1 zum Abfall, das Relais C1 fällt durch Auftrennen des Kontaktes ι α 1 ab. Das Auftrennen des Ruhekontaktes ι d ι schaltet das Relais B1 ab. Über Arbeitskontakt 1 d 1 und Ruhekontakt ic?2 wird Erde an das nächste Relais B 2. des Ruf Ordners gelegt, das anspricht. Kommt ein nächster Anreiz z. B. aus Teilnehmergruppe X, und dieser soll bei dem zu betrachtenden schwachen Verkehr als einziger bestehen, so verläuft dieser nunmehr über Arbeitskontakt ία 10, Ruhekontakt i/, Arbeitskontakt 2 &2 zum Relais C 2 des Anruf Suchers AS 2.
Die Wirkungsweise der Anordnung mit Rufordner nebst Zusatz für starken Verkehr ist folgende: Bei Ansprechen von zwei oder mehr Relais A, also wenn zwei oder mehr Teilnehmer aus zwei oder mehr Gruppen ihre Hörer abgenommen haben, spricht infolge der Parallelschaltung der Stromzweige der betreffenden Relais A das Relais F an. Die Kontakte 1/ und 2/ trennen den vorher beschriebenen Stromkreis bei schwachem Verkehr, d. h. ein Anreiz nach dem anderen, auf. An seiner Stelle werden die den Teilnehmerschaltungsgruppen zugeordneten Anrufsucher über Erde, Arbeitskontakt 2 f, Ruhekontakt 2 e, die entsprechend geschlossenen Kontakte 2 α der erregten Relais A, die Ruhekontakte 2 d, die Relais C, Spannung angelassen.
Gemäß weiterer Erfindung kann es durch Hinzufügen des schon erwähnten Relais E erreicht werden, daß zunächst der über die Rufordnerkette markierte und angelassene Anrufsucher bei Einsetzen stärkeren Verkehrs, der ein gruppenweises Anlassen bedingt, zunächst seinen Suchvorgang zu Ende führt, um ein unnötiges Durchdrehen des Anrufsuchers zu verhindern.
Bei Nichtvorhandensein dieses Relais E würde bei schwachem Verkehr, z. B. bei einem Anreiz aus Gruppe V, der markierte Anrufsucher AS 1 angelassen werden. Bei Hinzukommen eines Anreizes z. B. aus Gruppe VI, d. h. dem Kriterium stärkeren Verkehrs, würde das Relais F infolge der Parallelschaltung der Relais Ai und A6 ansprechen und durch Betätigung der Kontakte 1 / und 2 f die Anlassung des Anrufsuchers AS 1 aufheben und dafür über Arbeitskontakt 2.f (Ruhekontakt 2 e in diesem Fall nicht vorhanden, sondern in der Zeichnung überbrückt gedacht) und die Arbeitskontakte 205 und 2 a 6 die den Gruppen V und VI zugeordneten Anrufsucher AS 5 und AS 6 anlassen. Da der Anreiz für den Anrufsucher AS 1 infolge der betätigten Kontakte if und 2/ verschwunden ist, würde der Anruf sucher AS 1 in die Ruhestellung laufen, ohne prüfen zu können, obwohl er vielleicht kurz vor Erreichen des Teilnehmers der Gruppe V stand, beziehungsweise, selbst wenn das Prüfen des Anrufsuchers AS ι beim Laufen in die Ruhestellung no durch besondere Schaltmaßnahmen stattfinden könnte, wurden gleichzeitig bei den vorliegenden zwei Anreizen aus Gruppe V und VI drei Anrufsucher, nämlich ASi, AS 5 und AS6, laufen, wovon ein Anrufsucher von den dreien unnötig, ohne prüfen zu können, laufen würde.
Auf Grund der weiteren Erfindung, das Relais E zusätzlich vorzusehen, wird dieser Nachteil behoben. Spricht jetzt bei Hinzukommen eines weiteren Anreizes das Relais F an, so wird sein Kontakt 2 / durch die Kontakte 1 e und 2 e unwirksam gemacht, indem der Arbeitskontakt 1 e die Ruheseite des Kontaktes 2 f überbrückt und der Kontakt 2 e die Arbeitsseite des Kontaktes 2 / abgetrennt hat. Der Ruhekontakt 1 / wird dadurch unwirksam gemacht, indem sich das Relais C ι des
angelassenen Anruf sucher 9^45" ι über Erde, Arbeitskontakt ι e, Relais E, Arbeitskontakt ι ai, Arbeitskontakt: xbi, Arbeitskontakt ι ei, Ruhekontakt 2 d 1, Wicklung des Relais C1, Spannung weiterhält.
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Schaltungsanordnung für Anrufsucher in Fernsprechanlagen mit einem jeder Teilnehmergruppe zugeordneten Anlaßrelais und einem die folgeweise Belegung der Anrufsucher bestimmenden, aus einer Kettenschaltung mit einem Markierrelais für jeden Anrufsucher bestehenden Rufordnerzusatz, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Reihe mit den parallel geschalteten Anlaßrelais (Ai, A2.. .. A 10) liegendes Hilfsrelais (-P) vorgesehen ist, das erst bei mehreren Anrufanreizen anzieht und durch seinen Kontakt (1/) den Belegungsstromkreis des durch den Kontakt (2 b) eines Markierrelais (B) bestimmten Anrufsuchers auftrennt und durch seinen Kontakt (2/) Belegungsstromkreise zu freien Anrufsuchern unmittelbar über die Kontakte (μα) der Anlaß relais (A 1, A2 ...) derart herstellt, daß für jede anrufende Teilnehmargruppe gleichzeitig ein Anrufsucher in Lauf gesetzt wird.
    2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kettenschaltung der Anrufsucher ein zusätzliches Relais (E) vorgesehen ist, durch das die Suchwahl eines bereits angelassenen Anrufsuchers bei eintretender Umschaltung auf gruppenweises Anlassen aufrechterhalten bleibt.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anlaßkette bildenden Relais (Ai, A2 ... Bi, B2 . . .) je zu einem Doppelrelais (Ai Bi, A2 B2 ...) zusammengefaßt und je einem Anrufsucher zugeordnet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 528 905, 684
    782.
    423.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©. 909 722/21 2.60
DES28037A 1952-04-09 1952-04-09 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb Expired DE973483C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE528905C (de) * 1926-07-17 1931-07-07 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung fuer Anrufsucher in Fernsprechanlagen
DE684423C (de) * 1933-10-08 1939-11-28 Automatische Fernsprech Anlage Schaltungsanordnung fuer Anrufsucher in Fernsprechanlagen
DE895782C (de) * 1942-10-04 1953-11-05 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer Anrufverteilung

Patent Citations (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE528905C (de) * 1926-07-17 1931-07-07 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung fuer Anrufsucher in Fernsprechanlagen
DE684423C (de) * 1933-10-08 1939-11-28 Automatische Fernsprech Anlage Schaltungsanordnung fuer Anrufsucher in Fernsprechanlagen
DE895782C (de) * 1942-10-04 1953-11-05 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer Anrufverteilung

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