DE961106C - Schaltungsanordnung fuer Nebenstellenanlagen zur Herstellung verschiedenwertiger abgehender Amtsverbindungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Nebenstellenanlagen zur Herstellung verschiedenwertiger abgehender Amtsverbindungen

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DE961106C
DE961106C DET8909A DET0008909A DE961106C DE 961106 C DE961106 C DE 961106C DE T8909 A DET8909 A DE T8909A DE T0008909 A DET0008909 A DE T0008909A DE 961106 C DE961106 C DE 961106C
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DE
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Application number
DET8909A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Schmidt
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Tenovis GmbH and Co KG
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Telefonbau und Normalzeit GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 4. APRIL 1957
T 8909 Villa/21 as
ist als Erfinder genannt worden
Zur Kennzeichnung der Berechtigung eines anrufenden Nebenstellenteilnehmers ist bereits vorgeschlagen worden, an eine Hilfsader ein Potential anzulegen, das im Amtsübertrager in der Weise ausgewertet wird, daß bei Vorhandensein dieses Potentials dem Teilnehmer die Herstellung einer Amtsverbindung ermöglicht wird, während bei Fehlen dieses Potentials eine Kennzeichnung des anrufenden Teilnehmers in der Vermittlungsstelle erfolgt. Auf diese Weise lassen sich aber nur zwei Berechtigungen unterscheiden, nämlich die, ob der betreffende Teilnehmer vollamtsberechtigt oder nur halbamtsberechtigt geschaltet ist.
Um die Möglichkeit zu besitzen, einen anrufenden amtsberechtigten Teilnehmer auch daraufhin zu prüfen, ob er zur Herstellung einer hochwertigen Amtsverbindung, wie sie durch eine Fernwahlverbindung dargestellt wird, berechtigt ist, sind andererseits Anordnungen 'bekannt, bei denen das an eine Hilfsader angelegte Potential je nach der Berechtigung des betreffenden Teilnehmers unterschiedlich ausgebildet wird. Zu diesem Zweck sind in der Teilnehmeranschlußschaltung Widerstände vorgesehen, die je nach der Berechtigung des anrufenden Teilnehmers in die Hilfsader eingeschaltet werden und den über die. Hilfsader
fließenden Strom in seiner Stärke verändern. Die jeweilige Stromänderung wird im Amtsübertrager durch entsprechende Prüfmittel ausgewertet und je nach dem Ergebnis dieser Prüfung wird dem Teilnehmer entweder die Herstellung einer hochwertigen Amtsverbindung ermöglicht oder untersagt. Diese Anordnungen, die mit verschiedenen Stromstärken des über eine Hilfsader fließenden Stromes arbeiten, um die Berechtigung eines anrufenden ίο Teilnehmers festzustellen, haben den Nachteil, daß besonders ausgebildete Prüfschaltmittel notwendig sind, die ganz bestimmten Fehlstrombedingungen genügen müssen.
Die Erfindung geht einen grundsätzlich anderen Weg zur Kennzeichnung der unterschiedlichen Berechtigung anrufender Nebenstellenteilnehmer, indem sie vorschlägt, daß nach der Aufnahme eines eine hochwertige Amtsverbindung kennzeichnenden Kriteriums in der durch einen voUamtsberechtigten Teilnehmer belegten Amtsübertragung die dieses Kriterium aufnehmenden Schaltmittel Schaltmittel der Amtsübertragung zur Auslösung der Verbindung wirksam machen, falls der betreffende Teilnehmer zur Abgabe dieses Kriteriums nicht berechtigt war, oder bei den hierzu berechtigten Teilnehmern in deren Teilnehmerschaltung das Kennzeichenpotential abschalten. Auf diese Weise können besonders ausgebildete Prüfschaltmittel eingespart werden, da die Prüfung daraufhin, ob der betreffende Teilnehmer zum Aufbau einer hochwertigen Amtsverbindung berechtigt ist, erst nach der Feststellung, ob es sich um einen amtsberechtigten Teilnehmer handelt, erfolgt, und zwar erst dann, wenn der betreffende Teilnehmer das Kennzeichen einer hochwertigen Amtsverbindung abgegeben hat.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung wird nach Wahl der eine hochwertige Amtsverbindung • kennzeichnenden Kennziffer durch einen amtsberechtigten Nebenstellenteilnehmer das an einer Hilfsader liegende Kennzeichnungspotential durch Schaltmittel des Amtsübertragers bei allen zur Führung hochwertiger Amtsverbindungen berechtigten Nebenstellen weggenommen. Die Prüfung der Berechtigung eines eine Amtsleitung belegenden Nebenstellenteilnehmers nach Abgabe des eine hochwertige Amtsverbindung kennzeichnenden Kriteriums erfolgt zweckmäßigerweise durch ein den Spannungszustand der Hilfsader prüfendes Schaltmittel, das an diese Ader angeschaltet wird und das je nach dem festgestellten Spannungszustand dieser Ader entweder die Belegung der Amtsleitung bestehen läßt oder aufhebt.
In der. Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dieses Ausführungsbeispiel zeigt nur die zum Verständnis der Erfindung unbedingt notwendigen Stromläufe.
Die Belegung einer freien Amtsleitung AL durch einen Nebenstellenteilnehmer TN erfolgt über einen aus Anrufsucher und Gruppenwähler bestehenden Verbindungssatz nach Wahl einer bestimmten Amtskennziffer. Die einzelnen Nebenstellen sind je nach ihrer Berechtigung in der d-Kontaktbank des Anrufsuchers in unterschiedlicher Weise gekennzeichnet. Im Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß ein halbamtsherechtigter Nebenstellenteilnehmer an den Kontakt 1, ein zur Führung hochwertiger Amtsverbindungen berechtigter Teilnehmer an den Kontakt 2 und ein zur Führung eines in die Nahverkehrszone führenden Gesprächs berechtigter Teilnehmer an den Kontakt 3 der d-Kontaktbank angeschlossen ist. Im Ruhezustand liegt ein Kontakt £4 des Trennrelais T, das beim Auflaufen des Anrufsuchers auf den anrufenden Teilnehmer zur Wirkung kommt, über einen Widerstand an Minuspotential. In dieser Zuführungsleitung liegt auch eine Wicklung des Anrufrelais R, das bei einer Durchschaltung der d-Ader nach der Aufnahme der Amtskennziffer wieder zur Wirkung kommt und zur Einschaltung irgendwelcher Anzeigemittel benutzt werden kann. Im Ausführungsbeispiel ist außerdem der Wicklung dieses Relais eine Anzeigelampe parallel geschaltet, die nach der Belegung eines Amtsübertragers der Beamtin anzeigt, daß der betreffende Teilnehmer eine Amtsverbindung herstellen will oder hergestellt hat. Die Arbeitsseite des Kontaktes i4 ist bei den hal'bamtsberechtigten Nebenstellen über einen Kontakt tr I des Trennrelais TRl an Minus geführt, während bei dem zur Führung hochwertiger Amtsgespräche berechtigten Teilnehmer an diese Arbeitsseite des Kontaktes i4 Minuspotential über einen Kontakt ti eines weiteren Trennrelais TF gelegt ist.
Im Amtsübertrager befindet sich ein Mitlaufwerk MW, das nach der Belegung des Amtsübertragers und nach Feststellung der Amtsberechtigung des anrufenden Teilnehmers durch die vom Teilnehmer gewählte, eine hochwertige Amtsverbindung bedeutende Kennziffer eingestellt wird und in dieser Stellung ein Trennrelais TR zum Ansprechen bringt.
Im einzelnen spielen sich bei der Herstellung einer Amtsverbindung durch die verschieden berechtigten Teilnehmer folgende Schaltvorgänge ab: Beim Abheben des Hörers durch den Teilnehmer Tn kommt über die Kontakte ii und f2 sowie die Teilnehmerschleife das Anrufrelais R zum Ansprechen. Dieses läßt in bekannter, nicht näher dargestellter Weise den Anrufsucher AS an und kennzeichnet den anrufenden Teilnehmer über seinen Kontakt rß in der Prüf ader c. Läuft der Anrufsucher auf den so gekennzeichneten Kontakt auf, so-wird er in bekannter Weise stillgesetzt und über die c-Ader kommt in der Teilnehmeranschlußschaltung das Trennrelais T ζήτα Ansprechen. Dieses schaltet das Anruf relais R von den Sprechadern ab und hält sich mit dem Kontakt i3 im Prüfstromkreis. Gleichzeitig wird auch der Kon- iao takt i4 umgelegt, der bei den halbamtsberechtigten und den zur Führung einer hochwertigen Amtsverbindung berechtigten Teilnehmern das Kennzeichnungspotential über die Trennkontakte irI bzw. if an die d-Kontaktbank des Anrufsuchers anlegt. Handelt es sich um einen halbamtsberechtigten
Teilnehmer,' so kommt bei der Belegung eines freien Amtsübertragers über die Belegungsader c das Relais VI zum Ansprechen. Dieses bewirkt mit seinem Kontakt vl die Erregung des Trennrelais TRl, das durch Öffnen des Kontaktes tr I das Kennzeichnungspotential von der rf-Ader wegnimmt. Diese Abschaltung des Kennzeichnungspotentials erfolgt noch vor dem Ansprechen des Durchschalterelais VE im Amtsübertrager. In bekannter Weise kann beim Fehlen dieser Durchschaltung die Freigabe des 'belegten Verbindungssatzes eingeleitet und die Vermittlungsstelle benachrichtigt werden, um ihr anzuzeigen, daß ein halbamtsberechtigter Teilnehmer eine Amtsverbindung herstellen will.
Handelt es sich bei dem anrufenden Nebenstellenteilnehmer um einen vollamtsberechtigten Teilnehmer, so ist die Erregung des Trennrelais TRl wirkungslos, weil in deren Teilnehmeranschlußschaltung der Kontakt ir I fehlt. Bei diesen Teilnehmern spricht das Durchschalterelais VE an und die betreffenden Teilnehmer können nun mit der selbständigen Wahl der Amtsverbindung beginnen.
^5 Wird durch einen vollamtsberechtigten Teilnehmer eine Ziffer gewählt, die eine hochwertige Amtsverbindung kennzeichnet, so kommt über den α-Arm des Mitlaufwerkes MW, das in bekannter Weise durch die die Wähler des Amtes einstellenden Stromstoß folgen mit eingestellt wird, das Relais TR zum Ansprechen. Dieses Relais schaltet mit seinem Kontakt tr2 das abfallverzögerte Relais H ab, während der Kontakt tr β das Relais TF während der Abfallzeit des Relais H einschaltet.
Bei den zur Führung hochwertiger Amtsverbindungen nicht berechtigten Nebenstellen wird über
—, Kontakt £4, Wicklung des Relais R, d-Arm des Anruf Suchers, Kontakt p, rf-Arm
des Gruppenwählers, Kontakt tr 5, Kontakt h>2, 40
das Relais AU eingeschaltet. Nach der Auftrennung dieses Einschaltekreises für das Relais AU durch den Abfall des Relais H halten sich die Relais AU und TR über den Rücklaufarm R des Mitlauf Werkes MW und eigene Kontakte tr τ und aw 4. Der Kontakt aub trennt den Prüf Stromkreis auf, wodurch die Nebenstelle vom Amtsübertrager getrennt und die Verbindung ausgelöst wird.
Hat ein zur Führung hochwertiger Amtsgespräche berechtigter Teilnehmer die Sperrziffer gewählt, so kommt lediglich das Relais TR zum Ansprechen, da am Kontakt if das Einschaltepotential für das Relais AU weggenommen wird. Das Relais VE, das bei der Belegung der Amtsübertragung durch einen solchen Teilnehmer zum Ansprechen kam, hält sich auch nach der späteren Auftrennung der d-Ader durch den Kontakt if über eine nicht dargestellte besondere Wicklung.
Bei der Vermittlung ist je Amtsübertrager eine besondere Lampe FAL vorgesehen, die aufleuchtet, wenn eine zur Herstellung hochwertiger Amtsverbindungen berechtigte Nebenstelle ihre Selbstwählfernverbindung hergestellt hat.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen zur Herstellung verschiedenwertiger abgehender Amtsverbindungen durch Nebenstellen, deren Berechtigung zur Führung abgehender Amtsgespräche· nach Wahl der Amtskennziffer durch ein an einer Hilfsader angelegtes Potential festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Aufnahme eines eine hochwertige Amtsverbindung kennzeichnenden Kriteriums in der durch einen vollamtsberechtigten Teilnehmer belegten Amtsübertragung die dieses Kriterium aufnehmenden Schaltmittel (TR) Schaltmittel (AU) der Amtsübertragung zur Auslösung der Verbindung wirksam machen, falls der betreffende Teilnehmer zur Abgabe dieses Kriteriums nicht berechtigt war, oder bei den hierzu berechtigten Teilnehmern in deren Teilnehmerschaltung das Kennzeichnungspotential abschalten.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Wahl der eine hochwertige Amtsverbindung kennzeichnenden Kennziffer durch einen amtsberechtigten Nebenstellenteilnehmer das an einer Hilfsader liegende Kennzeichnungspotential durch Schaltmittel des Amtsübertragers bei allen zur Führung hochwertiger Amtsverbindungen berechtigten Nebenstellen weggenommen wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Prüfung der Berechtigung eines eine Amtsleitung belegenden Nebenstellenteilnehmers nach Abgabe des eine hochwertige Amtsverbindung kennzeichnenden Kriteriums ein den Spannungszustand der Hilfsader prüfendes Schaltmittel an diese Ader angeschaltet wird, das je nach dem festgestellten Spannungszustand dieser Ader entweder die Belegung der Amtsleitung bestehen läßt oder aufhebt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung einer hochwertigen Amtsverbindung durch eine hierzu berechtigte Nebenstelle am Vermittlungsplatz der Nebenstellenanlage angezeigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 657/162 10.56 (609 8S3 3.57)
DET8909A 1954-01-17 1954-01-17 Schaltungsanordnung fuer Nebenstellenanlagen zur Herstellung verschiedenwertiger abgehender Amtsverbindungen Expired DE961106C (de)

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