DE632598C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen

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Publication number
DE632598C
DE632598C DEN35755D DEN0035755D DE632598C DE 632598 C DE632598 C DE 632598C DE N35755 D DEN35755 D DE N35755D DE N0035755 D DEN0035755 D DE N0035755D DE 632598 C DE632598 C DE 632598C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
exchange
relay
sub
officer
Prior art date
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Expired
Application number
DEN35755D
Other languages
English (en)
Inventor
August Heibel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nationale Telephon & Telegraphenwerke GmbH
Original Assignee
Nationale Telephon & Telegraphenwerke GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Nationale Telephon & Telegraphenwerke GmbH filed Critical Nationale Telephon & Telegraphenwerke GmbH
Priority to DEN35755D priority Critical patent/DE632598C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE632598C publication Critical patent/DE632598C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/12Calling substations, e.g. by ringing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 10. JULI 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a 3 GRUPPE 54 oi
Die Erfindung betrifft Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen und bezweckt eine Verbesserung und Vereinfachung der Überwachung von Verbindungen zwischen Haupt- und Untervermittlungsstellen. Gemäß der Erfindung werden Schaltmittel am Platze der Untervermittlungsstelle vorgesehen, welche das Schlußzeichen des Unteramtsteilnehmers erst eine begrenzte Zeit der Beamtin zur Anzeige bringen, ehe es selbsttätig der Hauptvermittlungsstelle weitergegeben wird. Der Beamtin ist auf diese Weise eine Möglichkeit zur Kontrolle der Belegung der Verbindungsleitungen gegeben, ohne indessen im Verhinderungsfalle eine Dauerbewegung herbeizuführen. Sie ist erfindungsgemäß überdies in der Lage, die Zeitschaltmittel wahlweise unwirksam zu machen, um die Schlußzeichenweitergabe zu verhindern, z.B. im Falle, daß eine ankommende Verbindung zuvor einem zweiten Unteramtsteilnehmer zugeleitet werden soll.
Diese und weitere Merkmale der Erfindung sind beispielsweise an einem Schaltungsauszug einer Untervermittlungsstelle dargestellt. Mit VL ist die doppelt gerichtete Verbindungsleitung zur Hauptvermittlungsstelle bezeichnet. Der Unteramtsteilnehmer T kann in an sich bekannter Weise bei Abheben seines Hörers selbsttätig mit der Hauptvermittlungsstelle verbunden werden. Er läßt bei Einleitung der Verbindung den Wähler AW, der Untervermittlungsstelle auf seinen Anschluß auflaufen. Das Prüfrelais P schaltet dann mittels seiner Kontakte £ zum Linienrelais / durch. Dieses spricht an, erregt mit Kontakt i2 das verzögerte Relais V, so daß bewirkt wird, daß mittels der Kontakte i" bzw. w° zur Hauptvermittlungsstelle durchgeschaltet wird. Mittels des Kontaktes i>4 wird die Lampe BL am Platze zum Aufleuchten gebracht zum Kennzeichen dessen, daß die dargestellte Leitung VL belegt ist. Der Kontakt©3 spielt in dem eben beschriebenen abgehenden Verkehr keine Rolle.
Eine ankommende Verbindung über die Leitung VL bringt durch Erregung des Anrufsrelais AR und der dadurch bewirkten Erregung des Relais HR mittels des Kontaktes hrl die Anruflampe AL. Gleichzeitig wird über Kontakt Ar2 in Abhängigkeit von Kontakt vl der Anruf gebunden, indem Relais HR sich den Haltestromkreis schafft. Mit Kontakt Ar6 wird der Erregerstromkreis für Relais SR vorbereitet. Auf Grund des Anrufzeichens tritt die Beamtin B ein. Sie_ betätigt die Taste AT und erregt dadurch Relais A, Dadurch wird die Erregung des Relais / über die Schleife des Abfrageapparates B erzielt. Auch Relais V wird jetzt mittels Kontaktes 12 erregt. Es unterbricht mit Kontakt v4- den Haltestromkreis für Re-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
August Heibel in Frankfurt a. M.
lais Hi? und schließt den Stromkreis für die Besetztlampe BL. Der Kontakt v2 vollendet den Erregerstromkreis für das Relais SRx, welches sich mittels Kontaktes .sr2 den HaI Stromkreis schafft. Dieser Haltestromkreis steht" unter dem Einfluß des Kontaktes"^' eines in seiner Wirkung später noch zu beschreibenden Hitzdrahtrelais TH.
Hat die Beamtin B erfahren, daß die Verbindung zum Unteramtsteilnehmer T durchr zuverbinden ist, so betätigt sie unter Auslösung der Taste AT ihre Taste NT und erregt dadurch das Relais N. Beim Umlegen der Kontakte n2 und we bleibt trotz evtl. kurzzeitigen Ablaufs von Relais 7 die Schleife zur Hauptvermittlungsstelle aufrechterhalten über die Drossel D und die Kontakte sr6, welche sich den Kontakten ie und ve parallel gelegt haben. Mittels ihres Nummernschalters und des Linienrelais/ bewirkt sie in nicht näher zu beschreibender Weise die Einstellung des als Doppelbetriebswähler wirkenden Wählers AW. Wenn sich der gewählte Teilnehmer T meldet, ist auch j etzt die Verbindung durchgeschaltet nach Austreten der Beamtin. Ist das Gespräch beendet und hängt der angerufene Teilnehmer T seinen Hörer auf, so fällt Relais / und kurze Zeit darauf Relais- V ab. über den Kontakt v2 und sr* wird das Hitzdrahtrelais TH erregt und öffnet nach einer begrenzten Zeit den Haltestromkreis für Relais SR. Während dieser Zeit ist der Stromkreis
+ , sr\ vs, Schlußlampe 6"L, Taste ST, Unterbrecher TJ,
geschlossen. Die Lampe SL leuchtet flackernd auf als Aufmerksamkeitszeichen für die Beamtin, daß die ankommende Verbindung beendet ist. Wenn der Haltestromkreis für Relais SR seitens des Kontaktes th aufgetrennt wird, wird der Lampenstromkreis unterbrochen und endlich auch mittels der Kontakte sr" die Schleife zur Hauptvermittlungsstelle, so daß dort das Schlußzeichen in irgendeiner Form erscheint. Die übrigen Stromkreise in der Untervermittlungsstelle, z. B. der des Relais TH, werden ebenfalls endgültig unterbrochen.
Hat die Überwachungsbeamtin B erfahren, daß nicht allein der Unteramtsteilnehmer T zu sprechen gewünscht wird, sondern unmittelbar darauf ein zweiter, nicht dargestellter Teilnehmer, so ist sie auf Grund des Schlußzeichens seitens des ersten Teilnehmers T in der Lage, durch Betätigung ihrer Taste ST in die Verbindung einzutreten. Unter Abtrennung des Schlußzeichens SL verhindert sie dessen Weitergabe an die $ Tauptvermittlungsstelle und kann zuvor durch ." -eijieute Betätigung ihrer Taste T diesen zweii'fc'en Teilnehmer auswählen. Während dieser '--Wahl bleibt über
+, v2, sr5, Relais SR, — '
das Relais SR erregt und verhindert mittels seiner Kontakte sre die Öffnung der Schleife zur Hauptvermittlungsstelle.
Die Haltung des Schlußzeichens in der Untervermittlungsstelle am Ende jedes ankommenden Gespräches gestattet die beliebige Wiederholung der Wahl von Unteramtsteilnehmern. Sollte diese wiederholte Wahl nicht erwünscht sein, so ist auch das Erscheinen des Zeichens SL nicht erforderlich. Durch Betätigen der Sperrtaste ST, welche vorteilhaft gemeinsam für mehrere Verbindungsleitungen VL vorgesehen ist, kann das Erscheinen dieses optischen Schlußzeichens verhindert werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, in welchen Verbindungen zwisehen Haupt- und Untervermittlungsstelle von der Beamtin der Untervermittlungsstelle überwacht werden, gekennzeichnet durch Schaltmittel (TH), die das Schlußzeichen des Unteramtsteilnehmers vor dessen selbsttätiger Weitergabe an die Hauptvermittlungsstelle am Beamtinnenplatz eine begrenzte Zeit zur Anzeige bringen.
2. Schaltungsanordnung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beamtin Einrichtungen (ST, NT) zur Unwirksammachung der Schaltmittel (SL, TH) besitzt, um die Weitergabe des Schlußzeichens an die Hauptvermittlungsstelle zu verhindern.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (6T) mehreren Verbindungsleitungsüberwachungszeichen gemeinsam ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel nur bei Schlußzeichengabe des über die doppelt gerichtete no Verbindungsleitung ankommend angerufenen Teilnehmers wirksam werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEN35755D 1933-09-23 1933-09-23 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen Expired DE632598C (de)

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