DE970518C - Foerderband in Schlauchform mit an den Bandlaengskanten befestigten Reissverschluss-Gliederbaendern - Google Patents

Foerderband in Schlauchform mit an den Bandlaengskanten befestigten Reissverschluss-Gliederbaendern

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DE970518C
DE970518C DESCH4989A DESC004989A DE970518C DE 970518 C DE970518 C DE 970518C DE SCH4989 A DESCH4989 A DE SCH4989A DE SC004989 A DESC004989 A DE SC004989A DE 970518 C DE970518 C DE 970518C
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DE
Germany
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belt
conveyor belt
hose
rope
zipper
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Dipl-Ing Werner Schaeffer
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WERNER SCHAEFFER DIPL ING
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WERNER SCHAEFFER DIPL ING
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G15/00Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
    • B65G15/30Belts or like endless load-carriers
    • B65G15/32Belts or like endless load-carriers made of rubber or plastics
    • B65G15/40Belts or like endless load-carriers made of rubber or plastics troughed or tubular; formed with joints facilitating troughing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Förderband in Schlauchform mit an den Bandlängskanten befestigten Reißverschluß-Gliederbändern Das leistungsfähigste und bewährteste Fördermittel ist nach dem heutigen Stand der Technik das Förderband. In verschiedenen Industrien machen sich jedoch als Mängel bemerkbar : a) dessen Unvermögen, größere Steigungen zu überwinden. b) seine Bindung an den Geradeauslauf und c) dessen enge, durch Zahl und Stärke der Gewebeeinlagen gezogenen Grenzen hinsichtlich der Bandlänge (Achsenabstand der Umlenktrommeln). Beim Förderband fällt dem Gurt neben der Aufgabe des Zusammenhaltens und Tragens des Fördergutes die der lDbertragullg der Antriel) s-und Zugkräfte zu.
  • Es sind Gurtförderer bekannt, die zur Erzielung einer größeren Bandlänge in die Gewebeeinlagen eingebettete Zugseile enthalten ; diese Bänder haben jedoch nur eine verhältnismäßig geringe Lebensdauer und beheben nicht die unter a) und b) angeführten Mängel. Andere stetige Fördermittel, z. B. Stahlgliederbänder, vermögen zwar die dem Förderband gezogenen Grenzen zu überschreiten, erkaufen diese Eigenschaft jedoch durch geringere Leistungsfähigkiet, hohes Gewicht und hohe Anlagekosten, großen Verschleiß und störendes Geräusch. Für bestimmte Anwendungsgebiete, z. B. den Transport von Abraum und Kohle im Braunkohlentagebau, insbesondere bei Frost, sind diese Fördermittel jedoch ungeeignet. Es sind auch Förderbänder für leichtes, staubförmiges oder feinkörniges Massengut mit einem an den Längskanten angeordneten Reißverschluß bekanntgeworden. Ferner sind Förderer mit einem flachen Gurt mit Gewebeeinlagen und Seitenteilen vorgeschlagen, die mittels eines Reißverschlusses zu einem Schlauch zusammengeschlossen werden. Derartige Förderer sind in der Förderlãnge eng begrenzt-da die Zugkräfte durch den Gurt selbst übertragen werden-und als kurvenläufiger Schlauchgurt hohen Zerspannungen und Stauchungen ausgesetzt, selbst bei sehr kleinen Förderquerschnitten. Das gleiche gilt für ähnliche, röhrenförmige Förderer, bei denen durch Gleitverschlußleisten an den Bandkanten das Förderband bzw. zwei halbröhrenförmige Bänder zu einem Förderrohr zusammengeschlossen werden, wobei ebenfalls die Zugkräfte durch das Förderrohr selbst und in Führungsleisten einvulkanisierte Gewebekerne übertragen werden.
  • Wo schweres, geräumiges Massengut zu fördern ist, wie z. B. im Bergbau, fehlt ein geeignetes, kurvenläufiges Steilfördermittel für Massentransport auf große Entfernungen. Diesem Mangel soll die Erfindung abhelfen.
  • Für den Transport von schwerem Massengut wird ein Fördermittel in Schlauchform mit an den Bandlängskanten befestigten Reißverschluß-Gliederbändern verwendet, bei dem erfindungsgemäß der Verschluß in geschlossenem Zustand ein oder mehrere Seile umschließt.
  • Da die Förderlast undl im wesentlichen die Zug-und Antriebskräfte von dem Seil bzw. den Seilen übernommen werden, kann der Gurt selbst verhaltnismäßig leicht gehalten und eine beträchtliche Vergrößerung der Förderlänge (Achsenabstand) erreicht werden. Auch kann das Seilförderband beliebiges Massengut in jedem beliebigen Winkel fördern, ohne daß es im ganzen oder in seinen Einzelteilen schädlichen Differenzkräften ausgesetzt ist, weil das Zug-und Tragseil mit dem Verschluß in der neutralen Ebene liegt.
  • Es werden für verschiedene Anwendungsfälle verschiedene Ausbildungen dieses Seilförderbandes vorgeschlagen, und zwar jeweils auf der Grundlage der Verbindung des Förderbandes mit Rundseil oder mit Bandseilen : i. für frei schwebenden Transport zwischen feststehenden oder fahrbaren Türmen das Seilschwebeband, 2. für Einsätze, bei denen ein Durchhang des Seilschwebebandes nicht zulässig ist, das geführte Seilförderband.
  • Nachstehend wird das Seilförderband an Hand von Anwendungsbeispielen aus dem Braunkohlentagebau beschrieben. Die Anwendung der Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf diesen Betriebszweig ; sie kann ohne weiteres auf jede industrielle Massenförderung, bei der gleichartige Probleme vorliegen, z. B. die Steinkohlen-und Bergeförderung unter Tage, Massenferntransport u. a., übertragen werden. Der Braunkohlentagebau stellt z. B. die Aufgabe, die durch Gewinnungsgeräte gelösten Abraummassen über den offenen Tagebau hinweg zur Verstürzung auf der Kippe im ausgekohlten Teil des Tagebaues zu transportieren. Hierbei ist gegebenenfalls erwünscht, Höhenunterschiede von 200 m und darüber hin, aus zu überwinden. Ahnliche Probleme bestehen bei der Herausförderung der Kohle aus dem Tagebau.
  • Zur Lösung dieser Aufgaben bedient sich die Erfindung vorzugsweise des Seilschwebebandes gemäß den Fig. i und i a.
  • Zwischen zwei Türmen z, 2, von denen z. B. der eine, i, auf einem Planum im Kohlenflöz, der andere, 2, auf der Kippe bzw. einer Zwischenberme der Kippe fahrbar angeordnet ist, läuft über eine Koepe-od. ä. Antriebs-3 und Umlenkscheide 4 ein endloses Flachlitzen-oder Dreikantlitzenseil oder besser ein geschlossenes Seil 5. Die Antriebs-und Umlenkscheiben sind zum Ausgleich von Längen-und Höhenunterschieden in den jeweilig dem natürlichen Seild. urchhang entsprechenden Ebenen längs verschiebbar, so daß das Seil ohne nennenswerte Knickung auf die Seilscheiben auflauft. Vorteilhaft wird eine entsprechend ausgebildete Außenkante der Türme als Fahrbahn 6 für die Seilscheiben benutzt. Das Seil dient zwischen den Antriebs-und Umlenkscheiben einem Schlauchgurt 7 als Zug-und Tragorgan. Das Seil ist mittels eines Verschlußgliederbandes 8 lösbar mit dem Schlauchgurt verbunden. Bis zum Anschließen an das Zugseil wird der zum Beladen offene bzw. der nach dem Beladen geschlossene Schlauchgurt getrennt vom Seil über Tragrollenstationen, Rollenbahnen 16 oder ein Stahlgliederband oder vorteilhaft auch über besonders angepaßte Tragrollen 9 geführt und gestützt. Das Beladen des Schlauchgurtes erfolgt im allgemeinen an der Umlenkstation in dem kohlenseitigen Umlenkturm i. Nach dem Beladen werden die Kanten des Förderbandes mit Hilfe der Schließglieder, die das Verschlußgliederband bilden, zu einem Schlauchgurt 7 zusammengeschlossen.
  • Der Zusamenschluß zum Schlauchgurt kann auf verschiedene Art erfolgen : Gemäß den Fig. 2 und 2 a werden die Kanten des Gurtes mit Gliedern ru aus Stahl oder orteilhaft aus Kunststoff oder Gummi besetzt, deren Köpfe als Halbringe ausgebildet sind. Der Innendurchmesser der Halbringe entspricht dem Seildurchmesser. Die Gliederbänder beider Kanten sind spiegelbildlich gleich ausgebildet. Sic sind in solchen Abständen an den Gurtkanten befestigt oder so geformt, daß zwischen den einzelnen Gliedern Platz für ebenso breite, halbringförmige Glieder z r eines Abdeck-Gliederbandes ist, das von oben in die Kanten-Gliederbänder eingreift. Die Glieder io, 11 umschließen also das Trag-und Zugseil 5 von unten und oben her und den Schlauchgurt 7 mit dem Seil 5. Die Köpfe der Halbringe tragen zu diesem Zweck Schließkappen 12, ähnlich denen eines Reißverschlusses. Die Gliederbänder werden über Profilrollen 13 (Fig. 2 a, 3 und über dem Seil 5 zusammengeschlossen. Beim abergang über diese Rollen spreizen sich die Ringhälften zum wechselseitigen Eingriff und legen sich wieder zum Verschluß mittels der Schließkappen über dem Seil aneinander (Fig. 4).
  • Auf diese Weise bildet sich über dem Seil eine über dessen ganze Länge durchlaufende Hülse, die den daranhängenden Schlauchgurt 7 trägt. Bei hohen Belastungsfällen können Maßnahmen zur Vergrößerung der Reibung zwischen Seil und Hülse getroffen werden, z. B. durch Einlegung eines mitumlaufenden Gummibandes zwischen Hülse und Seil. Bei sehr hohen Belastungsfällen kann dem Trag-und Zugseil 5 durch Profilierung der Decklitzen eine querrillenförmige Oberfläche 14 gegeben werden, der die Formgebung der Hülseninnenflächen angepaßt ist.
  • Um vor dem Anschließen des hülsenförmigen Gliederbandes 8 an das Seil 5 die halbringförmigen Glieder ru an den Gurträndern einfacher führen und später zusammenfügen zu können, werden diese Halbringe auf ihrem Weg über die Umlenktrommeln usw. (Fig. I und i a) mit einem dem Gegenverschluß entsprechenden Blindverschluß 15 (Fig. 2) verschlossen, der eine Versteifung üver den vollen Kreisquerschnitt enthält. Auf diese Weise wird an den Gurtkanten eine geschlossene, biegsame Hülse gebildet, die über Profiltragrollen 9 (Fig. i) geführt, den Schlauchgurt 7 trägt und außerdem die Glieder 10, 18, zg und Schließkappen 12 vor Verschmutzung schützt.
  • In umgekehrter Reihenfolge und Weise erfolgt das Lösen des Schlauchgurtes vor dem Auflaufen des Seils 5 auf die Antriebsscheibe 3. Auch hier wird der Schlauch in geschlossenem Zustand über Tragrollen 9, Rollenbahnen 16 od. dgl. bis zu den Öffnungsrollen 13 a mit anschließendem Entladen gefiihrt. Das Entladen kann über stehende oder liegende Trommeln erfolgen. Nach der Umlenkung und gegebenenfalls nach dem Wenden (Trommel elz3b) des Schlauchgurtes wird dieser wieder verschlossen und in gleicher Weise, wie vorbeschrieben, an das rücklaufende Seil 5 angeschlossen. Das Deckband wird dabei über Rollen zum rücklaufenden Seil gefürt und dort in gleicher Weise mit dem leer rücklaufenden Gurt 7 wieder über dem Seil 5 zu einem Hülsenband verschlossen.
  • Bei größeren Anlagen können mehrere parallel über Doppelköpescheiben laufende Trag-und Zugseile 17 Fig. 3 verwendet werden. Die Glieder 18, I9 der Gliederbänder jeder Kantenseite des Schlauchgurtes 7 werden dann für sich an ein Seil r7 angeschlossen. Beide Seile können zwischen den Anschlußstellen zu einerEinheit durchVerbindung mittels der Glieder 20 des Abdeckgliederbandes zusammengeschlossen werden. Die Deckringe können dabei entweder als feste Doppelhalbringe 20 ausgebildet oder durch ein Stahl-oder Gewebeband miteinander verbunden sein. Außerdem können die Schlauchgurtglieder 18, 19 Schließkappen 21 erhalten, die bis zum Anschließen an die Seile 17 den Schlauchverschluß hlerstellen. Die Ausffihrungsform mit Doppelseil hat weiterhin den Vorteil, daß der Verschluß des Schlauchgurtes 7 mit einer elastischen Sicherung gegen Überladung durch sperrige Stücke versehen werden kann. Der Schlauchgurt7 wird zu diesem Zweck vor dem Anschließen an das Seilpaar 17 auf eine längere Strecke über elastische Andrückpron. lrollen 9 (Fig. 3 a) geführt, die beim Einklemmen sperriger Stücke nachgeben und den Gurt offenhalten, was ein Stillsetzen der Anlage auslöst.
  • Der Schlauchgurt und die Gliederbänder werden vorteilhaft ebenfalls aus Kunststoff, z. B. einem Polyvinylchlorid, hergestellt. Das hat den Vorteil, daß-abgesehen von der vorzüglichen Eignung solcher Kunststoffe als elastisches Tragorgandie Schließkappen aus Kunststoff aufgeschweißt und die Gurtbreite unabhängig von der Breite von Vulkanisierpressen beliebig gewählt werden kann und daß Reparaturen ebenfalls leicht durch Schweißen vorgenommen werden können.
  • Sofern ein Gummigurtband zur Anwendung kommt, wird es entsprechend seiner abweichenden Beanspruchung anders gefertigt als ein normales Gummiförderband. Bei einem normalen Gummiförderband pflegen die Kettenfäden des Gewebes die doppelte Zerreißfestigkeit zu haben wie die Schußfäden. Umgekehrt wird man beim Schlauchgurtband, das keine Zugkräfte zu übertragen hat, den Schußfäden eine höhere Festigkeit geben als den Kettenfäden. Vorteilhaft wird man hierbei ein Diagonalgewebe anwenden, dessen Fäden gleiche Festigkeit haben.
  • Zur Schonung des Gurtes gegen scharfe Knicke an den Enden der Verschlußglieder 10, 18, I9 können gummierte Ubergangsglieder 22 (Fig. 3) an diese angeschlossen werden. Das Entladen kann außer über den haldenseitigen Antriebsturm, an dem das Öffnen des Schlauchgurtes vor der Umlenkstelle wiederum durch Führung der Gliederbänder über Rollen 13 vorgenommen wird, auch an jeder beliebigen Stelle zwischen den Türmen erfolgen. Zu diesem Zwecke kann man zwischen den Türmen r, 2 an Schwingen 23 verstellbare Tragka, bel 24 spannen, die eine verfahrbare Zwischenabwurfstation 25 tragen. Der Schlauçhgurt mit Zugseil wird über diese Zwischenabwurfstation geführt, in der das Lösen des Gurtes 7 vom Seil 5, das Öffnen, Entleeren, Wiederverschließen und das Wiederanschließen an das Seil 5 erfolgen.
  • Bei sehr steiler Förderung und ungleichmäßiger Füllung des Schlauchgurtes kann ein Gleiten des s Fördergutes innerhalb des Gurtes durch Einlegen einer Stauscheibenkette 30 (Fig. 5) od. dgl. vermieden werden, die ihrerseits synchron mit dem Schlauchgurt gesondert angetrieben werden kann.
  • Um den Schlauchgurt vor Störungen beim Beladen durch sperrige Stücke zu schützen, wird der Ladestelle gegebenenfalls eine Vorrichtung zum Aussortieren solcher Hindernisse, wie z. B. ein Rost, ein Drehtisch mit Rechen, ein Sieb od. dgl., sowie ein kurzer Aufgabeschlauchgurt vorgeschaltet, der Störungen vom Hauptband fernhält. Ferner kann ein kleiner Vorratsbunker vorgeschaltet werden, dessen Entleerung eine etwaige ungleichmäsige Aufgabe vom Bagger her reguliert.
  • Um stellenweise eine Führung des Schlauchgurtes zu ermöglichen, z. B. vor dem Anschließen an das Seil, insbesondere aber in den Fällen, wo ein geführter Lauf des Seilförderbandes notwendig ist, kann man vorteilhaft die Führung des Seilförderbandes über Pronitragrollen o vornehmen. Die Profilrollen führen das von dem Schließglieder-Hülsenband umschlossene Trag-und Zugseil. Sie können, wenn eine über das ganze geführte Seilförderband wechsende Beladung erforderlich ist, vorteilhaft ausschwenkbar an der Tragkonstruktion befestigt werden. Das geführte Seilförderband ist besonders vorteilhaft auch als kurvenläufiges Streckenfördermittel unter Tage zu verwenden.
  • Hierbei werden die Führungselemente-Tragrollen oder Führungsschienen-an den Kappen des Streckenausbaues befestigt. Ein besonderer Vorzug ist hierbei der Umstand, daß der Streckenquerschnitt weitgehend frei bleibt.
  • Das Seilschwebeband ist vorzüglich zum Transport von Massengut über große Entfernungen geeignet. Es kann, an Tragmasten mit Traversen in großen Abständen aufgehängt, über alle Geländehindernisse - Straßen, Bahnen, Ortschaftenhinweggeführt werden. An den Traversen wird das Seilschwebeband, wie vorstehend beschrieben, geführt. Auf diese Weise ist es z. B. möglich, im Bergbau auf billigste Art Verlade-, Verwendungs-und Verarbeitungsstätten mit weit entfernten Gewinnungsstätten zu verbinden. Man kann dabei gegebenenfalls auch vorteilhaft das rückläufige Trum zum Transport, z. B. von Versatzmaterial, verwenden. Weitere Vorzüge diese Transportmittels sind der Schutz des Fördergutes gegen Witterungseinflüsse, die Vermeidung von Umladungen und Verlusten während des Transports, die Lautlosigkeit, geringer Verschleiß, geringe Bedienungskosten und die Schnelligkeit der Förderung. Das Transportmittel ermöglicht es somit, z. B. Rohkohle von der Gewinnungsstelle bis zur Verwendungsstelle im Naßdienst einer Brikettfabrik über beliebig weite Entfernungen hinweg ohne Umladen zu transportieren, wobei das Zugorgan mehrfach gewechselt werden kann ; ein anderes Beispiel ist der Transport von Briketts von der Ladestelle ohne Umladung bis zu einer Kahnverladung.
  • Das Seilförderband kann derart ausgebildet werden, daß die Schließglieder 26 (Fig. 5) zangenförmig um das Seil herumgreifen und somit das Seil einklemmen. Die Kanten 27 des Transportgutes 7 werden zu diesem Zwecke unmittelbar über die Gewebeeinlagen oder unter Zwischenschaltung eines besonderen, zerreißfesten, in den Fördergurt einvulkanisierten Gewebebandes oder bei Verwendung eines Kunststoffgurtes durch Verschweißen mit Verschlußgliedern besetzt, deren Schließkappen 28 so ausgebildet sind, daß sie in geschlossenem Zustand die Drehgelenkachse für die Zangenbewegung bilden, wobei die zangenförmigen Köpfe 26 der Schließglieder das Zugseil 5 umklammern. Die Schließglieder können aus Stahl, vorteilhaft aber auch aus Kunststoff oder Gummi angefertigt werden. Zur Schonung des Gurtes gegen scharfe Knicke an den Verschlußgliederenden können auch hier gummierte Übergangsglieder 22 an diese angeschlossen werden. In geöffnetem Zustand werden die Reißverschlußglieder vorteilhaft in Hülsen gleitend geführt, um die Schließklappen vor Verschmutzung zw schützen, der im übrigen auch durch eine dichtende Formgebung der Innenseite der Schließglieder sowie durch pneumatische oder mechanische Reinigungsvorrichtungen in Verbindung mit den feststehenden oder ortsveränderlichen Offnungs-und Schließschiebern begegnet werden kann. Nach dem Zusammenschließen der Glieder werden Seil und Schlauchgurt zusammengeführt und letzterer in der Weise an das Seil angeschlossen, daß sich die Zangen unter der Last des Schlauchgurtes, gegebenenfalls auch unterstützt durch Führungs und Andrückrollen, um das Seil zusammenschließen und unter der Wirkung der Last fest verschlossen bleiben. Bei steiler Förderung übt die Last des Schlauchgurtes auf die zangenförmigen Schließglieder 26 einen Zug in öffnendem Sinne aus. Um ein unbeabsichtigtes Offnen der Schließglieder zu vermeiden, werden die Schließkappen 28 so ausgebildet, daß eine zwangläußge Verriegelung in geschlossener Zangenstellung eintritt (z. B. Bajonettverschluß). Die Lösung des Schlauchgurtes vom Seil vor der Antriebsscheibe 3 auf dem Haldenturm kann durch Keile oder Rollen unterstützt werden, die die Zangenköpfe auseinanderdrücken. Im übrigen erfolgt das Entladen sinngemäß in gleicher Weise wie beim frei schwebenden Förderband. Auch bei geführtem Stand kann man vorteilhaft den Schließzangengliedern 26 solche Führungs- und Tragaufgaben zuordnen. Zu diesem Zweck wird man zweckmäßig die Schließzangenköpfe so ausbilden, daß sic eine durchlaufende Kante 31 (Fig. 6 a) erhalten, die über Tragrollen 32 läuft, oder die Zangenköpfe tragen in Abständen kugelgelagerte Laufrollen 33, die in festen Führungen 34 laufen (Fig. 6). In vom Seil gelösten und geöffneten Zustand können Blindverschluß-Gliederbänder, die zwischen den Offnungsstellen umlaufen und die im übrigen die Aufgabe des Schutzes der Schließkappen gegen Verschmutzung haben, Führungs-und Tragaufgaben übernehmen. Die Blindverschlußglieder können z. B. mit einem Kopf versehen werden, der-als durchlaufendes Band-von Profilrollen geführt wird. Eine solche Vorrichtung kann auch zum Offnen und Schließen des Glieder Verschlusses dienen.
  • Um ein Offnen des Schlauchgurtes 7 an beliebiger Stelle zu ermöglichen, müssen die Tragrollen 32 bzw. die festen Führungen 34 ausschwenkbar angeordnet werden. Es sind auch andere Arten der Führung des Schlauchgurtes möglich, z. B. vermittels ProSIrollen oder durch scherenförmige Zangen, die selbst in Laufbahnen über die Zangenglieder hinweg oder in die Lücke geführt zwischen den Zangengliedern eingreifen. Das geführte Seilförderband ermöglicht durch entsprechende Aus- bildung der Führungselemente auch die Kurvengängigkeit. Überschreitet die frei durchhängende Lange des Schlauchgurtes die zulässige Tragkraft der Seile, so kann dem neben der Teilung des Seilschwebebandes und dadurch, begegnet werden, daß das Seilschwebeband mittels Laufkatzen 35 (Fig. 7) an festen Tragkabeln 29. aufgehängt wird. Die Verbindung zwischen Laufkatzen und dem Seilförderband kann durch scerenförmige Zangenverschlüsse 36 erfolgen, die das Zugseil 5 auf Lücke zwischen den Zangengliedern 26 oder o d e r tuber die zangenförmigen r m i g e n Glieder des Reißverschlusses 37 hinweggreifend umfassen (Fig. 8).
  • An Stelle von Rundseilen können Bandseile Verwendung finden. Solche Ausführungsformen werden sowohl als Seilschwebeband wie auch als geführtes Seilförderband nachstehend beschrieben c h r i e be : Ein Bandseilpaar 38 (Fig. 9) wird, hochant laufend, tuber Umlenk-4 und Antriebsscheiben 3 in Türmen 1m, 2 geführt, Auch hierbei werden orteilhaft die Kanten des Gurtes lösbar mit den Zugseilen 38 verbunden, um diese an den Antriebs-und Umlenkstationen vor Knickbeanspruchungen zu bewahren w a h r e n und dem unterschiedlichen Verschleiß der Einzelteile Rechnung zu tragen. Als Verbindungsorgan zwischen Zugseil und Gurtkante dient vorteilhaft ein Reißverschluß. Entsprechend, der Eigenart der Bauweise der Bandseile kann man die Verbindung d u u g besonders zweckmäßig in folgender Weise ausbilden : An Stelle der bei der Bandseilfabrikation normalerweise verwandten Nählitzen werden flache, ellipsenförmige Glieder aus Stahl oder Kunststoff 30 3 9 zum Verschluß der Längsseile verwandt, die beiderseits der Seilkanten Verschlußkappen 40 4 o tragen, die zugleich Führungsaufgaben auf den Antriebs- und Umlenktrommeln übernehmen und ein Gleiten der Seile auf den Antriebsscheiben verhindern. Auf der Innenseite gehen diese Verschlußstücke in Schließglieder 41 des Reißverschlusses über. Überschreitet der Abstand dieser Glieder den erforderlichen Abstand der laufenden Glieder eines Reißverschlusses, so werden tuber ein Gewebeband 42 weitere Schließglieder e ß g 1 i e d e r zwischengeschaltet. Die Offnungs-und Schließschieber werden in diesem Falle so ausgebildet, u s g e b i l d e t daß der Reißverschluß nicht tuber die hohe, sondern tuber die flache Kante zum Oiinen auseinandergebogen wird. Auf diese Weise wird der Gurt laosbar mit den Zugseilen verbunden. An den Aubekanten der Zugseile gehen die durch das Bandseil geführten Glieder vorteilhaft in Führungs-und Tragorgane über, a g o r g a n e i be r indem die Verlängerung der Glieder entweder ein durchlaufendes, T-förmiges Gliederband 43 bildet, das tuber Tragrollen 44 läuft, oder indem die Verlängerung dieser Glieder kugelgelagerte Doppeltragrollen 45 trägt, r ä g t die in festen Führungsschienen 46 laufen. Auch hierbei bedarf es keiner weiteren Tragrollenstationen finir den eigentlichen, muldenförmig durchhängenden Gurt, solange er an das Seil angeschlossen ist ; durch Öffnungsschieber von diesem gelöst, muß er tuber Tragrollen oder Rollenbahnen 16 (Fig. i) geführt werden. Dieses Seilförderband ist ebenfalls als Schwebeband oder als geführtes Seilförderband für Bandeinheiten mit großem Achsenabstand, für den Kurvenlauf und infolge seines muldenförmigen Querschnitts auch zur Überwindung mittlerer Steigungen geeignet. Die Fähigkeit zur Uberwindung größerer Steigungen kann auch hierbei unterstützt werden durch Einlegen einer Mitnehmervorrichtung, z. B. einer Stauscheibenkette, wenn das rückläufige Trum nicht über Kopf geführt wird.
  • Zum ausgesprochenen Steilförderer wird das Seilförderband, wenn das Gurtband auch hierbei als Schlauchgurt ausgebildet ist, der das Fördergut wahrend des Transports allseitig umhüllt und festhält. Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden.
  • Der offene Muldengurt des Seilförderbandes wird in der Weise durch ein Abdeckband 47 (Fig.
  • 10), dessen Kanten mit Schließgliedern eines Reißverschlusses 48 besetzt sind, verschlossen, das mittels eines Dreiwegeschiebers und entprechender Formgebung der Schließglieder die Schließglieder am Tragband 7, Abdeckband 47 und Zugseil 38 abwechselnd fortlaufend zum Eingriff kommen. Ein n solcher dreiteiliger Reißverschluß kann durch entsprechende Formgebung (Kröpfung ; Fig. r r) der Schließglieder, des öffnenden Dreiwegeschiebers und eines anschließenden einfachen Schließschiebers-bzw.umgekehrteinfachenOffnungsschiebers und nachgeschalteten, schließenden Dreiwegeschiebers-so ausgebildet sein, daß sich wahlweise alle drei Schli, eßglieder 48, 49, 50 fortlaufend im Eingriff befinden oder unter Herausnahme eines Gliederbandes nur die beiden restlichen Gliederbänder im Eingriff stehen. Der dreiteilige Reißverschluß des Seilförderbandes kann demnach so ausgebildet sein, daß zum Beladen des Bandes das Abdeckband. 47 mittels des Dreiwegeschiebers ausgeschert und angehoben wird, während die Schließglieder 49 des Traggurtes 7 und 50 des Zugseils 38 durch einen einfachen Schließschieber sofort wieder miteinander verbunden werden. Hierbei müssen die Schließglieder 49 (Fig. n) des Traggurtes 7 zwei Schließkappen für einfache und doppelte Gliederbreite erhalten. Der Formgebung dieser Doppelschließkappen müssen auch die Schließkappen der übrigen beiden Gliederbänder angepaßt sein. Durch die Formgebung des Schiebers werden, beim dreiteiligen Reißverschluß die einfach breiten, beim einfachen Reißverschluß die inneren, doppelt breiten Schließkappen zum Eingriff gebracht. In gleicher Weise können an den. Antriebs-und Umlenkstationen besonders vorteilhaft die Zugseile 38 ausgeschert und für sich über Antriebs-3 und Umlenktrommeln 4 geführt werden, während der geschlossene Schlauchgurt 7 für sich über Rollenbahnen 16 zu Abwurftrommeln geführt wird, wo er zum Abwurf geöffnet, über getrennte Trommeln umgelenkt, gewendet und, danach wieder mit den Zugseilen im Rücklauftrum zusammengeschert wird.
  • An Stelle des dreiteiligen Reißverschlusses, der alle Verbindungen lösbar macht, kann auch eine Schließvorrichtung (Fig. 11 a) verwendet werden, bei der der Traggurt 7 nicht lösbar an einer Schließvor- richtung 51 befestigt ist, die ihrerseits zwei Arme 52 mit einfachen Reißverschlüssen und entsprechenden Schiebern trägt.
  • Als Antriebsorgan für die Zugseile dienen vorteilhaft besonders in den Fällen, wo auch das rückläufige Trum als Fördermittel dienen soll, Antriebstrommeln mit stehender Welle, vor denen die Zugseile mit den mit ihnen verbundenen Gliederbändern durch Führungen so zusammengeführt werden, daß die Zugseile übereinander um die Trommeln geleitet werden. Durch profilierte Ausbildung des Trommelmantels unterstützen dabei die Reißverschlußglieder die Haftkräfte auf den Trommeln und verhüten, erforderlichenfalls unterstützt durch Andrückrollen, den Schlupf der Seile.
  • Der Schlauchgurt kann auch als selbständiger, mit einem durchlaufenden Reißverschluß versehenef Gurt 53 (Fig. 12) ausgebildet sein, der in dem Traggurt 54 des Seiltransportbandes einliegt. An den Be-und Entladestellen sowie an den Umlenk-und Antriebstrommeln wird der Schlauchgurt mittels feststehender Schieber geöffnet und verschlossen. Der Schlauchgurt kann mit dem Traggurt zusammen über die Antriebs-und Umlenktrommeln geführt werden, vorteilhaft kann der Schlauchgurt aber auch vor den Antriebsstationen des Traggurtes aus diesem herausgehoben und eigenen Umlenkrollen zugeführt werden. Hierbei können bei der Wiedervereinigung der beiden Gurte im rückläufigen. Tragtrum zum Zwecke der besseren Führung beider Gurte und zur Vermeidung von Schlupfbewegungen zwischen Trag-und Schlauchgurt beide Gurte zu einem Doppelgurt zusammengeschlossen werden. Zu diesem Zwecke wird der an den. Umlenktrommeln geöffnete Reißverschluß des Schlauchgurtes nicht wieder in sich selbst verschlossen ; vielmehr werden die offenen Schließglieder 55 (Fig. 13 und 13 a) gewendet, zu den Reißverschlußgliedern 56, 57 zwischen Traggurt 54 und Zugseil 38 geführt und derart mit diesen verbunden, daß abwechselnd je ein Schließglied 56 des Traggurtes 54 und 55 des Schlauchgurtes 53 eingreift. Der wahlweise Eingriff jedes fortlaufenden Reißverschlußgliedes in die entsprechenden Verschlußkappen der Gegenglieder oder der Eingriff jedes zweiten Gliedes kann dadurch erreicht werden, daß die Schließgliedler zwei hintereinanderliegende Verschlußkappen bei Durchkröpfung der Glieder zwischen den Kappen erhalten, von denen im Falle des fortlaufenden Gliederschlusses die äußeren Verschlußkappen, im Falle des abwechselnden Schlusses beide Verschlußkappen ineinander schließen. Die mit dem Zugseil 38 verbundenen Schließglieder 57 werden. abwechselnd auf zwei Gewebebänder aufgezogen und die Schieber der Aufgabe entsprechend ausgebildet.
  • Sofern die Betriebsverhältnisse größere Abstands-und Höhenänderungen erforderlich machen, als der Seildurchhang und die Verschiebbarkeit der Antriebs-und Umlenkstationen hergeben, kann man dem dadurch Rechnung tragen, daß Seil und Schlauchgurt für sich auf einem der Türme um etwa go° umgelenkt und zu längs verfahrbaren Antriebs-bzw. Umlenkstationen geführt werden, die durch Abstandsänderungen eine größere Verschiebbarkeit ermöglichen.
  • Die Fahrtürme r, 2 können im Interesse eines Gewichtsausgleichs mit Aufnahme-und Übergabegeraten bzw. mit Hoch-und Tiefabsetzern oder mit anschließenden weiteren Seilschwebebändern gekuppelt sein.
  • Das Seilförderband läßt sich vorteilhaft nicht nur für die Untertagestreckenförderung anwenden, sondern auch für die Schachtförderung. Hierbei kann es mit besonderem Vorteil die diskontinuierliche Schachtförderung im Anschluß an die stetige Zubringerförderung mittels des Seilförderbandes durch eine stetige Schachtförderung ersetzen. Es ermöglicht dies eine wesentliche Verkleinerung des Schachtquerschnittes, Wegfall der großen Füllörter, der anschließenden Streckenbahnhöfe sowie des Wipperbodens bei der üblichen Wagenförderung. Ais Schachtfördermittel kann der Schlauchgurt sowohl mit Rundseilen als auch mit Bandseilen verbunden werden. Das Schachtförderband mit Rundseil wird am zweckmäßigsten in der Weise durchgebildet, daß der Schlauchgurt zwischen zwei seitlichen Rundseilen 58 (Fig. 14) geführt wird. Zu diesem Zweck wird der Schlauchgurt zweiteilig ausgebildet. Jede Kante der Schlauchgurthälften 63, 64 is mit Verschlußgliedern 59, 60 (entsprechend Fig. 2a oder 3) besetzt, von denen je ein zusammengehöriges Paar mit einem Abdeckband 65 eine Führungs-und Verschlußhülse bildet. Hi, erbei ist es erforderlich, daß das verschlossene Rundseil und' die Innenflächen der Verschlußglieder entsprechend Fig. 4 mit Querrillen profiliert sind. Die Seile mit dem Abdeckband 65 werden im Schacht in Führungen geführt.
  • Bei der Saigerförderung sind Stauscheibenketten 61 oder ähnliche das Zurückfließen des Fördergutes verhindernde. Mittel unerläßlich. Die Wirksamkeit der Stauscheibenketten kann dadurch erhöht werden, daß die Verschlußglieder in Abständen nach innen vorspringende Rippen 62 erhalten, auf denen die Stauscheiben 61 ruhen. Hierdurch werden die Ketten entlastet, die nunmehr im wesentlichen zur Abstandsregulierung dienen.
  • Bine vorteilhafte Lösung für die Verbindung mit Bandseilen ist in Fig. 15 dargestellt, die sich eines dreiteiligen Reißverschlusses bedient, bei dem die Schließglieder 67, 68 an den Kanten eines zweiteiligen Schlauchgurtbandes befestigt sind, während die Schließglieder 69 mit den Verschlußstücken des Bandseiles verbunden sind. Es kann auch sinngemäß die in Fig. r z a beschriebene Vorrichtung verwandt werden. Das Bandsei, lpaar läuft hierbei in Führungen 66 im Schacht um.
  • Das Beladen des Schlauchgurtes erfolgt in folgender Weise : Der offen über zwei Trommeln 70, 71 (Fig. 16) ankommende Gurt wird über der unteren Trommel 71 beladen. Danach werden die Kanten der beiden Schlauchhälften durch Profilrollen 72 bzw. Reißverschlußschieber verschlossen.
  • Der über Tragrollen, Rollenbahnen 73 od. dgl. geführte Schlauchgurt wird danach im Schacht in gleicher Weise, wie gemäß Fig. 4 bzw. i i beschrieben, an die Bandseile angeschlossen und über Tage von den Bandseilen gelost und aus dem Schacht herausgeführt. Nach dem in sinngemäß gleicher Weise wie in Abb. 16 dargestellten Entladen werden die Schlauchgurthälften gewendet, wieder verschlossen und nach Rückführung zum Schacht im Leertrum an die Leerseile angeschlossen ; gegebenenfalls kann auch ein Beladen des Leertrums mit Versatzgut erfolgen. Nach dem Lösen des Schlauchgurtes von den Bandseilen am Füllort wird der leere Schlauch geöffnet, gewendet und den Aufgabetrommeln 70, 71 zugeführt.

Claims (17)

  1. PATENTANSPRÜCHE : i. Förderband in Schlauchform mit an den Bandlängskanten befestigten Reißverschluß-Gliederbändern, dadurch gekennzeichnet, daß der Reißverschluß im geschlossenen Zustand ein oder mehrere an sich bekannte Zug-und/ oder Tragseile umschließt.
  2. 2. Förderband nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Glieder (10, l I, 20) des Reißverschlusses halbringförmig ausgebildet sind (z. B. Fig. 2a).
  3. 3. Förderband nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlauchband an das oder die Rundseile (5, 17) mittels eines zusätzlichen Abdeckgliederbandes aus ebenfalls halbringförmigen Reißverschlußgliedern angeschlossen wird, deren Schliebßkappen (12) zwischen die Schließkappen der nach oben offenen Reißverschlußglieder an den Schlauchbandkanten eingreifen und derart eine Hülse bilden (Fig. 2, 3).
  4. 4. Förderband nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschließen oder Offnen der Verschlußhalbringe durch zusammenwirkende Profilrollen (I3) erfolgt, die ein Aufgleiten der VerschluBhalbringe (ro, m bzw. I8, I9, 20) auf das Seil (5) bzw. Seilpaar (17) oder das Lösen bewirken (Fig. 2a, 3 und 4).
  5. 5. Förderband nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reißverschluß-Gliederbänder an den beiden Bandkanten bei offenem Schlauch durch endlose Blindverschlußbänder (15) verschlossen werden, welche zugleich das Schlauchband ziehen und tragen können.
  6. 6. Förderband n, ach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die das Seil (5) umschließende Verschlußhülse (10, ii) durch ortsfeste Profilrollen (9, 32) geführt und getragen wird.
  7. 7. Förderband nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schlauchgurtverschluß (26) Laufrollen (33) befestigt sind, die sich auf Führungen (34) abstützen (Fig. 6).
  8. 8. Förderband nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das als Zug-und Tragseil dienende verschlossene Seil (5) z. B. infolge Verseilung von Formdrähten mit einem Querrillenprofil (14) versehen ist und daß die Innenfläche der Verschlußglieder (10, 11) der Querrillenform angepaßt sind (Fig. 4).
  9. 9. Förderband nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,daßdieeinzelnenVerschlußglieder (26) zangenförmig ausgebildet sind, wobei die Schließkappen (28) das Zangengelenk bilden (Fig. 5, 6).
  10. I0, Förderband in Schlauchform mit an den Bandlängskanten befestigten Reißverschluß-Gliederbändern, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Bandseilen neben oder an Stelle der Nähseile Glieder (39) durch das Bandseil (38) geführt sind, die beiderseits mit Kappen (40) versehen sindj die als Führungs-und Halteorgane auf den Antriebsscheiben dienen und außerdem auf der Unterseite als Verbindungsverschluß (41) zum Gurt (7), auf der Oberseite als Führungs-und Tragorgane (Tragrollen oder Tragrollenbahnen 43 bis 46) ausgebildet sind (Fig. 9 und 10).
  11. 11. Förderband in Schlauchform mit an den Bandlängskanten befestigten Reißverschluß-Gliederbändern, dadurch gekennzeichnet, daß das Gurtband zweiteilig, und zwar aus einem Trag- (7) und einem Abdeckgurt (47) gebildet ist und die Verbindung zwischen Seil (38), Trag- (7) und Abdeckgurt (47) durch einen dreigliedrigen Reißverschluß (48 bis 50) hergestellt wird, der so eingerichtet ist, daß wahlweise die Schließglieder (50) der Zugseile (38 oder 48) des Abdeckgurtes (47 oder 49) des Traggurtes durch einen Dreiwegeschieber gelöst und jeweils die beiden restlichen Schließglieder für sich wieder durch einen Schieber geschlossen werden können (Fig. 10, 11).
  12. 12. Förderband nach Anspruch z i, dadurch gekennzeichnet, daß Seil (38), Trag- (7) und Abdeckgurt (47) durch einfache, miteinander zusammenhängende ReiBverschlüsse (5 1, 52) verbunden sind (Fig. ixia3.
  13. 13. Förderband in Schlauchform mit an den Bandlängskanten befestigten Reißverschluß-Gliederbändern, dadurch gekennzeichnet, daß das Seilförderband als Traggurt (54) ausgebildet ist, in dem ein zweiter schlauchförmig durch einen Reißverschluß verschließbarer Gurt (53) mit dem Fördergurt transportiert wird (Fig. 12).
  14. 14. Förderband nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Reißverschluß (55) des Schlauchgurtes (53) zur Führung im Leertrum mit Schließgliedern (56), die an den Zugseilen (38) befestigt sind, gekuppelt wird, so daß der Schlauchgurt (53) mit dem Traggurt (54) zu einem doppelten, flach aufeinander liegenden Gurt verbunden ist.
  15. 15. Förderband nach denAnsprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließglieder (55, 56, 57) der Reißverschlüsse des Trag- (54) und des Schlauchgurtes (53) gekröpft sind und mit doppelten Verschlußkappen versehen sind, derart, daß sic wahlweise fortlaufend oder mit jedem zweiten Glied verschlossen werden können, so daß die Glieder der Gurte auf der Lasttrumseite fortlaufend, auf der Leertrumseite aber abwechselnd die Schließglieder (5) des Traggurtes (54 und 55) des Schlauchgurtes (53) mit den. Schließgliedern (57) am Zugseil (38) mittels entsprechend ausgebildeter Schieber od. dgl. verschlossen werden (Fig. 13, 13 a).
  16. 16. Förderband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Seilförderband (7) ohne Führungs- und Tragrollen frei schwebend zwischen feststehenden Stützen oder längs verschiebbare Antriebs- (3) und Umlenkstationen (4) tragenden, fahr-und schwenkbaren Türmen (1, 2) läuft (Fig. i, la).
  17. 17. Förderband nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß über dem vom -gegebenenfalls zangenförmigen-Schlauchband-Reißverschluß umschlossenen Zugseil (5) ein besonderes Tragseil (29) vorgesehen ist, auf dem Laufkatzen od. dgl, geführt sind, die mitbels zangenförmiger Reißverschlußglieder (36, 37) das Zugseil in den Lücken zwischen den Schlauchband-Reißverschlußgliedern (26) umschließen oder den gesamten Schlauchband-Reißverschluß umgreifen (Fig. 7, 8).
    I8. Förderband nach den Ansprüchen 1 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrtürme (1, 2) als fahr-und schwenkbare Kabeltürme ausgebildet sind, zwischen denen Tragkabel (24) gespannt sind, die Abwurfstationen (25) für das Seilschwebeband (5, 7, 8) tragen (Fig. i). i9. Förderband nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß dieses unter Zuhilfenahme einer von einem zweiteiligen Schlauchgurt (63, 64) umschlossenen Stauscheibenkette, deren Stauscheiben (61) sich auf nach innen vorspringende Teile (62) der Verschlußglieder (59, 60) stützen und die gegebenenfalls gesondert synchron mit der Geschwindigkeit des Schlauchgurtes (63, 64) angetrieben wird, zur Saigerförderung dient (Fig. 14).
    In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Patentanmeldungen C 1938 XI/81e (bekanntgemacht t am 19.7.1951), H 8421 XI/81e (bekanntgemacht am 10. 1. 1952) ; Deutsche Patentschriften Nr. 179 623, 226 080, 637 599, 35 461, 80 035, 644 171, 622 492, 748 782, 510 763, 673 820, 705 353, 691 299, 568 396, 616 758, 35 672, 817 282, 844 285, 820 285, 422 156, 729 274, 532 503, 499 847, 528 980, 404753, 587 189, 468 388, 173 821 ; USA.-Patentschriften Nr. r 279 6oi, 2365 762, 2 199 935, 1 153 851; britische Patentschriften Nr. 437 289, 5 611/1904 ; Zeitschrift, Kunststoffe, Bd. 37, 1947, S. 201 ; Zeitschrift Engineering and Mining Journal, Januar 1937, S. 47 ; DIN-Blatt 15 201 ; Prospekt »Zipoper-Closed Belt«, 1949; Neue Kabelkrane für Gießbetonarbeiten in Fördertechnik und Frachtverkehr, 1935, S. 294/296.
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