DE97003C - Metalleckenanschlagmaschine mit selbstthätiger Klammerbildung - Google Patents

Metalleckenanschlagmaschine mit selbstthätiger Klammerbildung

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DE97003C
DE97003C DE189697003D DE97003DA DE97003C DE 97003 C DE97003 C DE 97003C DE 189697003 D DE189697003 D DE 189697003D DE 97003D A DE97003D A DE 97003DA DE 97003 C DE97003 C DE 97003C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/19Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B27F7/21Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work with means for forming the staples in the machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine dient dazu, Blechklammern mit Kantenzä'hnen herzustellen und dieselben auf die zu vereinigenden Kanten oder Flächen aufzuschlagen. Als Werkstück dient hierbei ein Blechband, dessen Breite der Länge entspricht, die die einzelnen Klammern erhalten sollen.
Das Vorderende des durch die Walzen a a (Fig. 2) vorgeschobenen Blechbandes gelangt durch einen Schlitz im Maschinengestell über das gezahnte Untermesser b einer Scheere, die von dem Blechbande ein mit Kantenzähnen versehenes Blechstück abschneidet. Das gezahnte Obermesser b' ist an einem Schieber c angebracht, dem eine verticale Auf- und Niederbewegung ertheilt ist. Da, wenn die Maschine im Gange, die über das Untermesser hinweggeschobene Vorderkante des Blechbandes durch den vorangegangenen Schnitt verzahnt worden ist, so ist jedes abgeschnittene Blechstück an den Gegenkanten verzahnt, nur dafs die Zähne an der einen Kante den Zahnlücken der anderen Kante gegenüber stehen.
Das abgeschnittene Blechstück wird durch den seinen Niedergang fortsetzenden Schieber c auf einen Rost e geführt, der so gestellt ist, dafs die Kantenzähne des Blechstücks sich oberhalb der Rosfspalten befinden.
Fig. 6 zeigt einen Horizontalschnitt durch den Rost e in vergrößertem Mafsstabe.
In dem Rost e ist ein Rechen f mit vertical aufwärts gerichteten Zinken beweglich, die in dem Augenblick, wo das abgeschnittene Blechstück auf den Rost gelangt, unmittelbar vor den Zahnspitzen des Blechstücks stehen. Der Rechen setzt sich nach dem Stempel der Maschine hin in Bewegung und schnellt das Blechstück über den Rost hinweg, bis es mit den vorangehenden Zahnspitzen auf durch Ausschneiden hergestellte Absätze an Bunden g' trifft, die in entsprechenden Abständen auf einer Walze g angeordnet sind (Fig. 2 und 3). Ist die Vorbewegung des Rechens vollendet, so hat das BlechstUck den Rost e verlassen und ruht theils auf den vorerwähnten Absätzen, theils auf dem Scheitel eines für das Umbiegen desselben in die Klammerform bestimmten Dornes h.
Oberhalb des Dornes h sind im Maschinengestell zwei Stempel dd' angeordnet, von denen d zum Biegen des Blechstücks in die Klammerform und d' zum Aufschlagen der Klammer auf die zu vereinigenden Kanten oder Flächen dient. Der Stempel d' hat die Form einer flachen Hülse, in welche der Stempel d' beweglich eingefügt ist (s. Fig. 9, die einen Horizontalschnitt durch den Schieber b und die Stempel d und d' darstellt). Die Bahn des Biegestempels d ist sattelförmig eingekerbt in der Weise, dafs an derselben zwei schräge Arbeitsflächen gebildet werden. Die etwas . zurückspringende Bahn des Aufschlagstempels ist nach dem mittleren Theil der Blechklammer geformt.
Sobald das Blechstück in der beschriebenen Weise über den Dorn h gelangt ist, treffen die Arbeitsflächen des abwärts gehenden Stempels d auf, die Kanten des Blechstücks und biegen es über den Scheitel des Dorns und dann die über den Dorn hinweggehenden Kantenzähne längs den Flanken des Doms nieder (Fig. 3 und 4).
Das Blechstück ist zur Blechklammer (Fig. io) umgeformt.
Bei der Abwärtsbewegung des Stempels d hat der der Walze g zugekehrte Theil seiner Arbeitsfläche die Walze g so gedreht, dafs die Absätze an den Bunden g' aufser Bereich der Zähne des Blechstücks gelangt sind.
Die nach Zurückziehung des Dorns h ihre Abwärtsbewegung fortsetzenden Stempel führen die Blechklammer, die infolge ihrer Elasticität zwischen den Zinken des Stempels d' hängen bleibt, abwärts, bis dieser auf den fertigzustellenden Pappkasten trifft, der auf den aus zwei festen Backen i i und einem beweglichen Mittelstück V bestehenden Ambos aufgelegt ist. Nun geht der Aufschlagsfempel d' allein weiter und treibt die Kantenzähne der Blechklammer durch die Pappe, während der bewegliche Ambostheil V aufsteigt und die durch die Pappe etwa hindurchgedrungenen Zahnspitzen umschlägt.
Zuvor ist der zur Vorschiebung des abgeschnittenen Blechstücks in die Arbeitsrichtung der Stempel dienende Rechen f in seine Anfangsstellung zurückgeführt, so dafs, nachdem die Walze g durch die auf ihre Achse angebrachte Schraubenfeder g" in ihre Anfangsstellung zurückgedreht und der Dorn h wieder vorgeschoben ist, die Maschine für das Herstellen und Aufschlagen einer neuen Blechklammer bereit steht.
Der Antrieb der beiden Stempel d d' erfolgt von der Riemscheibenwelle w der Maschine aus durch unrunde Scheiben in Verbindung mit Winkelhebeln, diejenige des Schiebers c ist von dem einen der Winkelhebel unter Vermittelung eines an demselben durch Gelenk / angeschlossenen Hebels m abgeleitet. Die Bewegung des Dorns erfolgt gleichfalls durch eine unrunde Scheibe auf der Welle n>.
Die Hin- und Herführung des Rechens f wird durch Daumen η vermittelt, die auf der die Vorschubwalzen α α antreibenden Schaltradwelle r befestigt sind und die wechselnden Theildrehungen derselben mitmachen. Diese Daumen schieben, wenn sie sich nach dem Rechen hinbewegen, Winkelstücke s vor, die auf in den Rücken des Rechens eingeschraubten Stangen J" angebracht sind. Zwischen den Winkelstücken und dem Maschinengestell tragen die Stangen f Schraubenfedern f". Diese werden beim Vorschub der Stangen gespannt und ziehen dieselben mit dem Rechen zurück, wenn die Daumen ihre Rückbewegung machen.
Das Aufsteigen des beweglichen Mittelstücks des Ambosses wird durch einen Daumen k' auf einer Welle k vermittelt, die ihre Theildrehungen durch einen an ihr angebrachten Arm k" in Verbindung mit einer unrunden Scheibe auf der Riemscheibenwelle erhält.
Handelt es sich um Blechklammern für Flächenverbindungen, so werden Stempel, Dorn und Ambos dementsprechend in ihren Bahnen gestaltet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Metalleckenanschlagmaschine, bei welcher die anzuschlagende Klammer von einem Blechbande, dessen Breite gleich der Höhe der anzufertigenden Klammer ist, abgeschnitten und dann quer zur Schnittrichtung in den Bereich der Biege- und Aufschlagstempel geschoben wird, dadurch gekennzeichnet , dafs die abgetrennte Klammer durch einen niedergehenden Schieber (c) zunächst auf einen Rost (e) geführt Und von dort durch einen Rechen (f), dessen Zähne durch die Rostspalten hindurchgreifen,
, über den Biegedorn (h) und unter die Anschlagstempel (d d'J befördert wird, wobei das vorausgehende Ende der Klammer durch eine am Gestell gelagerte nachgiebige, durch den Biegestempel zurückdrückbare Stütze aufgefangen wird.
2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch ι geschützten nachgiebigen Stütze für das Vorderende der unter dem Stempel vorgeschobenen Blechklammer, gekennzeichnet durch eine mit ,Absätzen (g') versehene Walze (g), welche durch den niedergehenden Biegestempel (d) bis zur Freigebung der Blechklammer gedreht und beim Hochgange des Stempels durch eine mit ihr verbundene Feder (g") in die Anfangslage zurückgeführt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189697003D 1896-01-08 1896-01-08 Metalleckenanschlagmaschine mit selbstthätiger Klammerbildung Expired DE97003C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE97003T 1896-01-08

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DE97003C true DE97003C (de) 1898-05-05

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ID=368087

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