DE175256C - - Google Patents

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DE175256C
DE175256C DE1905175256D DE175256DA DE175256C DE 175256 C DE175256 C DE 175256C DE 1905175256 D DE1905175256 D DE 1905175256D DE 175256D A DE175256D A DE 175256DA DE 175256 C DE175256 C DE 175256C
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teeth
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DE1905175256D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D1/00Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles
    • B31D1/02Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles the articles being labels or tags
    • B31D1/025Applying patches, washers or reinforcements

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description

diafaeviicfycu ΰΡαί'αηΙ'α 1 nib.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 175256 KLASSE 54 δ. GRUPPE
mit der Ware herstellenden Klammer.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. August 1905 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur selbsttätigen Herstellung" solcher Hakenetiketten, bei denen eine klammerartige Fassung über den Rand von Webstoffen und ähnlichen .Waren zusammengebogen wird, so daß die aus der Klammer gestanzten Zähne beiderseitig in die Ware unter Festlegung der Etikette dringen. Die neue Maschine ist dadurch gekennzeichnet, daß die als Klammer
ίο zu verarbeitende, aus dem schrittweise bewegten Metallbande gestanzte· Zunge unter Einspannung zwischen einem zwangläufig bewegten Stift und seinem Gegenstift in einen Schlitten gedrückt wird, so daß ihre gegen die Wandung des Schlittens stoßenden Zähne sich unter ,Erzeugung der zur Sicherung dieser Lage erforderlichen Reibung rechtwinklig umlegen, worauf nach Einstellung des Schlittens oberhalb des Papierbandes ein Stempel die Zunge mit ihren rechtwinklig umg'ebogenen Zähnen durch den Rand des Papierbandes treibt und mit ihm verbindet. Der mit der Fassung versehene Papierstreifen läuft nunmehr zu einer Schere, die ihn auf die gewünschte Länge abtrennt.
Die Maschine ist auf der Zeichnung durch Fig. ι in Seitenansicht, Fig. 2 in Vorderansicht, Fig. 3 in Aufsicht dargestellt. Die Fig. 4 bis 10 geben den Gang der Entwicklung des Werkstückes wieder.
Durch die Zuführungswalzen 1 wird in die Maschine ein Metallband 2 und durch die Zuführungswalzen 3 ein Papierband 4 gebracht. Der zum Ausschneiden der Zähne 6 (Fig. 5) dienende Stempel 5 wird von der auf der Achse 7 sitzenden Kurvenscheibe 8 mittels des auf der Achse 10 gelagerten Hebels 9 und des Gestänges 11, 12, 13 (Fig. 1 und 2) angetrieben. Neben dem Stempel 5 und unterhalb der Metallbahn 2 ist ein Stempel 14 angeordnet, an dem das Stanzmesser 15 und ein Dorn 16 befestigt sind (Fig. 1 und 3). Das Messer 15 schneidet aus dem Metallbande 2 eine Zunge 17 von der in Fig. 6 dargestellten Form, während der Dorn 16 an einer vor dem Messer 15 liegenden Stelle des Metallbandes 2 den Versteifungsbuckel 18 drückt. Der Stempel 14 wird von der Achse 7 aus mittels der Kurvenscheibe 19 und des auf der Achse 10 gelagerten Hebels 20 angetrieben. Innerhalb des Messers 15 bewegt sich ein Stift 21 (Fig. i, 2 und 3), der seinen Antrieb von dem auf der Achse 7 sitzenden Exzenterring 22 erhält. Über der zu dem Messer 15 gehörigen Matrize 23 ist ein kastenartiger Schlitten 24 angeordnet, in dessen Raum 25 (Fig. 3) die Zunge 17 des Metallbandes durch den Stift 21 getrieben wird, wobei sich die Zähne 26 der Zunge 17 (Fig. 6) rechtwinklig umlegen (Fig. 7). Über dem Stift 21 ist ein Stempel 27 (Fig. 1 und 2) vorgesehen, der von der Achse 28 (Fig. 1) aus durch die Kur-
venscheibe 29 und den Hebel 30 unter Vermittlung des Gestänges 31, 32, 33 angetrieben wird. Der Stempel 27 senkt sich, sobald der Stift 21 die Zunge 17 auszuheben beginnt, .und kann gleichzeitig' mit dem Stift 21 steigen, so daß die Zunge auf ihrem Wege von der Matrize 23 zum Schlitten 24 zwischen dem Stift 21 und dem Stempel 27 unverrückbar festliegt. Die beiden Stempel geben die Zunge ίο 17 erst in dem Schlitten 24 frei. Der Schlitten 24 und die darin befindliche Zunge 17 wird von der Achse 7 aus mittels Spurscheibe 34 (Fig. 2) unter Vermittlung des Doppelhebels 35 und der Schubstange 36 zu dem Papierband 4 hinbewegt. Über dem Papierband ist ein Stempel 37 angeordnet, der von dem Exzenter 38 der Achse 28 aus mittels des auf der Achse 40 gelagerten Hebels 39 und durch Schubstange 41 nebst Doppelhebel 42 seinen Antrieb erhält. Beim Abwärtsgehen des Stempels 37 wird die Zunge 17 gegen das Papierband 4 getrieben, wobei ihre Zähne 26 den Papierrand durchdringen und dann gegen das Gesenk 43 (Fig. 2) treffen, wodurch sie umgebördelt werden (Fig. 8 und 9).
Neben dem Stempel 37 befindet sich der Stempel 44 (Fig. 1 und 2), der von der Exzenterscheibe 45 der Achse 28 mittels Rollenhebels 46 unter Vermittlung der Schubstange 47 und des Doppelhebels 48 gegen die Zunge 17 getrieben wird. Die Zunge 17 wird infolgedessen zu dem in Fig. 10 gezeichneten Querschnitt abgebogen.
In die Bahn des Papierbandes 4 ragt eine Schere 49. Sie besitzt einen festen Backen 50 und einen beweglichen Backen 51, dessen Antrieb von der Achse 7 aus mittels Exzenters 52 und Schubstange 53 erfolgt.
Der Antrieb der Zuführungswalze 1 des Metallbandes erfolgt durch die Kurbelscheibe 78 der Achse 28, Schubstange 79, Winkelhebel 80, Schaltklinke 81 und Schaltrad 82. Die Zuführungswalzen 3 des Papierbandes werden von der Kurbelscheibe 83 der Achse 7 mittels Schubstange 84, Winkelhebels 85, Schaltklinke 86 und Schaltrades 87 bewegt.
Zur Zurückführung der Gestänge in ihre Ruhelage dienen Zugfedern 88.
Die Maschine wird von der Welle 89 aus durch die Zahnräder 90, 91 und 92 angetrieben und arbeitet wie folgt:
Haben die Zuführungswalzen 1 das Metallband 2 in die Maschine gebracht, so prägt der Dorn 16 den Versteifungsbuckel 18, während das Messer 15 zunächst leer läuft (Fig. 4). Hierauf schneidet der Stempel 5 die beiden Zähne 6 (Fig. 5), wonach er sich hebt, so daß die Zuführungswalzen in der Bewegung des Metallbandes fortzufahren und die mit Zähnen 6 und A^ersteifungsbuckel 18 versehene Stelle des Bandes sich oberhalb des Messers 15 einzustellen vermögen. Gegen den Versteifungsbuckel τ 8 trifft von oben her der Stempel 27, und nun schneidet das Messer 15 aus dem Metallbande die in Fig. 6 gezeichnete Zunge 17. Die Zunge 17 wird hiernach von dem Stift 21, während sich gleichzeitig der Stempel 27 hebt, in den Schlitten 24 gestoßen und auf diesem Wege in ihrer Lage mit Hilfe des auf ihr lastenden Stempels 27 erhalten. Beim Eintritt in den Schlitten 24 stoßen die Zähne 26 gegen seine Wandung, wobei sie sich rechtwinklig umlegen, so daß das Werkstück die in Fig. 7 gegebene Gestalt annimmt.
Inzwischen haben die Zuführungswalzen 3 das Papierband 4 bis über die Schere 49 hinaus bewegt. Der Schlitten 24 fährt nunmehr mit der Zunge 17 in die in Fig. 2 und 3 punktiert gezeichnete Lage, in der die Spitzen 26 der Zunge 17 seitlich über dem Papierrand stehen, worauf der Stempel 37 sich auf dem Buckel 18 senkt und die Zähne 26 der Zunge 17 in das Papierband eintreibt. Dabei bördeln sich die Zähne 26 in dem Gesenk 43 um (Fig. 8 und 9). Während hiernach die mit dem Papierband 4 verbundene Zunge 17 zwischen dem Stempel 37 und dem Gesenk 43 festgehalten wird, stößt der Stempel 44 gegen das freie Ende 94 der Zunge 17 (Fig. 2), die dadurch heruntergebogen wird und die fertige, aus Fig. 10 ersichtliche Gestalt annimmt.
Inzwischen hat der Stempel 5 aus dem Metallband 2 erneut die Zähne 6 geschnitten, die Zuführungswalzen 1 haben das Metallband gegen die Maschine hin bewegt und der Schlitten 24 hat seine ursprüngliche Lage oberhalb des Messers 15 eingenommen, und das mit der Zunge 17 verbundene Papierband 4 ist zu der Schere 49 gelangt, die die fertige Etikette abschneidet. Nun wiederholt sich mit dem Ausschneiden einer Zunge 17 der beschriebene Arbeitsgang.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zur Herstellung von Etiketten mit einer am Rande gezahnten, die Verbindung mit der Ware herstellenden Klammer, dadurch gekennzeichnet, daß die als Klammer zu verarbeitende, aus dem schrittweise bewegten Metallbande (2) gestanzte Zunge (17) unter Einspannung zwischen einem zwangläufig bewegten Stift (21) und seinem Gegenstift (27) in den Schlitten (24) gedrückt wird, so daß ihre gegen die Wandung des Schlittens stoßenden Zähne (26) sich unter Erzeugung der zur Sicherung dieser Lage erforderlichen Reibung rechtwinklig umlegen,
    worauf nach Einstellung des Schlittens j nachdem das.freie Zvmgenende (94) durch (24) oberhalb des Papierbandes (4) ein j den Stempel (44) zu einer Klammer vorStempel (37) die Zunge mit ihren recht- gebogen worden ist, worauf das mit der
    winklig abgebogenen Zähnen (26) durch den Rand des Papierbandes treibt und mit
    Zunge (17) vereinigte Papierband (4) zu 10 eine Schere (49) getrieben und als fertige
    ihm verbindet und sich erst wieder hebt, j Etikette abgeschnitten werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1905175256D 1905-08-25 1905-08-25 Expired - Lifetime DE175256C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT28346D AT28346B (de) 1905-08-25 1905-08-28 Maschine zur Herstellung Etiketten mit einer am Rande gezahnten, die Verbindung mit der Ware herstellenden Klammer.

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ID=439928

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DE1905175256D Expired - Lifetime DE175256C (de) 1905-08-25 1905-08-25

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