DE79065C - Maschine zum Schneiden von Goldoder anderen Metallfolien - Google Patents
Maschine zum Schneiden von Goldoder anderen MetallfolienInfo
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- DE79065C DE79065C DENDAT79065D DE79065DA DE79065C DE 79065 C DE79065 C DE 79065C DE NDAT79065 D DENDAT79065 D DE NDAT79065D DE 79065D A DE79065D A DE 79065DA DE 79065 C DE79065 C DE 79065C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D17/00—Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis
- B23D17/02—Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis characterised by drives or gearings therefor
- B23D17/04—Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis characterised by drives or gearings therefor actuated by a rotary shaft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Cutting Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PAT E N TA MT.
Die Herstellung von Blattgold oder anderer Metallfolien, welche in Hefte gelegt werden
sollen, ist bis jetzt mit der Hand bewerkstelligt worden.
Der vorliegende Gegenstand behandelt eine Maschine, welche diese Herstellung mechanisch
bewirkt und gekennzeichnet ist durch eine besondere Einrichtung, um zwei parallele
Messer gegen einander beliebig verstellen und auf das zu schneidende Metallblatt drücken zu
können.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die Hauptanordnung der Maschine.
Fig. ι stellt einen Längenquerschnitt derselben dar,
Fig. 2 die Vorderansicht,
Fig. 3 den Schnitt 1-2 mit der Führungsgabel,
Fig. 4, 5 und 6 einen Schnitt 3-4 in der Vorderansicht und im Grundrifs, die Messer
und deren Stellvorrichtung.
■ Der Mechanismus, welcher auf dem Gestell a ruht, wird durch eine Riemscheibe b angetrieben, welche auf der Welle bx sitzt. Am anderen Ende der Welle ist das Zahnradgetriebe b2 aufgekeilt; dieses ist mit dem Zahnrade c im Eingriff, welches auf der Welle c' sitzt. Die Ein- und Ausrückkupplung wird mittelst des Fufstrittes ρ in Gang gesetzt, sie ermöglicht das Einrücken des Zahnrades c, welches die Welle c1 treibt.
■ Der Mechanismus, welcher auf dem Gestell a ruht, wird durch eine Riemscheibe b angetrieben, welche auf der Welle bx sitzt. Am anderen Ende der Welle ist das Zahnradgetriebe b2 aufgekeilt; dieses ist mit dem Zahnrade c im Eingriff, welches auf der Welle c' sitzt. Die Ein- und Ausrückkupplung wird mittelst des Fufstrittes ρ in Gang gesetzt, sie ermöglicht das Einrücken des Zahnrades c, welches die Welle c1 treibt.
Die Einrückung erfolgt unter dem Einflufs eines leichten Druckes des Fufses auf den
Tritthebel p. Dieser Bewegung folgt die Zugstange c2 und mit dieser die Spindel c3, welche
am anderen Ende die Reibungsrolle c* trägt.
Der letzteren steht die Nase c5 gegenüber,
welche aus dem Anlauf der Muffe ce hervortritt.
Der Stab c2 nimmt den Bolzen c1 mit,
dessen Spitze in eine Vertiefung c8 eingreift, welche in die Nase c6 eingelassen ist. Die
durch die Feder c9 vorgetriebene Muffe, c6 greift in die Muffe c10, welche mit dem Zahnrade
c fest verbunden ist. Hört man auf,. auf den Tritthebel zu treten, so gehen der
Stab c2 und die Spindel cs durch die Wirkung
der Feder, welche in einer Kapsel c11 .eingeschlossen
ist, in ihre ursprüngliche Stellung zurück und das Reibungsrad c4 legt sich gegen
den Anlauf der Muffe c6.
Hat die Welle c1 eine Umdrehung gemacht, dann zwingt das vorgeschnellte Reibungsrad
c4 die Muffe c6 vermittelst der Nase c5,
in die ursprüngliche Stellung zurückzugehen. Die Spitze des Domes c1, welche an dem
Anlauf der Muffe c6 schleift, dringt unter der Wirkung der in der Kapsel c11 eingeschlossenen
Feder in die Vertiefung c8 ein, und die Entkupplung vollzieht sich selbsttätig.
Um die Kupplung wieder einzurücken, bedarf es nur eines Trittes auf das Pedal und
derselbe Hergang wiederholt sich von neuem.
Anstatt dieser Einrichtung kann auch eine andere geeignete Ein- und Ausrückkupplung
verwendet werden.
Die Welle c1 trägt die Curvenscheiben d
und e, welche derart gestaltet sind, dafs die beiden Messer am Ende einer Umdrehung
ihre beiden Schnitte ausgeführt haben. Diese beiden Curvenscheiben d und e setzen die
Triebstangen/und g in Thätigkeit und geben ihnen eine hin- und hergehende Bewegung,
auf welche weiter unten näher eingegangen werden wird. Zu diesem Zwecke tragen diese
Triebstangen Reibungsrollen f1 g^. Die Reibungsrolle
f1 ist zwangläufig durch die Curvenscheibe
d geführt infolge der eigentümlichen Einrichtung derselben, während die Führungsrolle
gl ununterbrochen auf der Curvenscheibe
e unter Einwirkung der Feder g3 schleift. Die Geradführung erfolgt durch die
Gabeln f2 g2 , welche am unteren Ende der
Triebstangeng· und/angebracht sind'und die
Welle c1 umfassen.
Die Zugstange / bewegt den Hebel h und den Rahmen i, welche auf der gemeinschaftlichen
Welle h1 befestigt sind. Das Querstück
i1 des Rahmens trägt den Kopf k, Fig. 4 und 5, welcher nach innen eine Abschrägung
zeigt, an welcher der Messerhalter entlang gleiten kann. Dieser letztere zeigt einen
Schlitz m und wird durch einen am Kopf k befestigten Stift η arretirt.
Der Messerhalter / ist mit den Spindeln ο und ρ versehen, an welchen die Messerblätter
q angebracht sind, von denen die beim Schnitt vorn liegenden Spitzen abgerundet
sind, damit das Blattgold beim Schneiden nicht zerreifst. Die Messer sind durch die Büchsen r
und die Muttern r1 festgehalten. Die Spindel ο
ist auf ihrer ganzen Länge mit Schraubengewinde versehen und trägt ein Handrädchen
s, welches eine Verstellbarkeit der Messer gegen einander zuläfst. Eine der
Spindeln ρ kann mit einem Mafsstab versehen werden, auf dem man die Entfernung der
Messer von einander ablesen kann.
Der Messerträger / wird durch die Federn χ gegen die schräge Fläche des Kopfes k gedrückt.
Der Kopf k ist in einem Stempel kl fortgesetzt,
welcher an dem Rahmen k2 aufgehängt ist, so dafs eine freie Bewegung um die
horizontale Spindel dieses Rahmens erfolgen kann. Der Rahmen ist in dem Gestell a1,'
welches über dem Gestell α befestigt ist, gelagert.
Der Kopf k zeigt im Innern eine Aussparung, in welcher sich ein Dübel k3 befindet;
dieser ist auf dem Stift k* befestigt, welcher eine Klinke A:5 trägt. . An letzterer
gleitet ein auf der Welle i1 befestigter Knaggen A:6.
Die Feder k7 drückt die Klinke A-5 an den
Knaggen Ä6 an.
Der Zapfen k3 bezweckt, den Messerhalter I
und mit diesem das Messerblätt q zu verhindern, zurückzuschnellen, sobald der Kopf k
anfängt, sich wieder zu erheben.
Die Spindel g, Fig. 1 und 2, wird durch die Scheibe e bewegt und ist mit dem Hebel t
verbolzt. Letzterer ist auf die Welle i1 gezogen,
ebenso wie das Zahnrad i2, welches mit dem Sperrrade i3 aus einem Stück gearbeitet
ist. Das Sperrrad hat vier Zähne, es wird durch die .an dem Hebel t angebrachte
Klinke w bewegt. Das Zahnrad t2 ist im Eingriff mit dem Zahnrad v, welches mit dem
Teller vl ein Stück bildet. Auf den Teller v1
werden die zu schneidenden Metallblätter aufgebracht; derselbe ist zu diesem Zweck mit
Kupfer oder einer anderen geeigneten Masse überzogen.
Die schneidenden Metallfolien werden auf den Teller v1 aufgebracht, auf den Fufstritt ρ
ein leichter Druck ausgeübt, und es erfolgt dann das Einrücken so, wie oben beschrieben.
Hierdurch wird die Welle c1 vermittelst der Zahnräder c und &2 durch die an der Riemscheibe
b wirkende Kraft in Thätigkeit gesetzt. Die rotirende Scheibe d bewirkt ein
Kippen des Rahmens i vermittelst der Spindel/, wodurch die Messerblätter herabgehen. Infolge
der Anordnung dieser Scheibe geht der Rahmen zuerst rasch herab bis auf eine kurze
Entfernung von dem Blattkissen und verlangsamt dann seine Bewegung, bis das Messer einen
leichten Druck auf das Metallblättchen ausübt; in diesem Augenblick bewegt sich der Rahmen i
wieder rasch herunter und zwingt infolge der Anordnung der schrägen Fläche den Messerhalter
/, sich nach rückwärts zu bewegen. Dieser Bewegung folgen die Spindeln 0 und p,
an welchen die Messerblätter q sitzen, welche auf diese Weise einen kurzen Schnitt auszuüben
gezwungen werden.
Wenn der Messerhalter / an dem Ende seines Laufes angekommen ist, zwingt die
Scheibe d den Rahmen i, sich bis zur Mitte der ganzen Höhe zu erheben, die Scheibe k3
hindert den Messerhalter / zurückzuschnellen, wodurch vermieden wird, dafs die Goldblätter
zerreifsen. Der Daumen A:6, welcher auf der Welle il sitzt, begegnet der.Klinke ks, dreht
die Achse A"4 und folglich auch die excentrische
Scheibe ks, welche dann dem Messerhalter Z gestattet, seine ursprüngliche Stellung unter
der Thätigkeit der Federn χ wieder einzunehmen.
Durch die Curvenscheibe e unter Vermittelung
der Spindel g, des Hebels t und der Klinke u wird das Sperrrad t3 um eine
Vierteldrehung fortbewegt. Dieser Bewegung folgt auch der Teller vl, indem er eine Viertelumdrehung
macht und so den Messern die beiden anderen Seiten zudreht. Das Messer geht hierauf herab wie das erste Mal, vollführt
seinen Schnitt wie vorher, und sobald es ihn ausgeführt hat, nimmt es seine ursprüngliche
Stellung wieder ein.
In diesem Augenblick hat die Welle c1 eine
ganze Umdrehung gemacht und die Ausrückung vollzieht sich automatisch, wie oben erklärt.
Um einen neuen Schnitt auszuführen, genügt ein Tritt auf den Tritthebel.
Bei jedesmaliger Umdrehung der Welle c1 stellen sich die Scheiben d und e derartig,
dafs die Messerblätter dadurch zum zweimaligen Niedergehen veranlafst werden, nachdem
sie zwei Schnitte gemacht haben und das Kissen inzwischen eine Vierteldrehung vollendet
hat.
Claims (2)
1. Eine Maschine zum Schneiden von Goldoder anderen Metallfolien, dadurch gekennzeichnet,
dafs zwei parallele Messerblätter, deren Entfernung nach Belieben verändert werden kann, sich in ihrer Längsrichtung
bewegend, zu gleicher Zeit auf die auf einem Teller liegende Metallfolie
drücken, diese zerschneiden, während einer Vierteldrehung des Tellers hochgehoben
werden und bei ihrem zweiten Niedergange einen zum ersten Schnitt rechtwinkligen
ausführen.
2. Eine Maschine nach Anspruch i., dadurch gekennzeichnet, dafs der Messerhalter (I),
der im Kopfe (k) auf einer schrägen Fläche gleitet, durch eine excentrische Scheibe (k3)
beim Hochgange des Kopfes (k) in diesem so lange gesperrt wird, bis der mit dem
Excenter verbundene Hebel (kh) gegen
einen Anschlag stöfst, das Excenter dreht und so den Messerhalter behufs Rückgleitens
freigiebt.
Eine .Maschine nach Anspruch i. und 2.,
dadurch gekennzeichnet, dafs die Bewegungen des Messerkopfes und des Tellers von zwei Curvenscheiben abgeleitet werden,
weiche auf gemeinsamer Welle angeordnet und so gestaltet sind, dafs bei einer
Wellenumdrehung der Messerkopf zunächst einen vollen Niedergang, dann einen
kurzen Hochgang, nach erfolgtem Rückgleiten des Messerhalters (I) einen kurzen
Niedergang und sodann einen vollen Hochgang ausführt, und dafs die durch Sperrrad und Sperrklinke bewirkte Vierteldrehung
des Tellers zwischen dem kurzen Hoch- und Niedergang erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79065C true DE79065C (de) |
Family
ID=351732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT79065D Active DE79065C (de) | Maschine zum Schneiden von Goldoder anderen Metallfolien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79065C (de) |
-
0
- DE DENDAT79065D patent/DE79065C/de active Active
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