DE145362C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE145362C DE145362C DENDAT145362D DE145362DA DE145362C DE 145362 C DE145362 C DE 145362C DE NDAT145362 D DENDAT145362 D DE NDAT145362D DE 145362D A DE145362D A DE 145362DA DE 145362 C DE145362 C DE 145362C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wire
- ring
- mandrel
- disk
- bending
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F37/00—Manufacture of rings from wire
- B21F37/04—Manufacture of rings from wire of washers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F37/00—Manufacture of rings from wire
- B21F37/02—Manufacture of rings from wire of resilient rings, e.g. key-rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung von
Unterlegscheiben aus Draht nach dem bekannten Arbeitsverfahren, nach welchem man
einen endlosen Draht vermittels Walzen oder dergl. zwischen Biegewerkzeuge schiebt, hierauf
das für eine Unterlegscheibe erforderliche Drahtstück abschneidet, zu einem Ring biegt
und alsdann mittels einer Preßvorrichtung ίο breit drückt. Die vorliegende Maschine kennzeichnet
sich dadurch, daß der fertiggebogene Drahtring, auf dem Biegedorn sitzend, von letzterem in ein dem Dorn gerade gegenüberliegendes
Loch einer an sich bekannten Transportscheibe eingeschoben wird, worauf die Transportscheibe nach dem Zurückgehen
des Biegedornes den Ring in den Bereich der Preßvorrichtung und schließlich in den
' Bereich einer Ausstoßvorrichtung bringt. Man erhält auf diese Weise formvollendete
Unterlegscheiben, welche an ihrem Umfang vollständig geschlossen sind.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Maschine, und
zwar zeigt:
Fig. ι einen Grundriß,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 einen Teil der Maschine in perspektivischer Ansicht, und
Fig. 5 einen Längsschnitt nach der Linie B-B der Fig. 1.
Die Fig. 6 bis 10 sind Einzeldarstellungen.
Die Maschine ist so eingerichtet, daß die einzelnen Perioden des Arbeitsvorganges in
ununterbrochener Reihenfolge sich aneinander anschließen. Der gesamte Arbeitsmechanismus
ist zu diesem Zweck auf einem Tisch 1 angeordnet, welcher auf einem geeigneten Gestell
2 ruht.
Der zu verarbeitende Draht 26 passiert zunächst eine Zuführvorrichtung, bestehend
aus den mit einer Ringnut versehenen Walzen 19 und 24 (Fig. ι und 4 bis 8) sowie
einem feststehenden Führungsblock, welcher einen auswechselbaren und verstellbaren Teil 27
hat, dessen Seele der Drahtstärke entspricht. Die Walzen 19 und 24 werden periodisch
gedreht und liefern jedesmal eine zur Bildung eines geschlossenen Ringes erforderliche Drahtlänge.
Der Antrieb der Walzen 19 und 24 geht von der Hauptwelle 4 aus. Auf derselben
sitzt eine Exzenterscheibe 7 (Fig. 1), welche mittels der Schubstange 8 und des Schalthebels 9 mit Schaltklinke 12 das Schaltrad
14 auf der Achse 10 dreht. Eine Feder 28 bringt die Schaltvorrichtung wieder in die
Anfangsstellung zurück. Mittels des Zahnradgetriebes 15, 16 (Fig. 2) wird die Drehung
des Schaltgetriebes auf die Achse 17 der Unterwalze 19 und von dieser mittels der
Zahnräder 18 und 23 auf die Achse 22 der Oberwalze 24 übertragen.
An die Drahtführung schließt sich eine Schneid- und Drahtbiegevorrichtung an. Dieselbe
besteht aus einem an der Stirnfläche
des Bolzens 35 (Fig. 5 bis 8) exzentrisch befestigten Dorn 36 und den konzentrisch auf
dem Bolzen 35 angeordneten, aber für sich entgegengesetzt zueinander drehbaren Büchsen 31
und 32, welch letztere mit vorspringenden Ansätzen 38 bezw. 37 und an diesen sitzenden
Mitnehmern 40 bezw. 39 versehen sind. Der Mitnehmer 40 dient gleichzeitig als Schneidvorrichtung,
um zu Beginn seiner Drehbewegung das von der Führung 27 zugeführte
Drahtstück abzuschneiden.
Zum Betrieb dieser Biegevorrichtung sind auf der Hauptwelle 4 zwei Exzenter- oder
Nutenscheiben 41 und 42 vorgesehen (Fig. 1), welche mittels der an ihrem Ende gezahnten
Exzenterhebel 43 bezw. 46 die auf einem Teil ihres Umfanges mit einer Verzahnung 34
versehenen Scheiben 33 hin und her drehen. Die Scheiben 33 sitzen fest an den vorerwähnten,
ineinander geschobenen und bei 30 im Maschinengestell gelagerten Büchsen 31
bezw. 32 (Fig. 5 bis 8).
Die Nutenscheiben 41 und 42 sind aber auf der Hauptwelle 4 versetzt zueinander
eingestellt, damit ihre Exzenterhebel 43 und 46 sich stets entgegengesetzt zueinander bewegen
und in diesem Sinne auch auf die Scheiben 33 bezw. Büchsen 31, 32 und Mitnehmer 39, 40
einwirken.
Der mittels dieses Teiles der Maschine gebildete Drahtring wird darauf in eine Transportvorrichtung
gebracht, welche ihn der Presse zuführt. Diese Vorrichtung besteht aus einer Revolverscheibe 50 (Fig. 2 und 5)
mit über den Umfang gleichmäßig verteilten Bohrungen 51, welche der Reihe nach in die
zur Aufnahme eines Drahtringes bestimmte Stellung gebracht, d. h. dem Dorn 36 gegenübergestellt
werden. Der .Dorn 36 erfährt alsdann eine auf die Scheibe 50 hin gerichtete
axiale Verschiebung und legt dabei den Drahtring in die Bohrung 51 ein. Jede Bohrung 51
ist mit einer Büchse 52 ausgelegt, welche eine Ringnut 53 zum Festhalten des eingelegten
Drahtringes hat (Fig. 4). Der lichte Durchmesser der Bohrungen entspricht dem äußeren Durchmesser eines um den Dorn 36
gelegten Drahtringes.
Die Drehbewegung der Revolverscheibe 50 wird durch folgenden Mechanismus herbeigeführt
(Fig. i, 2, 4 und S):
Auf der Welle 4 sitzt eine Nutscheibe 70, welche die Schubstange 71 bewegt. Eine
Nase 72 der letzteren trifft dabei gegen einen Zahn des Schaltrades 56 auf der bei 55 im
Maschinengestell gelagerten Achse 54, welche an ihrem anderen Ende die Scheibe 50 trägt.
Die Scheibe 50 wird aber in ihren Ruhestellungen durch eine aus am Umfang der
Scheibe angebrachten Einkerbungen 59 und einem in dieselben einschnappenden Federstift
60, 61, 65 (Fig. 2) gebildete Sperrvorrichtung gehalten. Kurz vor Beginn der Drehbewegung
wird diese Sperrvorrichtung mittels einer an der Nutscheibe 42 seitlich angebrachten
Nase 63 ausgelöst.
Um ein Zuweitdrehen der Scheibe 50 zu verhüten, schleift ferner auf dem Umfang
derselben eine Bremse 66, 68 (Fig. 4 und 5).
Bei ihrer schrittweisen Fortbewegung passieren die Bohrungen 51 der Scheibe 50
eine Presse, welche den Zweck hat, die in den Bohrungen steckenden Drahtringe flach
zu pressen. Diese Presse besteht aus einem an einem hin- und herbewegten Preßblock 78
(Fig. 5) festsitzenden und bei 81 abgesetzten Stempel 79, welcher in Verbindung mit der
als Widerlager dienenden, hinter der Scheibeso angeordneten Platte 82 als Presse zur Wirkung
kommt.
Zur Bewegung des Preßblockes 78 ist auf der Hauptwelle 4 ein Exzenter 85 (Fig. 1
und 3) angeordnet, welches die Exzenterstange 86 hin- und herbewegt. Eine Stange 87
verbindet letztere mit einem bei 89 am Gestell angelenkten Kniehebel 88, welcher andrerseits
bei 90 an den Schlitten oder Preßblock 78 angreift und diesen hin- und herschiebt.
In dem Preßblock 78 ist gleichzeitig oben der Bolzen 35 mit dem Biegedorn 36,
welcher den Drahtring an die Transportvorrichtung abgibt, fest aber einstellbar gelagert
(Fig. 5).
Außerdem trägt der Preßblock 78 die Ausstoßvorrichtung,
welche aus einem Dorn 80 (Fig. 2 und 4) besteht. Letzterer tritt im Augenblick des Vorschiebens des Preßblockes
in die von der Presse kommende Bohrung 51 der Transportvorrichtung ein und stößt die
Unterlegscheibe heraus.
Hinter der Scheibe 50 ist ein' bei 95
pendelnd aufgehängter Abstreifer 97 angebracht (Fig. 2), gegen dessen Arm 96 "das
Ende der hin- und hergehenden Stange 46 trifft, wodurch das Ausschwingen in der
einen Richtung bewirkt wird, während eine Feder 98 die Rückbewegung herbeiführt. Die
aus der Scheibe 50 ausgestoßene und event,
noch an derselben haftende Unterlegscheibe wird mittels dieser Vorrichtung in den Ablegebehälter
geführt.
Der Arbeitsgang der Maschine ist demnach folgender:
Nachdem durch das Zuführwalzenpaar 19,24
der endlose Draht 26 um ein bestimmtes Maß durch die Führungsbüchse 27 vorgeschoben
ist (Fig. 6), erhalten die Mitnehmer 39, 40 eine entgegengesetzt gerichtete Drehbewegung,
wobei der Mitnehmer 40 das. vorstehende Drahtende abschneidet und beide Mitnehmer darauf das Drahtstück in Ringform um den Dorn 36 herumlegen, wie dieses
durch die Fig. 7 und 8 wiedergegeben ist. Die Verhältnisse sind dabei so gewählt, daß
die Enden des Drahtes nach vollzogener Biegung zwischen den Mitnehmern und dem Dorn 36 eingeklemmt werden (Fig. 8). Hierdurch
wird verhütet, daß die Drahtenden wieder auseinander federn und der Ring sich auf dem Dorn verschieben kann. Fig. 9 zeigt
in perspektivischer Ansicht das soweit fertig gestellte Produkt.
Zu der Zeit, wo der Drahtring gemäß Fig. 8 um den Dorn 36 gelegt ist, steht eine
Bohrung 51 der Scheibe 50 dem Dorn 36 gegenüber und wird der letztere bezw. der
Tragbolzen 35 desselben in diesem Augenblick in axialer Richtung auf die Scheibe 50
hin verschoben, so daß der Dorn 36 mit dem umgelegten Drahtring in die gegenüberstehende
Bohrung 51 eintritt. Der Drahtring schnappt dabei in die Ringnut 53 ein
und erweitert sich infolge seiner Federung etwas, so daß der Bolzen 35 bezw. Dorn 36
zurückgezogen werden kann, ohne den Ring wieder mitzunehmen. Die Scheibe 50 dreht
sich darauf einen Schritt weiter. Endlich kommt die mit einem Drahtring belegte Bohrung
51 in den Bereich des Preßstempels 79,81.
Der letztere treibt den Drahtring aus seiner Rast 53 heraus und preßt ihn gegen die
hinter der Scheibe 50 angeordnete Platte 82. Hierbei wird der Drahtring auf seiner ganzen
Umfläche gleichmäßig flachgepreßt (Fig. 5 und 10), entsprechend dem Spielraum, welcher
zwischen dem Stempel 79 und der Platte 82 gelassen ist.
Die Presse 78 bewegt sich alsdann wieder zurück und die Scheibe 50 vollführt eine
weitere Drehung, wodurch die mit dem flachgepreßten Ring versehene Bohrung 51 vor
die Ausstoßvorrichtung 80 (Fig. 2 und 4) tritt, die, wie bereits früher erwähnt, die Unterlegscheibe
ausstößt.
Claims (2)
- Patent-Anspruch ε:ι. Eine Maschine zur Herstellung von Unterlegscheiben aus Draht, bei welcher der Draht vermittels Walzen oder dergl. zwischen Biegewerkzeuge geschoben, hierauf abgeschnitten, zu einem Ring gebogen und alsdann von einer Preßvorrichtung breit gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtring, auf dem Biegedorn (36) sitzend, von letzterem in ein dem Dorn gerade gegenüberliegendes Loch (51) einer an sich bekannten Transportscheibe (50) eingeschoben wird, worauf die Transportscheibe nach dem Zurückgehen des Biegedorns den Ring in den Bereich der Preßvorrichtung und schließlieh in den Bereich einer Ausstoßvorrichtung bringt.
- 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Wand eines jeden Loches (51) in der Transportscheibe (50) eine Ringnut (53) eingearbeitet ist, in welche sich der Drahtring beim Einschieben desselben infolge seiner federnden Eigenschaften einlegt, so daß der Biegedorn (36) zurückgehen kann, ohne den Ring wieder mitzunehmen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE145362C true DE145362C (de) |
Family
ID=412714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT145362D Active DE145362C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE145362C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1168854B (de) * | 1957-07-19 | 1964-04-30 | Galco Ab | Verfahren zum Herstellen gekruemmter, im Querschnitt halbrunder Klauen fuer Sammelmappen |
-
0
- DE DENDAT145362D patent/DE145362C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1168854B (de) * | 1957-07-19 | 1964-04-30 | Galco Ab | Verfahren zum Herstellen gekruemmter, im Querschnitt halbrunder Klauen fuer Sammelmappen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2142570B2 (de) | Mechanische Pulverpresse, insbesondere Metallpulverpresse | |
| DE3143177C2 (de) | Walzenzuführungseinrichtung | |
| DE3118758C2 (de) | Vorrichtung zur Erzeugung und Verstellung einer zusätzlichen Vorschubbewegung quer zur Längsrichtung des Sägeblatts einer Stichsägemaschine | |
| DE2054820B2 (de) | Querfördereinrichtung an Mehrstufenpressen für die Herstellung von Muttern, Bolzen oder dergleichen Massenartikel | |
| DE2450631C3 (de) | Auswerfeinrichtung für Mehrstufen-Waagerechtschmiedepressen | |
| DE145362C (de) | ||
| DE2922290A1 (de) | Vorrichtung zum orientieren von werkstuecken, insbesondere buerstenkoerpern | |
| DE3809802A1 (de) | Einrichtung zur steuerung der werkzeugstellung in abhaengigkeit von der hubposition | |
| DE750442C (de) | Vorschubantrieb fuer Werkzeuge von selbsttaetigen Drehbaenken mit Haupt- und Hilfssteuerwelle | |
| EP1391254A1 (de) | Vorschubvorrichtung zum intermittierenden Zuführen eines bandförmigen Rohlings zu einer Presse und Verfahren zum Betrieb derselben | |
| DE917242C (de) | Vorrichtung zum Einziehen des Drahtes oder von Stangenmaterial od. dgl. an Universal-Biegemaschinen und aehnlichem | |
| DE2505985B2 (de) | Saegenschaerfmaschine zum schaerfen von zaehnen unterschiedlicher zahnspitzenhoehe | |
| DE10247566B4 (de) | Radialrollkopf | |
| DE708759C (de) | Vorrichtung fuer eine Zahnradhobelmaschine zum Hobeln von Aussen- oder Innenverzahnungen | |
| DE120903C (de) | ||
| DE48082C (de) | Maschine zur Herstellung von Spitzenpapier | |
| DE507375C (de) | Werkzeugmaschine zur Herstellung von Ausdrehungen in der inneren Bohrung von Arbeitsstuecken | |
| DE498980C (de) | Bogeneinlegemaschine | |
| AT84568B (de) | Maschine zur Herstellung von Ringgeflecht. | |
| DE277514C (de) | ||
| DE79065C (de) | Maschine zum Schneiden von Goldoder anderen Metallfolien | |
| DE354531C (de) | Ausrueckvorrichtung fuer die Gegendruckwalze von Rotationsdruckmaschinen | |
| DE1560164C (de) | Maschine zum Bedrucken und Anstecken von Etiketten, Preisschildern oder der gleichen an Strumpfe und ähnliche Waren | |
| DE2636289C2 (de) | Stanzmaschine | |
| DE322102C (de) | Vorrichtung zum Bedrucken, insbesondere von Schecks |