DE969304C - Steuerung an Fallhaemmern - Google Patents
Steuerung an FallhaemmernInfo
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- DE969304C DE969304C DEC2573A DEC0002573A DE969304C DE 969304 C DE969304 C DE 969304C DE C2573 A DEC2573 A DE C2573A DE C0002573 A DEC0002573 A DE C0002573A DE 969304 C DE969304 C DE 969304C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/20—Drives for hammers; Transmission means therefor
- B21J7/46—Control devices specially adapted to forging hammers, not restricted to one of the preceding subgroups
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/20—Drives for hammers; Transmission means therefor
- B21J7/36—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers
- B21J7/38—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers driven by steam, air, or other gaseous pressure
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuerung an Fallhämmern mit einem durch ein kompressibles Treibmittel
bewegten Kolben zum Anheben des Bären, dessen Treibmittelzufuhr durch ein von einem durch
den Bär über Anschläge bewegten Steuerhebel betätigtes Ventil steuerbar ist.
Bei dampfbetriebenen Fallhämmern ist eine Selbststeuerung des Bären durch Anschläge, die mit
dem Bär zusammenarbeiten, bekannt.
Es ist außerdem bekannt, eine Hubbegrenzung in der Weise zu erreichen, daß der Lagerpunkt des
Steuergestänges für die selbsttätige Einstellung des Treibmittelventils für den Hubkolben durch einen
von Hand verstellbaren Exzenter ortsveränderlich gemacht wird. Zur Ausnutzung der Expansion des
Treibdampfes hat man das Steuergestänge oder den Bär selbst auch schon mit einem besonderen Anschlag
versehen, der die Treibdampfzufuhr bereits vor Erreichen des oberen Totpunktes unterbricht.
Die Erfindung verbessert Fallhämmer weiter insofern,
als in einfacher, betriebssicherer und für die Bedienung gefahrloser Weise jederzeit während des
Arbeitens des Hammers und für eine beliebige Schlagfolge die obere Endlage des Bären tiefer gelegt
werden kann.
Diese Verbesserung ist deshalb wesentlich, weil bei Durchführung einer Schmiedearbeit, die beispielsweise
zwölf bis fünfzehn Schläge des Hammers zur richtigen Formung des Metalls erfordert,
in den meisten Fällen der volle Schlag nur für die
ersten Schläge auf dem Werkstück gebraucht wird, während die restlichen Schläge, die zum genauen
Formen des Schmiedestückes dienen, wesentlich schwächer sein können.
Nach der Erfindung besitzt die Steuerung einen zusätzlichen, in die Bahn des Bären durch einen Anschlagsteuerkörper
zu bringenden und mit diesem verbundenen Anschlag, der zwischen den vorstehend erwähnten, bekannten Anschlägen an einem
ίο das Ventil betätigenden Steuerhebel angeordnet ist. Der Anschlag ist dabei vorzugsweise an dem
Steuerhebel schwenkbar und in bezug auf eine gegenüber dem Bär am Anschlag ausgebildete Nase
exzentrisch gelagert, wobei der Anschlag seine Ruhelage infolge des Übergewichts der Nase einnimmt.
Der Anschlagsteuerkörper besitzt eine mit Schrägflächen des Anschlages zusammenarbeitende,
auf dem Steuerhebel geführte Muffe, die, vorzugsweise entgegen der Wirkung einer Feder, durch
ao einen treibmittelbetätigten Kolben im Anschlagsteuerkörper in Eingriff mit dem Anschlag und dieser
dadurch mit seiner Nase in die Bahn des Bären bringbar ist.
Das den Kolben bewegende Treibmittel ist durch ein Ventil steuerbar, welches von der Bedienung unabhängig
vom Maschinengang, vorzugsweise durch einen fußbetätigten Stößel, einschaltbar, ist.
Außerdem können sämtliche Anschläge an einem gemeinsamen Steuerhebel verstellbar angeordnet
sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Teilansicht eines Hammers mit der Steuerung gemäß der Erfindung, teilweise geschnitten,
Fig. 2 eine vergrößerte Wiedergabe des erfindungsgemäßen Ventilsteuerhebels in Arbeitsstellung,
Fig. 3 die Teile der Fig. 2 in Ruhestellung, Fig. 4 einen Teilschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2
in verkleinertem Maßstab,
Fig. 5 eine vergrößerte Seitenansicht der Steuereinrichtung nach der Erfindung,
Fig. 6 einen Teilschnitt der Fig. 5 nach Linie 6-6, Fig. 7 einen Teilschnitt der Fig. 5 nach Linie 7-7,
Fig. 8 eine perspektivische, teilweise geschnittene Ansicht des einstellbaren Anschlages des Steuerhebels,
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung des Anschlagsteuerkörpers.
Fig. 10 eine Seitenansicht der Steuermittel für die Maschinenbedienung.
Fig. ι der Zeichnung zeigt einen durch ein kompressibles
Treibmittel angetriebenen Fallhammer, der das übliche Untergestell 1, die beiden Seitenständer
2 und ein Kopfteil 3 besitzt, das einen senkrecht angeordneten Zylinder4 mit einem Kolbens
trägt. An der Kolbenstange 6 sitzt der Bär 7, der zwischen den Seitenständern 2 in senkrechter Lage
. hin- und herbewegt werden kann und der nach dem Fallenlassen in üblicher Weise mit dem auf dem
Untergestell angeordneten Amboß 8 zusammenarbeitet.
Von der angehobenen Stellung der Fig. 1 wird der Bär in üblicher Weise frei zum Schlag auf den
Amboß 8 herabfallen gelassen, dann wird unter den Kolben 5 im Zylinder 4 Treibmittel eingelassen, um
den Kolben und damit den Bär 7 wieder in ihre obere Ausgangslage zurückzuheben.
Die Treibmittelzufuhr zu dem Kolben 5 wird durch ein Hauptventil 10 gesteuert. Dieses Steuerventil
10 besteht aus einer zylindrischen Ventilführung 11, die waagerecht im Kopfteil 3 der Maschine
angeordnet ist, und einem in dieser verschiebbaren Ventilkolben 12. In dem Kopfteil 3 umgeben in entsprechendem
Abstand die Ventilführung 11 die Ringaussparungen 13 bzw. 14, von denen die erste
von einer Speiseleitung Treibmittel zugeführt erhält, während die letzte über die Leitung 16 in offener
Verbindung mit dem unteren Ende des Zylinders 4 steht.
Die Verbindung von der Treibmittel führenden Aussparung 13 zum Ventilkolben 12 erfolgt über
die Öffnungen 17 in der Ventilführung 11, während
die Verbindung vom Ventilkolben zu der mit dem Zylinder verbundenen Aussparung 14 über die öffnungen
18 in der Ventilführung 11 erfolgt. Das innere
Ende der Ventilführung 11 steht in offener Verbindung mit einer Entlüftungsöffnung 19 an der
Rückseite des Kopfteiles 3.
Die Betätigung des Ventilkolbens 12 erfolgt durch den Steuerhebel 22, der durch den Bär 7 verschwenkt
wird und in geeigneter Weise mit der Ventilspindel 23 verbunden ist. Der Steuerhebel 22 ist entsprechend
der Zeichnung ausgebildet und mit bewegliehen Enden auf einem Bolzen 24 gelagert, der auf
dem einen Seitenständer 2 der Maschine sitzt. Auf dem Steuerhebel 22 sitzen einstellbare Anschlägers
und 26, die mit dem Bär in der nachstehend beschriebenen Weise zusammenarbeiten können.
Das obere Ende des Steuerhebels 22 ist gelenkig mit dem einen Ende eines Lenkers 17 verbunden,
dessen anderes Ende gelenkig an einem Arm 28 befestigt ist, der auf einer im Seitenständer 2 gelagerten
Achse 29 sitzt, die auf ihrem anderen Ende einen Arm 29 α trägt. Der Arm 29 α ist sei-nerseits mit dem
unteren Ende einer senkrechten Stange 30 gelenkig verbunden, deren oberes Ende am einen Schenkel
eines Winkelhebels 30a sitzt, dessen anderer Schenkel
beweglich mit der obenerwähnten Ventilspindel 23 des Steuerventils verbunden ist.
Konstruktion und Anordnung des Hebels 22 und seiner Verbindungen zu der Ventilspindel 23 sind
derart, daß bei Betätigung des untersten Anschlages 25 durch den Bär 7 bei seinem Niedergang der
Steuerhebel 22 entgegen dem Uhrzeigersinn, bezogen auf Fig. i, gedreht wird, wodurch er den Ventilkolben
12 aus der gezeichneten Lage nach links verschiebt und dadurch eine Verbindung von der
Aussparung 13 über das Ventil zur Aussparung 14 schafft, so daß Treibmittel zu dem Zylinder 4 zugeführt
und der Kolbens mit dem Bär7 aufwärts bewegt
wird. Beim normalen Betrieb des Hammers wird hierauf beim Aufwärtsgang des Bären durch
ihn der oberste Anschlag 26 betätigt und damit der Steuerhebel 22 im Uhrzeigersinn gedreht. Dies hat
eine Verschiebung des Ventilkolbens 12 zurück in die gezeichnete Lage zur Folge, so daß der Treibmittelzufluß
zum Zylinder 4 unterbrochen und das im Zylinder befindliche Treibmittel durch die Entlüftung
19 ins Freie geleitet wird.
Die Zuführung eines geeigneten komprimierten Treibmittels erfolgt von der Hauptspeiseleitung
31 α über das Hauptventil 10. Ein Teil des Treibmittels
fließt über die Leitung 31 α, Ventil 33 und
Leitung 32 zu einem nicht dargestellten Auslösezylinder einer Klemmvorrichtung für die Kolbenstange
6. Das Ventil 33 hat einen Betätigungshebel 33 a, der durch einen Fußtritt 34 betätigt wird. Beim
Niedertreten läßt das Ventil 33 Treibmittel in die Leitung 32, wodurch der Auslösemechanismus der
Klemmvorrichtung den Bär 7 zum Fall freigibt.
Wie oben erwähnt, ist der volle Arbeitsschlag des Bären 7, wie er durch die Anschläge 25 und 26 ausgelöst
wird, in den meisten Fällen nur während der ersten Schläge einer Schmiedearbeit nötig, während
für die späteren Schläge des Bären der Arbeitsweg gekürzt und dadurch Energie eingespart sowie die
Abnutzung der Matrize verringert wird. Entsprechend der Erfindung ist zu diesem Zweck auf dem
Steuerhebel 22 zwischen seinen Anschlägen 25 und 26 ein einstellbarer Anschlagsmechanismus vorgesehen,
der in den Weg des Bären gebracht werden kann und bei seiner Betätigung das Steuerventil 10
schließt, so daß die Aufwärtsbewegung des Bären 7 an einem Punkt angehalten wird, der wesentlich
unter der oberen Raststellung beim normalen Arbeitshub liegt, so daß die Hublänge für die folgenden
Hammerschläge entsprechend gekürzt ist.
Zu diesem Zweck ist auf dem Steuerhebel 22 ein beweglicher Anschlag 35 vorgesehen. Wie aus Fig. 8 der Zeichnung zu ersehen, hat der Anschlag 35 eine öffnung 36, die den Steuerhebel 22 aufnimmt, und zu beiden Seiten der öffnung 36 nach aufwärts gerichtete parallele Arme 37 mit Bohrungen 38 zur Aufnahme eines Bolzens 39, um den der Anschlag
Zu diesem Zweck ist auf dem Steuerhebel 22 ein beweglicher Anschlag 35 vorgesehen. Wie aus Fig. 8 der Zeichnung zu ersehen, hat der Anschlag 35 eine öffnung 36, die den Steuerhebel 22 aufnimmt, und zu beiden Seiten der öffnung 36 nach aufwärts gerichtete parallele Arme 37 mit Bohrungen 38 zur Aufnahme eines Bolzens 39, um den der Anschlag
35 schwenkbar an dem Steuerhebel 22 gelagert ist. Bezüglich Fig. 7 ist zu erwähnen, daß die öffnung
36 im Anschlag 35 eine größere Ausdehnung als der Steuerhebel 22 hat, so daß der Anschlag begrenzte
Schwenkungen gegenüber dem Steuerhebel 22 ausführen kann.
Auf dem Steuerhebel 22 sitzt verschiebbar, auch gegenüber den Armen 37 des Anschlages 35, ein
muffenartiger Ansatz 40 eines Anschlagsteuerkörpers4i,
der einen senkrecht gerichteten Zylinder 42 hat. Konstruktion und Anordnung der Muffe 40 des
Anschlagsteuerkörpers 41 sind derart, daß in ihrer unteren Stellung die Muffe 40 auf dem Anschlag 35
ruht, der dann arbeitsbereit ist, wobei seine Nase 43 sich im Wege des Bären 7 befindet und von diesem
während seiner Aufwärtsbewegung angeschlagen wird, wie dies Fig. 2 zeigt. Andererseits verursacht
nach genügendem Abheben der Muffe 40 von dem Anschlag 35 das diesem durch seine schwerere Nase
43 erteilte Übergewicht sowie die exzentrische Lagerung des Anschlages 35 auf dem Steuerhebel 22
automatisch ein Ausschwenken des Anschlages 35 entgegen dem Uhrzeigersinn, und zwar entsprechend
der Weite der öffnung 36. Hierdurch wird die Nase 43 aus der Bahn des Bären 7 gebracht, so daß der
Anschlag 35 während der Aufwärtsbewegung des Bären nicht betätigt wird.
Die Betätigung des Anschlagsteuerkörpers 41 in bezug auf den Steuerhebel 22 und den Anschlag 35
wird durch den treibmittelbetätigten Kolben 44 bewirkt, der in dem Zylinder 42 des Anschlagsteuerkörpers
41 liegt, wie dies z. B. Fig. 6 der Zeichnung zeigt. Der Kolben 44 reicht mit seiner Kolbenstange
45 aus dem oberen Ende des Zylinders 42 heraus und trägt am freien Ende seiner Kolbenstange einen
mittels Gewinde einstellbaren Arm 46, der seinerseits auf dem Ansatzbolzen 47 des Steuerhebels 22
drehbar gelagert ist. Durch eine Gegenmutter 48 auf der Kolbenstange 45 wird die gewünschte und eingestellte
Justierung der Gewindeverbindung mit dem Arm 46 gesichert.
Auf der Kolbenstange 45 sitzt eine Schraubenfeder 49 in dem Zylinder 42. Da das obere Ende der
Kolbenstange 45 unverschiebbar mit dem Steuerhebel 22 verbunden ist, dient die Feder 49 normalerweise
dazu, den Zylinder 42 in seiner in bezug auf den Kolben 44 angehobenen Stellung zu halten
(Fig. 6) und in gleicher Weise die Muffe 40 in angehobener Stellung in bezug auf den Steuerhebel 22
sowie den Anschlag 35. Dies hat den Erfolg, daß der genannte Anschlag 35 normalerweise in der ausgeschwenkten
Stellung gehalten wird, die in Fig. 3,6 und 7 gezeigt ist und in der seine Nase 43 außerhalb
der Bahn des Bären 7 liegt. Wenn andererseits Treibmittel unter genügendem Druck in den Zylinder
42 und unter den Kolben 44 gelangt, so bleibt dieser infolge seiner unverschiebbaren Verbindung
mit dem Steuerhebel 22 unbewegt; dafür werden der Zylinder 42 und sein zugehöriger Muffenteil 40 entgegen
der Wirkung der Feder 49 in bezug auf den Anschlag 35 nach abwärts bewegt und dadurch der
Anschlag 35 in Richtung des Uhrzeigers gedreht, wodurch seine Nase 43 in die Bahn der Aufwärtsbewegung
des Bären 7 gelangt.
In diesem Zusammenhange sei hinsichtlich der Fig. 7 und 8 der Zeichnung bemerkt, daß von den
unteren Enden der Armteile 37 des Anschlages 35 äußere Schrägflächen 37a ausgehen, die bei der Abwärtsbewegung
der Muffe 40 mit deren unterer Kante zusammenarbeiten, wodurch der Anschlag 35 no
in Uhrzeigerrichtung betätigt wird. Ferner besitzt die Nase43 des Anschlages 35 eine innere Abschrägung
43 a, die einer Abschrägung 40 α der Muffe 40 entspricht, so daß diese sich gegen die Abschrägung
43 α des Anschlages 35 entsprechend der Darstellung
der Fig. 2 anlegen kann, wenn die Muffe 40 ihre untere Stellung einnimmt und der Anschlag 35 in der
dort dargestellten, im Uhrzeigersinn verschwenkten Lage sich befindet.
Über eine Leitung 50 wird unterhalb des Kolbens
44 dem Zylinder 42 Treibmittel zugeführt, um diesen entgegen der Wirkung der Feder 49 zu senken.
Die Leitung besitzt einen beweglichen Teil 50 a, dessen eines Ende an dem Zylinder 42 sitzt, wie bei 51
angedeutet, und dessen anderes Ende mit dem Ausgang eines Zweiwegeventils 52 verbunden ist, das
eine Entlüftung 53 nach dem Freien besitzt sowie
einen Einlaß 54 mit einem biegsamen Schlauch 55 zu der Treibmittel-Hauptspeiseleitung. Im Ausführungsbeispiel
wird das Ventil 52 durch einen federbeeinflußten Stößel 56 betätigt. Konstruktion und
Anordnung des Ventils 52 sind derart, daß beim Niederdrücken des Stößels 56 das Ventil öffnet und
den Zufluß von Treibmittel von der Verbindungsleitung 55 über die Leitung 50 zum Zylinder 42 frei-
gibt, so daß der Zylinder 42 gesenkt wird. Wird dagegen der Betätigungsstößel 56 losgelassen, so ist
das Ventil 52 geschlossen und dabei die Leitung 50 mit der Entlüftungsöffnung 53 verbunden, so daß
das Treibmittel im Zylinder 42 ins Freie abfließt.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sitzt das Ventil 52 an der Unterseite des
Fußtrittes 34 der Maschinensteuerung, und der Ventilstößel 56 reicht durch eine öffnung 57 im Fußtritt
34 nach oben, wie in den Fig. 1 und 10 dargestellt.
Bei dieser Anordnung ist es der Bedienung der Maschine möglich, lediglich durch Versetzen des Fußes
auf dem Fußtritt 34 ganz nach Wunsch die Treibmittelzufuhr nur zur Auslösung der Klemmvorrichtung
für den Hammer freizugeben oder auch gleichzeitig sowohl zur genannten Auslösevorrichtung als
auch zu dem einstellbaren Anschlagsteuerkörper 41.
Bei einer Schmiedearbeit mit einem Fallhammer
gemäß der Erfindung kann die Bedienung die ersten Hammerschläge mit der vollen Wucht einfach durch
Niedertreten des Fußtrittes 34 ausführen lassen, während die restlichen Schläge des betreffenden Arbeitsganges
mit einem kürzeren Hub des Bären 7 durchgeführt werden können, indem die Bedienung
ihren Fuß auf dem Fußtritt 34 so weit verschiebt, daß beim Niedertreten außer dem Fußtritt 34 auch
der Ventilstößel 56 niedergedrückt wird, wodurch das Ventil 52 sich öffnet und dem Zylinder 42 Treibmittel
zuführt. Dies veranlaßt die Schwenkung des Anschlages 35 in die Bahn des Bären 7, wodurch
dieser lediglich einen verkürzten Hub ausführt.
Die Erfindung ist nicht auf das wiedergegebene Ausführungsbeispiel beschränkt.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Steuerung an Fallhämmern mit einem durch ein kompressibles Treibmittel bewegten Kolben zum Anheben des Bären, dessen Treibmittelzufuhr durch ein von einem durch den Bär über Anschläge bewegten Steuerhebel betätigtes Ventil steuerbar ist, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen, in die Bahn des Bären (7) durch einen Anschlagsteuerkörper (41) zu bringenden und mit diesem verbundenen Anschlag (35), der zwischen den Anschlägen (25, 26) an einem das Ventil (10) betätigenden Steuerhebel (22) angeordnet ist.
- 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (35) an dem Steuerhebel (22) schwenkbar und in bezug auf eine gegenüber dem Bär (7) am Anschlag (35) ausgebildete Nase (43) exzentrisch gelagert ist, wobei der Anschlag (35) seine Ruhelage infolge des Übergewichtes der Nase (43) einnimmt, und daß der Anschlagsteuerkörper (41) eine mit Schrägflächen (37 a, 43 a) des Anschlages (35) zusammenarbeitende, auf dem Steuerhebel (22) geführte Muffe (40) besitzt, die, vorzugsweise entgegen der Wirkung einer Feder (49), durch einen treibmittelbetätigten Kolben (44) im Anschlagsteuerkörper (41) in Eingriff mit dem Anschlag (35) und dieser dadurch mit seiner Nase (43) in die Bahn des Bären (7) bringbar ist.
- 3. Steuerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Kolben (44) bewegende Treibmittel durch ein Ventil (52) Steuerbar ist, das von der Bedienung unabhängig vom Maschinengang, vorzugsweise durch einen fußbetätigten Stößel (56), einschaltbar ist.
- 4. Steuerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Anschläge (25, 26, 35) an einem gemeinsamen Steuerhebel (22) verstellbar angeordnet sind.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschriften Nr. 266 437, 285 088, 292445> 327I5I.43OISI, 5*0265, 545 946, 571185, 186, 640091;österreichische Patentschrift Nr. 100 677;C. O e 11 i η g, Schmiede und Schmiedetechnik, München und Berlin, 1920, Bd. I, S. 277, 297, 302, 307, 313, 318, 320;Otto Fuchs, Schmiedehammer, Springer-Verlag, 1922, S. 13, 38, 84, 90 bis 92, 96 bis 104.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© «09 515/80 5.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US969304XA | 1950-04-04 | 1950-04-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE969304C true DE969304C (de) | 1958-05-22 |
Family
ID=22259782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC2573A Expired DE969304C (de) | 1950-04-04 | 1950-09-27 | Steuerung an Fallhaemmern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE969304C (de) |
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