DE96888C - - Google Patents

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DE96888C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J5/00Mechanical working of cork

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

^ίψα^ψιπν
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung von Verschlufskorken. Dieselbe arbeitet folgendermafsen:
Die vor dem Einführen in die Maschine zu Parallelepipeden zurechtgeschnittenen Korkstücke werden durch geeignete Vorrichtungen in die richtige Lage zwischen zwei Spindeln geführt. Die Korkstücke werden von den Spindeln erfafst und mit ihnen nach einander vor zwei Messer gebracht, welche infolge einer geeigneten Drehung der erwähnten Spindeln das Korkstück cylindrisch oder konisch schneiden. Um die Enden des Korkstückes in der erforderlichen Länge zu beschneiden, wird dasselbe von den Spindeln freigegeben und gleichzeitig von einer Zange erfafst, welche es zwischen zwei horizontal sich drehenden Messern hindurchführt, worauf das fertige Korkstück aus der Maschine herausfällt. Die einzelnen Vorgänge vollziehen sich in den Bewegungspausen eines von Zeit zu Zeit gedrehten Blockes, welcher die Spindeln zum Halten des Korkstückes trägt. Diese Bewegungspausen treten je nach einer Viertelumdrehung ein. In der ersten Pause erfolgt das Einführen und Einspannen des Korkstückes, in der zweiten wird letzteres roh cylindrisch oder konisch geschnitten, in der dritten erhält es genau die erforderliche cylindrische oder konische Form und in der vierten Pause werden die Enden beschnitten und der fertige Kork aus der Maschine entfernt.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine Ausführungsform einer solchen Maschine, und zwar ist Fig. 1 eine Vorder- und Fig. 2 eine Seitenansicht (von rechts gesehen). Fig. 3 ist' eine Oberansicht, Fig. 4 ein Verticalschnitt nach Linie x-y in Fig. 5 und diese eine theilweise Oberansicht.
Durch eine geeignete Führung gelangen die zu verarbeitenden Korkstücke c (Fig. 5) nach einander in ein Winkelstück G, in welchem sie sich vor eine durch Federn gegen G gestützte Platte legen. Das durch eine Feder f zurückgezogene Winkelstück G wird von einer Daumenscheibe durch Vermittlung eines Hebels, des Gelenkstückes e" und der Stange C mit Kopf e' im' geeigneten Augenblick vorwärts gestofsen.
Beim Vorschieben des Winkelstückes G gleitet die Rolle j einer Spindel g (Fig. 5) an einem abgeschrägten Führungsstück h entlang, wobei durch Wirkung einer Feder k die am vorderen Ende der Spindel g angeordnete Platte b das Korkstück gegen eine Führungsschiene d' drückt.
Am Ende des Vorschubes des Winkelstückes G befindet sich das Korkstück zwischen zwei senkrecht über einander angeordneten Spindeln / und /' (Fig. 4), deren Köpfe mit Spitzen zum Eindringen in die obere und die untere Korkfläche ausgerüstet sind. Diese Spindeln werden von einem absatzweise gedrehten, auf Rollen 12 laufenden Klotze 11 ge-
tragen. Beide Spindeln J und I', von denen die obere in senkrechter Richtung verschiebbar angeordnet ist, drehen sich um ihre Achsen. Die Anbringung der oberen Spindel Γ an dem oberen Klotze 11 ist aus Fig. 4 erkennbar. Dieselbe ist in dem vorderen Theile eines Gleitstückes 31 drehbar und wird durch einen in ihre Einkerbung 33 sich einlegenden Stift 34 gegen Längsverschiebungen im Gleitstück 31 gesichert.
Befindet sich nun das Korkstück in der erwähnten Stellung zwischen den beiden Spindeln / und /', so wird durch Einwirkung eines Daumens 1 auf der Welle 2 (Fig. 4) das Gleitstück 31 mit der oberen Spindel herabgedrückt. Hierbei dringen die Spitzen der Spindel 32 in die obere Fläche des Kork-' Stückes c' ein, wodurch dasselbe auch in die Spitzen der unteren Spindel / gedrückt und zwischen den beiden Spindeln I und I' festgehalten wird.
Die Absatzbewegungen des Klotzes 11 werden in folgender Weise hervorgebracht.
Die Drehung der durch Riemscheibe 23 angetriebenen Welle 22 (Fig. 3) wird durch einen Treibriemen auf die Riemscheibe 9 einer Welle 8 übertragen, welche durch ein Winkelgetriebe 7 und 6 (Fig. 1 und 4) eine senkrechte Welle 5 in Drehung versetzt. Ein Winkelrad 4 der Welle 5 greift in ein Winkelrad 3 der Welle 2 ein. Das Winkelrad 3, in welches das Rad 4 nur in seinem vorderen Theile von geringerem Durchmesser eingreift, ist in seinem hinteren Theile nicht mit einer vollständigen Verzahnung . versehen, sondern nur der vierte Theil desselben trägt eine dem Rade 10 entsprechende Verzahnung. Während eines Viertels der Umdrehung wird also das lose um die Welle 5 drehbare Winkelrad 10 und mit ihm der an demselben befestigte Klotz 11 mitbewegt werden, während der übrigen Dreivierteldrehung des Rades 3 dagegen wird der Klotz 11 stillstehen. .
Um zu verhindern, dafs infolge der lebendigen Kraft der in Bewegung befindliche Klotz 1 1, wenn der Eingriff der Verzahnung des Rades 3 mit dem Rade 10 aufhört, sich noch etwas weiter dreht, ist eine Sperrvorrichtung angeordnet,. welche den Klotz während der Einwirkung der Messer auf die Korkstücke festhält. Die Sperrvorrichtung 'besteht aus einer unrunden Scheibe 95 (Fig. 5), welche sich in Ausschnitte 94 des Klotzes 11 einlegt und diesen festhält. Die entsprechende Drehung der unrunden Scheibe 95 erfolgt durch Räderwerk 99, 98, 97 von einer senkrechten Welle 51 aus.
Die erste Absatzbewegung des Klotzes 11 führt das zwischen den beiden Spindeln I und /'' festgehaltene Korkstück vor ein bandförmiges Messer 16, welches um zwei Scheiben 17 und 18 läuft (Fig. 1 bis 3). Die Bewegung dieses Messers erfolgt von der Antriebwelle 22 aus, welche durch Winkelräder 21 und 20 ihre Drehung auf die Welle 19 des unteren Rades 18 überträgt.
Um auch einen konischen Kork schneiden zu können, sind die Lager 17' und 18' der den Scheiben 17 und 18 zugehörigen Wellen durch Schrauben 17" und 18" in waagrechter Richtung verstellbar. Aufserdem ist zweckmäfsig das obere Lager 17' in seiner Führung 80 auch in senkrechter Richtung verschiebbar, damit das Bandmesser in erforderlicher Weise gespannt werden kann.
Die Drehung der Spindel / wird auf folgende Weise bewirkt. Eine auf einer kurzen Welle 28 (Fig. 4) befindliche, durch Winkelräder 30 und 29 von der Welle 5 aus angetriebene Daumenscheibe 27 schiebt eine gegen Drehung gesicherte, an ihrem unteren Ende mit einer Rolle 26 ausgerüstete Hülse 25 hoch, deren Innengewinde von grofser Ganghöhe mit einem entsprechenden Aufsengewinde der Verlängerung 24 der Spindel / in Eingriff steht, so dafs beim Anheben der Hülse 25 die gegen ein Hochschieben gesicherte Spindel / gedreht wird.
Nachdem das rohe Beschneiden des Korkumfanges erfolgt ist, wird, der Kork durch die zweite Absatzbewegung vor ein zweites bandförmiges Messer 35 geführt, welches demselben genau die gewünschte cylindrische oder konische Gestalt giebt. Dieses letztere läuft um zwei senkrecht, zu den anderen Messerscheiben gerichtete Scheiben 36 und 37, deren Wellenlager ebenso wie die der Scheiben 17 und 18 verstellbar sind. . Der Antrieb erfolgt von der Welle 22 aus, auf welche die untere Scheibe 37 aufgekeilt ist.
Das Drehen der Spindel J wird in derselben Weise wie vorher durch eine auf der Zeichnung nicht dargestellte Daumenscheibe bewirkt, deren Drehungsachse natürlich senkrecht zu der Welle 28 der Daumenscheibe 27 gerichtet sein muis. ;
Nach der genauen Formgebung durch das Messer 35 führt die dritte Absatzbewegung den in seinem Umfange fertiggestellten Kork einer Zange zu, welche denselben zwischen den Messern zum Beschneiden der Korkenden hindurchführt.
Die Zange besteht im Wesentlichen aus einer um eine Säule 59 (Fig. 4) drehbaren Hülse 63 mit seitlichen halbringförmigen Ansätzen 64, gegen welche bei Drehung der Hülse geeignete Schieber 65 verschoben werden (s. Fig. 4).
Die Drehung der Hülse wird von der Welle 8 aus (Fig. 4 und- 5) durch die Kammräder 54, 52,. die Winkelräder 55, 56, die senkrechte Welle 51 und ein auf dieser befestigtes, in eine, Verzahnung 58 der Hülse 63 eingreifendes Kamm-

Claims (1)

  1. rad 57 bewirkt. Ueber der Hülse 63 mit den gegen die seitlichen Ansätze 64 verschiebbaren Schiebern 65 ist an dem Schaft 59 eine Scheibe 60 befestigt. Diese trägt an ihrer Unterseite einen theilweise um den Umfang sich herumziehenden, allmälig breiter werdenden Flantsch 62,61, welcher in Einschnitte der Schieber 65 eingreift und diese bei ihrer Drehung mit der Hülse 63 nach innen zieht bezw. freigiebt.
    Sind nun die. drei ersten Absatzbewegungen des Klotzes 11 vollendet, so befindet sich der zwischen den Spindeln I und /' festgehaltene Kork in der Bewegungsbahn der seitlichen, mit der Hülse 63 gedrehten halbringförmigen Ansätze 64. Beim Zusammentreffen eines der Ansätze 64 mit' dem festgehaltenen Korkstück ist der betreffende Schieber 65 von dem Flantsch der Scheibe 60 freigegeben und wird durch eine Feder 67 nach aufsen gegen den Ansatz 64 gedrückt. Infolge der Weiterbewegung des Ansatzes 64 drückt sich der Kork zwischen den federnden Schieber 65 und den Ansatz 64 in die so gebildete Zange hinein und gleichzeitig wird die obere Spindel /' hochgezogen und der Kork von den Spitzen der unteren Spindel I abgehoben, ' so dafs er durch den in Drehung befindlichen Zangenmechanismus frei weiterbewegt werden kann. Das Anheben der oberen Spindel /' und des Korkstückes erfolgt durch Einwirkung eines auf der Welle 2 befindlichen Daumens 13. auf einen Winkelhebel 71 (Fig. 4), welcher unter einen Ansatz 73 des Gleitstückes 31 greift, mit welch letzterem ein den Kopf der unteren Spindel I beispielsweise ringförmig umgreifender Arm 79 zum Anheben des Korkes verbunden ist. Der Ansatz 73 kann durch eine Schraube 76 der Länge des herzustellenden Korkes entsprechend eingestellt werden.
    Nachdem der Kork von den . Spindeln I und Γ freigegeben" ist, wird er durch den rotirenden Zangenmechanismus zwischen zwei auf einer Welle 42 verstellbar befestigten horizontalen Messern 40 und 41 hindurchgeführt und hierdurch an seinen Enden in der gewünschten Länge beschnitten. Durch Riemscheibe 48, Welle 47 und die Riemscheiben 46 und 43 wird die Welle 42 mit den Messern 41 und 40 von der Welle 22 aus in Drehung versetzt (Fig. 2 bis 4).
    In dieser Weise werden die Enden des Korkstückes beschnitten, worauf der jetzt fertig gestellte Kork infolge der Zurückziehung des· betreffenden Schiebers 65 durch den an der betreffenden Stelle 61 (Fig. 4) verbreiterten Flantsch der Scheibe 60 freigegeben wird und aus der Zange herausfällt.
    Da an der Zange zwei seitliche Ansätze zur Aufnahme der Korkstücke vorgesehen sind und der Klotz 11 mit den vier Spindelpaaren II' bei jeder vollen Umdrehung viermal in seiner Bewegung unterbrochen wird, so mufs die Zange zwei Umdrehungen ausführen, während der Klotz 11 eine volle Umdrehung macht.
    Um die Messer 40 und, 41 stets scharf zu erhalten, werden kleine, um Spindeln 83' und 84' drehbare Schleifsteine 83 und 84 (Fig. 1) durch Federn 85 und 86 leicht an die nach aufsen hin abgeschrägten Schneiden der Messer angedrückt erhalten.
    i
    Patent-Anspruch:
    Maschine zum Schneiden von Verschlufskorken, dadurch gekennzeichnet, dafs die geeignet zurecht geschnittenen Korkstücke einzeln auf einen absatzweise je um eine Vierteldrehung bewegten Klotz (11), auf welchem gleichzeitig vier Korkstücke zwischen je zwei senkrecht über einander angeordneten, sich drehenden Spindeln (I und P) eingespannt sind, geführt werden und in den Bewegungspausen des Klotzes unter Drehung der Spindeln nach einander durch zwei Bandmesser (16 und 35) am Umfange beschnitten werden, worauf die Korkstücke . mittels einer sich selbsttätig schliefsenden und öffnenden Zange zum Be-■ schneiden ihrer Enden zwischen zwei waagrecht sich drehenden, ihrem Abstande nach verstellbaren Kreismessern (40 und 41) hindurchgeführt und endlich ausgeworfen werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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