DE950357C - Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von flachen Tongegenstaenden mittels eines Rollwerkzuges - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von flachen Tongegenstaenden mittels eines Rollwerkzuges

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DE950357C
DE950357C DES41909A DES0041909A DE950357C DE 950357 C DE950357 C DE 950357C DE S41909 A DES41909 A DE S41909A DE S0041909 A DES0041909 A DE S0041909A DE 950357 C DE950357 C DE 950357C
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DE
Germany
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rolling tool
clay
rolling
tool
shaping
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DES41909A
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English (en)
Inventor
John Arthur Johnson
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Service Engineers Ltd
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Service Engineers Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/02Producing shaped prefabricated articles from the material by turning or jiggering in moulds or moulding surfaces on rotatable supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von flachen Tongegenständen mittels eines Rollwerkzeuges Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zur Formung von Tongegenständen.
  • Es sind bereits Verfahren und Maschinen zur Herstellung von Tongegenständen bekannt, bei welchen ein die Formgebung bewirkendes Rollwerkzeug Anwendung findet, dessen Gestalt der gewünschten Form des zu bildenden Gegenstandes entspricht. In der letzten Formgebungsstellung berührt das Rollwerkzeug das zu formende Tonstück entlang eines Halbmessers, wobei die scharfe Spitze des Rollwerkzeuges das Tonstück in seiner Mitte berührt. Das Rollwerkzeug wird üblicherweise durch eine einfache Schwenkbewegung des es tragenden Armes in seine Arbeitsstellung gebracht, in welcher es auf den Werkstoff einwirkt.
  • Durch die Erfindung ist eine bessere Möglichkeit aufgezeigt, um das Rollwerkzeug in seine Arbeitsstellung zu bewegen. Bei dem Verfahren nach der Erfindung zur Bildung von Tongegenständen wird in einer Weise auf den Ton eingewirkt, die das Auftreten von Spannungen und Inhomogenitäten im Ton weitestgehendst verhindert und eine gleichmäßigere Behandlung des Tons rund um die Form herum gewährleistet. Hierdurch wird eine Vervollkommnung des Formgebungsvorganges erreicht, welche zu einer Verbesserung der hergestellten Ware führt.
  • Das Verfahren gemäß Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des die Formgebung bewirkenden Rollwerkzeuges zu Beginn des Formgebungsvorganges weniger von der Drehachse der Form, auf welcher der Gegenstand geformt wird, abweicht als gegen Ende des Formungsvorganges.
  • Insbesondere kann der Mittelteil des Rollwerkzeuges anfänglich auf den Mittelteil des Tonwerkstückes einwirken, wobei das Rollwerkzeug durch Kippen oder Neigen in seine endgültige Formgebungsstellung gebracht wird, in welcher es das Tonwerkstück auf der ganzen Länge eines Radius berührt.
  • Wenn die Drehachse der Form senkrecht verläuft und das Rollwerkzeug sich der Form durch eine Schwenkbewegung nähert, weicht die Drehachse des Rollwerkzeuges - in der Ebene der Schwenkbewegung gesehen - zu Beginn des Formgebungsvorganges weniger von der Senkrechten ab als gegen Ende desselben.
  • Eine Maschine gemäß der Erfindung kann eine Vorrichtung haben, um den Zeitablauf und den Verlauf der Bewegungen des Rollwerkzeuges und ebenso seine Stellung gegenüber dem Tonwerkstück zu ändern. Beispielsweise ist es in manchen Fällen wünschenswert, daß sich das Rollwerkzeug bereits zu neigen beginnt, sobald es das Tonwerkstück berührt; in anderen Fällen wird das Kippen oder Neigen bis über den Beginn des Formgebungsvorganges hinaus verzögert; das Rollwerkzeug kann, jedoch auch bereits gekippt oder geneigt sein, wenn es das Tonwerkstück berührt.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen beispielsweise erläutert. Es zeit Fig. i eine Vorderansicht einer Maschine zur Herstellung von Tellern und Untertassen, Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. i gezeigten Maschine, Fig. 3 dieselbe Maschine, von oben gesehen, Fig.4 einen Längsschnitt durch das Spindelaggregat zur Aufnahme des Werkstückes, Fig. 5 eine Teilansicht des Zapfenaggregates, um welches das Rollwerkzeug kippbar ist, und Fig. 6, 7, 8, 9 und io Ansichten des Aufnahmekopfes und des Rollwerkzeuges während verschiedener Arbeitsphasen.
  • Ein Hauptgestell oder -rahmen io der Maschine trägt einen Elektromotor ii, der eine Spindel 12 antreibt, an welcher ein Rad 13 befestigt ist. Mittels eines Riemens 14 treibt das Rad 13 eine Stufenscheibe 15 an, deren drei einen jeweils verschiedenen Durchmesser aufweisende Stufet eine Veränderung der Geschwindigkeitsübersetzung gestatten. Die Stufenscheibe 15 ist auf einer Aufnahmespindel 16 gelagert, welche .von Lagertüllen 17, 18 im Rahmen io getragen wird. Am oberen Ende der Aufnahmespindel 16 befindet sich der Aufnahmekopf 2o, welcher Formen, wie beispielsweise d:e bei 21 gezeigte, tragen kann. Auf jeder Form kann ein Tongegenstand, wie er beispielsweise in den Fig. 6 und io unter dem Bezugszeichen 22 dargestellt ist, durch die Einwirkung eines Rollwerkzeuges 25 geformt werden. Das Zuschneiden des Randes des gebildeten Gegenstandes erfolgt mittels eines Schabewerkzeuges 23, welches von einem Tragarm 23Q getragen wird, der seinerseits an einer im Lager 23, gelagerten Welle 23b befestigt ist. An der Welle 23b ist ein Hebel 23d angebracht, welcher mit einer von einer NOCke 24, betätigten Schubstange 24 zusammenwirkt. Nach jeder Betätigung wird die Welle 23b mittels einer Feder 23e in ihre Ruhelage zurückgeführt. An der Stelle des Rollenwerkzeuges 25, an der es mit der Umfangslinie des Tongegenstandes 22 in Berührung kommt, hat es den gleichen Durchmesser wie dieser. Der Durchmesser des Rollwerkzeuges 25 nimmt in Überein- stimmung mit dem Durchmesser des Tonstückes stetig ab, so daß das Rollwerkzeug oberhalb des Mittelpunktes des Tonstückes in einer Spitze endet (Fig.8). Das Rollwerkzeug ist an einer in einem Gehäuse 27 gelagerten Spindel 26 angebracht, welche mittels einer Riemenscheibe 28 über ein V-förmig verlaufendes Seil von einer anderen Riemenscheibe 3o aus angetrieben wird. Die Riemenscheibe 30 ist an einer Spindel 3 i eines weiteren Elektromotors 32 befestigt, welcher von einem Nebenrahmen 33, 33Q getragen wird, der bei 34 schwenkbar in einer auf dem Gestell io stehenden Konsole 35 gelagert ist. Der Teil 33 erstreckt sich nach vorn hin und trägt an seinem anderen Ende das Rollenformeraggregat a5, 27. Demzufolge ist das Rollwerkzeug 25 und sein Antriebsmotor 32 in einer senkrechten Ebene um den Zapfen 34 schwenkbar. Der Teil 31, des Nebenrahmens hat einen nach unten weisenden Ansatz 33b, dessen anderes Ende eine Rolle 39 trägt, die auf einer Nocke 4o läuft. Die Nocke 40 ist auf einer über einen Getriebekasten 42 angetriebenen Welle 41 befestigt. Dieser Getriebekasten wird mittels einer Scheibe 44 und eines V-förmig gespannten Seiles 45 von einer zweistufigen Scheibe 46 aus angetrieben, die ihrerseits auf einer Spindel 47 eines dritten Elektromotors 48 angebracht ist. Durch Schwenkung des Unterrahmens 33, 33Q um den Zapfen 34 wird das Rollwerkzeug 25 nach unten bewegt, so daß seine Achse nahezu senkrecht verläuft, wenn es das Tonstück 22 soeben berührt. Der Aufnahmekopf hat eine mit Gewinde versehene Einstellvorrichtung (Fig.4), mittels welcher er auf- und abbewegt werden kann, um ihn gegenüber dem Rollwerkzeug z5 zu verstellen. Zu diesem Zweck ist das Lagergehäuse 18, welches ein Paar Kegelrollenlager 18Q, i8b trägt, außen mit einem Schraubengewinde versehen und arbeitet in einer mit Innengewinde versehenen Hülse i8e, welche am Rahmen io befestigt ist. Durch Auf- und Abschrauben des Gehäuses in der Hülse wird die Spindel 16 mit dem Kopf 2o gehoben und gesenkt. Ein Feststellrad 18,1 steht mit dem unteren Teil des Gehäuses 18 im Eingriff und gestattet die Feststellung des Gehäuses in der gewünschten Höhe. Die Spindel 16 ist innerhalb des Antriebsrades 15 verschiebbar, wobei das Rad 15' von einer Konsole 15" am Rahmen auf einer bestimmten Höhe unveränderlich festgehalten wird. Im unteren Lagergehäuse 17 befindet sich ein Lagervorsprünge aufweisender Abstützteil 17a, welcher von einer an seiner Unterseite angreifenden Stellschraube i76 auf der erforderlichen Höhe gehalten wird.
  • Es ist zweckmäßig, Möglichkeiten vorzusehen, welche es gestatten, zwischen zwei aufeinanderfolgenden Formgebungsarbeitsgängen die Aufnahmespindel vom Antrieb abzuschalten und stillzusetzen. Zu diesem Zweck ist das lose auf der Spindel 12 sitzende Rad 13 gespalten. Wenn der Riemen 14 angezogen wird, gehen die beiden Hälften des Rades auseinander, wobei das Rad mit einer auf der Spindel 12 befestigten Friktionsscheibe 7o Kontakt bekommt. Das Anziehen des Riemens 14 wird durch leichtes Drehen des Motors i i und der Spindel 12 mit dem Rad 13 bewerkstelligt. Dieses erfolgt gegen die Wirkung einer Feder 72a mittels eines Armes 75, welcher an einer in Lagern 74 ruhenden Welle 72 befestigt ist und von einer mit Absätzen versehenen Nocke oder einem Profilteil 76 auf der Welle 41 betätigt wird. Die Welle 72 trägt einen Arm 77 mit einem daran befestigten Bremsschuh 78, welcher in die Rillen des Rades 15 eingreift, so daß er nach Abschalten des Antriebs die Aufnahmespindel schnell zum Stillstand bringt.
  • Der Teil 33 hat einen konsolenförmigen Ansatz go, welcher zur Seite hin vorsteht und auf dem oberen Ende einer Schubstange 81 aufliegt, die in einer Führung 82 gleitet und von einer getrennten Nocke 83 auf der Welle 41 betätigt wird. Die Schubstange 81 bewegt sich nach Maßgabe der Form des Nockens 83 und erteilt dem Nebenrahmen 33 eine Kippbewegung, durch welche das Formwerkzeug 25 um eine von einer im Teil 33a gelagerten Spindel 84 gebildete Achse zur Seite geneigt wird. Der Endteil der Spindel 84 ist bei 84" als Gleitführung ausgebildet, auf welcher sich der Nebenrahmenteil 33 bewegt, um es zu ermöglichen, daß die äußerste Spitze des Abwälzwerkzeuges 25 stets auf der Achse der Spindel 84 liegt, so daß die Kippbewegung des Rollwerkzeuges um diesen Punkt herum erfolgt. Diese Verstellmöglichkeit ist erforderlich, um die Benutzung von Rollwerkzeugen verschiedener Form und Dicke zu ermöglichen. Der Teil 33, trägt ein Gewicht 85, um das Gewicht des Rollwerkzeuges 25 und dazugehörender Teile durch Erzeugung eines entgegengesetzt gerichteten Drehmoments um den Zapfen 34 auszugleichen. Ebenso trägt die Konsole 8o ein Gewicht 86, welches das Gewicht des Rollwerkzeuges :2.5 über den Zapfen 84 ausgleicht. Die Gleitführung 84" hat ein Widerlager 846, welches bei vollständig gekipptem Rollwerkzeug auf einem einstellbaren Anschlag 84, an der Konsole 35 aufliegt, um jedem Spiel in der Kippstellung vorzubeugen.
  • Die aufeinanderfolgenden Stadien des Formgebungsvorganges sind in den Fig. 6 bis io dargestellt. Zunächst senkt sich das Rollwerkzeug durch Bewegung um den Zapfen 34 aus der in Fig. 6 gezeigten Lage in die gemäß Fig. 7, bei welcher der spitz zulaufende Mittbelteil des Rollwerkzeuges mit der Mitte .des Tonstücks in Berührung ist. Im Verlauf der Kippbewegung kommt ein stets größer werdender Teil der Oberfläche des Rollwerkzeuges mit dem Ton in Berührung, bis bei der in Fig. 8 gezeigten Stellung das ganze Rollwerkzeug das rotierende Tonstück 22 auf die ganze Länge eines Radius berührt. Nach Beendigung des Formgebungsvorganges wird das Rollwerkzeug durch die Betätigung des Nockens 4o und der Schubstange 81 mehr und mehr zurückgezogen, wie in den Fig. g und io gezeigt ist, um die Entfernung des fertig geformten Teiles und die Neubeladung des Aufnahmekopfes 2o zu gestatten. Die Fig. 6, 7, 8, g und io zeigen das Rollwerkzeug von derselben Seite gesehen wie die Fig. i, d. h. in der Ebene der Schwenkbewegung um den Zapfen 34. Daher scheint vor Beginn der Kippbewegung die Achse des Rollwerkzeuges vertikal zu sein. Es wird sich herausstellen, daß die Achse des Rollwerkzeuges, in der Richtung gemäß Fig. 2 gesehen, geneigt ist. Wenn das Rollwerkzeug die in Fig. io dargestellte Lage erreicht hat und während die Bedienungsperson die Form 21 mit dem geformten Gegenstand 22 entfernt und durch eine neue Form. ersetzt, wird die Oberfläche des Rollwerkzeuges mit einem saugfähigen Wischer go, der zweckmäßigerweise mit einem Reinigungsmittel getränkt ist, sauber gewischt. Der Wischer ist an einem Arm gi angebracht, der an einer in einer Führung 93 gelagerten Spindel 92 befestigt ist. Am unteren Ende der Spindel 92 befindet sich ein von einer Kette g5 angetriebenes Kettenrad 94, wobei ein Ende der Kette 95 'an einem Schwenkarm 96 befestigt ist, das andere: hingegen mit einer Feder 97 verbunden ist. Die Feder ist bei 97" am Rahmen befestigt, und der Schwenkarm ist auf einem Zapfen 96" gelagert, welcher gleichfalls mit dem Rahmen verbunden ist. Der Schwenkarm trägt eine Rolle g66, welche auf einer Nocke g8 der Welle 41 läuft, so daß die Bewegung des Armes die federbelastete Kette anzieht oder freigibt, wobei der Wischer go über das Kettenrad 94 und den Schaft 92 zu dem Rollwerkzeug 25 hingeführt oder von ihm wegbewegt wird. Der Rollennocken 4o hat eine stumpfe, breite Spitze, durch welche das Rollwerkzeug 25 zu einem geeigneten Zeitpunkt seiner Bewegung mit dem Wischer in Berührung gebracht wird. Falls eine Erhitzung des Rollwerkzeuges gewünscht ist kann ein elektrisches Heizelement in ihm angebracht werden, wobei das Gehäuse 27 als feststehender Teil Kontakte oder Bürsten für die Stromzuführung trägt: Die Maschine kann mit einem fortlaufenden, auf einem endlosen Förderband ioo transportierten Tonstrang gespeist Werden, wobei sich das Förderband in aufeinanderfolgenden kurzen Intervallen bewegt. Die Schubstange 81 trägt ein Widerlager ioi, welches auf ein Ende eines Armes rot einwirkt, der auf einem Zapfen io3 am Rahmen 104 des Förderbandes gelagert ist. Das andere Ende des Armes trägt eine Schneidvorrichtung, welche beispielsweise aus einem in einem Rahmen oder Halter io6 ausgespannten Draht io5 bestehen kann. Bei jedem Stillstand des Förderhandes wird der Drahtschneider io5 in Tätigkeit gesetzt, um ein Stück Ton, wie das in Fig. 6 mit 22 bezeichnete, abzuschneiden, welches zur Bildung des . gewünschten Gegenstandes geeignet ist. Das Förderband kann an einem Ende seines Weges von einer Walze io8 angetrieben werden, welche über eine Kette log und Kettenräder i io, i i i von einer Vorgelegewelle 112 aus angetrieben wird. Die Vorgelegewelle trägt ein mit Freilauf versehenes Rad 113, durch welches sie über eine Kette 114 in einer Richtung gedreht werden kann. An einem Ende der Kette ist ein Gewicht 115 angebracht, während das andere an einem Hebel 116 befestigt ist, welcher von einer Nocke 117 auf der Welle 41 beaufschlagt wird und dabei die Vorgelegewelle in Umdrehung versetzt und das Förderband antreibt. Die rückläufige Bewegung des Hebels i 16 und der Kette 114 erfolgt unter der Wirkung des Gewichts i 15, sobald der Hebel i 16 von der Nocke 117 freigegeben wird. Infolge des im Rad 113 eingebauten Freilaufs nimmt das Förderband an der rückläufigen Bewegung nicht teil.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann die Maschine beispielsweise Vorrichtungen zur Synchronisierung der Umlaufgeschwindigkeit von Rollwerkzeug und Aufnahmekopf sowie zur Herbeiführung oder Aufrechterhaltung von Geschwindigkeitsunterschieden während eines Teiles oder während der gesamten Dauer des Formungsvorganges haben. Überdies kann eine Vorrichtung vorgesehen sein, welche die Oberfläche des Rollwerkzeuges mit 01 oder einem anderen Mittel bestäubt.
  • Auch ist es erforderlich, von Zeit zu Zeit die zeitliche Aufeinanderfolge und den Verlauf der Bewegungen des Rollwerkzeuges zu ändern, da die Art des Formgebungsvorganges entsprechend den verschiedenen Formen oder Größen des zu bildenden Gegenstandes oder den verschiedenen Arten des verarbeiteten Werkstoffes verschieden sein wird. Jede gewünschte Veränderung kann leicht durch Austausch der die betreffende Bewegung regelnden Nocken ermöglicht werden.
  • In manchen Fällen kann es auch vorteilhaft sein, wenn das Rollwerkzeug sich dem zu bearbeitenden Werkstoff nicht mittels einer. Schwenkbewegung annähert.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Bildung von flachen Tongegenständen mittels eines Rollwerkzeuges, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Rollwerkzeuges (25) zu Beginn des Formgebungsvorganges weniger von der Drehachse der Form (21) abweicht als gegen Ende des Formgebungsvorganges.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst der Mittelteil des Rollwerkzeuges (25) auf den Mittelteil des Tonwerkstücks (22) einwirkt und das Rollwerkzeug durch Kippen oder Neigen in seine endgültige Formgebungsstellung gebracht wird, in welcher es das Tonwerkstück (22) auf die ganze Länge eines Radius berührt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei senkrechter Drehachse der Form (21) die Drehachse des Rollwerkzeuges (25) zu Beginn des Formgebungsvorganges weniger von der Senkrechten abweicht als gegen Ende desselben.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rollwerkzeug (25) sich neigt, sobald es das Tonwerkstück (22) berührt.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Rollwerkstück (25-)- erst -nach. Beginn des Formgebungsvorganges neigt.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet; daß das Rollwerkzeug (25) bereits gekippt oder geneigt ist, wenn es das Tonwerkstück (28) berührt.
  7. 7. Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Nocken (4o), welcher auf den das Rollwerkzeug (25) tragenden Teil (33, 33a) einwirkt und diesen schwenkt und damit das Rollwerkzeug hebt und senkt, und durch einen zweiten Nocken (83), welcher ein Kippen oder Neigen des Rollwerkzeuges (25) bewirkt, wobei durch Wechsel der Nocken der Verlauf und der Zeitablauf der Bewegungen des Rollwerkzeuges (25) ver änderlich ist. B.
  8. Maschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (84Q bis 84,) zur Änderung der Arbeitsstellung des Rollwerkzeuges (25) gegenüber der Form (21). g.
  9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Form (2i) von einem Aufnahmekopf (20) getragen ist, welcher in senkrechter Richtung einstellbar ist. io.
  10. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 9, gekennzeichnet durch einen Wischer (go), welcher die Oberfläche des Rollwerkzeuges (25) zwischen aufeinanderfolgenden Formgebungsvorgängen reinigt. ii.
  11. Maschine nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn der Wischer (go) zwischen zwei aufeinander-folgenden Formgebungsvorgängen gegenüber dem Rollwerkzeug (25) in Stellung gebracht ist, das Rollwerkzeug (25) sich senkt und dabei den Wischer (go) berührt.
  12. 12. Mäschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (84), um welche die Kippbewegeng des Rollwerkzeuges (25) erfolgt, so einstellbar ist, daß sie immer mit der mittleren Spitze oder dem Mittelpunkt des Rollwerkzeuges (25) in einer Linie liegt.
  13. 13. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 12, gekennzeichnet durch einen einstellbaren Anschlag (84,), auf welchen sich das Rollwerkzeug (25) in seiner vollständig geneigten endgültigen Formgebungsstellung abstützt.
DES41909A 1953-12-12 1954-12-11 Verfahren und Vorrichtung zur Bildung von flachen Tongegenstaenden mittels eines Rollwerkzuges Expired DE950357C (de)

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DE (1) DE950357C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101256B (de) * 1958-07-31 1961-03-02 Josef Dengler Vorrichtung zum Herstellen von Tellern od. dgl. keramischen Rotationskoerpern
DE1136259B (de) * 1959-06-26 1962-09-06 Netzsch Maschinenfabrik Verfahren und Vorrichtung zum Formen annaehernd horizontal angeordneter Flaechen von Gegenstaenden aus plastischen Massen, insbesondere keramischen Massen
DE1266675B (de) * 1963-06-19 1968-04-18 Ernst Brueckner Vorrichtung zum Formen von Tellern od. dgl. aus keramischen Massen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101256B (de) * 1958-07-31 1961-03-02 Josef Dengler Vorrichtung zum Herstellen von Tellern od. dgl. keramischen Rotationskoerpern
DE1136259B (de) * 1959-06-26 1962-09-06 Netzsch Maschinenfabrik Verfahren und Vorrichtung zum Formen annaehernd horizontal angeordneter Flaechen von Gegenstaenden aus plastischen Massen, insbesondere keramischen Massen
DE1266675B (de) * 1963-06-19 1968-04-18 Ernst Brueckner Vorrichtung zum Formen von Tellern od. dgl. aus keramischen Massen

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